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Das hat absolut nichts mit Rassisimus zu tun, sondern mit Erfahrungen. Wer inner Schule oder auf öffentlichen Parties schon mal mit solchen Schwachmaten aneinandergerasselt is, baut sich automatisch so eine Meinung auf, da sich viele dieser Herren eben gleich verhalten und man sofort denkt "Oh ne, wieder so nen schei*s Player!".
Und du glaubst nicht, dass gerade die so denkenden Leute äußerst anfällig für rechte Propaganda sind, wenn diese exakt ihre Probleme wiederzuspiegeln scheint? Wie gedenken Personen mit solchen Idealen/Zielen diese in die Realität umzusetzen, wenn nicht über die rechte Szene oder die Wahl der Propagandisten?
De facto gibt es keine gemäßigten Parteien und Strömungen, die Deutschlands Grenzen gänzlich schließen wollen oder gar das Ziel haben, die Ostpolitik zu revidieren. Und genügend intelligent, um ihre Ziele auf legitime Weise durchzusetzen scheinen diese rechtsaffinen Menschen auch nicht zu sein, wenn sie Aussagen wie "da sich viele dieser Herren eben gleich verhalten" treffen. Wer auch nur halbwegs die Ausländerkriminalitätsdebatte in Hessen verfolgt hat, weiß, dass der Zusammenhang zwischen (nationaler) Herkunft und Kriminalitätsrate haltlos ist, da insbesondere Faktoren wie die soziale Herkunft in dementsprechenden Statistiken schlichtweg ignoriert wurden.

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Das is genau das gleiche, als wenn man nen Glatzkopf sieht mit Springerstiefeln, da denkt auch jeder "Oh ne, wieder so nen schei*s Nazi!", auch wenn er vielleicht n ganz lieber is. Und ich bin mir sicher, dass grad Leute wie Tym oder Willy als erstes solche Sprüche ziehen, wenn sie den Glatzkopf sehen.
Mal abgesehen davon, dass ich im Regelfall Personen nicht nach ihrem Äußeren beurteile und grundsätzlich niemanden ohne Anlass verbal oder andersweitig angreife halte auch ich nichts von Pseudolinken, die mit ihrer Phrasendrescherei lediglich gesellschaftliche Akzeptanz anstreben.

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Übrigens Tym: Ich würde auch die USA nicht mit einbeziehen, denn da gibts erstens WEITAUS mehr Stress zwischen den Bevölkerungsgruppen
Nicht mehr als hier in Deutschland - mit dem Unterschied, dass dort andere Waffengesetze herrschen. Ansonsten existieren dort dieselben Konflikte jedoch - wie hier - auch kein Bürgerkrieg.

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zweitens darf auch da nicht jeder Hinz und Kunz einfach hinziehen
Nach Deutschland auch nicht - sonst läge der Anteil nicht deutschstämmiger Menschen in Deutschland nicht unter 10%.
Der wesentliche Unterschied zu den USA sind jedoch die Restriktionen für Einwanderer, was dazu führt, dass dort höher qualifizierte Personen einwandern als hier. Dies ist durchaus ein Aspekt, den man bemängeln könnte. Die Grenzen jedoch komplett zu schließen, kann keine Lösung sein.

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und vom "Sozialstaat" gibts da auch nix. Du verstehen? Wahrscheinlich nicht...
Was haben Sozialleistungen mit einem Beispiel für ein Land mit hohem Ausländeranteil, in welchem kein Bürgerkrieg herrscht, zu tun? Du wirfst hier zwei unterschiedliche Thematiken durcheinander. Die USA haben eine erheblich gesündere demographische Struktur. Zwar wird auch deren Alterspyramide langsam fetter, eine Basis, die größer als die Mitte/Spitze ist, existiert jedoch immer noch - im Gegensatz zu den hiesigen Verhältnissen. Somit bestünde selbst im Fall der Existenz eines Sozialstaats kein erheblicher Einwanderungsbedarf...