Ich sehe darin keinen Widerspruch, wenn man in einem Wasserpfeifenladen selber Schuld ist, Qualm abzubekommen, während man in Diskos darüber erzürnt sein kann.
Genau wie ich es beim Abendessen OK finden kann, wenn meine Mutter am Tisch raucht, sie aber beim Frühstück dabei entnervt ansehe, wenn ich mir kurz nach dem Aufstehen den Qualm antun muss.
Aber naja...wir reden aneinander vorbei und jeder hat andere Meinungen bezüglich eines Rauchverbotes. Das Rauchen in einem Restaurant unterlassen werden sollte, da scheinen wir uns wenigstens einig zu sein.
Mir geht es um den Schutz der Nichtraucher, die nicht ohne Zustimmung überall und besonders in engen Räumen mit Qualm zugeblasen werden sollen, während es dir um die Freiheit des Wirtes geht.
Klar ist es dreckig, wenn wegen sowas Existenzen zerbrechen. Genau so dreckig ist es, wenn jemand mit dreissig Jahren an Lungenkrebs verstirbt, weil er dem schädigenden Zigarettenqualm nicht so viel entgegen zu setzen hatte, wie manch andere Person(der Rauch erhöht das Risiko für Krebs um 20%, wobei es je nach genetischer Veranlagung mehr oder minder sein kann), die mit ihren Kumpels in der Disko gefeiert hat.
Darüber kann man sich Monate lang unterhalten und keinen von der jeweils anderen Meinung überzeugen.
Widmen wir uns also etwas anderem(sonst hat keiner von uns noch Zeit für was anderes). Obwohl ich sagen muss, dass diese Diskussionen Spass machen.
Was Polizisten angeht...da habe ich noch nicht so schlechte Erfahrungen gemacht. Lediglich bei denen, die für die Polizeischule nicht geeignet waren, musste ich mir schon mal was gefallen lassen. Ich hatte bis vor ein paar Monaten einen deutschen Boxer zuhause(der Hund, nicht der Sportler).
Nun war einer dieser Hobby-Sheriffs für Hunde fest der Überzeugung, mein Boxer sei ein Kampfhund, der einen Maulkorb zu tragen hätte.
Es war ein reinrassiger, deutscher Boxer, dessen Vorfahren schon auf Hundeschauen gute Ergebnisse erziehlt hatten, nicht so ein Mischling mit Kampfhunden, wie man sie oft aus Polen kennt.
Es war ein Bilderbuch-Tier, den selbst ein Blinder mit wenig Hundekenntnissen locker als Boxer hätte ertasten können und dieser Schwachkopf, der sich für sowas bezahlen lässt, kann einen Boxer nicht von einem Kampfhund unterscheiden, bloss weil er ne kurze Schnauze hat.
Wir haben ihn uns seinerzeit satte siebenhundert Mark kosten lassen, weil es seit Jahren der Traum meiner Mutter gewesen war, seit ihrer Kindheit mal wieder einen Boxer zu haben.
Wer keine Boxer kennt: Sie haben eine kurze Schnauze und wurden oft zum Hüten von großen Tieren wie Bullen und Kühen verwendet, von denen sie einen Tritt abkönnen.
Dabei sind Boxer unglaublich liebe Tiere, die für Kinder nur in der Weise gefährlich sind, dass sie sie umwerfen und sie ablecken(musste ich als kleiner Junge selbst erdulden), weil sie sie so sehr mögen.
Und dieser Depp nennt unseren treudoofen Freund einen Kampfhund und will der Familie beim Nachmittagsspaziergang fünfhundert Euro abknöpfen?!
Ich hätte beinahe die Leine genommen und etwas getan, was ich später bereut hätte!
Und das Schlimmste dabei: Der unkundige Depp läuft da immer noch als Hobby-Detektiv im Park rum!




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