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Thema: Deutschland - Rotes Tuch oder Segen?

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  1. #1
    Professional Avatar von -THRiLLiAL-
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    Zitat Zitat von megaman Beitrag anzeigen
    Die Geschichte mit dem Rauchen ärgert mich auch, bin selber Nichtraucher.
    weiss, kann bei diesem thema nicht gross mitreden, da ich aus der schweiz und nicht aus deutschland komme. aber seit froh, dass die des bei euch endlich ma fertig gekriegt haben mit der rauchergeschichte. bei uns wird des noch ne weile so weitergehen und ich als nichtraucher reg mich sowas von auf seit froh und guckt dies als positiv an


  2. #2
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    Also, was die Ablenkung von den wahren Problemen Deutschlands angeht, stimme ich dir voll und ganz zu.
    Besonders wütend macht mich die neue, unverschämte Regelung, dass selbst die unfähigsten Politiker(die zum Beispiel vorher abgewählt werden), nach einem Jahr vom Steuerzahler versorgt werden.
    Aber das ist leider bei jedem korrupten Beamten so, im Bestechungsland Deutschland.
    Oder wie ist es sonst zu erklären, dass eine teure Brücke über einem stillgelegtem Gleis gebaut wird, anstatt die alten Gleise abzureissen, was um längen günstiger gewesen wäre?! Klar, die Baufirma wollte Reibach machen.(Fragt mich jetzt nicht nach dem genauen Ort, es war groß in einem Fernsehmagazin und irgendwo in den neuen, deutschen Bundesländern).
    Es soll jetzt auch keine Verallgemeinerung sein. Gibt sicherlich auch noch gute Beamte, aber die werden bei den korrupten Hirnis wohl leider kaum größere Ämter bekommen.
    Das die Politiker mit Hirn, die große Veränderungen mit Gedanken an das Volk in Gang gebracht haben, leider nicht mehr im Bundestag auftrumpfen können, lässt mich den Senioren-Spruch "Früher war's besser!" immer realer erscheinen(in dem Belang zumindest).
    Allerdings finde ich neben der Ausländer-Problematik mit den rassistischen Vorfällen auch einige Ausländer eine Problematik.
    Versteht mich nicht falsch: Jeder Ausländer, der nach Deutschland kommt, weil er wirklich verfolgt wird oder ehrliche Arbeit ausüben möchte, den heisse ich herzlich willkommen.
    Was ich aber in den übleren Gebieten meiner Heimatstadt erlebt habe, hat mich etwas intolleranter gemacht. Wenn ich zum Beispiel damals als Kind vor einer türkischen Jugendbande flüchten musste, weil ich mir ein Spielzeug gekauft habe, dass die mir gelinde gesagt "abnehmen" wollten, prägt das schon.
    Wenn zwei kriminelle Türken mit Klappmessern einen alten Mann totprügeln, um ihm dann seine letzten fünfzig Pfennig abzunehmen, macht mich das umso wütender.
    Oder das den Nachbarn die Reifen geklaut wurden und ich einen Abend später sah, wie die Weissrussen aus dem Nachbarhaus in der Tiefgarage einer zwielichtigen Gestalt einen Satz selbigen Fahrzeugbauteils mit identischen Felgen verkauft haben...es macht mich wütend.
    Von daher finde ich die Ausweisungspolitik in solchen Fällen noch viel zu lasch.
    Sachschäden(Autounfälle ohne Drogenbeteiligung ausgeschlossen) ab einer gewissen Höhe oder gar Personenschäden sollten sofort zur Ausweisung des betreffenden, zugewanderten Straftäters führen.
    Ich bin auch kein Hetzer, aber in meinem letzten Schuljahr, bevor ich dann mein Abi gemacht habe, hat mir meine polnische Mitschülerin erzählt, dass ihr bei ihrem letzten Türkei-Urlaub von Ansässigen erzählt wurde, dass die dümmsten Leute, die in der Türkei garnichts gebacken kriegen, erst einmal nach Deutschland gehen, um sich dort vom Staat durchfüttern zu lassen und mein türkischer Mitschüler(einer von mehreren, allerdings sehr netten, ehrliche Typen) dann traurig nickt...da ist Deutschland dann doch zu lasch.
    Nur weil ein paar Generationen vor mir Deutschland ne grauenhafte Zeit verursacht hat(das will ich hier nicht verharmlosen), muss ich mich doch nicht von jedem als "N..i" beschimpfen lassen, wenn ich mich über die Politik mit kriminellen Ausländern beschwere.
    Ich beschimpfe ja auch nicht jeden Amerikaner als einen von der rassistischen Vereinigung, die in weissen Kutten rumläuft, wenn er mir von den kriminellen Ausländern in schlechten Wohngegenden erzählt!

    Aber zum Rauchverbot. Ich finde es, gelinde gesagt, klasse.
    Das mag in meinem Falle persönliche Einstellung sein(meine Mutter und mein Stiefvater qualmen bei uns auch), aber in gewissen Bereichen kann ich es nur gutheissen.
    Wie du schon erwähnt hast, können Gaststätten-Besitzer mit Rauchern eine Menge Reibach machen. Mit abgetrennten Bereichen mit eigener Belüftung ist dies ja auch weiterhin möglich.
    Allerdings ist es für mich auch eine Freiheitsberaubung, wenn in jedem Lokal mir Raucher das Essen vermiesen, weil mir der stinkende Qualm im Essen rumwabert.
    Es ist für mich Freiheitsberaubung, wenn ich beim Betreten jedes Ladens erhöhte Krebsgefahr befürchten muss.
    Mit dem Rauchverbot ist das etwas abgemindert.
    Warum soll ich mir legal die Dämpfe von Leuten gefallen lassen müssen, wo schon auf den Packungen und in vielen Studien steht, dass Rauchen gesundheitsschädlich ist?!
    Es würde jeder Terz dagegen machen, wenn eine Person mit einer Flasche Fensterreiniger(mit Warnhinweis: Dämpfe sind Gesundheitsschädlich) in ein Lokal kommt und damit herumsprüht, weil die Person den Zitronenduft so herrlich findet und nicht mehr ohne kann.
    Kein Chemiker darf in einem Lokal chemische Experimente machen, weil es gesundheitsschädlich sein könnte, obwohl es vielleicht sein Hobby ist.
    Aber weil das Rauchen gesellschaftlich verbreiteter ist als Leute, die Putzmittel schnüffeln könnten oder Chemiker, die mit Chemie-Baukästen herumflitzen würden, ist es für uns "normaler" geworden, obwohl es gesundheitsschädlicher ist, als so manches, Chemie-Experiment.
    Rauchen schädigt andere, die sogenannten Passiv-Raucher.
    Wenn jetzt meinetwegen Heroin(ich will diese schreckliche Droge nicht verharmlosen), legal wäre und in Spritzen-Form verkauft würde, würde sich die Person damit wenigstens nur selbst schaden, wenn sie sich in der Kneipe damit spritzt.
    Alkoholiker(sofern nicht gewalttätig oder danach am Steuer) schädigen mit dem Konsum eines Schnapses nur sich selbst.
    Wenn es eine Apperatur gäbe, die den gesamten Qualm auffängt(möge es ne dämlich aussehende Gasmaske mit nem Fach für eine Zigarette sein oder ein stilvolles Stäbchem mit High-Tech drin), kann von mir aus jeder Raucher gerne neben mir sitzen und eine Schachtel leer quarzen, solange er andere damit nicht auch gefährdet.
    Ein Raucher schädigt andere Personen, die sich meinetwegen aus gesundheitlichen Gründen, oder weil es ihnen nicht schmeckt gegen das Rauchen entschieden haben.
    Ich wäre der Letzte, der sich über einen Raucher mit nem Nikotinpflaster in einer Kneipe beschwert. Es gibt ja auch Nikotinkaugummies.
    Aber es gehört verboten(ist es jetzt ja auch), dass ich mich von jedem in jedem Lokal einfach mit gesundheitsschädlichen Dämpfen benebeln lassen muss.
    Daher ist ein Rauchverbot zum Schutz der Allgemeinheit für mich sinnvoll, genau wie das Verbot anderer, gesundheitsschädlicher Tätigkeiten in einem Lokal.

    Es sollte aber weiterhin bei kleinen Traditionskneipen möglich sein, dass sie sich mit Warnhinweis für Nichtraucher als Raucherkneipen klassifizieren lassen dürfen.
    Wer nach dem Sinn des Lebens sucht, der wird ihn niemals finden.
    Wer sein Leben lebt, zu dem wird der Sinn des Lebens kommen.

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