@ralf69er:
Wenn du das glaubst dann haben die Publisher das geschafft was sie wollen. Dem Kunden weiß machen das es nicht anders geht. Klar geht es anders. Aber das kostet mehr Geld!
Das Spiele immer verbuggter ( = früher = kostengünstiger ) auf den Markt kommen liegt auch nicht an Windows sondern am Internet und an den "Transport-Medien" (DVD). Seit dem jeder ein schnellen Internet-Anschluss hat kann sich jeder doch mal schnell ein Patch runterladen. Vorher oder auch zu ISDN Zeiten hätten die Kunden sowas nicht mitgemacht sondern bei fehlerhaften Spielen mussten die Publisher oft noch Patches per Post verschicken.
Und dann eben die DVD(s). Die Spiele müssen nicht mehr auf Speicherplatz optimiert werden was auch bedeutet das weniger Zeit fürs Entwickeln drauf geht. Das diese Optimierungs-/Komprimierungsphase aber auch gleichzeitig eine Super Bugfix-Suche war, ist unbestreitbar.
Man kann Spiele Fehlerfrei auf den Markt bringen. Aber nur dann wenn man 2-3 Monate länger entwickelt und dort auch anständige Beta-Tests durchführt. Aber 3 Monate längere Entwicklung kostet den Publisher zig Tausende und das wo er den Patch-Support für ein Bruchteil des Geldes haben kann. Und Betatests waren damals noch richtig umfangreiche Aktionen mit Testern im Entwicklerstudio. Heute sinds Open-Betas zu Werbezwecken - naja und wie die gefundenen Fehler dann behandelt werden sieht man am verbuggten Multiplayer-Modus (und >90% der Fehler wurden im Beta-Forum genannt).
Und dank DirectX und anderen Schnittstellen ist es sogar leichter geworden Spiele kompatibel zu machen da es eben nur noch 2-3 Schnittstellen gibt - und keine 20 Treiber mit eigenen Angaben.
Das Spiele verbuggt auf den Markt kommen ist reine Geldschneiderei. Wäre Crysis erst im Januar erschienen wären im Spiel nur noch versteckte und seltene Bugs vorhanden - genauso wie 1-2 weitere MP-Modi und Maps sowie verbesserte Treiber und Performence. Tja nur leider wäre dann ja das Weihnachtsgeschäft dahin gewesen.