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Man sucht über Agenturen und bei Messen neue Leute, schaltet Anzeigen und Stellen*an*gebote auf der Internetseite. Die Cry*tek’sche Be*sonderheit ist, neue Mitarbeiter ver*stärkt aus Fan-Kreisen zu gewinnen. Es geht dabei um die begeisterungsfähigen jungen Leute, die mit den Level-Editoren zu den Ego-Shoo*tern Far Cry und Crysis hobbymäßig Add-ons erstellen. „Es arbeiten bereits 22 ehemalige Modder in Frank*furt, davon kamen 15 in den vergangenen zwei Jahren“, spricht Cortney Endecott von einer steigenden Tendenz. Er schätze, dass die Zahlen zwischen 2011 und 2013 noch deutlich zunehmen. Momentan warten zehn Kandidaten auf ihr Bewer*bungs*ge*spräch oder werden demnächst eingestellt.
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„Viele Spieler aus der Community sind sehr talentiert, deshalb versuchen wir sie einzubinden. Auch schon im Vorfeld, indem wir Wettbewerbe veranstalten, um sie in die richtige Richtung zu lenken.“ Die Editoren haben sich also gewissermaßen zum Instru*ment für die „Heranzucht“ von jungen Wilden entwickelt – ergeben hat sich das zufällig. Überdies stellt Crytek Universi*täten, Akademien und anderen Einrich*tungen auf Wunsch die Cryengine 3 kostenfrei zur Verfügung. Das so*genannte Edu*cational SDK enthält alles, um Spiele für Windows-PC, Xbox 360 und Play*station 3 zu entwickeln oder sonstige Projekte – etwa im Bereich Architektur. „Derartige An*ge*bote sind für meist unterfinanzierte Uni*ver*sitäten eine echte Hilfe. Aber auch der Ent*wickler dürfte profitieren: Wer einmal den Um*gang mit der Software gelernt hat, will im späteren Berufsleben ungern auf die Edi*toren der Konkurrenz wechseln wollen“, so Peter Steinlechner, Spielefachjournalist bei Go*lem.de.