Also ich bin ja mitlerweile richtig abhängig von der globalen Vernetzung und immer aktuellen Informationen. Nachrichten, alle möglichen Infos, ständig Mail abrufen, Mobiltelefon immer griffbereit.

Ich stehe immer unter einer gewissen Spannung und denke dass ich wohl etwas wichtiges verpasse, wenn ich keinen Zugriff auf PC und Mobiltelefon habe.

Dann werde ich nervös und bin gedanklich dann nicht beim Thema.

Ich gerate morgen schon in Panik, weil ich hier weg bin und bin auch ziemlich traurig deswegen.

Nun, ich denke mal dass ich doch zu der Technik, die mir das ermöglicht süchtig geworden bin. Vor 15 Jahren, hätte ich mir das Leben so vernetzt nicht vorgestellt. Mitlerweile kann man es sich aus seinem Altag nicht weg denken.

Nun, ist das eine Droge? Was ist nun genau eine Droge? Muss sie etwas biologisch/chemisches in mir auslösen, oder ist es das Gefühl der Abhängigkeit und Glücks, also wie der Fall bei mir. Es ist nicht Glück, sondern eher etwas beruhigendes. ... naja, das war ein tiefer Einblick in meine Seele.