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Thema: Formel 1 Saison 2011 - Sammelthread

Hybrid-Darstellung

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  1. #1
    Professional Avatar von Noname
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    Man war das ein schönes Rennen... von Anfang bis Ende.. und auch von allen.. gute und vor allem faire Überholmanöver und einfach nur Spaß! Schön.


    Stimmen:

    ebastian Vettel hat den Hattrick ganz knapp verpasst. Beim Großen Preis von China in Schanghai führte der Red-Bull-Pilot bis zur 52. Runde, den Sieg musste er aber Lewis Hamilton überlassen. Nach 1:36:58,226 Stunden gewann der McLaren-Pilot vor dem Weltmeister (+ 5,198 Sekunden), weil die Reifen am Red Bull zu stark abbauten.

    Ein sensationelles Rennen bot Mark Webber im zweiten Red Bull. Von Rang 18 gestartet, überquerte der Australier als Dritter die Ziellinie (+ 7,555). Jenson Button, der Webber in der vorletzten Runde passieren ließ, belegte den 4. Rang (+ 10,000). Platz 5 und damit seine ersten WM-Punkte sicherte sich Nico Rosberg im Mercedes (+ 13,44. Michael Schumacher im zweiten Mercedes punktete als Achter ebenfalls für die Silberpfeile (+ 31,026). Zwischen die beiden Mercedes-Fahrer schob sich das Ferrari-Duo Felipe Massa und Fernando Alonso.

    Auf Position 12 landete Lotus-Renault-Pilot Nick Heidfeld. Adrian Sutil beendete das Rennen im Force India auf Platz 14. Für Virgin-Fahrer Timo Glock war nicht mehr als Platz 21 drin.


    Zu wenig Sprit verhindert Rosberg-Podium
    Vettels Rennen verlief alles andere perfekt. Schon beim Start hatte er Probleme. Erst zog Button locker am Red Bull vorbei, dann schlüpfte Hamilton durch. Sogar Rosberg drückte sich in der ersten Kurve am Weltmeister vorbei. Im Parallelflug ging es durch die nächste Kurve, doch dann hatte Vettel die bessere Position und holte sich Platz 3 zurück. Einen guten Start hatte Schumacher, der sich von Rang 14 auf 10 verbesserte. Nach 8 Runden war Schumi Neunter, noch besser lag Sutil, der einen Rang vor dem Werks-Mercedes seinen Force India pilotierte und Schumacher ein wenig aufhielt.

    Nach dem turbulenten Start beruhigte sich das Feld. An der Spitze fuhren die beiden McLaren und ihr Red-Bull-Verfolger Vettel auf einem Niveau. Rosberg konnte dem Trio nicht folgen und hatte viel Arbeit, die Ferrari-Piloten Massa und Alonso hinter sich zu halten. Mehr und mehr Probleme bekam auch Hamilton, denn Vettel hing dem McLaren im Getriebe.

    Richtig Action kam gegen Ende der 14. Runde auf. Zuerst schnappte sich Vettel dank des verstellbaren Heckflügels auf der langen Geraden mit einem sauberen Manöver den Engländer Hamilton. Unmittelbar danach bog Vettel gemeinsam mit Button in die Box ein. Der Führende schien jedoch etwas verwirrt zu sein, denn er steuerte die zunächst die Red-Bull-Crew an. Diese winkte den McLaren natürllich durch und fertigte dann in Windeseile den Weltmeister ab. Buttons Malheur kostete Zeit, sodass Vettel in der Boxengasse am McLaren-Piloten vorbeizog.

    Vettel hatte somit binnen einer Runde beide McLaren hinter sich gelassen. Zur Führung reichte dies dennoch nicht. Denn nachdem aus der Spitzengruppe alle ihren ersten Stopp hinter sich hatten, befand sich Rosberg plötzlich auf Platz 1 vor Vettel. Mercedes hatte mit seinen ersten Stopps offenbar ein gutes Händchen bewiesen. Schumacher, der in Runde 11 stoppte, war nach 20 Runden Sechster, und Rosbergs Stopp in Runde 13 bedeutete im Anschluss freie Fahrt und die ersten Führungskilometer für Rosberg in diesem Jahr.

    Rosberg verteidigte die Spitzenposition bis zur 26. Runde, als er gemeinsam mit Button zum zweiten Mal stoppte. Als Fünfter knapp hinter Schumacher kam der 25-Jährige wieder auf die Piste. Schumacher stoppte einen Umlauf später. In der 29. Runde lag Rosberg schon wieder auf Rang 3, weil er dank der besseren Reifen locker an Alonso vorbeizog. Und nach dem 34. Umlauf war der Mercedes-Pilot wieder Erster. Vettels und Massas zweiter Reifenwechsel in den Runden 32 und 34 machten es möglich.

    Rosbergs Führung dauerte aber nur bis zum 40. Umlauf, als sich der Mercedes-Mann im letzten Stopp die harten Reifen abholte. Auf Position drei vor Hamilton bog er wieder auf die Piste. Aber auch das hielt nicht lange, weil der 25-Jährige über Funk die Aufforderung bekam, Benzin zu sparen. Mercedes hatte sich bei der Kalkulation der Sprintmenge verrechnet. Bitter für Rosberg, der nach Rennen geknickt war: "Ich konnte einfach nicht so kämpfen wie die anderen. Ich bin total enttäuscht. Es wäre soviel mehr drin gewesen."

    Nach 43 Runden las sich das Klassement wie folgt: Vettel führte vor Massa, Hamilton, Rosberg und Button. Schumacher war Achter. Doch alles wurde noch mal kräftig durchgemischt, weil Vettel es im Gegensatz zu seinen Verfolgern mit einer Zwei-Stopp-Strategie versuchte. Diese Taktik ging nicht auf. Hamilton rückte mit besseren Reifen immer näher an den Red Bull heran – und in der 52. Runde war es dann um Vettel geschehen. Was möglich gewesen wäre mit einem einwandfrei funktionierenden Auto und der richtigen Strategie bewies Webber, der sich erst Rosberg und in der 55. Runde Button schnappte, und seine atemberaubende Aufholjagd mit Platz 3 krönte.
    Lewis Hamilton ist der Mann, der Sebastian Vettel zum ersten Mal in dieser Saison schlagen konnte. Der Brite feierte in Shanghai den 15. Sieg seiner Karriere. In einem spannenden Rennen heimste sich der McLaren-Pilot vier Runden vor Schluss die Führung ein. Im Kampf gegen Red Bull zahlte sich die Dreistopp-Strategie für McLaren am Ende mit besseren Reifen aus. Vor dem Start hatte noch helle Aufregung in der McLaren-Box geherrscht, weil an Hamiltons Auto ein Benzinleck auftrat.

    "Es war eines der besten Rennen, das ich gefahren bin", sagte Hamilton. "Unsere Reifenstrategie hat sich ausgezahlt. Die Jungs haben bei den Stopps einen guten Job gemacht."
    Endlich kam bei Mercedes GP Hoffnung auf. Nico Rosberg führte das Rennen in China insgesamt 14 Runden lang an. Doch dann die herbe Enttäuschung: Ab Runde 43 musste Rosberg Sprit sparen und seine Hoffnungen begraben.

    Ein Dramatiker hätte diese Geschichte wohl nicht besser schreiben können. Mercedes GP mischte beim Grand Prix von China an der Spitze mit. In der ersten Hälfte des Rennens präsentierte sich Nico Rosberg so stark, dass er die Zeiten an der Spitze mitgehen konnte. Nach dem ersten Boxenstopp lag der Deutsche sogar an der Spitze. Sein früher Stopp zahlte sich aus.

    War echt schön anzusehen.. hoffe so gehts weiter.. auch mit den 2kämpfen.



    Gruß
    Noname

  2. #2
    Prophet
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    War echt ein gutes Rennen, dieses Wochende wäre sogar das Podium für beide MGP drinngewesen! Leider wieder Probleme, aber es scheint in die richtige Richtung zu gehen. Villt ist in Barcelona dann alles gut und sie fahren ums Podium mit!

  3. #3
    Prophet
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    Nico Rosberg gibt Gastspiel beim DTM-Saisonauftakt in Hockenheim


    Vor anderthalb Wochen führte er beim Großen Preis von China für ein Viertel der Renndistanz den Grand Prix an, an diesem Wochenende ist MERCEDES GP PETRONAS Fahrer Nico Rosberg VIP-Gast beim DTM-Saisonauftakt 2011 auf dem Hockenheimring.

    Als Highlight seines Besuchs nimmt Nico selbst am Steuer einer AMG Mercedes C-Klasse in den Farben seines persönlichen Sponsors THOMAS SABO Platz, um als exklusiver Chauffeur für eine Reihe besonderer Gäste aufzutreten. Für Nico ist es das erste Mal, dass er ein DTM-Auto auf einer Rennstrecke fährt – und gleichzeitig sein Debüt in einem Tourenwagen.

    „Als junger Fahrer bin ich im Umfeld der DTM aufgewachsen und ich weiß, dass es eine fantastische Rennserie mit einer einzigartigen Atmosphäre sowie tollen Zuschauern ist“, sagte Nico. „Ich kann es kaum noch erwarten, hinter dem Steuer der THOMAS SABO AMG Mercedes C-Klasse Platz zu nehmen und zum ersten Mal ein DTM-Auto zu fahren.“

    Für den 25-Jährigen sind die 17 Kurven der Strecke in Hockenheim ein bekanntes Pflaster, immerhin hat er auf diesem Kurs bereits drei Formel 1-Rennen bestritten. Stattdessen steht er einer anderen Herausforderung gegenüber: Der 4-Liter V8-Motor des DTM-Autos besitzt ungefähr 500 PS (im Vergleich dazu weist sein 2,4-Liter V8-Motor in der Formel 1 über 700 PS auf) und das Fahrzeug hat ein Gewicht von 1.050 kg, es ist demnach rund 60% schwerer als der MGP W02, den er normalerweise fährt.

    „Als Rennfahrer freue ich mich, verschiedene Autos zu fahren und meinen Erfahrungsschatz zu erweitern – man lernt immer etwas dazu“, sagt Rosberg. „Auch ein Tourenwagen wie die AMG Mercedes C-Klasse ist ein reinrassiger Rennwagen. Ich werde das Auto bei meiner ersten Fahrt mit Respekt behandeln, aber ich bin auch gespannt, zu sehen, was im Fahrzeug steckt und worin die Unterschiede zu meinem Formel 1-Auto liegen.“

    Neben seiner DTM-Fahrt gibt Rosberg eine Autogrammstunde für seine Fans. Am Samstagabend wirft er außerdem einen Blick zurück auf die lange Tradition von Mercedes-Benz und erhält einen Vorgeschmack auf die Zukunft des Unternehmens.

    Bei einer besonderen Veranstaltung für geladene Gäste fährt Rosberg den 1886 Benz Patentwagen und präsentiert bei einer Europa-Premiere das spektakuläre Concept A-Class, das kürzlich auf der Auto Schanghai vorgestellt wurde.

    „Ich kehre gerne zu meinen Wurzeln in Hockenheim zurück. Es wird ein ganz besonderes Wochenende für mich, gerade durch den extremen Unterschied zwischen rund 500 PS im DTM-Auto und weniger als einem PS mit dem Patentwagen. Es ist unglaublich, dass Mercedes-Benz vor 125 Jahren genauso wie heute die Richtung vorgegeben hat. Ich bin sehr stolz, Teil dieser Erfolgsgeschichte zu sein.“

    Für das Rennen hat Rosberg nur einen Wunsch: „Nur wenn ich selbst im Auto sitze, möchte ich stets, dass ein ganz bestimmter Fahrer gewinnt. Aber selbstverständlich hoffe ich, dass Mercedes am Ende des Wochenendes das gleiche Ergebnis erzielt wie bei den letzten drei DTM-Rennen in Hockenheim: einen Sieg der AMG Mercedes C-Klasse.“
    http://www3.mercedes-gp.com/de/#/s/n...-in-hockenheim

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