Mittlerweile bin ich froh, dass mein Amoklauf nicht stattfand. Einige meiner Peiniger sind heute tot, gestorben bei Autounfällen, andere sind drogenabhängig oder seit Jahren arbeitslos und hängen an der Flasche - andere wiederum haben innerhalb der Dorfgemeinschaft geheiratet und führen ein erbärmliches Leben, während ich meines in vollen Zügen genieße. So hat am Ende jeder bekommen, was er verdient und zu sehen wie sich die anderen selbst zu Grunde richten, ist in meinen Augen besser als jeder Amoklauf und mehr als eine Genugtuung.
Das ist sicherlich übertrieben formuliert. Der Typ will sich doch nur seine "Gerechtigkeit" in dieser Form erfinden. Der ganze Brief ist natürlich auch relativ subjektiv geschrieben und man erkennt ganz klar, dass die Ereignisse ihm auch heute noch nach gehen - von wegen Psychotherapie...