*klugscheiss Modus angeschaltet* (Clever-Shit-Mode-Engaged)
das war aber 26. April 86.
Und um die Diskusion direkt mal anzuheizen, war dieser Zwischenfall in meinen Augen das Zeichen die Finger von dem zeug zu lassen.
oder einfach sichere reaktoren bauen. der reaktor in chenobyl hatte mehrere hundert druckröhren, jede rühre hat 2 dichtungen, eine oben eine unten. am ende hat man im kreislauf um die 1000 dichtungen die überwacht werden müssen. bei den deutschen kraftwerken gibt es nur 3!!! , da wo das wasser in den druckbehälter rienfließt, da wo es raußfließt und oben die große vom deckel den man abheben kann um die brennstäbe auszutauschen. beim chenobyl kraftwerk waren die brennstäbe in den einzelnen druckröhren. dies hat den vorteil das man einfach nen paar druckröhren dazwischen schieben kann wo man Plutonium "erbrüten" kann welches dann in nukleare waffen einbaut. dies ist in den deutschen nicht möglich, ohne jedes mal beim entfernen des plutoniums den gesamten reaktor still zu legen, deckel auf, plutonium raus, deckel zu und wieder kraftwerk anmachen, in chernobyl ging das beim laufenden betrieb (machen die franzosen auch, nur nen wenig anders soweit ich weiß)
Weniger die Reaktoren und deren Technik machen mir sorgen, vielmehr der Faktor Mensch der zu allem fähig ist. Ich möchte nicht mehr in Europa wohnen wenn es verrückte schaffen mit einem Flugzeug in ein deutsches AKW zu rauschen.
Man stelle sich nur vor zur Zeit des zweiten Weltkrieges hätte es in Deutschland schon AKW gegeben und die Engländer und Amis hätten ihre Bomben draufgeworfen.
Ich will nicht zu pessimistisch klingen, aber ich glaube der 3te Weltkrieg kommt eines Tages und AKW stellen perfekte "taktische" Ziele dar.
Wobei es im 3ten Weltkrieg dann auch egal ist, da dann wahrscheinlich eh die A-Bomben fallen...
Ohje ohje...
was glaubst du passiert wenn ein terrorist mit einem flugzeug in ein AKW fliegt?
also erstmal wird die meter dicke betonwand das flugzeug sehr stark aufhalten, wenn nicht sogar ganz. dann ist da noch ein stahlmantel, und dann ein hohlraum wo der druckbehäter steht. sollte der druckbehälter beschädigt werden, so würde das kühlmittel (wasser) auslaufen und sich in einem für solche fälle vorgesehenen sammelbehälter fließen. die kettenreaktion wird sofort aufhören da das wasser fehlt welches als moderator dient um die reaktion in gang zu halten. sollten das kontrollzentrum beschädigt werden und alle neutronen"schwäme" werden rausgezogen (mal davon abgesehen das es sehr unwahrscheinlich ist das es einen kurzschluss gibt der diesen mechanismus in gang setzt), so gibt es zwar mehr neutronen die rumfliegen und die kettenreaktion wird schneller und heißer, aber dann verdampft das wasser schneller und an den stellen wo die gasblasen entstehen fehlt das wasser in flüssiger form und die kettenreaktion bleibt von selbst im ungefährlichen niveau (sollte man aber nicht die ganze zeit so lassen).
somit ist das deutsche AKW terroristen sicherwas man halt von den französichen und russischen nicht behaupten kann
Edit: bin ma pennen, freue mich schon auf die posts die ich heute mittag dann kommentieren darf :P
Geändert von Saob (19.06.2007 um 23:24 Uhr)
demnach möchte ich immernoch nicht mehr in Europa leben, sollte dies in Frankreich passieren. Es gibt immernoch genug was für einen Ausstieg aus der Atomenergie spricht. Eines Tages werden wir nicht mehr wissen wohin mit dem ganzen Radioaktiven Müll der über die Jahre anfällt. Weltweit entstehen in den etwa 440 Atomkraftwerken schätzungsweise 8300 Tonnen hochradioaktiver Atommüll pro Jahr!
Dieser Müll strahlt noch über Jahrtausende. Wollen wir das kommenden Generationen hinterlassen? Nur damit wir unseren "sauberen" Strom haben müssen die, die nach uns kommen mit dem gefährlichen Zeug leben. Ich finde es nicht in Ordnung den Planeten mit dem Zeug zu belasten, auch wenn er an "sicheren" Orten gelagert wird.
wenn du hier nicht mehr leben willst dann zieh halt weg :P