Das ist genau die Technik, mit der die Religionen ihre Anhänger ködern.
Sie erfindet "Erklärungen" für alles, was die Menschen nicht verstehen und macht ihnen damit Angst.
So wie z.B. die einfache Sache mit der Erde und der Sonne. Wer früher behauptet hat, dass sich die Erde um die Sonne dreht und nicht anders herum (bzw. das ganze Universum dreht sich natürlich um die Erde...), der kam auf den Scheiterhaufen für seine ketzerischen Gedanken. Als die Beweise nach und nach zu übermächtig wurden, hat die Kirche eingelenkt und hat eingesehen, dass sich die Sonne eben nicht um die Erde dreht.
Wäre es aber immer nach der Kirche gegangen, dann würden wir den Schund immer noch glauben. So steht es aber immer noch in der Bibel und der Kirche gehen nach und nach die Argumente aus.
Vor dem Tod hat natürlich jeder Mensch Angst und jeder hat Hoffnungen, dass es mit dem Ableben nicht vorbei ist. Sich aber herauszunehmen zu wissen was nach dem Tod passiert, ist der größte Unsinn überhaupt. Da schreibe ich noch nicht mal mein "imho" rein, da die Fakten einfach zu sehr für sich sprechen.
Was bitte spricht dafür, einem Buch zu glauben, welches von diversen, einfachen und irdischen Menschen in einem bestimmten Auftrag geschrieben wurde. Dazu entstand es auch noch in einer Zeit, als die Menschen im Vergleich zu heute so unglaublich wenig wussten.
Ich könnte mir sogar vorstellen, dass wenn uns überlegene Außerirdische Lebensformen auf unseren Planeten kommen würden, sie schon die Tatsache dass Menschen überhaupt so irrational denken (jetzt nur bezogen auf Religion, da gibt es natürlich noch weitaus mehr), uns als minderwertige und primitive Spezies ansehen würden.
Ich kann mich sehr gut in andere Menschen, Lebensformen und sogar Objekte hinendenken und jedes mal wenn ich mir die Menscheit an sich von einem möglichst neutralen Blickwinkel von außen betrachte, schäme ich mich ein bisschen mehr für diese, einer Krankheit ähnelnden Spezies, zu der ich auch noch genauso dazu gehöre.
Ich weiß, dass die letzten beiden Absätze sehr abgehoben klingen, aber wenn ich Kommentare wie die von "Superuser" lese, dann fällt es mir schwer zu glauben, dass man irgendwie bescheuerter wirken kann wie er.
Dabei fällt es mir immer noch schwer zu glauben, dass dieser Typ kein Troll ist (wovon ich immer noch nicht überzeugt bin). Aber ob er es nun ist oder nicht, leider gibt es solche Menschen noch. Und sowohl aus persönlicher Erfahrung, wie auch von den Erfahrungsberichten anderer weiß ich, dass eben diese Menschen "auf Erden" meist am schlimmsten von allen handeln. Dabei reden sie sich immer ein, dass sie nur so zu Glück in einem Leben nach dem Tod finden, welches ihnen wiederrum von Menschen eingeredet wurde, die genauso wenig wissen und einfach nur hoffen.
Meine Hoffnung, bzw. meine Vorstellung einer Idealen Nachwelt lässt sich nur schwer beschreiben. Aber wenn ich gezielt träume, dann stelle ich sie mir als eine Welt vor, in der alles Leid wie auch alles Gute für welches man verantwortlich ist, noch mal auf einen wirkt.
Und in meiner Vorstellung leidet kein Wissenschaftler dafür, dass er neugierig in die Sterne schaut. Ganz im Gegensatz zu dem Vater, der seinem Sohn erzählt, wie dieser in der Hölle leiden wird, wenn er nicht mit absoluter Hingabe an einen grausamem Gott glaubt, von dem er zu Lebzeiten niemals etwas hören oder sehen wird, was als einen Beweis für diesen gesehen werden kann.
Ach, wie man es auch dreht und wendet; Die Gründe, welche für den Glauben sprechen, kann man an einer Hand abzählen, aber lieber würde ich die Sterne in unserer Galaxie zählen, als die Gründe dagegen.
P.S.: Nur damit es nicht falsch verstanden wird, ich glaube nicht an irgend ein Leben nach dem Tod. Nur träumen tue ich gerne. Die Unterschiede zu meinen Träumen und denen der religiösen Fanatiker sind einfach:
1.: Meine hat mir niemand anders eingeredet
2.: Ich glaube keine Sekunde, dass meine Träume die Welt erklären können
3.: Ich rede niemandem ein, dass er meine Träume zu glauben hat







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