Naja man muss die Regierung auch verstehen. Einerseits ist es richtig die neuen Medien und die Gewalt in den neuen Medien in den Vordergrund zu stellen, nach dem Vorfall von Winnenden und den anderen Vorfällen in den letzten Jahren und es ist auch richtig Spiele zu verbieten, welche ein gewisses Grenze übertreten.
Das Problem an der ganzen Situation ist einfach nur, dass die Diskussion zu populistisch geführt wird. Das heißt es geht um Auflage von Zeitschriften und Wahlstimmen und das zentrale Thema bleibt dabei auf der Strecke. Das man sich als Gamer da manchmal vorkommt wie ein Verbrecher ist leider traurige Wirklichkeit.
Von daher ist es jetzt an der Zeit als verantwortungsvoller Gamer auf die Straßen und zur Wahl zu gehen um den Politikern der großen Parteien die Quittung für ihre Äußerungen zu geben. Das ist der Weg der Demokratie und ich bin mir sicher, dass sich das komplette Thema in den nächsten Jahren entspannen wird, denn man darf nicht vergessen, dass die junge Generation mit den neuen Medien aufgewachsen ist und eine gewisse Medienkompetenz sich angeignet hat.
Speziel bezogen auf Crytek kann ich nur sagen, dass man das Ganze nicht so dramatisch sehen sollte, denn es ist sicherlich nicht der Wunsch der Firma ins Ausland zu flüchten. Sollte man allerdings durch die Erlassung neuer Gesetze dazu gezwungen werden, dann bleibt auch uns nichts anderes übrig als der Weg ins Ausland.
Desshalb geht wählen, schreibt Briefe an die für euer Gebiet zuständigen Abgeordneten und bestimmt die politische Meinung mit, denn vor den Wahlen wird sicherlich nichts mehr geschehen in Richtung "Verbot von Killerspielen".