Das Einzige, was der Pilot selbst gemacht hat, war die Landeautomatik ab zu schalten und per Hand Schub auf die Turbinen zu geben.
Dann hat er den Anflug neu aufgesetzt, da passten die Toleranzen im Rechnersystem wieder und die Automatik hat den Flieger sicher gelandet.
Ist wie bei Crysis, mal kurz resetten, dann ist alles wieder im grünen Bereich!
Das spektakuläre Schrägstellen nennt man slippen (bremst die Geschwindigkeit ab, bei kurzen Landebahnen). Bis dahin völlig risikolos, eine Böe hat den Flieger aber gekippt (Auftitschen der Tragfläche) und das war der Punkt zum manuellen Eingriff des Piloten. Für ihn so aufregend, wie eine schnelle Formel 1 Kurve mit zu hoher Geschwindigkeit - aber das beherrschen die professionellen "Driver" fast im Schlaf.
Für die Zuschauer war das spektakulär, über die viel schlimmeren "Beinahe-Unfälle" durch schlechte Luftüberwachung (Flug-Lotsen) sprricht man leider weniger.