Nein, ich sprach eben von realistisch und unrealistisch. Ich glaube nicht, dass die Opferquote bei Legalisierung mittel- bis langfristig stark ansteigen würde (das sind belegbare Fakten aus anderen Ländern, nicht zu widerlegen).
Überdies, das mag jetzt hart klingen, aber: Wenn jährlich 10.000 Drogentote mehr zu beklagen wären in Deutschland wäre ich trotzdem noch für die Legalisierung, ab 100.000 wäre es wohl kritisch. Wieso? Nun, man muss für alle GEfahrenprävention realistische Abschätzungen machen und irgendwo die Linie ziehen.
Beispiel:
Wieviele Verkehrstote muss man verhindern um ein Tempolimit auf 30km/h zu rechtfertigen?
Meine Antwort:
Das ist nicht zu rechtfertigen, auch wenn dann garkeiner mehr im Verkehr sterben würde.
Noch populärer hier im Forum wahrscheinlich:
Wieviele Massakertote müssen verhindert werden, damit ein völliges Verbot von Killerspielen und Gewaltdarstellungen in Medien durchgesetzt werden sollte?
Meine Antwort:
am *****
Gleiches gilt für Drogenabhängige und Tote. Meiner Meinung nach ist der zum Großteil völlig unnütze da ineffektive Aufwand um das pseudo-Verbot nicht zu rechtfertigen und ohne eine eventuelle sechsstellige Zahl von Heroin und Cannabis (geht kaum) Opfern sowieso nicht! Da ich aber nicht glaube, dass bei einem Aufheben des Verbots 100.000 Leute mehr im Jahr bei uns draufgehen würden.
Ganz ehrlich, wenn man ne nicht-emotionale Rechnung aufmacht:
Mir ist lieber weltweit sterben mehr Abhängige (die waren's zumindest am Anfang selber Schuld) als das andererorts (mexiko) die gesamte Bevölkerung in Angst und Schrecken lebt und schwer bewaffnet terrorisiert wird und alle Welt Ressourcen und Manpower drauf verschwendet den sinnlosen Kampf gegen die Drogen eh zu verlieren. Dann hat der Rest der Welt seine Ruhe.





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