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Thema: Drogen legalisieren? - Sammelthread

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  1. #1
    Professional Avatar von XcorpioN
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    Zitat Zitat von randfee Beitrag anzeigen
    Sorry, aber ihr seid die eigentlich Ahnungslosen. Wer denkt er könne sowas komplett verbieten ist einfach weltfremd. In den USA hat das mit dem Alkohol ja auch so super funktioniert
    Wo eine Nachfrage besteht (und die werdet ihr nicht kleinbekommen), da wird irgendwer etwas anbieten. Eure realitätsfremde Forderung danach das komplett zu unterbinden zeugt echt nicht gerade von viel Verständnis von der Welt.
    Ihr seid da in etwa so naiv wie die Rechteverwalter-Nasen. Die Forderung illegale Kopien einzudämmen ist einfach unrealistisch, das wird nie funktionieren!

    Bei manchen ist der Alkohol halt etwas auf was sie nie verzichten würden, bei anderen ist das Ritalin oder sonstwas, bei mir ist die Grenze Null (konsumiere rein garnichts, außer Chicken Nuggets ).
    Verbieten und das Verbot effektiv durchsetzen ist unrealistisch, so, was bleibt euch denn jetzt noch?
    • Status Quo? Verbot aber defacto wird jeder beliefert der es haben will? Mord und Totschlag in zahlreichen Ländern, zwielichtige Figuren verdienen damit Millionen/Milliarden?
    • Undurchsetzbares Verbot abschaffen, alle Probleme außer die Drogensüchtigen selber abschaffen und mit dem gesparten Geld Sinnvolleres machen?
    wer da für Option 1 ist der ist meiner Meinung nach halt extrem kurzsichtig, ignorant, weltfremd und .... ich sags nicht
    randfee du redest die ganze Zeit nur von Geld, der Sucht und anderen Ländern. Wie gesagt, die Argumente sind einerseits logisch, aber du gehst nicht auf den Sachverhalt mit der Kriminalität in meinen letzten längeren Post ein. Es wird mit den Drogen, wie mit dem Alkohol, nur, dass um an Drogen zu kommen, weil eben die Sucht stärker ist, Verbrechen begangen werden um dran zu kommen. Überleg dir mal, wie die Jugendlichen auf Alkohol schon abgehen hierzulande. Stell dir das auch noch mit Drogen vor, aber die Straftaten die das nach sich zieht. Sind beim Alkohol ja schon genug, und ich behaupte, egal was in anderen Ländern passiert, hier werden trotzdem mehr jugendliche mit Drogen in Kontakt treten wenn sie legal sind.
    t(-.-t)

  2. #2
    Professional Avatar von randfee
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    Zitat Zitat von XcorpioN Beitrag anzeigen
    randfee du redest die ganze Zeit nur von Geld, der Sucht und anderen Ländern.
    Nein, ich sprach eben von realistisch und unrealistisch. Ich glaube nicht, dass die Opferquote bei Legalisierung mittel- bis langfristig stark ansteigen würde (das sind belegbare Fakten aus anderen Ländern, nicht zu widerlegen).
    Überdies, das mag jetzt hart klingen, aber: Wenn jährlich 10.000 Drogentote mehr zu beklagen wären in Deutschland wäre ich trotzdem noch für die Legalisierung, ab 100.000 wäre es wohl kritisch. Wieso? Nun, man muss für alle GEfahrenprävention realistische Abschätzungen machen und irgendwo die Linie ziehen.

    Beispiel:
    Wieviele Verkehrstote muss man verhindern um ein Tempolimit auf 30km/h zu rechtfertigen?

    Meine Antwort:
    Das ist nicht zu rechtfertigen, auch wenn dann garkeiner mehr im Verkehr sterben würde.

    Noch populärer hier im Forum wahrscheinlich:
    Wieviele Massakertote müssen verhindert werden, damit ein völliges Verbot von Killerspielen und Gewaltdarstellungen in Medien durchgesetzt werden sollte?

    Meine Antwort:
    am *****


    Gleiches gilt für Drogenabhängige und Tote. Meiner Meinung nach ist der zum Großteil völlig unnütze da ineffektive Aufwand um das pseudo-Verbot nicht zu rechtfertigen und ohne eine eventuelle sechsstellige Zahl von Heroin und Cannabis (geht kaum) Opfern sowieso nicht! Da ich aber nicht glaube, dass bei einem Aufheben des Verbots 100.000 Leute mehr im Jahr bei uns draufgehen würden.

    Ganz ehrlich, wenn man ne nicht-emotionale Rechnung aufmacht:
    Mir ist lieber weltweit sterben mehr Abhängige (die waren's zumindest am Anfang selber Schuld) als das andererorts (mexiko) die gesamte Bevölkerung in Angst und Schrecken lebt und schwer bewaffnet terrorisiert wird und alle Welt Ressourcen und Manpower drauf verschwendet den sinnlosen Kampf gegen die Drogen eh zu verlieren. Dann hat der Rest der Welt seine Ruhe.
    Geändert von randfee (26.10.2011 um 16:42 Uhr)
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  3. #3
    Professional Avatar von XcorpioN
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    Zitat Zitat von randfee Beitrag anzeigen
    Nein, ich sprach eben von realistisch und unrealistisch. Ich glaube nicht, dass die Opferquote bei Legalisierung mittel- bis langfristig stark ansteigen würde (das sind belegbare Fakten aus anderen Ländern, nicht zu widerlegen).
    Überdies, das mag jetzt hart klingen, aber: Wenn jährlich 10.000 Drogentote mehr zu beklagen wären in Deutschland wäre ich trotzdem noch für die Legalisierung, ab 100.000 wäre es wohl kritisch. Wieso? Nun, man muss für alle GEfahrenprävention realistische Abschätzungen machen und irgendwo die Linie ziehen.

    Beispiel:
    Wieviele Verkehrstote muss man verhindern um ein Tempolimit auf 30km/h zu rechtfertigen?

    Meine Antwort:
    Das ist nicht zu rechtfertigen, auch wenn dann garkeiner mehr im Verkehr sterben würde.

    Noch populärer hier im Forum wahrscheinlich:
    Wieviele Massakertote müssen verhindert werden, damit ein völliges Verbot von Killerspielen und Gewaltdarstellungen in Medien durchgesetzt werden sollte?

    Meine Antwort:
    am *****


    Gleiches gilt für Drogenabhängige und Tote. Meiner Meinung nach ist der zum Großteil völlig unnütze da ineffektive Aufwand um das pseudo-Verbot nicht zu rechtfertigen und ohne eine eventuelle sechsstellige Zahl von Heroin und Cannabis (geht kaum) Opfern sowieso nicht! Da ich aber nicht glaube, dass bei einem Aufheben des Verbots 100.000 Leute mehr im Jahr bei uns draufgehen würden.

    Ganz ehrlich, wenn man ne nicht-emotionale Rechnung aufmacht:
    Mir ist lieber weltweit sterben mehr Abhängige (die waren's zumindest am Anfang selber Schuld) als das andererorts (mexiko) die gesamte Bevölkerung in Angst und Schrecken lebt und schwer bewaffnet terrorisiert wird und alle Welt Ressourcen und Manpower drauf verschwendet den sinnlosen Kampf gegen die Drogen eh zu verlieren. Dann hat der Rest der Welt seine Ruhe.
    Die selbstverschuldeten Todesopfer sind irrelevant "nicht-emotional gerechnet" sind das die Probleme, die wir dann weniger haben. Mir geht es eher um die Drogenopfer, die nicht sterben ... und dem normalen Bürger schaden. Versteht das immernoch niemand?
    t(-.-t)

  4. #4
    Professional Avatar von randfee
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    Zitat Zitat von XcorpioN Beitrag anzeigen
    Die selbstverschuldeten Todesopfer sind irrelevant "nicht-emotional gerechnet" sind das die Probleme, die wir dann weniger haben. Mir geht es eher um die Drogenopfer, die nicht sterben ... und dem normalen Bürger schaden. Versteht das immernoch niemand?
    dir geht es also um die Krankenkassenkosten? Da stimme ich ja jetzt mal 100% mit dir überein. Sowas sollte nicht abgedeckt sein, genau wie ski-fahren.
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  5. #5
    Professional Avatar von XcorpioN
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    Zitat Zitat von randfee Beitrag anzeigen
    dir geht es also um die Krankenkassenkosten? Da stimme ich ja jetzt mal 100% mit dir überein. Sowas sollte nicht abgedeckt sein, genau wie ski-fahren.
    Ne das meine ich nicht... Krankenkassenkosten. Du willst das nicht verstehen oder? Wovon schreibe ich denn die ganze Zeit?
    Viele Drogenopfer werden dazu verleitet, Straftaten zu begehen um an Drogen zu kommen. Einige werden durch den Konsum unberechenbar und gefährden andere Mitmenschen unnötig (Straßenverkehr, Kontrollverlust). Abgesehen davon kenne ich kaum Drogenkonsumenten, die ihr leben geregelt haben. Ob Alkoholiker, Kiffer, Heroinsüchtige, viele von ihnen sind Arbeitsunfähig und haben demnach auch keine, liegen uns auf der Tasche. Außerdem verstecken sich die Menschen sowieso hinter Drogen, weil sie nicht den Charakter haben ihre Probleme und Ängste in den Griff zu kriegen. Sollten lieber in psychatrischer Behandlung, als sich selbst zu vernichten.
    Sport kann auch eine "Droge" sein und ist zur Stressbewältigung sicherlich eine bessere Wahl, als sich einen Blunt zu rauchen oder eine Nase zu ziehen. Ich finde, das sollte ganz einfach nicht unterstützt werden.

    Und das mit den Straftaten, Arbeitslosigkeit, Gesellschaftsgefährdend saug ich mir nicht aus den Fingern, ich hab ein Fach, dass sich Kriminalistik nennt und erst kürzlich wurde das Thema angeschnitten und Statistiken präsentiert, nur finde ich die so nicht im Internet, um ScoR mal seine beschmierten Äußerungen klar zu machen. Ich studiere sowas jetzt unter anderem, aber er hat ja im gegensatz zu mir "arroganten Vogel" (man sollte nicht von sich auf andere schließen), die Weisheit mit Löffeln gefressen und kann mit jedem vernünftig schreiben nur mit mir nicht. Klar ist das peinlich, dass ich die Statistiken von denen ich spreche jetzt nicht zur Hand habe, aber musste die auch noch nie im Internet suchen und demnach finde ich sie auch auf der schnelle nicht.
    t(-.-t)

  6. #6
    VIP Avatar von foofi
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  7. #7
    Professional Avatar von ScoR
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    Ihr hattet also Statistiken in denen ein Zusammenhang hergestellt worden ist zwischen Portugals liberaler Drogenpolitik und erhöhter Gewaltbereitschaft, erhöhter Anzahl an Gewalttaten, etc?
    Vielleicht solltest du die Daten mal an die UN schicken. Dann haetten die bestimmt nicht Portugals Politik positiv dargestellt.

    "...These conditions keep drugs out of the hands of those
    who would avoid them under a system of full prohibition,
    while encouraging treatment, rather than incarceration,
    for users. Among those who would not welcome
    a summons from a police officer are tourists, and, as a
    result, Portugal’s policy has reportedly not led to an
    increase in drug tourism. It also appears that a number
    of drug-related problems have decreased...."
    Seite 174

    Quelle, wie schon gepostet.
    http://www.unodc.org/documents/wdr/W...09_eng_web.pdf

    Laut der Statistik
    http://www.indexmundi.com/portugal/u...ment_rate.html
    ist die Arbeitslosenzahl in Portugal seit 2001 tatsächlich gestiegen.
    Genauso wie die deutsche....
    http://www.indexmundi.com/germany/un...ment_rate.html
    Zusammenhang mit Drogen in Deutschland? = 0? Der einzige Unterschied ist, dass sich DE gefangen hat. (laut Statistik)

    Und ich kann mit jedem vernünftig reden, der auch mit mir und mit anderen vernünftig redet
    Geändert von ScoR (26.10.2011 um 19:28 Uhr)
    Irony is for losers.


  8. #8
    Prophet Avatar von SplitTongue
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    Amy Whinehouse... hat sich nachweislich totgesoffen.
    An Mariuhana ist nachweislich noch kein einziger Mensch gestorben.
    Trotzdem ist Alkohol legal und Mariuhana nicht. Go figure... tsss

  9. #9
    Erfahrener User Avatar von Mafiaaffe
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    Zitat Zitat von XcorpioN Beitrag anzeigen
    Ich finde, das sollte ganz einfach nicht unterstützt werden
    Dadurch, dass wir Drogen illegalisieren hören wir lediglich auf den Drogenhandel moralisch zu unterstützen, denn den eigentlichen Handel unterbinden wir nicht.
    Das heißt in Wirklichkeit unterstützen wir lediglich einen anderen Vertreiber.

    Was meinst du den wer das größte Problem damit hätte wenn wir Drogen legalisieren? Das wären nicht du oder ich, weil plötzlich jeder in einen drogensüchtigen Zombie mutieren würde, sondern diejeningen, die Milliarden mit dem Vertrieb von illegallen Drogen machen.
    Geändert von Mafiaaffe (26.10.2011 um 21:40 Uhr)
    "God is an ever-receding pocket of scientific ignorance." - Neil DeGrasse Tyson

  10. #10
    Professional Avatar von randfee
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    vergiss es, das (Haupt)argument hab ich schon gebracht, wurde negiert.
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