So, meine Vorhersage, die Lautsprecher würden montags eintreffen, war nicht ganz korrekt. UPSs Vorhersage, die Lautsprecher sollten am Dienstag eintreffen war dafür umso korrekter. Hier noch ein dickes Lob an UPS selbst. Der Fahrer oder die Fahrerin hat das Packet in unsern Keller gestellt, da niemand zuhause war. Und das ist, zumindest bei solchen Lieferdiensten nicht immer selbstverständlich.

Und nun zum wichtigen Teil...

Die «Teufel» waren vorbildlich verpackt, sogar mit Schaumstoff zwischen Standfuss und Lautsprecher selbst. Einziges Manko: Es wird kein USB-Kabel mitgeliefert. (Kann, bzw. sollte per USB angeschlossen werden---»Bessere Soundqualität plus 3xHub am Verstärker selbst)

Sehen super aus, und sind dabei nicht mal grösser wie die «alten» Creatives. Alles in allem wunderbar verarbeitet.

Zum Sound...ja, was soll man da sagen. Scheint ne andere Welt zu sein. In Sachen Auflösung und Details liegen die Teufel einfach ein paar Ligen höher. Tiefbass kann man natürlich auch hier nicht erwarten, es sind ja nur 2.0 Lautsprecher. Hätte ich viel Bass gwollt, hätte ich mir aber auch ein entsprechendes System kaufen können. Am Mac brauch/will ich aber sowieso nicht übermässig viel Bass. Allerdings können die Lautsprecher erstaunlich viel Druck aufbauen! Und man hat da noch nicht mal das Gefühl, als wären sie an ihren Leistungsgrenzen angelangt.

a few opinions wobei die meisten Lieder in ihrer Qualität selbst(Aufnahme, Rip etc.) den Lautsprecher selbst nicht gerecht werden. Die meisten hier negativ Erwähnten Punkte wie z.B. Dumpfheit liegen zu 99% an der Aufnahme.

Spoiler Rock/Metal/Punk/What ever:

Billy Talent, AAC 256er
This Suffering
Viel Druck auf den Riffs, Stimme geht etwas unter, was aber an der Aufnahme selbst liegt. Etwas "durcheinander"

White Sparrows
Gut differenziert. Stimme klar und deutlich, sogar schneidend. Schlagzeug fein aufgelöst und kräftig.

Sudden Movements
Stimme im Gegensatz zu Billy Talent II auch deutlich und kräftig. Schlagzeug wiederum klar abgegrentzt und kraftvoll. Gitarre geht etwas verloren, allerdings keineswegs im störenden Bereich.

Breaking Benjamin, Phobia, AAC 256er
The Diary of Jane
Gitarrenriffs drücken sehr kräftig, Stimme verzerrfrei und klar. Leichtes Dröhen in bestimmten Passagen. Schlagzeug geht Liedbedingt etwas unter.

Had Enough
Ungefähr das gleiche wie oben, Schlagzeug kommt aber besser zum tragen. Insgesamt etwas vermischt.

Bullet for my Valentine, The Posion, MP3 ca. 247er
Suffocating Unter The Words Of Sorrow
Unterwartet differenziert. Doublebass kommt gut zu Geltung. Gitarren gehen ebenfalls nicht verloren, insgesamt sehr druckvoll. Stimme in passender Lautstärke.

Tears don't Fall (AAC 256er)
Auch hier nicht erwartet gut detailiert, aufgrund der besseren Dateiqualität sogar noch besser als oben.
Sehr räumlich, wie alles mit diesen Lautsprechern, baut Druck auf und bleibt denoch klar.

Linkin Park, Hybrid Theory, AAC 256er
One Step Closer
Schlagzeug etwas dumpf. Stimme umso klarer. Schlagzeug lässt sich aber druch die Einstellungen am Verstärker gut ausgleichen.
Später im Lied sehr druckvoll, Elektronik kommt ein der Schreipassage gut zur Geltung.

Meteora, CDRIP@MP3(ja...ich weiss, MP3 gibts bei neuem Zeuch nicht mehr,320er
Hit the Floor
Gitarre etwas verzerrt(damn you, MP3...), Schlagzeug sehr druckvoll.
Beide Stimmen klar und deutlich. Bleibt auch in den lauteren Passagen klar.

My Chemical Romance, The Black Parade, CDRIP@WAV 1411er
I don't Love You
Entlich mal eine Qualität, die den Lautsprechern auch gerecht wird.
Wunderbar detailiert und klar. Stimme sehr gefühlsstark und deutlich.
Schlagzeug nicht zu dominant, geht aber auch nicht unter.

Disenchanted
Schönes Gitarrensolo zu beginn, kräftig. Stimme kommt sehr klar rüber.
Beim «Wuum»@0:44 verliert das Lied erstaunlicherweise nichts von seiner Auflösung.

Famous Last Words
Gitarre zu Beginn baut viel Druck auf. Das Schlagzeug tut sein übriges.
Stimme geht, Genrebedingt, etwas unter.

Nightwish, Once, MP3 320er (vermutlich CDRIP)
Romanticide
Etwas vermischt zu Beginn, Stimme danach sehr kräftig und deutlich. Gitarrenriffs detailiert. Schlagzeug in den «lauten» Passagen erstaunlich klar. Gitarre bleibt sehr fein aufgelöst. Tarja kommt voll zur Geltung.
Lieblingspassage1@ca.1:50, Gitarrensolo sehr, sehr druckvoll.
Lieblingspassage2@ca. 3:35, geniale Passage, bleibt klar und deutlich, trotz des immensen Drucks.

Ghost Love Score
Chor am Anfang klar hörbar, Schlagzeugdoubles kräftig, @0:40 einsetzende Gitarre herrlich druckvoll und klar.

The Raconteurs, Broken Boy Soldier, MP3 320er
Together
Rauschen(aufnahmebedingt, vermutlich auch gewollt) gut hörbar, Schlagzeug deutlich, aber nicht sehr stark. Muss es auch nicht sein, der Bass erzeugt genug Druck! Stimme sehr schön und präsent.

Consolers Of The Lonely, AAC 320er
Carolina Drama
Stimme sehr kräftig, allgemein extrem Detailreich. Einfach herrlich!

Red, Innocence & Instinct, AAC 256er
Mystery of You
Ingesamt etwas dumpf, nicht aufdringlich. Leichtes Dröhnen, Stimme wirkt etwas entfernt.
Shadows
Viel klarer, Stimme deutlich und nah. Refrain verliert etwas an Klarheit, gewinnt dafür an Stärke.


Sum 41, Chuck, AAC 256er
We're All To Blame
Unerwartet gut aufgelöst, Riffs kraftvoll, Stimme etwas zu fein, was in bestimmten Passagen aber auch gut passt. Schlagzeug...argh meine Adjektive wiederholen sich einfach nur...In diesem Sinne, I'm sorry for that...gut hörbar.

The Good, The Bad & The Queen, CDRIP@AAC 320er
Nothern Whale
Bassspur druckstark, Stimme geht deswegen aber keineswegs unter und bleibt fein und super detailiert.

Kings of Convenience, Riot On An Empty Street, CDRIP@ACC 320er
Sorry Or Please
Stimme sehr druckvoll, fast zuviel des Guten. Bass runtergedreht und alles wirkt sehr, sehr fein und detailiert. Klavier geht zum Glück nicht unter, Schlagzeug scharf und präsent.

Paolo Nutini, Sunny Side Up, AAC 256er
No Other Way
Stimme herrlich klar, deutlich und dennoch fein und wunderbar gefühlsstark.

Sophia, There Are No Goodbyes, CDRIP@AAC 320er
Something
Bass baut Hintergrundruckauf, die anderen Instrumente gehen aber keinesfalls unter. Stimmen werden auch hier sehr gut herausgearbeitet.

The Strokes, First Impressions Of Earth, CDRIP@AAC 320er
Razorblade
Detailiert, was angesichts der Tonfülle überraschend ist. Stimme geht, aufnahmebedingt, etwas unter.



Spoiler Ambient, Electro and so on:

Apparat, Multifunktionsebene, AAC 256er
Fuckedup
Sehr fein und schneidend. Kann mit aufgedrehtem Bass viel Druck aufbauen.

Doctor Flake, Paradis Dirtyficiel, AAC 256er
Au Bonheur des Dramas
Druckvoll, Bass leider nicht sehr tief, wirkt auch etwas dumpf. Aber dem kann wie immer per Regler nachgeholfen werden.

Ellen Allien & Apparat, Orchestra Of Bubbles, CDRIP@AAC 320er
Do Not Break
Viel Druck auf der Bassspur, geht aber leider auch mit Regler nicht tiefer. Dafür müsste ich den 60kg Sub bemühen...
Trotzdem gut Aufgelöst, alle Elemente kommen gut zum Tragen.

Moderat, AAC 256er
A New Error
Dieses Lied hat auf dem oben erwähnten Subwoofer die stärkste und tiefste Bassspur die ich kenne. Die kleinen Brüder des Subwoofers verstehen ihr Handwerk auch hier. Fühl die Tastatur vibrieren während ich hier schreibe. Natürlich ist der richtige Sub eine Liga für sich, aber bei den Creatives konnte man die Bassspur, wie auf den meisten andern Lautsprechern(!), nicht mal erahnen. Wirklich klar und deutlich ist sie auch dem Concept 200 nicht, der M11000 bringt hier einfach wie auf magische Weise eine extrem tiefe Spur zum Vorschein, die ich ohne ihn wohl bisher nicht nicht entdeckt hätte.

Rusty Nails
Anfangs etwas dumpf, nimmt aber zunehmen an fahrt zu. Stimme nicht so fein wie gewünscht, aber noch lange im grünen Bereich.

Outputmessage, Nebulae, AAC 256er
Snow

Druckvoll, in allen Bereichen detailiert. Gefühlsstark und dennoch fein.

Saltillo, Ganglion AAC 256er
A Necessary End
Geige etwas «hintergründlich», Schlagzeug umso präsenter.
Wirkt nie matschig, Höhen klar und deutlich.





David Garrett, Encore, AAC 256er
Smooth Criminal
Wie erwartet gut aufgelöst, Geige kommt voll zur Geltung. Einfach herrlich fein und doch kraftvoll, detailiert!

Who Wants to Live Forever?
Meine Ohren machen in Sachen Lautstärke längst vor den, vermeintlich kleinen, Lautsprechern schlapp. So ist es auch kein Problem, dieses eher leise Lied aufzudrehen um das Gänsehautfeeling zu geniessen.

Karl Münchinger & Stuttgarter Kammerorchester, AAC 256er
Canon in D
In erhöhter Lautstärke sehr druckvoll, Geigen bleiben aber stehts klar. Insgesamt sehr imposant! Die Lautsprecher lassen auch bei hoher Lautstärke nicht locker. Und es wirkt keineswegs so, als wären sie am Limit
So, muss erstmal zum Ohrenarzt.