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Thema: Wissenschaft vs. Bibel

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  1. #11
    Professional Avatar von ScoR
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    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    1.) Mir entflieht jeglicher Sinn, warum du verhemmt versuchst immer wieder die Begriffe Agnostiker und Atheist zusammenzufügen
    Wurde doch schon oft erklärt. Mehrere Male von Mafiaaffe und sogar ich hab das schon mindestens einmal geschrieben.
    Ein Atheist sagt: Ich glaube nicht.
    Ein Agnostiker sagt: Ich weiß es nicht.
    Ein Theist sagt: Ich glaube ja.
    Aus diesen drei Aussagen ergeben sich verschiedene Positionen. Manche stärker, manche schwächer.

    Ein agnostischer Atheist sagt: Ich glaube nicht, dass es Gott X gibt, da es keine Grundlage gibt an seine Existens zu glauben. Zeig mir die Grundlage und ich glaube.
    Ein gnostischer Atheist sagt: Ich weiss, es gibt Gott X (Edit) nicht
    Ein agnostischer Theist sagt: Ich glaube, es gibt Gott X (hier kann ich keinen Grund einfügen, da ich keinen kenne)
    Ein gnostischer Theist sagt: Ich weiss, es gibt Gott X

    Dann gibt es noch unterteilungen in schwachen und starken Atheismus/Agnostizismus/Theismus, die sich mit den oben genannten Begriffen schneiden.

    Reiner Agnostizismus ist also mehr oder weniger die Meinung keine Meinung zu haben
    Sobald du den glauben mit ins Spiel bringst wie du es hier
    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    ...Ein Agnostiker glaubt nicht, weil ihm die Basis dafür fehlt, darüber zu urteilen....
    gemacht hast, (Nur als Beispiel, du hast schon öfter geschrieben, dass du an bestimmte Dinge nicht glaubst, warum auch immer).
    dann bist du kein reiner Agnostiker mehr.
    Sondern ein agnostischer Atheist oder ein atheistischer Agnostiker. Das kommt beides ungefähr aufs gleiche raus.
    Du sprichst von einem "nicht-glauben" in dem obrigen Satz und widersprichst dir dann in deinem nächsten Satz.

    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    Das heißt auch wiederum, dass er keine Grundlage dafür hat, die Nicht-Existenz eines Gottes für wahrscheinlicher zu halten als seine Existenz. Für den Agnostiker haben beide Seiten keine ausreichende Begründung. Und weil es für ihn/sie keine überzeugende Argumente gibt (sonst wäre er/sie nicht Agnostiker geworden), ist es mehr als nur vernünftig, lieber keine Position einzunehmen, anstatt daraus eine Glaubens-/Spekulationsfrage zu machen.
    Als "reinen" starken Agonstiker gibt es, wie du geschrieben hast, keinen Glauben in der Denkweise.
    "Man kann es nicht wissen" ist die einzig vernünftige Antwort. Der persönliche Glaube hat dann nichts zu melden.

    Und jetzt nochmal das Problem mit dieser Denkweise (in deinem Fall).
    Wenn es nicht möglich ist über die Existenz einer Gottheit eine Aussage zu machen, warum ist es dir dann möglich über die Exsistenz von allen anderem (das man nicht sehen kann) eine Aussage zu machen?
    Beliebtes Beispiel -> Einhörner
    Warum glaubst du nicht an die? Nur weil sie noch keiner gesehen hat? Das ist ja gegen die Existenz einer Gottheit auch kein Argument für dich.
    Weil sie in von Menschen geschriebenen und erfundenen Büchern vorkommen? Das ist ja gegen die Existenz einer Gottheit auch kein Argument für dich.
    Weil sie pink und fluffig sind? Wer sagt das denn? Sie können ja so aussehen, dass wie wir es uns gar nicht vorstellen können.

    Das gleiche Beispiel bei dem fliegenden Spaghetti Monster oder der fliegenden Teepott im All. Warum erlaubst du dir darüber eine Aussage?

    Du siehst, deine beiden Position gegenüber diesen anderen Wesen widersprechen sich und können, wenn man freundlich ist, als inkonsequent bezeichnet werden. Wenn man nicht freundlich ist, dann sogar als heucheln.

    Jetzt mal allgemein zu dieser Denkweise:
    Ich finde es ist vollkommener Quatsch zu sagen, dass über die Wahrscheinlichkeit eines Wesens keine Aussage gemacht werden kann, nur weil wir es nicht sehen können.
    Wenn man zum Beispiel einen biblischen Gott nimmt (um den es hier ja ganz am Anfang der Diskusion mal ging), dann finde ich es relativ eindeutig das er nicht existiert. (Verehrung und den Willen an ihn zu glauben ist dann wieder ein ganz anderes Thema)
    Grund:
    Beweise für Gott sind in der Bibel gegeben. Wie zum Beispiel die von ihm gewirkten Wunder.
    Das Erschaffen der Erde in 7/6 Tagen und das Alter der Erde (nach bestimmten Quellen).
    Die Flut und Noahs Arche.
    Jungfrauen Empfängnis.
    Auferstehung von Jesus.
    Sprechende Büsche und Esel.
    Wenn all diese Dinge wirklich eingetroffen wären, würde das die Existenz eines Gottes unterstützen, da nichts davon mit unseren Naturgesetzen und unserem Wissensstand übereinstimmen kann.
    Da dies aber nicht sein kann (Dinos, Fossilien, Common Sense, ...) ist die Existenz dieses Gottes gleich 0. (Von spezifischen Änderungen der Menschlichen Wahrnehmung durch irgendwen ist in der Bibel ja, soweit ich weiß, nicht die Rede).

    Dadurch ergeben sich für mich die Fragen (Wovon du mehreren ja schon aus dem Weg gegangen bist): Darf der glaube an eine Gotteheit Politik beeinflussen und von einer Person mit demokratischer Verantwortung öffentlich getragen werden. Darf der Glaube an eine Gottheit von Eltern ihren Kindern aufgezwungen werden? Wo werden die Grenzen bei einem Glauben gezogen (Körperverletzung, Unterdrückung). Sollte der Staat Religionen (nicht den Glauben ansich) unterstützen (Steuererleichterung, Religionsunterricht)

    Edit2: Grammatik
    Geändert von ScoR (22.08.2011 um 19:37 Uhr)
    Irony is for losers.


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