1.) Du bist nicht der "Papst der Agnostiker", sondern du sprichst hier lediglich für dich. Genau wie ich nicht für alle Atheisten rede. Die meißten Agnostiker würden für alle diese Wesen die gleiche Position einnehmen. Ich glaube es war irgendein Physiker (dessen Namen ich leider vergessen habe) der sich als Zahnfeen-Agnostiker bezeichnet hatte.
Damit würden auf die meisten Leute die sich Agnostiker nennen auch in die Defintion des Atheisten passen und auf die meisten Atheisten auch die Definition des Agnostikers. Deswegen reden wir von agnostischem Atheismus.
2.) Du bestätigst damit, dass deine Postion irrational ist, denn du lieferst absolut keine Gründe dafür warum du das "Wesen", welches du dir ausgedacht hast - und ich benutze dieses Wort mit Absicht, denn dies ist keine mir bekannte Definition eines Gottes - für wahrscheinlicher hälst als die Existenz eines anderen mythologischem Wesens. Des Weiteren wäre die Existenz eines Wesens, welches wir auf keinerlei Art und Weise wahrnehmen könnten, für uns vollkommen bedeutungslos und es wäre nicht zu unterscheiden von einem Wesen welches überhaupt nicht existiert.
1.)Auch kein mir bekannter Atheist, bestreitet die Existenz eines Gottes. Wenn ich dir sage, dass ich 200.000.000 Euro auf den Konto habe und du sagt du glaubst mir nicht, ist das nicht das Gleiche als ob du sagst, dass ich keine 200.000.000 Euro auf dem Konto hätte.
2.)Nehmen wir nochmal mein vorheriges Beispiel. Auch wenn du keine Wahrscheinlichkeiten festlegen willst, würde dich schon die Tatsache, dass du mir nicht glaubst, zu einem "200 Mio. Euro-Atheisten" machen.
3.)Selbst wenn es stimmen sollte, dass der Mensch nur einen Teil der gesammten "Struktur" wahrnimmt, gebe es für uns keine Möglichkeit herauszufinden was sich in dem Teil der "Struktur" befinded den wir nicht wahrnehmen können. Es gebe genaugenommen nichtmal Grund zu der Annahme, dass so ein Teil überhaupt existiert. Sicher möglicherweise gibt es eine nicht-wahrnehmbare, intelligente Energieform und möglicherweise auch ein unsichtbares, magisches, masseloses Eichhörnchen.
Der Punkt ist, dass es ohne Beweise oder stichhaltige Argumente keinen Grund gebe die Existens eines übernatürlichen Wesens anzunehmen und erst recht keinen Grund diesem Wesen irgendwelche wahllos ausgedachten Atrribute zuzuschreiben.
Exakt. Trotzdem machst du bei dem von dir beschriebendem "Wesen" eine Ausnahme.
Sicher wenn Probleme auftreten für die die Radioaktivität eine natürliche Erklärung liefert, - und mit "natürliche" meine ich mit den Naturgesetzen vereinzubarende - dann gebe es rationale Gründe die Existenz von Radioaktivität anzunehmen. Jetzt hat es aber nichts mehr mit meiner ursprünglichen Frage zu tun. Ich würde in einem ensprechendem Fall auch an einen Gott oder Feen glauben.
Wenn wir moralische Handlungen als etwas Definieren, dass das Wohlbefinden von Lebenwesen mit einem Bewustsein steigert, dann gibt es auf moralische Fragen definitiv richtige oder falsche Antworten.
Sicher ist das ein kompliezierter Fall, aber auch hier gibt es eine richtige und eine falsche Antwort.
Ich denke wir sind uns einige, dass es richtig war Osama bin Laden unschädlich zu machen und natürlich gibt es jetzt Argumente sowohl für die Ermordung als auch für die Gefangennahme. Aber eine der beiden Optionen hat definitiv einen positiveren Effekt auf das Gesamtwohl der Menschen als die andere.
Weißt du was eine falsche Analogie ist?
Der Papst versucht Menschen von seiner Postion zu überzeugen. Die Position vom Papst ist falsch.
Andere Leute versuchen Menschen von ihrer Position zu überzeugen. Deshalb ist die Position dieser Leute auch falsch.
Das ist eine falsche Analogie.
Religonen versuchen Mitglieder zu gewinnen in dem sie lügen, Kinder indoktrienieren, halb Wahrheiten erzählen, Fakten verfälschen, durch Androhung von Gewalt/Folter etc.
Atheisten versuchen "Mitglieder zu gewinnen" in dem sie Leute zum kritischen denken inspirieren; die Lügen, Unwahreiten und Gefahren der Religion aufdecken; zur Skepsis statt zum blinden Glauben ermutigen etc.
1.) Atheisten sind die Gruppe von Menschen die am meißten über die Religion weiß:
http://newsfeed.time.com/2010/09/28/...han-believers/
2.) Es ist eigentlich vollkommen irrelevant wie intensiv sich ein Atheist mit Religion beschäftigt oder ob er sich überhaupt mit dem Thema Religion beschäftigt. Ich muss auch nicht sämtliche Bücher über Einhörner lesen mich davon zu überzeugen, dass ihre Existenz doch ein wenig unwahrscheinlich ist.
3.) Ein Ignostiker ist niemand dem Religion vollkommen egal ist, sonst wären, ironischer Weiße unter anderen die meisten Christen Ignostiker, denn die gehören zu der Gruppe von Menschen die am wenigsten über die Religion weiß. Ein Ingostiker ist jemand der sagt, dass eine einheitliche Defintion eines Gottes erst präsentiert werden müsste, bevor man die Existenz eines Gottes diskutieren könnte.







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