Bayerns Innenminister vergleicht Spiele mit Kinderpornografie und Nationalsozialismus
In einem Interview äußert sich Bayerns Innenminister Joachim Herrmann zu "Killerspielen". Wir haben die heftigsten Aussagen gesammelt.
Bayerns Innenminister
Joachim Herrmann schlägt dem Fass den Boden aus. In einem Interview mit der Zeit vergleicht er gewalthaltige Spiele sogar mit Kinderpornographie und Nationalsozialismus. Die Highlights aus dem Interview haben wir für euch zusammen gestellt: "In anderen Bereichen haben wir auch klare Verbote, ich denke an
Kinderpornographie."
"Aber je größer die Gefahr ist, dass solche Spiele auch in die Hände von Kindern und Jugendlichen kommen, desto stärker muss der Staat eingreifen. Es ist ja auch für alle verboten, die Verbrechen des
Nationalsozialisten zu verharmlosen."
"Ich bin erschrocken, wie der Spieler zu brutaler Gewalt animiert wird.[...] Je grausamer der Mord, umso höher die Punktzahl. Das brauchen wir nicht. Solche Spiele sind
unerträglich."
"Ich glaube nicht, dass es in unserer
freiheitlichen Gesellschaft einen Anspruch auf solche Computerspiele gibt."
Warum Erwachsene auch keine Killerspiele spielen dürfen:"Wenn ein 18-Jähriger ein Spiel in der Hand hat, gibt er es am nächsten Tag an 17-, 16- und 15-Jährige weiter."
"Wir dürfen bestimmte
Fehlentwicklungen der amerikanischen Gesellschaft bei uns gar nicht erst Platz greifen lassen."
Ihr wollt solchen Politikern Einhalt gebieten? Dann verschafft euch Gehör und macht mit bei unserer Aktion "Wir wählen keine Spielekiller"!