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Thema: "Killerspiele" - Diskussionsthread

  1. #511
    Erfahrener User
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    Zitat Zitat von Nutz Beitrag anzeigen
    Naja, ich unterscheide hier zwischen "künstlerischen Tätigkeiten", die man nunmal brauch, um Spiele, Filme, Bilder etc zu erstellen und dem Begriff "Kunst", den man auf ein Werk anwendet, weil es besonders viel Tiefsinnigkeit in sich trägt, besonders hochwertige Kritik an irgendwas ausübt oder irgendwas Qualitatives aussagt, was man erst beim 5ten mal erkennt. U know what I mean? "Kunst" und Kunst sind hier zwei verschiedene Paar Schuhe...sonst wär Sex-Empire genau so n Kunstwerk wie zb. die Pyramiden...und da sehe ich ganz klar nen Unterschied.
    Filme werden auch im Allgemeinen als Kunst angesehen, auch wenn sie nicht viel aussagen ^^

  2. #512
    Professional Avatar von Nutz
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    Zitat Zitat von Dead Beitrag anzeigen
    Filme werden auch im Allgemeinen als Kunst angesehen, auch wenn sie nicht viel aussagen ^^
    Wie gesagt, das sind für mich zwei unterschiedliche Definitionen. Wenn ich aufn Boden ********, da Salzstangen reinstecke, das Ganze mit goldenem Lackspray ansprühe und es "Der güldene Igel" nenne, is das für mich auch noch lange nicht Kunst...

  3. #513
    Semi Pro Avatar von Schoeniaw(koq)
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    Zitat Zitat von Nutz Beitrag anzeigen
    Wie gesagt, das sind für mich zwei unterschiedliche Definitionen. Wenn ich aufn Boden ********, da Salzstangen reinstecke, das Ganze mit goldenem Lackspray ansprühe und es "Der güldene Igel" nenne, is das für mich auch noch lange nicht Kunst...
    haha hast aber schon recht vieles was heute als kunst durchgeht ist einfach nur schwachsinn oder geldmacherei. und solche kunstkritiker etc. fallen auch noch drauf rein

  4. #514
    Professional Avatar von noxon
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    Na das ist doch mal was Erfreuliches.
    Harvard-Studie zu Videospielen veröffentlicht

    Da hat man jetzt mal eine wirklich respektable und unabhängige Studie, auf die man die Killerspiel-Kritiker hinweisen kann. Diese Studie ist auf jeden Fall glaubwürdiger, als die ganzen in Auftrag gegebenen Studien von Herrn Pfeiffer oder andere kleine Studien, die mal eben an einem Wochenende durchgeführt wurden.

    Eine 4 jährige Studie mit 1200 Leuten und 1,5 Mio Dollar Budget der Harvard Universität sind da doch schon ein ganz anderes Kaliber.
    Ich bin auch mal gespannt, was Jack Thompson (Der amerikanische Christian Pfeiffer) dazu sagt.
    Geändert von noxon (06.05.2008 um 06:43 Uhr)

    Lest euch bitte unsere FAQs für grundsätzliche Fragen zu Crysis durch und beachtet bitte unsere Forenregeln.

  5. #515
    Semi Pro Avatar von ExeQtor
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    Ich habs schon immer gewusst endlich sehen die Kritiker mal was Realität ist!
    Als würde ich morgen ein Attentat machen wenn ich in einem spiel Blut sehe


  6. #516
    Erfahrener User Avatar von Shyrag
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    Endlich mal ne positive Studie!
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  7. #517
    Erfahrener User Avatar von Deathraven
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    Zwar ist die Studie in den Augen der Gamer positiv, in den Augen der meisten Politiker ist sie jedoch negativ da sie so keinen Sündenbock mehr für irgendwas haben. Also glaube ich nicht, dass diese eine Studie irgendwas ändert, viel mehr denke ich, dass sich die Politiker noch mehr an die falschen Aussagen ihrer sogenannten "Experten" krallen.
    Dass Videospiele aber jemals irgendwann verboten werden halte ich aber für unwahrscheinlicher als Fußball als Sport zu verbieten da er zu gefährlich sei. Immerhin hat das ganze inzwischen einen solch immensen Einfluss auf die Wirtschaft, dass das ganze Wirtschaftssystem zusammenbrechen würde. Auch wenn nur in Deutschland Spiele verboten werden würden, von den Einwohnern und Arbeitsstellen die dabei verloren gehen einmal ganz abgesehen .



  8. #518
    Administrator Avatar von warpspeed
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    Standard Update

    Zitat Zitat von Heise.de
    Bundestag vor Verabschiedung des Verbots "gewaltbeherrschter Spiele" Meldung vorlesen

    Der Bundestag wird am morgigen Donnerstag aller Voraussicht nach den umstrittenen Regierungsentwurf zur ersten Änderung des Jugendschutzgesetzes mit den Stimmen der Mehrheit der großen Koalition absegnen. Den Weg für die Verabschiedung des Vorhabens, mit dem unter anderem der Katalog der indizierten Computerspiele ausgeweitet werden soll, hatte der federführende Familienausschuss des Parlaments am 23. April gegen das Votum der Opposition freigemacht. Allein ein paar redaktionelle Änderungen fügten die Familienpolitiker von Schwarz-Rot in ihren knappen Verbesserungsvorschlag (PDF-Datei) ein.

    Mit der von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hochgehaltenen Initiative sollen Spiele mit "weitreichenden Abgabe-, Vertriebs- und Werbeverboten" belegt werden, die "besonders realistische, grausame und reißerische Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen beinhalten, die das mediale Geschehen selbstzweckhaft beherrschen". Bisher sind allein Gewalt oder Krieg "verherrlichende" Computerspiele für Jugendliche automatisch verboten. Gesetzlich festgeschrieben werden auch Mindestgrößen und Sichtbarkeit der Alterskennzeichen der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) und der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK). Die Signets müssen künftig auf der Frontseite der Verpackungshülle "auf einer Fläche von mindestens 1200 Quadratmillimetern" und auf dem Bildträger mindestens 250 Quadratmillimeter groß angebracht werden.

    Oppositionspolitikern zufolge greift der Entwurf teils zu kurz, schießt andererseits aber auch übers Ziel hinaus. Die FDP-Fraktion setzt zuvorderst auf eine verbesserte Medienkompetenz, die in der Schule vermittelt werden müsse. Mit den vorgesehenen Maßnahmen komme man auf diesem Weg nicht weiter. Zudem werde die Selbstkontrolle der Wirtschaft zu stark bevormundet. Die Liberalen haben daher einen Entschließungsantrag eingebracht. Damit wollen sie erreichen, dass der Bereich der Online-Spiele der USK unterstellt und auch dafür Altersfreigaben vorgesehen werden. Sie drängen ferner etwa auf eine Prüfung, ob die Kategorie der "schweren Jugendgefährdung" nicht abgeschafft und Tatbestände aus dem Jugendschutzgesetz ins allgemeine Strafrecht überführt werden könnten. Die FDP fordert zudem auf EU-Ebene eine bessere Bekämpfung von Angeboten, die unter Verletzung von Urheberrechten und Alterskontrollsystemen Zugang zu Computerspielen und "anderen Medieninhalten" ermöglichen.

    Auch die Linksfraktion will vor allem die Medienkompetenz stärken. Alterskennzeichnungen hingegen seien wenig hilfreich, da indizierte Spiele vielfach "unter dem Ladentisch" gehandelt würden. Die Grünen sprechen von einem "Schmalspurentwurf". Sie bedauern, dass die im Herbst 2007 veröffentlichte Untersuchung des Hans-Bredow-Instituts zum gesamten Komplex der 2003 novellierten Jugendschutzbestimmungen nicht berücksichtigt werde. Nach Ansicht der Grünen ist eine Vergrößerung der Altershinweise sinnvoll. Die bisherigen Regelungen zur Indizierung von Gewaltspielen würden aber ausreichen. Der vorgelegte Entwurf enthalte hier viele "unbestimmte Rechtsbegriffe" und könne sich zu einer "Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für Juristen" entwickeln. Die Grünen haben ebenfalls einen Entschließungsantrag vorgelegt. Darin plädieren sie etwa für eine Alterseinstufung von Online-Spielen, die Klärung von Verantwortlichkeiten für nutzergenerierte Inhalte und eine Prüfung der gegenwärtigen Altersgrenzen.

    Ähnliche Vorschläge hat der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware (BIU) gemacht. Er kritisiert, dass die vorgesehenen Änderungen zum Umgang mit Computer- und Videospielen "keine Verbesserung für die Verbraucher" böten. Das eigentliche Problem in Form einer einheitlichen Alterskennzeichnung von Games unabhängig von der Verbreitungsart bleibe ungelöst. Übers Netz per Download beziehbare Spiele seien dringend mit einzubeziehen, "um den Jugendmedienschutz tatsächlich zu verbessern und die vorhandenen technischen Systeme auch zukünftig effektiv einsetzen zu können". So sei auf Spielekonsolen und vermehrt auf PC-Plattformen eine Altersabfrage installiert, die bei jedem Spielstart das digitale Alterskennzeichen der Software mit der im Spielerprofil voreingestellten Altersangabe abgleiche und die Inhalte bei Nichtübereinstimmung blockiere. Dieses System laufe ohne USK-Kennzeichen für online geladene Spiel teils ins Leere.

    Der Entwurf vernachlässigt dem BIU zufolge, dass weniger die Größe, sondern eher Gestaltung und Wortlaut der Alterskennzeichen problematisch seien. Geht es nach dem Verband, sollte die bisherige, einen Hinweis auf den Gesetzestext einschließende Freigabebezeichnung durch die alleinige Angabe der Zahlen 0, 6, 12, 16 und 18 ersetzt werden. Damit würden missverständlichen Formulierungen wie "Ohne Altersbeschränkung" oder "Keine Jugendfreigabe" hinfällig. Zudem könne die Alterszahl rund viermal größer dargestellt werden als der bisherige längere Text.
    Denkt dran... nicht rumflamen .
    Greetings... WarpSpeed FORENREGELN/FORUMRULES

    AMD Ryzen 9 7950X @ 5.5 GHz - Corsair DIMM 64 GB DDR5 @ 5600 MHz - ASRock X670E Taichi Carrara - ZOTAC NVIDIA GeForce RTX 4090 AMP Extreme AIRO - Creative Soundblaster AE9-PE - Cooler Master V1200 Platinum (Netzteil) - Corsair iCUE H170i Elite Capellix - Monitor-1: Acer Predator CG437KP (43" 4k G-Sync Monitor) / Monitor-2: HTC Vive VR - Sharkoon Skiller SGK60 - Logitech G502 Proteus Core - Thrustmaster T500 - RaceRoom Sitz -Thrustmaster Hotas X - MS XBox Gamepad

  9. #519
    Erfahrener User Avatar von Haha7
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    Standard

    Zudem sei auf jedem Pc ein Trojaner zu installieren, und jeder Pc Spieler mit Strichcode zu versehen...

    Nun, ich sehe es auch nicht gerne, wenn Kinder brutale Spiele spielen, oder vorallem, wenn Kinder 5 tunden am Tag wow zocken.

    Aber ich bin jetzt 19, und ich sehe es nicht gerne, dass man realistische Spiele verbietet, bzw die Spiele durch zensur verunstaltet werden.
    Z.B. bei der deutschen CS:S version, ergeben sich die Gegner, statt umzufallen, Spieler mit dieser Version wissen nicht, woher der Angreifer kam.
    Das bei Crysis die Gegner am Boden fest liegen sört auch etwas den Realismus.

    Was machen die dann, wenn richtig-photorealistische Spiele rauskommen?
    Gibt es dann nur mehr spiele, wo man nur mit Wasserpistole herumläuft?

    zz
    (naja ich bin ja Österreicher, aber ich muss mir in Zukunft warscheinlich auch schon englische Versionen bestellen..)

    Wenigstens melden sich jetzt immer öfter Psychologen oder Künstler zu Wort, und verteidigen uns Spieler^^
    2600k 4.4Ghz@water, Gigabyte GTX 670 4gb, asus p8p67 deluxe, und noch immer: xfi-xtreme music --sennheiser pc151 -- Logitech G15 classics roxomg

  10. #520
    UnKnOwN64
    Gast

    Standard Gesetz gegen Killerspiele

    Bundestag verabschiedet Gesetz gegen Killerspiele

    Der deutsche Bundestag hat heute das Gesetz gegen so genannte "Killerspiele" verabschiedet: Dieses ermöglicht eine einfachere Indizierung von gewalthaltigen Filmen und Computerspielen. Außerdem müssen die Alterskennzeichnungen der USK besser auf den Packungen erkennbar sein.

    Das umstrittene Gesetz soll nach Meinung von Familienministerin Ursula von der Leyen den Jugendschutz verbessern. Es erweitert den Kriterienkatalog, mit dem Medien als gewaltverherrlichend eingestuft werden. Danach stehen ab sofort sämtliche Spiele unter Verbot, die "besonders realistische, grausame und reißerische Gewaltdarstellungen und Tötungshandlungen beinhalten, die das mediale Geschehen selbstzweckhaft beherrschen" (von der Leyen).

    Neu an dieser Formulierung ist, dass bereits die drastische Gewaltdarstellung selber indiziert werden soll - bisher war dies nur bei Spielen möglich, die Gewalt regelrecht verherrlichen.

    Die Opposition stimmte gegen das Gesetz. Ihrer Meinung nach nutze das Gesetz in der Praxis wenig - Gewaltspiele würden dennoch konsumiert, weil die Verfügbarkeit via Internet heutzutage jederzeit gegeben sei. Stattdessen fordern FDP, Grüne und die Linke eine Verschärfung der Kontrollen im Handel sowie eine bessere Medienkompetenz für Eltern und Pädagogen.

    Quelle:
    http://www.gamona.de/news/detail/id-...kil_639761.htm

    Edit by WarpSpeed: Ich habe deinen Beitrag hierher verschoben. Du als alter Hase solltest eigentlich wissen, dass wir so einen Thread schon haben .

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