@zezeri
Stimme dir vollkommen zu. Leider sieht die momentane Marktlage bei Spielen nicht so aus, als würde jemand etwas "besonderes" wollen.
Vermutlich wollen es sogar genug, aber es gibt immer noch mehr, die lieber CoD, BF3 und anderes spielen möchten.
Insbesondere das Versagen und anschließende Insolvenz gehen vieler Studios beim etablieren einer neuen IP sendet ein klares Zeichen.
Man setzt daher lieber auf die X te Fortsetzung, weil zumindest eine Grundeinnahme garantiert ist.
Ich kann es den Spielern nicht übel nehmen, jeder soll spielen was er mag. Jedoch nehme ich es dem Markt übel, dass dafür auf jede Vielfalt fast gänzlich verzichtet wird und stattdessen jeder versucht, auf den Zug aufzuspringen.
Das macht ja nicht nur Activision und EA, sondern auch Ubisoft und genug andere. Daher hat Crytek kaum eine andere Wahl, solange sie im Geschäft bleiben wollen.
Erst wenn sie in der Lage sind, selbst die Spiele zu finanzieren, dann könnte es einen Umbruch geben. Wenn das nicht klappt, dann hängt die Kreativität und der Anspruch Cryteks davon ab, wie viel Kreativität gerade am Markt erwünscht ist.
Zumindest 2012 sieht es besser aus, da es schon eine Reihe interessanter Titel gab, die sich abheben vom Mainstream. Sobald diese sich auch gut verkaufen, wird das ein klares Signal setzen und wir können auf Änderungen hoffen.
Bis dahin muss man auf die paar letzten risikofreudigen Publisher bauen.
Allerdings fallen mir nur japanische ein wie Sony, Nintendo und Atlus, die bereit sind, eine unsichere Entwicklungsdauer von 2+ Jahre zu finanzieren.





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