Es kommt mir noch so vor als, wenn es gestern gewesen wäre. Wir haben uns mal im Ethik-Unterricht, glaub die 8. oder 9. Klasse war das, über Gewalt unterhalten. Ich weiß noch ganz genau, dass wir nie eine klare Lösung dafür gefunden haben oder eine einhaltliche Meinung. Diese Thematik wurde immer von eltichen Richtungen betrachtet und es war auch sehr interessant. Irgendwie vermisse ich diese Gespräche, kann ich nur mit meiner Family führen (immer wieder ein Vergnügen), aber mit den Deppen an einer Schule, au man, da ist die Wand gesprächsseeliger.

Tatsache ist, dass die Gewalt das größte Element in der menschlichen Natur ist und sie bestimmt auch oftmals über die anderen Elemente unserer Natur. Ihr kennt doch alle das Gefühle oder solche Moment, ihr handelt oder macht irgendetwas blödes oder idiotisches und erst im Späteren wird euch klar, was für einen Mist ihr eigentlich angestellt habt. Das ist etwas vollkommen Natürliches, denn wir haben nicht Fähigkeit die Zukunft unserer Handlungen zu wissen. Vielleicht hätten wir diese Fähigkeit, aber im Moment ist es nicht der Fall.

Natürlich gefällt es nicht jeden mit Gewalt konfrontiert zu werden, besonders wenn es ohne jeglichen Grund geschieht, aber die Menschen sind nun mal unberechenbar. Viele Menschen von heute sind wilde, nicht-kontrollierbare Tiere. Sie machen was sie wollen, wann sie wollen und bringen andere, die nicht mit ihnen zu tun haben, nur in Gefahr oder ziehn diese mit in den Dreck. An dieser Stelle will ich auch anfügen, dass Religion nicht SHIT oder irgendetwas anderes ist. Die Menschen glauben schon seit Jahrtausenden an etwas und dieser Glaube, hat Menschen dazu bewegt weiter zu machen und nicht hoffnungslos in der Weltgeschichten herum zu liegen. Jedoch darf man eines nicht vergessen, Glaube ist nicht gleich Glaube, denn viele Menschen denken, es gäbe nur die Weltreligionen, aber manche Menschen bezeichnen sich als Nicht-Gläubige (Atheisten <- Korrektur wenn falsch geschrieben bitte) oder andere haben auch ihren ganz eigenen Glauben gefunden. Klar hat jeder Glaube seine Parallelen zu einem anderen Glauben, aber sie unterscheiden sich in speziellen Dingen. Wenn jemand sagt, er sei nicht religiös...hmm. nun ja, dann darf dieser jenige nie das Wort oder die Kombination "...glaube/n..." oder "Ich glaube..." verwenden. Durch das Verwenden dieser Kombination drücken wir indirekten Glauben und Religion aus. Auch wenn nicht jeder an Gott oder Gottes Schöpfung glaubt, glauben wir an andere Dinge. Wie z.B, uns selber (unsere eigene Person) oder an andere nahestehende Personen oder an die Familie oder an irgendetwas anderes. Es muss nicht immer Gott sein oder so. Der Mensch hat einen freien Willen, auch wenn viele Menschen heutzutage versuchen den freien Willen und die damit verbundene freie Meinung, Privatsspähre und Persönlichkeitsentfaltung zu beeinflussen, kann man trotzdem glauben, was man möchte, sofern man nicht in eine gewisse Religion geboren wurde, denn dann ist kaum noch möglich. Dann muss man nach den Prinzipien dieser Religion handeln. Wir wissen alle, dass der Wille Berge versetzen kann und manchmal bestimmt der Glaube über den Willen, z.B. Terroristen. Diese Menschen töten andere Menschen im Glauben sie würden ins Paradies kommen und wären dort mit jeder Menge jungen Frauen verheiratet. Ein Glaube der zu gleich Schwachsinn und Fanatismus ist. Natürlich, Glaube kann zur Gewaltbereitschaft aufrufen, aber ich betone "KANN", denn wie schon erwähnt, Glaube ist nicht gleich Glaube. Nicht jeder Glaube ruft zur Gewalt auf, aber leider wird es heutzutage viel zu oft praktiziert und auch in der Vergangenheit. Z.B. das Schwarze Mittelalter, über mehrere Jahrhunderte wurde technologischer Fortschritt als Hexerei angesehen und somit auf Eis gelegt oder die Kreuzzüge, hier wollte das Christemtum die Nichtkundigen bekehren, aber es ging nach hinten los, denn der Mensch lässt sich nicht mit Gewalt von anderen bekehren, außer wenn es keinen Ausweg mehr gibt (jeder Mensch ist anders) und der Islam bewann mehr Einfluss in Europa. Ich sage nicht, dass Glaube oder Religion etwas Dummes oder Sinnloses sei, aber heutzutage wird Gewalt mit Motiven des Glaubens begründet bzw. wird der Glaube mißbraucht, das machen ja diese Motherfucker von Terroristen ständig und das wird auch soweiter gehen. Es wird dann erst aufhören, wenn die Gefahr im Keim erstickt wurde, sprich wenn alle Terroristen nicht mehr existieren.

Es wurde auch schon seit einigen Jahren davon gesprochen, dass sich die Welt im 3. Weltkrieg befindet, aber das hat man immer als Unsinn kritisiert. Jedoch hat jemand mal prophezeit, dass eines Tages, der König des Westen im Krieg mit dem König des Osten sich befinden würde. Und nun frage ich mich, irgendwie entspricht dies doch der Wahrheit oder wollen hier nur welche wieder etwas vor heucheln, weil sie mit der Wahrheit nicht umgehen können und verkriechen sich dann wieder in ihrem Erdloch, wo sie einst entsprungen sind. Krieg wird auch von Glauben geprägt und es ist eine hässliche Angewohnheit der menschlichen Natur. Wir sind in der Lage wunderschöne Dinge zu schaffen, z.B. die Geburt eines Menschens oder die Natur usw., aber leider können wir auch sehr großes Leid vollbringen und das überwiegt leider. Das soll jetzt nicht so klingen als, wenn wir es nicht verdient hätten auf Mutter Erde zu existieren, aber wir sollten wirklich mal anfangen darüber nach zu denken, wie dir Zukunft aussehen soll, besonders für die kommende Generation. Wir sollten lieber friedlich zusammenleben und uns einander helfen und beistehen und nicht uns gegeseitig das Leben zur Hölle machen. Daran sollten wir arbeiten und nicht wie wir uns am besten gegenseitig und selber zerstören können. Ist denn Frieden und die Schönheit der Natur nicht ein lohnenswerteres Ziel als das Chaos?