"Danke" Mentos.. alles andere.. hat seit der News einfach kein Danke "verdient".. weil wofür danken ?.. es ist einfach so.. leider

Zitat Zitat von randfee Beitrag anzeigen
Ich konnte das von dir Geschriebene vor Jahren auch mal nachvollziehen, heute aber nicht mehr. Beim Sport sollte es immer nur um den Spaß gehen, das ganze Geheize und unnötige Risiken eingehen ist doch völliger Schwachsinn! Sich zu schinden ist auch nett, aber auch nur bis zu einer recht früh erreichten Grenze. Was soll ich mich asymptotisch meinem jemals erreichbaren Maximum nähern, wenn ich 80-90% mit reinem Spaß erreichen kann? Thanks but no thanks!

Besonders im Radsport fahren viele Idioten rum, ohne mich da auf irgendwen hier beziehen zu wollen/können, kenne euch ja nicht
1. Das macht es auch leichter mit dir darüber zu sprechen, da du, wie du sagst, selbst vor Jahren solche Situationen nachempfinden konntest..

2. Ich stimme dir da nicht ganz zu.. natürlich hast du recht, aber (!) und das macht eigentlich die Grenze schon fast aus: Spaß (Hobby) und Leistungsdruck/Ehrgeiz liegen mit höher gesetzten Grenzen umso enger.. das kann jeder Sportler in jeder Sportart bejahen!


Zitat Zitat von matt1974 Beitrag anzeigen
Ihr stupmft wohl alle schon ab?
Jeder fühlt anders in solchen Momenten. Es ist einfach so. Allerdings sollte die Anteilnahme, wie auch Mentos schon sagt, immer in einem gesunden Maß erhalten bleiben!
In diesem Fall.. da die Verbindung durch eine gemeinsame Leidenschaft bestand.. ist sie eben um so größer... das mag aber vllt. auch nur jener verstehen, der genau auch selbst solche Sachen betreibt etc.pp.



Leistungssportler jagen ihren Idealen nach und dafür zu Sterben ist nuneinmal traurig. Wen das Kalt lässt, ist vielleicht auch schon etwas Tod?! Ok, bitte keine Diskussionen. Ich fühle mit Noname, Rennradfahrer sind halt eine grosse Familie! Und Spass haben wir auch, nur halt anders.

Danke Matt!

Du triffst den Nagel auf den Kopf und findest die Worte, die mir den ganzen Abend schon fehlen..

Ich will es nur mal für die Anderen aus einer anderen Sicht beleuchten...

Bei mir ist Radsport meine Sucht, Leidenschaft und Leben Nummer 1.
Ich bin 21.. betreibe das seit fast 7 Jahren, hetze mich jedes Wochenende auf für einen Normalo völlig überlangen Touren... und warum ?

weil ich es brauche.. es ist mein Sport und zugleich meine Leidenschaft. Ich fahre, weil ich Spaß dran habe.. wie du so schön sagst Randfee, aber ich fahre auch, weil ich es brauche.. ich muss das haben..

Ich bin letzten Sommer, nach meinem ersten 150er mitn MTB in einer Pause von Rad gestiegen und habe völlig unterzuckert erstmal fein das ganze Wasser wieder rausgeholt.. was war.. mein Körper hat mir gezeigt, dass es zuviel war... UND ? Ich bin dann trotzdem noch im gleichen Tempo 20km nach Hause gefahren. Zu Hause gings mir wieder gut..

Ich bin verrückt danach. Ich brauche das.. 2008 habe ich mich mit Freunden bei einem kleinen Rennen ~ Ausweichmanöver mit einem Poller angelegt.. bin bei ca. 35km/h abgeflogen.. habe mir beide handgelenke verstaucht, den rechten kleinen Finger gebrochen, eine Platzwunde am Kopf, die Schienbeine und Knie durch die Hose aufgerissen und nebenbei meine Vorderachse völlig verbogen, weil ich mich nach dem Zusammenprall noch fangen wollte...

Was war.. ich bin trotzdem am nächsten Tag, mit Schmerzen, mit meinem anderen Rad gefahren.. und ich würde es immer wieder tun..

zZ arbeite ich massiv daran meine Kondition zu steigern, weil ich mir im Winter Achillessehnenentzündungen zugezogen hatte, die mein ganzes Wintertraining verhinderten...

Warum ? weil ich noch weiter nach oben will.. ich will nicht nur zu einem Jedermannrennen o.d.g. Ich will soweit hoch wie es geht und das egal zu welchem Preis!!

Genau wie Wouter Weylandt...

nur dann passiert sowas.. und das holt JEDEN, der diesen Sport so lebt... auf den Boden... JEDEN..

sry für den Exkurs zum Radsport.. aber so wird es wohl am deutlichsten.




Gruß
Noname