Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wissenschaft vs. Bibel
Gut, dann weise das nächstes Mal daraufhin wenn du deine eigenen Definitionen für Worte benutzt, meine findest du im Wörterbuch.
Meine auch. Keine Ahnung, welches du benutzt. Selber geschrieben?
Weder die meisten Atheisten noch die meisten Theisten stellen sich zu 100% auf eine Seite und Agnostik bedeutet lediglich "nicht wissen". Aber ich habe das ja erst um die 20-mal erklärt...
Genauso wie ich 20-mal erkläre, dass Wissen nicht Verstehen bedeutet.
Es trifft aber zu, dass die Evolution einen Gott überflüssig macht.
Es ist schön, dass die Evolution Gott überflüssig machen will, doch wo ist nach wie vor der Beweis?
Aus Mangel an Beweisen für die Gegenseite.
Mit sowas willst du andere zu Atheisten werden lassen? Haben wir schon wieder Weihnachten? Nenn mir einen Beweis gegen einen Gott.
Affenzahns Einwand is mehr als gerechtfertigt. Eine ähnliche Frage wollte ich dir auch stellen. Bist du Agnostiker nur im Bezug auf Gott oder auch auf Trolle, Feen, Einhörner etc.? Es gibt absolut keinen Grund weder das eine noch das andere für wahrscheinlicher zu halten.
Für einen Atheisten gibt es niemals einen Grund, warum etwas existieren sollte, was er rational nicht erklären kann. Wundert mich das?
Ja, ich bin Agnostiker nur in Bezug auf Gott, weil ich im Gegensatz dazu weiß, dass Trolle, Feen, Einhörner für Kinder erfunden worden sind. Der Gedanke an Gott ist zu alt, um es in dieselbe Kategorie einzustufen.
Nein, du hast immer noch nicht verstanden, was einen Agnostiker ausmacht.
Biggreuda
05.03.2011, 19:21
[...]
Nenn mir einen Beweis gegen einen Gott.
[...]
Damit der arme es nicht zum 50.000sten mal schreiben muss; Nenn mal einen Beweis gegen Feen, Einhörner, das fliegende Spaghetti-Monster, Trolle.....
Ach sorry, letztere gibt's ja zu genüge in den Foren... :roll:
Damit der arme es nicht zum 50.000sten mal schreiben muss; Nenn mal einen Beweis gegen Feen, Einhörner, das fliegende Spaghetti-Monster, Trolle.....
Ach sorry, letztere gibt's ja zu genüge in den Foren... :roll:
Tu nicht so, als ob du nicht dazu gehören würdest. Ich werd langsam müde, gewisse Dinge zum 100.000sten mal zu wiederholen.
Tu nicht so, als ob du nicht dazu gehören würdest. Ich werd langsam müde, gewisse Dinge zum 100.000sten mal zu wiederholen.
Das ist eine öffentliche Diskussion.
Biggreuda
05.03.2011, 19:42
Das ist eine öffentliche Diskussion.
In seiner Verteidigung mussi ich sagen, dass er wahrscheinlich meint, dass ich zu den erwähnten Trollen gehören. Die Formulierung ist allerdings etwas undeutlich und ich warte auch noch auf Argumente für seine Aussagen.
Wobei, auch nach über 1000 Beiträgen finde ich von der eher theologischen Seite leider immer noch nichts ernst zu nehmendes in der Richtung, von daher erwarte ich auch nicht mehr viel ;)
In seiner Verteidigung mussi ich sagen, dass er wahrscheinlich meint, dass ich zu den erwähnten Trollen gehören. Die Formulierung ist allerdings etwas undeutlich und ich warte auch noch auf Argumente für seine Aussagen.
Wobei, auch nach über 1000 Beiträgen finde ich von der eher theologischen Seite leider immer noch nichts ernst zu nehmendes in der Richtung, von daher erwarte ich auch nicht mehr viel ;)
http://fstatic1.mtb-news.de/img/photos/1/1/1/9/4/6/_/large/Facepalm.jpg
suiheisen
05.03.2011, 19:54
wohin soll das hier noch führen??? sagt es mir
@Hunt, dein Signaturspruch is recht provokant und ich sagte ja vorhin schonmal wieso jeder recht haben will! ABER ist ja nur meine Meinung bla bla bla....
Es führt genau dahin, wo es schon seit Beginn des Threads geführt hat: Nichts verwertbares.
@Hunt, dein Signaturspruch is recht provokant und ich sagte ja vorhin schonmal wieso jeder recht haben will! ABER ist ja nur meine Meinung bla bla bla....
Nein, ist sehr neutral gehalten. Bleibt jedem selbst überlassen, ob er sich dadurch identifiziert fühlt.
suiheisen
05.03.2011, 19:58
ach laber nicht, der ist neu und du bist dazu nur durch diese Unterhaltungen gekommen und dem bilden deiner Meinung gegeüber andere hier die ihre Meinung posten in welcher Form auch immer.
suiheisen
05.03.2011, 20:05
Du musst damit keinen direkt ansprechen. Deine indirekte Art die man durch deine ganzen Unterhaltungen mitbekommt, lassen es einen schon denken.
Aber ok ich will mich jetzt nicht mit dir streiten.
Counter233
05.03.2011, 21:05
Ja wozu soll dieser Thread bitte hinführen??? Jeder hat seine eigene Meinung...
Von meiner Seite aus kann ich sagen, dass ich zu 100% die Wissenschaft unterstütze und nicht die Religion. Weil die Religion nichts, aber auch gar nichts beweisen kann. Im Gegensatz zu wissenschaftlichen Bildern oder Ähnlichem, die mir soeiniges beweisen können.
Und ich weiß, dass mir nie jemand den Beweis geben kann, dass es einen Gott gibt und ich weiß auch, dass die Menschheit nicht durch irgendwelche gläubigen Ritter vernichtet wird...
Mafiaaffe
05.03.2011, 21:42
Meine auch. Keine Ahnung, welches du benutzt. Selber geschrieben?
Wenn wir uns darüber einig sind, verstehe ich nicht was das Beispiel mit dem Dimensionen sollte. Versuchst du mich zu verwirren?
Genauso wie ich 20-mal erkläre, dass Wissen nicht Verstehen bedeutet.
Auch wenn diese Worte nicht das Gleiche bedeuten (und ich habe hier bis jetzt auch niemanden gesehen der das behauptet hat) stehen sie doch in einem direktem Zusammenhang. Wissen bedeutet Kenntniss von etwas haben und nur durch Kenntnisse können wir etwas auch verstehen und umso mehr Kenntnisse wir haben umso besser ist auch unser Verständnis.
Es ist schön, dass die Evolution Gott überflüssig machen will, doch wo ist nach wie vor der Beweis?
Die Evolution will genausowenig Gott überflüssig machen, wie die Gravitation Masse zusammenhalten will. Es ist ganz einfach eine Tatsache, dass die Evolution einen Gott überflüssig macht. Aber ich wiederhole nochmal: Das bedeutet nicht, dass es keinen Gott gibt, sondern lediglich, dass sollte es ihn geben, er für die Enstehung von Arten nicht verantwortlich ist.
Mit sowas willst du andere zu Atheisten werden lassen? Haben wir schon wieder Weihnachten? Nenn mir einen Beweis gegen einen Gott.
Ein unsichtbares magisches Einhorn lebt in meinen Kühlschrank. Kannst du beweisen, dass diese Aussage nicht stimmt? Nein, bist du also Kühlschrank-Einhorn Agnostiker?
Im Bezug auf Gott ist Atheismus ist lediglich die "Default"-Position, die du im Normalfall zu jeder unbewiesenen Behauptung einnimmst. Der einzige Unterschied ist, dass es im Gegensatz zu anderen Thesen für den nichtglauben an Gott ein Wort gibt.
Für einen Atheisten gibt es niemals einen Grund, warum etwas existieren sollte, was er rational nicht erklären kann. Wundert mich das?
Athe•ist [ate'ɪst] der; -en, -en; jemand, der nicht an Gott od. ein höheres Wesen glaubt. PUNKT
Ja, ich bin Agnostiker nur in Bezug auf Gott, weil ich im Gegensatz dazu weiß, dass Trolle, Feen, Einhörner für Kinder erfunden worden sind. Der Gedanke an Gott ist zu alt, um es in dieselbe Kategorie einzustufen.
Falsch.
Erstens: Trolle sind Schadenbringede Geisterweisen, Elfen sind Naturgeister und Einhörner kommen selbst in der Bibel vor. Für Kinder wurde keines dieser Wesen erfunden, es handelt sich außschlielich um mythologie Wesen genau wie Gott. Der einzige Unterschied ist, dass heute mehr Menschen an Gott glauben.
Zweitens: Ich vermag nicht zu sagen welche dieser Ideen am ältesten ist, aber gehen wir mal um der Argumenation willen davon aus, dass es Gott ist. Inwiefern steht den der Wahrheitsgehalt einer Aussage in irgendeinem Zusammenhang zu dem Alter?
Der Punkt ist, dass es vollkommen irrelevant ist, dass wir die Nichtexistenz dieser Wesen nicht beweisen können. Das Entscheidende ist, dass es keine Beweise dafür gibt.
Nein, du hast immer noch nicht verstanden, was einen Agnostiker ausmacht.
angostischen Theisten*
Wenn wir uns darüber einig sind, verstehe ich nicht was das Beispiel mit dem Dimensionen sollte. Versuchst du mich zu verwirren?
Ja.
Auch wenn diese Worte nicht das Gleiche bedeuten (und ich habe hier bis jetzt auch niemanden gesehen der das behauptet hat) stehen sie doch in einem direktem Zusammenhang. Wissen bedeutet Kenntniss von etwas haben und nur durch Kenntnisse können wir etwas auch verstehen und umso mehr Kenntnisse wir haben umso besser ist auch unser Verständnis.
Kenntnis ist eine Vorraussetzung für Erkenntnis, aber Erkenntnis ist keine automatische Folge von Kenntnis.
Die Evolution will genausowenig Gott überflüssig machen, wie die Gravitation Masse zusammenhalten will. Es ist ganz einfach eine Tatsache, dass die Evolution einen Gott überflüssig macht. Aber ich wiederhole nochmal: Das bedeutet nicht, dass es keinen Gott gibt, sondern lediglich, dass sollte es ihn geben, er für die Enstehung von Arten nicht verantwortlich ist.
Gut, kann ich so stehen lassen.
Ein unsichtbares magisches Einhorn lebt in meinen Kühlschrank. Kannst du beweisen, dass diese Aussage nicht stimmt? Nein, bist du also Kühlschrank-Einhorn Agnostiker?
Hä? Was?
Athe•ist [ate'ɪst] der; -en, -en; jemand, der nicht an Gott od. ein höheres Wesen glaubt. PUNKT
Also auch nichts weiter als eine Religion des Nicht-Glaubens.
Falsch.
Erstens: Trolle sind Schadenbringede Geisterweisen, Elfen sind Naturgeister und Einhörner kommen selbst in der Bibel vor. Für Kinder wurde keines dieser Wesen erfunden, es handelt sich außschlielich um mythologie Wesen genau wie Gott. Der einzige Unterschied ist, dass heute mehr Menschen an Gott glauben.
Zweitens: Ich vermag nicht zu sagen welche dieser Ideen am ältesten ist, aber gehen wir mal um der Argumenation willen davon aus, dass es Gott ist. Inwiefern steht den der Wahrheitsgehalt einer Aussage in irgendeinem Zusammenhang zu dem Alter
Kennst du jemanden, außer Kinder und geistig behinderte Menschen, der an Elfen, Trolle usw. glaubt? Ich nicht. Ebenso muss das nicht zwangsläufig bedeuten, nur weil viele Menschen an Gott glauben, dass er deshalb wahrscheinlicher ist. Jedoch scheinst du immer noch nicht verstanden zu haben, dass ich weder auf die eine Seite, noch auf die Seite stelle und stellen möchte, da ich von beiden Seiten keine zufriedenstellende Antwort auf die universelle Frage bekomme, "Gibt es einen Gott?". Argumentationen helfen mir nur abzuwägen, das keiner eine Antwort hat.
Der Punkt ist, dass es vollkommen irrelevant ist, dass wir die Nichtexistenz dieser Wesen nicht beweisen können. Das Entscheidende ist, dass es keine Beweise dafür gibt.
Und schon wieder ein Punkt, bei dem du einfach vergisst, mit wem du dich unterhälst. Ich kann deine Ansicht nicht teilen, genauso wenig wie die von fanatischen Bibel Beschwörern. Für mich ist das Entscheidende, dass ich ohne Beweise nicht sagen kann, dass es keinen Gott gibt. Warum stellt sich ein Agnostiker sonst die Frage, "Gibt es einen Gott?" Richtig, weil er nicht weiß, weil eigentlich keiner weiß. Viele wollen nur wissen, haben aber keine Beweise.
angostischen Theisten*
Du ließt meine Beiträge einfach nicht richtig durch.
hyper.aN#
05.03.2011, 22:47
Meiner Meinung nach ist Gott nur ein Versuch der Menschen unvorstellbares zu Verstehen
ein Beispiel:
Ein Blitz schägt in einen Baum ein --> es bildet sich Feuer
der Mensch versteht den Vorgang nicht/weiß nicht woher der Blitz kommt/wie er entsteht
somit wird ein höhers Wesen dafür Verantwortlich gemacht
doch Heute kann man dieses Vorgehen wissenschaftlich Beweisen
Die fiktive Person des Gottes ist im Menschen tief verankert
denn nur durch etwas Übermenschliches kann der Mensch Unverstäntliches verstehen
Affenzahn375
05.03.2011, 22:55
@HunT
Normalerweise muss eine These bewiesen werden, nicht das Gegenteil.
KEIN MENSCH kann dir beweisen, dass Einhörner nicht existieren.
Und trotzdem kommt kein vernünftiger Mensch auf die Idee, dass sie existieren könnten.
Wieso also, wenn es um Gott geht? Wie - so?
Auch die These "Gott" wurde von Menschen formuliert.
Genau wie die These von Einhörnenr und Trollen und Zwergen und Feen und Elfen und dem fliegenden Spaghettimonster.
Wieso bist du nur in Bezug auf diese eine These Agnostiker?
Die Existenz all meiner genannten Beispiele wurde NIE wiederlegt.
Ich kann es einfach nicht verstehen.
suiheisen
05.03.2011, 23:12
@HunT und Mafiaaffe, ich finde ihr beide solltet euch mal in einem Chat unterhalten. Ihr schreibt ja so mit das meiste hier ^^
@Hyper was du da geschrieben hast, hatte ich auch schonmal gesagt, das Menschen früher für kaum etwas Erklärungen hatten und deswegen höhere Mächte dafür verantwortlich machten etc. etc...
alles wiederholt sich hier, man kommt zu keinem Schluss... soviel zick-zack brainstorming wir auch betreiben^^
Mal eine persönliche Unterhaltung wäre auch mal ganz nett und nicht so abgehackt im Forum.
:bana:
In einem Chat werden Gegenargumente die man nicht mag noch schneller übergangen und ignoriert wie hier im Forum.
Finde nicht, dass ein Chat für sowas eine gute Plattform ist.
Ich kann es einfach nicht verstehen.
Es geht mir weniger um die Frage, ob es einen Gott in der Form eines alten, bärtigen Mannes gibt, sondern darum, ob es nicht irgendwas gibt, das die Geschehnisse lenkt. Wir denken, dass alles in unserem Handeln zu verantworten ist. Dies findet bis zu einem gewissen Grad auch meine Zustimmung, aber wie ich schon früher sagte, wir können eben nicht alles kontrollieren. Was, wenn es etwas Höheres, Übernatürliches, ach was auch immer gibt und sich aber nicht zeigt? Warum sollte es sich zeigen? Warum würde es sich beweisen lassen wollen? Warum sind wir alle so dumm? Warum fällt Kacke bei der Anziehungskraft nicht mit einem umgekehrten Vorzeichen?
Affenzahn375
05.03.2011, 23:52
was hat das mit meinem beitrag zu tun?
die these "übernatürliches" stammt auch von menschen.
was, wenn es unter unseren betten eine zauberwelt voller feen gibt,
die sich aber nicht zeigen wollen?
was hat das mit meinem beitrag zu tun?
die these "übernatürliches" stammt auch von menschen.
was, wenn es unter unseren betten eine zauberwelt voller feen gibt,
die sich aber nicht zeigen wollen?
Ich verstehe nicht, was du von mir willst, aber das ist cool: Rock it Space (http://z0r.de/1820)
Saltwater
06.03.2011, 02:17
Die gesamte Situation ist echt lächerlich! Kann man mittlerweile echt nur noch besoffen ertragen.
Ahhh, kaum Zuhause und erstmal was "Angemessenes" durchlesen.:grin:
Mafiaaffe
06.03.2011, 03:37
Kenntnis ist eine Vorraussetzung für Erkenntnis, aber Erkenntnis ist keine automatische Folge von Kenntnis.
Kenntnis ist unser Wissen und eine Erkenntnis ist eine Einsicht die unseren Kenntnisstand erweitert. Wäre der erste Teil deiner Aussage wahr, könnte eine Person die keine Kenntnisse besitzt auch niemals welche erlangen.
Also auch nichts weiter als eine Religion des Nicht-Glaubens.
Re·li·gi·on die <Religion, Religionen>1. der Glaube an einen Gott oder an mehrere Götter und die damit verbundene Praxis in Kult und Lebensformen
In anderen Worten: Ja, genau wie das nicht sammeln von Briefmarken ein Hobby und Gesundheit eine Krankheit ist.
Kennst du jemanden, außer Kinder und geistig behinderte Menschen, der an Elfen, Trolle usw. glaubt? Ich nicht. Ebenso muss das nicht zwangsläufig bedeuten, nur weil viele Menschen an Gott glauben, dass er deshalb wahrscheinlicher ist.
Was für einen Sinn hat also die Frage? Nehmen wir an ich würde "Ja" sagen. Würde das irgendetwas an der Warhrscheinlichkeit ändern, dass Elfen oder Trolle existieren?
Jedoch scheinst du immer noch nicht verstanden zu haben, dass ich weder auf die eine Seite, noch auf die Seite stelle und stellen möchte, da ich von beiden Seiten keine zufriedenstellende Antwort auf die universelle Frage bekomme, "Gibt es einen Gott?". Argumentationen helfen mir nur abzuwägen, das keiner eine Antwort hat.
Genausowenig kann dir irgendjemand eine Antwort auf die Frage geben: "Gibt es Einhörner?" Trotzdem hast du hier offensichtlich keine Probleme dich für eine Seite zu entscheiden.
Und schon wieder ein Punkt, bei dem du einfach vergisst, mit wem du dich unterhälst. Ich kann deine Ansicht nicht teilen, genauso wenig wie die von fanatischen Bibel Beschwörern. Für mich ist das Entscheidende, dass ich ohne Beweise nicht sagen kann, dass es keinen Gott gibt.
Das sage ich auch nicht.
Der Theist sagt: Es gibt einen Gott.
Der Atheist sagt: Ich glaube dir nicht.
It's that simple.
Warum stellt sich ein Agnostiker sonst die Frage, "Gibt es einen Gott?" Richtig, weil er nicht weiß, weil eigentlich keiner weiß. Viele wollen nur wissen, haben aber keine Beweise.
Richtig und da es keine Beweise gibt ist, wie ich in meinen voherigen Posts erklärt habe, der (agnostische) Atheismus die einzige vernünftige Position.
Kenntnis ist unser Wissen und eine Erkenntnis ist eine Einsicht die unseren Kenntnisstand erweitert. Wäre der erste Teil deiner Aussage wahr, könnte eine Person die keine Kenntnisse besitzt auch niemals welche erlangen.
Ich denke, du willst mich blos verwirren.
Re·li·gi·on die <Religion, Religionen>1. der Glaube an einen Gott oder an mehrere Götter und die damit verbundene Praxis in Kult und Lebensformen
In anderen Worten: Ja, genau wie das nicht sammeln von Briefmarken ein Hobby und Gesundheit eine Krankheit ist.
Warum dann noch darüber labern...
Was für einen Sinn hat also die Frage? Nehmen wir an ich würde "Ja" sagen. Würde das irgendetwas an der Warhrscheinlichkeit ändern, dass Elfen oder Trolle existieren?
Nein.
Genausowenig kann dir irgendjemand eine Antwort auf die Frage geben: "Gibt es Einhörner?"
Was interessiert mich die Frage, ob es Einhörner gibt? Das war nicht meine Frage. Meine Frage ist nach wie vor, "Gibt es einen Gott?". Was ist daran eigentlich nicht zu verstehen? Du schmeißt alles in einen Topf, ich dagegen differenziere.
Der Theist sagt: Es gibt einen Gott.
Der Atheist sagt: Ich glaube dir nicht.
It's that simple.
Und der Agnostiker sagt: Ich weiß nicht, ob es einen Gott gibt.
Very simple.
Richtig und da es keine Beweise gibt ist, wie ich in meinen voherigen Posts erklärt habe, der (agnostische) Atheismus die einzige vernünftige Position.
Es ist vielleicht die einzig vernünftige, aber nicht die neutrale und vielleicht auch garnicht die richtige.
Wie auch immer, ein Agnostiker wird nicht zum Agnostiker, wenn er nicht nachgedacht hat. Wenn es um die Frage geht, ob es einen Gott gibt, so haben beide Seiten mangelnde Fakten. Nicht ausreichend, um diese Frage zu beantworten. Ich sollte eigentlich auch nicht erklären müssen, dass Menschen unterschiedlich denken. Was die einen als Fakt sehen wollen, ist den anderen nur ein scheinheiliges Instrument, um nicht tiefer nachdenken zu müssen und für andere gänzlich ein Dorn im Auge. Ein Fakt wäre z.B., wenn ein Auto auf einem Parkplatz steht. Das wird niemand leugnen können. Was aber nicht Fakt sein kann, ist, ob das Auto gut aussieht oder nicht. Nur weil der Großteil das Auto schön findet, ist das noch lange kein Fakt. Ja, es ist Fakt, dass die Mehrheit das Auto schön findet, aber es ist nicht Fakt, dass das Auto deshalb auch schön ist. Bisschen Hirnschmalz für diese Differenzierung ist schon erforderlich.
Affenzahn375
06.03.2011, 11:15
Wenn es um die Frage geht, ob es einen Gott gibt, so haben beide Seiten mangelnde Fakten.
bei thesen über die angebliche existenz von dingen
mangelt es meistens an fakten auf beiden seiten.
und wie gesagt: normalerweise muss eine these bewiesen werden.
daraus folgt also zwingend immer die grundhaltung: "ich glaube nicht, dass die these stimmt."
bis die these bewiesen wird, oder jemand ernstzunehmende hinweise
dür deren richtigkeit liefert.
oder um auf eine frage zurückzukommen, die schon gestellt wurde:
worauf basiert deine unsicherheit in bezug auf die these "gott"?
wieso weichst du von der selbstverständlichen position ab, wenn es um gott geht?
@mafiaaffe
mich würde interessieren, woher du diese definition von religion hast.
meines wissens gibt es gar keine wissenschaftlich anerkannte definition.
Biggreuda
06.03.2011, 13:13
Was interessiert mich die Frage, ob es Einhörner gibt? Das war nicht meine Frage. Meine Frage ist nach wie vor, "Gibt es einen Gott?". Was ist daran eigentlich nicht zu verstehen? Du schmeißt alles in einen Topf, ich dagegen differenziere.
Jetzt sag mir mal, warum du den Glauben an Gott und den an Feen differenzierst?
Ich wähle übrigens bewusst das Beispiel der Feen, da ich weiß, dass einige Menschen daran glauben und ich persönlich tatsächlich eine intelligente und (ansonsten) Bodenständige Person kenne, die an Feen glaubt.
Die Frage geht natürlich auch an superuser. Warum bist du dir sicher, dass du richtig liegst und die mir bekannte Person falsch? Sie hatte übrigens das Erlebnis, von einem der erwähnten Wesen besucht worden zu sein. An Gott glaubt sie auch nicht. Hat dein Gott jetzt auch Feen erschaffen? Oder ist es sogar Satan, der sie auf eine falsche Spur führen möchte, um sie noch weiter von Gott zu entfernen? Erklär mir das bitte mal aus deiner Perspektive und ich erkläre dir meine Ansicht (und nein, ich halte die erwähnte Person ganz und gar nicht für verrückt, um das schon mal vorweg zu nehmen ;)).
worauf basiert deine unsicherheit in bezug auf die these "gott"?
wieso weichst du von der selbstverständlichen position ab, wenn es um gott geht?
Weil das Thema "Gott" nicht erst seit gestern im Gepräch ist. Die These, die behauptet, man hat Gott erfunden, weil man sich damals gewisse Phänomene wie Blitz, Sonnenfinsternisse, usw. nicht erklären konnte, halte ich von den Argumenten her zwar plausibel, aber mir fehlen die Beweise für die Richtigkeit dieser Behauptung. Daher verstehe ich auch nicht, was hier selbstverständlich sein soll. Du vergisst scheinbar wieder, dass ich eine andere Ansicht teile.
suiheisen
06.03.2011, 13:28
Weil das Thema "Gott" nicht erst seit gestern im Gepräch ist. Die These, die behauptet, man hat Gott erfunden, weil man sich damals gewisse Phänomene wie Blitz, Sonnenfinsternisse, usw. nicht erklären konnte, halte ich von den Argumenten her zwar plausibel, aber mir fehlen die Beweise für die Richtigkeit dieser Behauptung. Daher verstehe ich auch nicht, was hier selbstverständlich sein soll. Du vergisst scheinbar wieder, dass ich eine andere Ansicht teile.
Ist zwar nur eine Vermutung von mir aber kann es nicht sein, dass diese Informationen von Phänomene in den Religionen weiter gegeben wurden, sowie in religiöse Bücher stehen und das dadurch einfach sich dann die Wissenschaft dachte: Mit hellen Licht, meinten sie einfach einen Blitz, mit verdunklung der Sonne(obwohl die Sonne selber ja auch als was anderes dargestellt wurde) einfach die Sonnenfinsterniss gemeint war usw.? Und dadurch diese Behauptungen entstanden sind? Eigendlich ziemlich einfach und logisch.
Ist zwar nur eine Vermutung von mir aber kann es nicht sein, dass diese Informationen von Phänomene in den Religionen weiter gegeben wurden, sowie in religiöse Bücher stehen und das dadurch einfach sich dann die Wissenschaft dachte: Mit hellen Licht, meinten sie einfach einen Blitz, mit verdunklung der Sonne(obwohl die Sonne selber ja auch als was anderes dargestellt wurde) einfach die Sonnenfinsterniss gemeint war usw.? Und dadurch diese Behauptungen entstanden sind? Eigendlich ziemlich einfach und logisch.
Und?
50 cent
Affenzahn375
06.03.2011, 13:37
Weil das Thema "Gott" nicht erst seit gestern im Gepräch ist. Die These, die behauptet, man hat Gott erfunden, weil man sich damals gewisse Phänomene wie Blitz, Sonnenfinsternisse, usw. nicht erklären konnte, halte ich von den Argumenten her zwar plausibel, aber mir fehlen die Beweise für die Richtigkeit dieser Behauptung. Daher verstehe ich auch nicht, was hier selbstverständlich sein soll. Du vergisst scheinbar wieder, dass ich eine andere Ansicht teile.
Weisst du eigentlich irgendwas über Einhörner oder Trolle?
Vielleicht mal auf Wikipedia o.ä. nachschauen, bevor du Behauptungen über deren Ursprung aufstellst.
Un nochmals nur für dich:
NIEMAND muss dir beweisen, dass Gott nicht existiert,
das ist die STANDART-Annahme, bis jemand Hinweise/Beweise für seine Existenz liefert.
Für deine These, dass Einhörner für Kinder erfunden wurden, fehlt auch jeglicher Beweis.
Die Fakten sprechen sogar dagegen.
1337_alpha
06.03.2011, 13:45
Was mich mal interessieren würde, was jedoch kaum noch zu meinen Lebzeiten herausgefunden wird, ist, woher wohl die Urenergie kommt die alle dies hier geschaffen hat.
Was mich mal interessieren würde, was jedoch kaum noch zu meinen Lebzeiten herausgefunden wird, ist, woher wohl die Urenergie kommt die alle dies hier geschaffen hat.
In wie fern Urenergie? Zusammenhang mit dem Urknall?
1337_alpha
06.03.2011, 13:55
Ich weiß nicht recht wie ich das erklären soll
Es muss ja irgendeinen Anstoß gegeben haben zum Urknall
Aber woher kam überhaupt das "Etwas" was den Urknall ausgelöst hat...
JamDeluxe
06.03.2011, 13:57
Gute Frage.
Ich persönlich glaube an Gott, aber nicht dass er unser Dasein groß beeinflusst.
Er beeinflusst mein Leben nicht usw. für mich gibts ihn einfach, nicht mehr und nicht weniger.
Es muss auch keiner akzeptieren oder so, ich akzeptiere es für mich. Das reicht schon völlig aus.
Deswegen verstehe ich auchnicht warum hier im Thread immer alle fast aufeinander rumhacken.
Wenn ihr eure eigene Meinung habt dann isses doch okay, warum müsst ihr alle mit ALLER Gewalt eure Meinung äußern.
Muss ja nicht unbedingt schlecht sein, aber in dem Thread eskaliert es immer, was ich wirklich sehr schade finde!
Weisst du eigentlich irgendwas über Einhörner oder Trolle?
Vielleicht mal auf Wikipedia o.ä. nachschauen, bevor du Behauptungen über deren Ursprung aufstellst.
Un nochmals nur für dich:
NIEMAND muss dir beweisen, dass Gott nicht existiert,
das ist die STANDART-Annahme, bis jemand Hinweise/Beweise für seine Existenz liefert.
Für deine These, dass Einhörner für Kinder erfunden wurden, fehlt auch jeglicher Beweis.
Die Fakten sprechen sogar dagegen.
Mit deiner agressiven Haltung wirst du auch nichts ändern. Standard wird übrigends mit D am Ende geschrieben. Ansonsten hab ich immer noch keine Ahnung, was du von mir willst. Bist du etwa so eine Art Einhorn-Feen-Fetischist?
Ich weiß nicht recht wie ich das erklären soll
Es muss ja irgendeinen Anstoß gegeben haben zum Urknall
Aber woher kam überhaupt das "Etwas" was den Urknall ausgelöst hat...
http://crysis.4thdimension.info/forum/showpost.php?p=508042&postcount=874
Im letzten Absatz.
Die Verwerfung unserer Vorstellung der Zeit ist dafür wichtig.
1337_alpha
06.03.2011, 14:04
Trotzalledem muss es dann, auch wenn es keine Zeit gab, eine Ursache dafür gegeben haben
Es hätte ja auch passieren können dass kein "Urknall" entsteht
Affenzahn375
06.03.2011, 14:04
@Standard
Oops, peinlich.
@Rest
Ich muss ja gar nichts ändern;)
Ich glaube du hast nicht verstanden, was ich dir mit dem ganzen Troll-Mist sagen will.
Ich versuche nur klar zu machen, wieso der Glaube an Gott nicht Naheliegender ist,
als der Glaube an Wesen aus der Mythologie, wie z.b. die viel genannten Trolle.
Deshalb Setze ich Menschen, die an Gott glauben auf dieselbe Stufe mit
Menschen, die an Einhörner glauben.
Trotzalledem muss es dann, auch wenn es keine Zeit gab, eine Ursache dafür gegeben haben
Es hätte ja auch passieren können dass kein "Urknall" entsteht
Wenn du wirklich Nichts hast, also auch keine Zeit, ist der Grund für den Urknall die Ursache für sich selbst.
Viel weiter weiß ich auch nicht... gibt bestimmt ein paar YT-Videos.
suiheisen
06.03.2011, 14:09
Und?
50 cent
ich habe dir eine Erklärung dafür gegeben wodurch diese Behauptungen enstanden sind man
und was soll das 50 cent immer bedeuten?
@Rest
Ich muss ja gar nichts ändern;)
Ich glaube du hast nicht verstanden, was ich dir mit dem ganzen Troll-Mist sagen will.
Ich versuche nur klar zu machen, wieso der Glaube an Gott nicht Naheliegender ist,
als der Glaube an Wesen aus der Mythologie, wie z.b. die viel genannten Trolle.
Deshalb Setze ich Menschen, die an Gott glauben auf dieselbe Stufe mit
Menschen, die an Einhörner glauben.
Und ich versuche lediglich klarzumachen, dass ich nicht sage, dass ich an einen Gott glaube, sondern mich frage, ob es einen gibt! Es sollte offensichtlich sein, dass ich mich wegen dieser Frage weder auf die eine, noch auf die andere Seite stelle. Die Mythologie beschäftigt sich ja nicht nur mit Trollen, Feen und Einhörner. Vermutlich sind das auch nur Namen für irgendwelche "Kräfte", die uns Menschen umgeben. Keine Ahnung, aber ich bin der Ansicht, dass man solch Beschreibungen nicht wortwörtlich in die Goldwage legen soll.
ich habe dir eine Erklärung dafür gegeben wodurch diese Behauptungen enstanden sind man
Ja man, habs gecheckt man! :) Damit hast du mir aber nichts Neues erzählt.
und was soll das 50 cent immer bedeuten?
Wegen 5 Zeichen und so
Affenzahn375
06.03.2011, 14:15
gut, dann stehst du für mich auf derselben Stufe wie Menschen, die sich ernsthaft fragen, ob es Einhörner gibt:lol:
Wenn das jetzt beleidigend klingt, sorry:)
gut, dann stehst du für mich auf derselben Stufe, wie Menschen, die sich ernsthaft fragen, ob es Einhörner gibt:lol:
Wenn das jetzt beleidigend klingt, sorry:)
Diese Definition bleibt dir überlassen, auch wenn es mal wieder nicht das ist, was ich dir damit sagen wollte. Ich weiß aber auch nicht, wie ich es sonst noch deutlicher machen soll. :)
suiheisen
06.03.2011, 14:22
@HunT, sehr seltsam das du deinen Signaturspruch wieder gelöscht hast xD und komm mir jetzt nicht mit: wenn ihr euch damit so angesprochen gefühlt habt bla bla..
Und ich finde eure wiederholende Gespräche über Trolle, Einhörner und Feen werden langsam stumpf. Ich frage mich wieso man sich darüber überhaupt unterhalten muss. Alles ist eine Erfindung der Menschen! Somit auch das, ganz einfach...
@HunT, sehr seltsam das du deinen Signaturspruch wieder gelöscht hast xD und komm mir jetzt nicht mit: wenn ihr euch damit so angesprochen gefühlt habt bla bla...
...bla, Mr. Freeman. ;) Chill mal.
Und ich finde eure wiederholende Gespräche über Trolle, Einhörner und Feen werden langsam stumpf. Ich frage mich wieso man sich darüber überhaupt unterhalten muss.
Sind aber lustige Themen. Man fühlt sich gleich wieder wie bei einer Teletubbie Sendung. :D
Mafiaaffe
06.03.2011, 16:14
Was interessiert mich die Frage, ob es Einhörner gibt? Das war nicht meine Frage. Meine Frage ist nach wie vor, "Gibt es einen Gott?". Was ist daran eigentlich nicht zu verstehen? Du schmeißt alles in einen Topf, ich dagegen differenziere.
Die Frage ist warum du differenzierst. Für beide Fragen gibt es keine Antwort. Ich bin genauso agnostischer Einhorn Ungläubiger, wie agnostischer Atheist.
Und der Agnostiker sagt: Ich weiß nicht, ob es einen Gott gibt.
Das sagt sowohl der agnostische Atheist, als auch der agnostische Theist.
Es ist vielleicht die einzig vernünftige, aber nicht die neutrale und vielleicht auch garnicht die richtige.
Es ist die einzig vernünftige, aber auch die neutrale Position: Nehmen wir an es gebe einen Planeten mit intelligentem Leben, auf dem keiner der Bewohner jemals von der Idee eines Gottes gehört hat. Demnach wären alle Bewohner des Planeten Atheisten, ob sie sich darüber bewusst wären oder nicht.
Allerdings stimme ich dir beim letzten Punkt zu, möglicherweise ist es nicht die Richtige.
Wenn es um die Frage geht, ob es einen Gott gibt, so haben beide Seiten mangelnde Fakten.
semper necessitas probandi incumbit ei qui agit - die Notwendigkeit für Beweise liegt immer bei der Person die die Behauptung macht.
Du brauchst keine Fakten um etwas NICHT zu glauben. Der angostische Atheist sagt NICHT es gibt keinen Gott, dann wäre dein Einwand berechtigt. Er sagt, dass es keine Beweise oder überzeugenden Argumente für einen Gott gibt und demnach keinen Grund an einen Gott zu glauben.
Mafiaaffe
06.03.2011, 16:37
Es hätte ja auch passieren können dass kein "Urknall" entsteht
Nein, wenn du nichts (und mit nichts meine ich ABSOLUT leeren Raum) in der Quantenmechanik hast, wirst du immer etwas kriegen. Bei sogenannten Vakuumfluktuation enstehen Teile und Anti-Teile in einem Vakuum. Um es mit den Worten von Stephen Hawkings zu sagen: Die Entstehung des Universums war durch die Gesetze der Physik unabwendbar.
semper necessitas probandi incumbit ei qui agit - die Notwendigkeit für Beweise liegt immer bei der Person die die Behauptung macht.
Du brauchst keine Fakten um etwas NICHT zu glauben. Der angostische Atheist sagt NICHT es gibt keinen Gott, dann wäre dein Einwand berechtigt. Er sagt, dass es keine Beweise oder überzeugenden Argumente für einen Gott gibt und demnach keinen Grund an einen Gott zu glauben.
Theisten behaupten, es gibt einen Gott. Atheisten behaupten, Gott wurde von den Menschen nur erfunden, weil man sich damals sämtliche Naturphänomene nicht erklären konnten. Beide stellen ihre Behauptung auf. Keiner vermag mir zu sagen, welchen Ursprung der Gottesgedanke wirklich hat.
Indes befinden wir uns mittlerweise in einer "Lupendiskussion", wo es nur noch um Feinheiten geht.
Affenzahn375
06.03.2011, 17:42
Theisten behaupten, es gibt einen Gott. Atheisten behaupten, Gott wurde von den Menschen nur erfunden, weil man sich damals sämtliche Naturphänomene nicht erklären konnten. Beide stellen ihre Behauptung auf. Keiner vermag mir zu sagen, welchen Ursprung der Gottesgedanke wirklich hat.
Indes befinden wir uns mittlerweise in einer "Lupendiskussion", wo es nur noch um Feinheiten geht.
wie bitte?
Atheisten machen doch gar keine aussage über die entsteheung des gottesglaubens.
Die einzige Aussage, die beim Atheismus vorausgesetzt ist, ist, dass man nicht an Gott glaubt.
Saltwater
06.03.2011, 18:12
Kenntnis ist eine Vorraussetzung für Erkenntnis, aber Erkenntnis ist keine automatische Folge von Kenntnis.
Kenntnis ist unser Wissen und eine Erkenntnis ist eine Einsicht die unseren Kenntnisstand erweitert. Wäre der erste Teil deiner Aussage wahr, könnte eine Person die keine Kenntnisse besitzt auch niemals welche erlangen.
Hier wird es relativ schwammig und es würde mich auch interessieren, ob es denn feste Definitionen für die beiden Begriffe gibt.
Woher stammt dann der Ausdruck "etwas zur Kenntnis nehmen"? Für mich beschreibt dieser Vorgang lediglich das Aufnehmen und Abspeichern einer Information, ohne diese aber zu bewerten bzw. zu verstehen.
Hat man eine "Erkenntnis", so wird einem mithilfe des bisherigen Wissens ein Sachverhalt klar bzw. man versteht/erkennt etwas für sich selbst.
Die Problematik liegt hierbei beim Begriff "Kenntnis": Ist eine eher wissenschaftliche Bezeichnung gemeint oder geht auch ein persönliches und im Kopf verankertes "Pseudo-Wissen" durch?
Insofern muss HunTs Aussage nicht falsch sein, denn "Pseudo-Wissen" zur Erklärung eines Sachverhalts kann jederzeit selbst generiert werden: "Das Flugzeug fliegt am Himmel, weil es am Himmel fliegt" wäre die Erkenntnis, welche nicht im Beisein einer Kenntnis stattfände. Kein Mensch würde sich das aber so erklären. "Das Flugzeug fliegt am Himmel, weil es so schnell ist" wäre hingegen eine auf direkt erzeugtem Pseudo-Wissen (Kenntnis) basierende Erkenntnis.
Um das zu klären, müssten wir noch um einiges komplexer in's Thema der Funktion des Gehirns einsteigen...
Noobkiller89
06.03.2011, 18:30
Nein, wenn du nichts (und mit nichts meine ich ABSOLUT leeren Raum) in der Quantenmechanik hast, wirst du immer etwas kriegen. Bei sogenannten Vakuumfluktuation enstehen Teile und Anti-Teile in einem Vakuum. Um es mit den Worten von Stephen Hawkings zu sagen: Die Entstehung des Universums war durch die Gesetze der Physik unabwendbar.
Ach und Gesetzte der Physik gibt es also in einem leeren Raum, in dem es garnichts gibt...Interessant ;)
Man sollte nicht versuchen sarkastisch zu werden, wenn man im Thema nicht so viel Durchblick hat. 8)
Mafiaaffe
06.03.2011, 18:32
Atheisten behaupten, Gott wurde von den Menschen nur erfunden, weil man sich damals sämtliche Naturphänomene nicht erklären konnten.
Eine falsche Behauptung gewinnt daduch nicht an Wahrheit, dass du sie wiederholst. Ich habe dir erklärt was ein Atheist ist und sogar eine offizielle Definition gepostet. Wenn du außer heißer Luft nichts hast was du meinen Argumenten entgegen bringen kannst, betrachte ich diese Diskussion als abgeschlossen.
Hier wird es relativ schwammig und es würde mich auch interessieren, ob es denn feste Definitionen für die beiden Begriffe gibt.
Ja.
Kẹnnt·nis die <Kenntnis, Kenntnisse>1. (kein Plur.) konkretes Wissen über etwas
Er·kẹnnt·nis die <Erkenntnis, Erkenntnisse>1. (meist Plur.) Einsicht in etwas, die den wissenschaftlichen oder administrativen Kenntnisstand erweitert
Quelle: http://de.thefreedictionary.com/
Ach und Gesetzte der Physik gibt es also in einem leeren Raum, in dem es garnichts gibt...Interessant :wink:
Die Gesetze der Physik beschreiben lediglich den Zusammenhang zwischen bestimmten Dingen.
Saltwater
06.03.2011, 18:50
Ja.
Kẹnnt·nis die <Kenntnis, Kenntnisse>1. (kein Plur.) konkretes Wissen über etwas
Er·kẹnnt·nis die <Erkenntnis, Erkenntnisse>1. (meist Plur.) Einsicht in etwas, die den wissenschaftlichen oder administrativen Kenntnisstand erweitert
Ich hätte gerne die Quelle für diese Definitionen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Wissen
Selbst hier stellt sich mir die Frage, aus welcher Perspektive man den Begriff nun anschneiden möchte. Aber dennoch schön, dass du einen Begriff, der in verschiedensten Bereichen unterschiedlich definiert und bewertet wird, mit "Kenntnis" gleichsetzt.
Zweitens stellt sich dann immer noch die Frage, welchen dieser Bereiche HunT die Grundlagen für seine Aussage entnommen hat. Somit habt ihr euch, ohne euch vorher auf etwas festzulegen, mit irgendwelchen Aussagen beschossen.
Für mich ist die überaus sinn- und fruchtlose Diskussion mit diesem Beitrag beendet und stelle fest:
Es ist einfach nicht möglich, sich auf einem normalen und gemütlichen Stammtischniveau zu unterhalten. Stattdessen fühlt man sich wie in einem Gerichtssaal, wo versucht wird, einem Recht und Unrecht zu beweisen, ohne Erfolg. Eine faire Diskussion ist mit geschätzen Verhältnis von 10 : 1 : 1 nicht gegeben. Mir ist weiterhin unbekannt, warum einige sich so sehr in die Sache reinhängen und versuchen mit agressiven Mitteln die anderen von der eigenen Meinung zu überzeugen. Zudem mangelt es einigen an der Fähigkeit die eigenen Voreingenommenheit mal für einen Moment abzulegen.
Ich warte also ab, bis sich das Verhältnis etwas "neutralisiert" hat. Dann wird es auch mehr Spaß machen, verschiedene Ansichten zu lesen und nicht nur die ein und selbe.
Und nicht vergessen, immer chillen und freundlich sein. ;)
suiheisen
06.03.2011, 21:07
Vielleicht sind wir auch alle Gefangene in der Matrix.
Ich muss dazu sagen, dass der Film(also zumindest Teil1) auf irgendeine verrückte Art und Weise Warheiten beeinhaltet. Einmal das warscheinlich alles garnicht so ist wie es für uns scheint und dann die Scene mit dem Spiegel, representiert schön das Spiegelgesetz.
Biggreuda
06.03.2011, 22:19
Wieso, ist doch ne (fast) ganz normale Diskussion hier.
Imho ist das einzige Problem, dass die eine Seite einfach kein einziges Argument hat, welches von der anderen nicht ganz einfach widerlegt werden kann.
Würde jetzt für mich keinen Sinn machen, wenn die andere Seite sagen würde: Okay, meiner Meinung nach ist es anders, aber die behalte ich jetzt mal für mich. Dann könnte man die Diskussion gleich ganz weg lassen.
Eigentlich wollte ich nichts mehr schreiben, aber ich habe einen Beitrag aus einem anderen Forum gefunden, den ich hier unbedingt zur "Beruhigung" der Gemüter zitieren möchte, da es Menschen gibt, die sich einfach besser ausdrücken können als ich. Da ich hier in dem Thread auf etwaige Antworten nicht mehr eingehen werde, bitte ich euch das einfach mal durchzulesen und nachzudenken, was Toleranz uns lehren soll.
[...]jemand anderen verstehen, bedingt ja zunächst sich selbst zu verstehen, bedeutet den Versuch zu unternehmen, sich in die Gedankenwelt eines anderen hineinzuversetzen und diese nachzuvollziehen. Bezogen auf mich selbst entsteht dann so etwas wie Beziehung eben, die Kunst des Miteinanderseins, aus der sich Toleranz entwickelt und die auch niemand jemals in Perfektion beherrschen wird.
Den Menschen ist offenbar mitgegeben, alles in Kästchen zu sortieren. Frei nach dem Motto, da sind Muslime drin und die sind so, da sind die Christen drin und die sind so, usw….. Ein Unterschied scheint allenfalls darin zu bestehen, wieviele Fächer der jeweilige Mensch in seinen Kästchen bereit hält.
Es kommt mir der Verdacht auf, dass Menschen nicht nur gern andere versuchen zu sortieren, sondern das unabdingbare Bedürfnis haben, sich selbst einem solchen Kästchen dazu zu definieren. Scheinbar sind Zuschreibungen unverzichtbar, alles andere macht die Welt undefinierbar und wirr.
Nun, wenn der Begriff Agnostiker mit irgendwelchen Zuschreibungen verbunden ist, will ich keiner sein.
Ich für mich akzeptiere die Begrenztheit des menschlichen Geistes. Wir wissen wenig. Und von dem Wissen, was wir uns angeeignet haben, hat uns vieles das Leben einfacher gemacht. Aber ich denke es gab und gibt auch vieles was wir besser nicht gewusst hätten. Eigentlich ist es immer eine dialektische Frage, ohne endgültige Bewertung. Ohne Rad hätte es niemals Transportkarren gegeben, aber auch niemals Streitwagen. War es nun gut oder schlecht, dass das Rad erfunden wurde?
Auch wenn es vieles einfacher macht, die Welt ist nicht schwarz weiß, sie ist auch nicht plus oder minus, das gibt es nur in der dummen Maschine, mit der ich gerade diese Zeilen tippe.
Die Frage nach Gott oder wie auch immer man ein Wesen bezeichen könnte, dem man die Erschaffung dieser Welt zuschreibt, ist eben auch immer verbunden mit einer Theorie über die Entstehung der Welt. Gibt es Gott oder nicht? Dies ließe sich nach meinem Dafürhalten nur dann befriedigend beantworten, wenn ich Gewissheiten hätte. Weil aber niemand bei der Entstehung der Welt zugegen war und auch nichts aufgezeichnet wurde, können wir nur Theorien entwickeln, die sich zu Wahrscheinlichkeiten mehr oder weniger verdichten, niemals aber zu Gewissheiten. Insofern wird die Frage nach Gott für mich unbeantwortbar bleiben, dessen zumindest bin ich mir gewiss.Einen Beitrag weiter vom selben Verfasser:
[...]Plus und Minus theortische von Menschen erdachte, wie du schon festgestellt hast, mathematische Werte. Sie helfen eben theoretische, mathematische Abbilder der Natur zu liefern, eben um Natur berechenbar zu machen, wobei die Berechenbarkeit um so mehr gelingt, je mehr Fakten uns bekannt sind. D. h. wenn uns sämtliche Phänomene bekannt sind, können wir auch alles berechnen. Bisher allerdings, gelingt uns dies nicht einmal bei so banalen Dingen, wie Wirbelstürme, geschweige denn bei solch komplexen Dingen wie die Entstehung des Universums.
Dass die existierenden Religionen auf überlieferte Geschichten basieren, mit denen sich Menschen in früherer Zeit die Welt erklärten und dass die pfiffigen darunter verstanden haben, diese Geschichten so zu interpretieren, dass sie hierdurch ihre Macht rechtfertigen und etablieren konnten, ich denke darüber sind wir uns sehr einig. Das berührt aber nur die Frage nach den Religionen, nicht die Frage nach einer möglichen Existenz Gottes, wenn man sich auf diesen Begriff für das Ungewisse einigen kann.
Nichts desto trotz glaube ich an die Wirkung religiöser Rituale. Nicht in dem Sinne, dass eine übernatürliche, transzendale Kraft wirkt, sondern in dem Sinne, dass psychologische Wirkungen freigesetzte werden. Allerdings wirken die Phänomene auch in einem nichtreligiösen Zusammenhang (siehe 3. Reich).
Also ich bin ein völlig unreligiöser Mensch und kann auch nur schwer nachvollziehen, wie in einer Zeit, wie der jetzigen, wo wir einen derart großen Zugang zu Informationen (bezogen auf Länder mit Informationsfreiheit) und vor allem Hintergrundinformationen haben, Menschen vorbehalt- und kritiklos Dinge glauben können, die irgendwann einmal, nicht so ganz zwecklos, von irgend wem aufgeschrieben wurden.
Wenn es denn so etwas gibt, wie Gott, ich schließe die Varinate nicht aus, denn befindet er sich ohnehin in Dimensionen die für Menschen nicht zugänglich sind. D. h. irgendwelche Kommunikationen mit diesem Wesen entspringen meiner Überzeugung nach ausschließlich Halluzinationen.
Also, solange mir nicht bewiesen werden kann, dass es kein transzendales oder übergeordnetes Wesen gibt, schließe ich dessen Existenz nicht aus, nicht mehr aber auch nicht weniger. An irgendwelche Strafgerichte oder was es sonst noch geben mag, glaube ich nicht. Warum es im Menschen so etwas, wie das Gute gibt, daran knobele ich noch. Was hält uns (zumindest die Mehrheit der Menschen) ab, ohne Rücksichten unser Ding durchzuziehen? Ich denke, das hat was mit genetischen Progammen zu tun, die sich über die Jahrtausende durch knallharte Auslese durchgesetzt haben.
Quelle (http://www.atheistundgut.de/2006/08/04/agnostiker-und-atheisten/comment-page-1/#comments)
Kann euch das Forum nur empfehlen mal durchzulesen. Gibt viele interessante Beiträge.
Saltwater
07.03.2011, 02:04
Warum es im Menschen so etwas, wie das Gute gibt, daran knobele ich noch. Was hält uns (zumindest die Mehrheit der Menschen) ab, ohne Rücksichten unser Ding durchzuziehen? Ich denke, das hat was mit genetischen Progammen zu tun, die sich über die Jahrtausende durch knallharte Auslese durchgesetzt haben.
Ich fand den Beitrag gut und habe nur auf den Moment gewartet, indem das Unwissen des Autors in Erscheinung tritt.
suiheisen
07.03.2011, 08:15
Also für mich ist der Inhalt des Beitrages nix neues. Nur eine etwas ausgeprägtere Form von dem was wir hier in kurzform uns um die Ohren hauen.:-?
Mafiaaffe
07.03.2011, 16:02
Obwohl der Beitrag im Großen und Ganzen nicht schlecht ist, möchte ich doch auf ein "paar" Punkte eingehen.
Scheinbar sind Zuschreibungen unverzichtbar, alles andere macht die Welt undefinierbar und wirr. Nun, wenn der Begriff Agnostiker mit irgendwelchen Zuschreibungen verbunden ist, will ich keiner sein.Der Grund warum eine Zuschreibung für das Wort Agnostiker im Normalfall unverzichtbar ist, ist die Tasache, dass wenn wir Agnostiker als eine Person definieren die sagt, dass sie nicht weiß ob ein Gott existiert, 99% der Atheisten und Theisten auch Agnostiker wären. Deshalb finde ich folgende Aufteilung angebrachter:
1.Gnostischer Theismus, Gotteswahrscheinlichkeit 100% : "Ich weiß, dass ein Gott existiert."
2.Starker agnostischer Theimus, Gotteswahrscheinlichkeit knapp unter 100%: "Ich kann es nicht sicher wissen, aber ich führe mein Leben unter der Annahme, dass es ihn gibt."
3.Schwacher agnostischer Theismus, Gotteswahrscheinlichkeit höher als 50%: "Ich weiß nicht, ob ein Gott existiert, aber ich denke schon."
4.Agnostizismus, Gotteswahrscheinlichkeit 50%: "Ich denke die Existenz oder nicht Existenz eines Gottes sind genau gleich wahrscheinlich."
5.Schwacher agnostischer Atheismus, Gotteswahrscheinlichkeit unter 50%: "Ich weiß nicht, ob ein Gott existiert, aber ich bin eher skeptisch."
6. Starker agnostischer Atheismus, Gotteswahrscheinlichkeit knapp über 0%: "Ich kann es nicht wissen, aber ich führe mein Leben unter der Annahme, dass es ihn nicht gibt."
7. Gnostischer Atheimus, Gotteswahrscheinlichkeit 0%: "Ich weiß, dass Gott nicht existiert."
Die Frage nach Gott oder wie auch immer man ein Wesen bezeichen könnte, dem man die Erschaffung dieser Welt zuschreibt, ist eben auch immer verbunden mit einer Theorie über die Entstehung der Welt. Gibt es Gott oder nicht? Dies ließe sich nach meinem Dafürhalten nur dann befriedigend beantworten, wenn ich Gewissheiten hätte..Weil Antwort A falsch ist, muss Antwort B nicht richtig sein, noch nicht einmal wahrscheinlicher. Das ist so als würde man sagen wenn 1+1 nicht 3 ist, muss es 25 sein. Nehmen wir an, dass alle Theorien über die Enstehung der Erde falsch sind, dass macht die Wahrscheinlichkeit, dass ein unsichtbarer Zauberer die Erde erschaffen hat, nicht höher.
Wenn es denn so etwas gibt, wie Gott, ich schließe die Varinate nicht aus, denn befindet er sich ohnehin in Dimensionen die für Menschen nicht zugänglich sind. Wenn es denn so etwas gibt, wie Einhörner, ich schließe die Variante nicht aus, denn befinden sie sich ohnehin im magischen Feenland welches für Menschen nicht zugänglich ist.
Also, solange mir nicht bewiesen werden kann, dass es kein transzendales oder übergeordnetes Wesen gibt, schließe ich dessen Existenz nicht aus, nicht mehr aber auch nicht weniger.Man kann "transzendales oder übergeordnetes Wesen" durch ausnahmslos jedes andere mythologie oder fantasie Wesen ersetzen und ich würde die Aussage immer noch zu 100% unterschrieben. Dass wir eine Nicht-Existenz nicht beweisen können bedeutet aber nicht, dass wir keine Aussagen über die Wahrscheinlichkeit machen können. Und wenn es absolut keine Beweise oder auch nur ansatzweise überzeugende Argumente für einen These gibt, ist die Wahrscheinlicht, dass sie wahr ist weit unter 1%.
Was hält uns (zumindest die Mehrheit der Menschen) ab, ohne Rücksichten unser Ding durchzuziehen? In erster Linie Gesetze. Natürlich würden wir uns auch ohne Gesetze nicht alle gegenseitig umbrigen, aber welches Tier macht das schon?
JamDeluxe
08.03.2011, 00:59
Um die Diskussion mal in eine logischere Bahn zu lenken:
Gott existiert nicht, wenn man logisch denkt dann kommt man da auch selber drauf.
- Menschen töten Menschen
- Kinder sterben des Hungers
- Menschen leiden wegen den unterschiedlichsten Dingen
- etc.
- etc.
- etc.
Mir persönlich ist das mit der Zeit immer mehr klar geworden.
Wenn Gott so barmherziges ist, warum lässt er sowas zu?
Wenn es ihn geben würde und er uns wirklich so lieben würde, dann würde er so etwas nicht geschehen lassen, das ist Fakt.
Und die Nummer "Die Wege des Herrn sind unergründlich" zieht hier einfach nicht, denn sowas abzuziehen ist einfach nichtmal in den Augen von einem Gott gerechtgertigt.
Und deswegen kann ich mittlerweile absolut nichtmehr verstehen warum es Menschen gibt die so besessen von dem Gedanken sind das es einen Gott gibt.
Man braucht nur EINMAL die Nachrichten einzuschalten um zu merken dass es vielen Menschen schlecht geht.
Wenn man dann noch recherchiert merkt man das die Welt zu einem sehr großen Teil aus purem Übel besteht.
In meinen Augen ist der Gedanke an Gott eine einfache Ausrede um sich für Probleme eine Erklärung zurecht zu basteln weil man die Wahrheit nicht sehen will.
Doch wenn die Menschen endlich mal die Augen aufmachen würden, dann würden sie merken das sie stark genug sind ihr Leben selber in den Griff zu bekommen und dass sie einfach die MACHT haben etwas zu verändern, undzwar zum positiven.
Ich höre soo oft Menschen die sich über ihr Leben beschweren, ich gehöre auch dazu, aber fast alle tuen nichts dagegen sondern warten auf ein Wunder, doch das tritt nur bei einem großen Glücksfall ein.
Ich habe für mich gemerkt, wenn ich etwas ändern will, dann muss ich das selber tun. Es gibt keine höhere Macht die da einem unter die Arme greift.
Das Problem an diesem Thread hier ist, die Atheisten beruhen zu sehr auf Fakten, Beweisen, etc.
Und die Theisten kleben zu sehr an ihrem Glauben.
Doch mal Hand aufs Herz, wer von euch hat wirklich mal INTENSIV für sich selber darüber nachgedacht wie es ist?
Ich überlasse jedem seinen Glauben, doch irgendwann kommt der Punkt an dem man den Menschen zeigen muss das sie ihren Verstand auch dazu haben um selber zu denken, um für sich selber eine Entscheidung zu treffen, undzwar indem sie sich einfach mal umschauen, ihre Mitmenschen betrachten und sich dann selber fragen warum es so ist und wie sie es ändern könnten. Die Menschen müssen ihre Augen mal aufmachen und die Welt nicht durch die Augen von jemand anderem sehen.
Denn Gott, sofern es ihn gibt, hat uns den evrstand und das logische Denken nicht einfach aus Spaß gegeben.
Wahnsinn wie es hier abging... aber das war immer absehbar.
Was ich mitlerweile einfach hinnehme ist, dass der Großteil der Menschheit Sachargumente auf dem Niveau wie ich das verstehe, einfach nicht gelten lassen will. Das ist eine Tatsache und mir ist die Zeit zu schade Argumente x-mal zu wiederholen, was in den letzten 50 Seiten, seit ich hier mal aktiv war geschehen ist. (Lob und Truppenanerkennung an die Ausdauer aller Beteiligter).
Für mich ist die überaus sinn- und fruchtlose Diskussion mit diesem Beitrag beendet .....
.....
Ich warte also ab, bis sich das Verhältnis etwas "neutralisiert" hat. Dann wird es auch mehr Spaß machen, verschiedene Ansichten zu lesen und nicht nur die ein und selbe.Dann hoffe ich jetzt ganz destruktiv für die Welt, dass sich das Verhältnis nicht ändert :D. Religionen haben im öffentlichen Leben nicht mehr Daseinsberechtigung als meine (fiktive) Forderung nach befohlenem Star Trek Schauen für alle! Jeder kann bezüglich der "Warum"-Frage gerne glauben was er will, aber das hat die Gesellschaft bitte nicht zu tangieren!
Reine Atheisten sind genauso verbockt wie die Theisten! Die einzig wahre Antwort ist und bleibt: "Wir wissen es nicht!" - bis einer nen vernünftigen Beweis anbringt. Bei dieser Aussage müssen die Religiösen aber akzeptieren, dass die Wahrscheinlichkeit für ihr kleines Szenario so unglaublich klein ist, dass sie fast null ist - weshalb der wahre Agnost ein Quasi-Atheist ist :D
suiheisen
08.03.2011, 08:13
Was machen Religionen eigendlich mit dem ganzen Geld was sie bekommen? Das müssen seit Beginn doch schon an die Trillionen sein
Mafiaaffe
10.03.2011, 19:06
http://www.youtube.com/watch?v=TTULO5ZFb2Y&feature=channel_video_title
Saltwater
10.03.2011, 19:11
http://www.youtube.com/watch?v=TTULO5ZFb2Y&feature=channel_video_title
Öhm...
2. "Erklärung wie Leben von alleine in der Materie ensteht?"
Die Evolution erkärt lediglich die Enstehung der Arten. Die Entstehung des Lebens ist ein komplett anderes Fachgebiet mit dem Namen Abioginese.
Mafiaaffe
10.03.2011, 19:16
@Saltwater Soll das heißen das ist das Einzige was dir an dem Video auffällt?
Edit: Umm weitere Unklarheiten zu vermeiden: Es handelt sich bei dem Video um eine Satire, genauer gesagt um eine mögliche Beschreibung der Evolution aus Sicht eines Kreationisten. Nicht eine einzige Behauptung in dem gesamten Video ist wahr!
@Saltwater Soll das heißen das ist das Einzige was dir an dem Video auffällt?
Mir ist aufgefallen:
"Nature is wild : ) "
Tolles Video^^
Poste doch noch ein Video von EdwardCurrent mal gucken was passiert.
suiheisen
10.03.2011, 21:53
weiß keine eine Antwort auf meine Frage?^^... wunder mich blos weil seit einigen Tagen hier nix mehr gepostet wurde
Shooter0175
11.03.2011, 22:54
http://www.youtube.com/watch?v=U44HAMnhIF4&feature=feedu
Fantastisch.
Hab lange nimmer so gut gelacht ;)
Mafiaaffe
12.03.2011, 22:01
http://www.youtube.com/watch?v=9RExQFZzHXQ
Jo, das Video kannte ich schon.
Ist immer ein riesen Spass solchen Leuten zuzuhören.
Gerade bei den beiden machts einfach die Mischung.
Tysson mit riesem Elan und Witz dabei und Dawkins eher ein bischen ernster und trotzdem ergänzen sich die beiden total gut.
Ich darf im Englisch Unterricht ein Referat über Atheismus und AntiTheismus halten.
Das wird als extra Klassenarbeit für mich gewertet.
Ich bin mal gespannt was ich da auf die Beine stelle, einen groben Plan wie ich das aufbaue habe ich mir schon gemacht.
Muss nurnoch gucken, wie ich die Themen am besten rüber bringe...Weil einfach alle Argumente gegen Religion aneinander zu reihen macht ja keine Spaß. Irgendwie muss ich da eine gute Überleitung finden, naja mal gucken wie ich das mache.
Am besten mit den "pro" Argumenten für Religion immer zwischendurch.
Sollte auch relativ lang werden (eine Stunde, warscheinlich mehr) also muss ich schon gut was zusammen suchen. Aber sollte ja nicht das Problem sein.
Mafiaaffe
14.03.2011, 11:06
http://www.youtube.com/watch?v=KMPTquSgmc0&feature=channel_video_title
http://www.abload.de/img/0727_e721ul3l.jpeg
http://www.abload.de/img/2513_883bdxkx.jpeg
Mafiaaffe
19.03.2011, 17:17
http://jewmanist.com/wp-content/uploads/2011/01/Ayaan-Hirsi-Ali-No-Cognitive-Dissonance.jpg
http://jewmanist.com/wp-content/uploads/2011/01/SH-atheism.jpg
http://jewmanist.com/wp-content/uploads/2011/01/Ayaan-Hirsi-Ali-No-Cognitive-Dissonance.jpg
Hey, das hab ich gestern gelesen ^^
Mafiaaffe
19.03.2011, 18:11
Hey, das hab ich gestern gelesen ^^
Lass mich raten, "The portable Atheist (http://www.amazon.com/Portable-Atheist-Essential-Readings-Nonbeliever/dp/0306816083)"?
Lass mich raten, "The portable Atheist (http://www.amazon.com/Portable-Atheist-Essential-Readings-Nonbeliever/dp/0306816083)"?
Genau^^
Edit: "With never before published pieces by ... Ayaan Hirsi Ali" ;)
Find ich lustig^^
http://doroteos2.files.wordpress.com/2010/03/atheism.jpg
:razz:
Ist auch lustig.. macht aber so wenig Sinn :-D
A Short Guide to Comparative Religions - The Shit List
Taoism - Shit happens.
Confucianism - Confucius say, “Shit happens”.
Buddhism - If shit happens, it isn’t really shit.
Zen Buddhism - What is the sound of shit happening?
Hinduism - This shit happened before.
Mormonism - This shit is going to happen again. Stockpile.
Islam - If shit happens, it is the Will of Allah.
Protestantism - Make shit happen to someone else.
Judaism - Why does this shit always happen to us?
Catholicism - Shit happens because you deserve it.
Islamic Fundamentalism - Shit happens because they deserve it.
Calvinism - Shit happens because you don’t work hard enough.
Shinto - Shit is everywhere, so as long as you’re stepping in it, show it some respect
Ba’hai - All shit is truly shit.
Stoicism - This shit is its own reward.
Atheism - I don’t believe this shit.
Missionaries - Belive in shit, or we’ll boil you in it.
Seventh Day Adventist - Shit happens on Saturdays.
Amish - Shit dost occur.
Mennonite - None of this modern shit now.
Mormonism - Your shit is shit, but our shit is the ONE TRUE shit.
Platonism - There is an ideal shit, of which all the shit that happens is but an imperfect image.
Enlightenment - I shit therefore I am.
Agnosticism - Shit may or may not be happening; we don’t know shit.
Existentialism - Absurd shit.
Logical Positivism - Shit = S + H + I + T
Nihilism - Who gives a shit?
Altruism - Want some shit?
Capitalism - How much will this shit cost?
Communism - It’s everybody’s shit.
Marxism - The workers take all the shit, but they’re gonna dish it back out again.
Deconstruction - Shit happens in hegemonic meta-narratives.
Creationists - We have proof that God created all the shit that happens.
TV-Evangelism - You need our shit! Dial 78910-SHIT right now!!
Christian Science - Shit is in your mind.
Moonies - Only happy shit really happens.
Jehovah’s Witnesses - Knock, knock, shit happens.
Scientology - Shit happens on page 152 of Dianetics by L. Ron Hubbard
Hare Krishna - Shit happens rama rama ding ding.
Transcendental Meditation - Shit. Shit. Shit. Shit. Shit. Shit. …
Astrology - Ur-anus transits.
Murphism - Shit always happens at the worst possible time and place.
Voodoo - Let’s dump some shit on someone.
Hedonism - There’s nothing like a good shit happening.
Yuppieism - It’s my shit! All mine!
Rastafarianism - Let’s smoke this shit.
50 cent :D
Die Trollversuche sind zu offensichtlich ;)
Die Trollversuche sind zu offensichtlich ;)
Warum nerven Athisten immer?
- Weil sie dauernd über Gott reden. :)
Mafiaaffe
20.03.2011, 13:36
@Hunt
Es handelt sich bei deinem Bild um einen Strohmann der von Fundamentalisten als Antwort auf dieses Bild erschaffen wurde:
http://2.bp.blogspot.com/_3QVsPazjm68/TTVz2XcXCVI/AAAAAAAAAFQ/AVBSqDoauCI/s1600/Christianity1.jpg
...nur für den Fall, dass dich die Richtigkeit deiner Zitate in irgendeiner Weise interessiert.
Warum nerven Athisten immer?
- Weil sie dauernd über Gott reden. :smile:
Würde es in der Welt ein Übermaß an Leuten geben die an Einhörner glauben würden wir jetzt darüber reden.
@Signature:
"Ich bin Agnostiker. Ich glaube an nichts, bin aber bereit, an alles zu glauben. Es ist mir unmöglich zu glauben, dass Gott nicht existiert, und es ist mir unmöglich zu glauben, dass er existiert."
Herzlichen Glückwunsch, demnach bist du auch ein Atheist!
@Hunt
Es handelt sich bei deinem Bild um einen Strohmann der von Fundamentalisten als Antwort auf dieses Bild erschaffen wurde:
http://2.bp.blogspot.com/_3QVsPazjm68/TTVz2XcXCVI/AAAAAAAAAFQ/AVBSqDoauCI/s1600/Christianity1.jpg
...nur für den Fall, dass dich die Richtigkeit deiner Zitate in irgendeiner Weise interessiert.
Im Falle des Bildes juckt mich die Richtigkeit kein bisschen. ;) Ich fands nur bissel lustig.
@Signature:
"Ich bin Agnostiker. Ich glaube an nichts, bin aber bereit, an alles zu glauben. Es ist mir unmöglich zu glauben, dass Gott nicht existiert, und es ist mir unmöglich zu glauben, dass er existiert."
Herzlichen Glückwunsch, demnach bist du auch ein Atheist!
Falsch, denn wenn ich das wäre, würde behaupten, dass es keinen Gott gibt, was ich aber nicht tue, ebensowenig, wie an ihn glaube. Ich bin weiterhin also ein Agnostiker, der sagt, ich weiß es eben nicht und stelle mich daher auf keine Seite.
Aber warum diskutiere ich schon wieder? Man, ist ja wie ne Sucht hier. :D
Mafiaaffe
20.03.2011, 14:11
"Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsrige nicht achten." - Johann Wolfgang von Goethe
Falsche Behauptungen gewinnen nicht daduch an Wahrheit, dass du sie wiederholst.
Falsch, denn wenn ich das wäre, würde behaupten, dass es keinen Gott gibt, was ich aber nicht tue, ebensowenig, wie an ihn glaube.
Athe•ist [ate'ɪst] der; -en, -en; jemand, der nicht an Gott od. ein höheres Wesen glaubt.
Quelle: http://de.thefreedictionary.com/
Wenn ich an nichts glaube, glaube ich definitionsgemäß auch nicht an einen Gott.
Demanch bist du agnostischer Atheist. Nur ein gnostischer Atheist würde behaupten, dass es keinen Gott gibt.
Ich bin weiterhin also ein Agnostiker, der sagt, ich weiß es eben nicht und stelle mich daher auf keine Seite.
Sowohl 99% der Atheisten als auch der größte Teil der Theisten sagen, dass sie nicht wissen ob ein Gott existiert. Der einzige Fall in dem du dich als reiner Agnostiker bezeichnen könntest wäre, wenn du davon ausgehen würdest, dass die Wahrscheinlichkeit der Existenz eines Gottes bei genau 50% liegt. Aber in diesem Fall bräuchtest du zumindest begründete Argumente für diese Annahme.
Du wiederholst dich, Mafiaaffe. In diesem Falle passt das Zitat auch.
Mafiaaffe
20.03.2011, 14:48
Du wiederholst dich, Mafiaaffe. In diesem Falle passt das Zitat auch.
Ich wiederhole mich weil du auch meine Argumente vollkommen ignoriert hast. Da ist ein Unterscheid.
http://www.motifake.com/image/demotivational-poster/small/0908/religion-religion-christianity-mormon-demotivational-poster-1251419350.jpg
http://files.sharenator.com/181148_triple_facepalm_super_RE_The_most_awesome_t hing_u_will_ever_see-s600x480-89034-580.jpg
Smoke Screen
20.03.2011, 15:45
Smoke Screenerism: Leave me alone with your shit.
Mafiaaffe
20.03.2011, 16:11
http://www.youtube.com/watch?v=i1-bbz3crjw&feature=channel_video_title
Mafiaaffe
20.03.2011, 21:56
http://atheistcolby.com/wp-content/uploads/2011/03/BibleContradictions-ReasonProject.png
Oh snap!
Pack das lieber in nen Spoiler :D
So ein ähnliches Bild hat Sam Harris doch auch bei ein paar seiner Vorträge verwendet oder? (wenn nicht sogar das gleiche Bild)
Mafiaaffe
20.03.2011, 22:28
So ein ähnliches Bild hat Sam Harris doch auch bei ein paar seiner Vorträge verwendet oder? (wenn nicht sogar das gleiche Bild)
Ja, genau. Unten rechts in der Ecke steht auch was dazu:
"The Reason Project is a charitable foundation devoted to spreading scientific knowledge and secular values in society. It was founded by Sam Harris and Annaka Harris."
Ja, genau. Unten rechts in der Ecke steht auch was dazu:
"The Reason Project is a charitable foundation devoted to spreading scientific knowledge and secular values in society. It was founded by Sam Harris and Annaka Harris."
Ah shit.. Hatte den Namen überlesen^^
suiheisen
23.03.2011, 22:40
Ich habe gehört das viele Verantwortliche für frühere Kriege sich nach der Bibel gerichtet haben und sich sogar Spirituell beraten lassen haben. Und das soll heut zu Tage auch immer noch der Fall sein. Da wundert mich garnix mehr, vorallem wenn man bedenkt wieviel Massaker in dem Buch steht.
Was denkt ihr darüber?
Mafiaaffe
23.03.2011, 22:56
Ich habe gehört das viele Verantwortliche für frühere Kriege sich nach der Bibel gerichtet haben und sich sogar Spirituell beraten lassen haben. Und das soll heut zu Tage auch immer noch der Fall sein. Da wundert mich garnix mehr, vorallem wenn man bedenkt wieviel Massaker in dem Buch steht.
Was denkt ihr darüber?
http://www.guardian.co.uk/world/2005/oct/07/iraq.usa
suiheisen
23.03.2011, 23:00
Ja genau Mafiaaffe, genau sowas meine ich... Und Israel usw. machen den gleichen Mist..
jo gut, hier muss ich aber (in weiten Teilen) für die Religionen in die Presche springen. Sie werden weit häufiger für solche Taten instrumentalisiert als das sie wirklich der Ursprung dessen sind.
Aber das passiert natürlich trotzdem auch! Bei George Bush mag seine Religion den Ausschlag gegeben haben. Der Glaube an etwas sehr Mächtiges generiert sicher oft genug ein sonst nicht vorhandenes Selbstbewusstsein, oder besser eine "Überheblichkeit", welche dann gegenüber Andersartigem (anderer Glaube) zum Konter (in dem Fall Krieg) führen kann.
Im Mittelalter dagegen waren selbst die religiösen Führer (! rofl) die Initiatoren der Kriege. Heute langt aufgrund des Gesagten meiner Meinung nach oft genug der eigene Glaube durch die "induzierte/gefühlte Berechtigung das Andere anzugehen" um jede Menge Konflikte loszutreten.
Ich muss aber dazu sagen, dass ich überdies denke, dass ein gebildeter und/oder intelligenter Mensch einen wesentlich ausgeprägteren "Glauben" braucht um sich von dessen gefühlter "Berechtigung auf Richtigkeit" zu solchen Taten verleiten zu lassen. Dumme sind da meiner Meinung nach halt wesentlich anfälliger für! - Ich kann mir keinen meiner bekannten (gläubigen) Top-Wissenschaftler als jemanden vorstellen, der aufgrund anderen Glaubens den mittleren Osten bombardieren will, oder einfach nur herablassend auf die "Anderen" schaut - diverse andere Kirchgänger aber wesentlich eher!
suiheisen
23.03.2011, 23:10
Ja das stimmt. Und mit Dumme könnte man, ich sage es mal vorsichtig, Soldaten sagen. Die Marionetten der Politiker.
naja, auch das muss ich verneinen, so kannst du doch nicht pauschalisieren - selbst wenn >80% der Typen die ich beim Bund traf absolute Deppen und gleichzeitig Perverslinge waren!
Die Soldaten die ich heute kenne (Major aufwärts) sind durchaus nicht dämlich, auch wenn viele bemängeln sie müssen auf Einsätze - da frag ich mich immer nur, was die an dem Wort "Armee" nicht verstanden, als sie sich angemeldet haben ;)
suiheisen
23.03.2011, 23:25
Ok ich schließe mal Menschen die nur ihren Wehrdienst abgeleistet haben aber sich nicht weiter verpflichten lassen haben aus. Beim Rest bleibe ich bei der Meinung.
Ich persönlich hatte gewollten Zivildienst geleistet und war auch zufrieden mit der Entscheidung.
Hmm, also andere Leute aufgrund ihres Berufes in eine Schublade stecken zu wollen, löst auch keine Probleme. Genauso könnte man auch behaupten, die, die Zivildienst leisten, wären alles Weicheier. Das wäre aber mindestens zu 50% falsch. Mir ist zumindest kein Ort bekannt, wo nicht mindestens einer aus der Reihe tanzen muss.
Das alles auf den Glauben zu beziehen, da stimme ich randfee zu (sofern ich ihn richtig verstanden habe), ist auch nur ein scheinheiliges Argument. Natürlich wurde/wird der Glaube für Kriege missbraucht, aber ich persönlich kenne Christen, die nur sagen, dass Jesus Christus das sicherlich nicht gewollt hat. Der Grund warum man sich gegenseitig versteht, ist, weil man sich gegenseitig repektiert, auch im Glauben. Die fragen mich dann auch immer, wie kann das sein, dass ich weder glaube, noch leugne...tja, ich sage einfach nur, das ist die Lehre des Agnostizismus. Wenn ich an etwas glaube, dann nur an die Grenzen der Erkenntnisfähigkeit und an die Philosophie. ;)
"Ich habe niemals die Existenz Gottes verneint. Ich glaube, dass die Entwicklungstheorie absolut versöhnlich ist mit dem Glauben an Gott. Die Unmöglichkeit des Beweisens und Begreifens, dass das großartige über alle Maßen herrliche Weltall ebenso wie der Mensch zufällig geworden ist, scheint mir das Hauptargument für die Existenz Gottes."
- Charles Darwin (1809-1882), englischer Naturforscher, Begründer der Evolutionstheorie
Und um nochmal klarzumachen, für mich gibt kein ja oder nein, sondern nur ein, ich weiß nicht. Vielleicht, vielleicht auch nicht. :-)
naja, aber mit sehr sehr hoher Warscheinlichkeit ist die Antwort: Nein, es gibt kein solches Wesen! Sicherheit gibt es aber mit Sicherheit nicht :P
edit:
Jahwohl... weg damit :D
http://idisk.me.com/randfee/Public/temp//Religion_on_the_verge_of_extinction_in_many_countr ies__math_study-20110324-050550.jpg
Quelle: physorg.com (http://www.physorg.com/news/2011-03-religion-verge-extinction-countries.html)
Paper: A mathematical model of social group competition with application to the growth of religious non-affiliation (http://arxiv.org/abs/1012.1375)
suiheisen
24.03.2011, 08:34
Ich weiß ja das sich das alles hier nur wiederholt aber durch die Weitergabe von Informationen, darüber das Gott erfunden wurde und aus welchen Gründen genauso wie Religion, sollte man doch eigendlich davon ausgehen können das es ihn nicht gibt. Wir beobachten was in unserem Leben geschieht, sehen das alles seine Gründe hat für die entweder wir selber oder unsere Mitmenschen verantwortlich sind. Gott hat nirgends mitgewirkt und hat sich auch noch nie gezeigt. Und was können wir heute dafür das Menschen früher irgendwelche Visionen hatten weil sie durch irgend welche Gründe nicht ganz richtig im Kopf waren oder ebend für alles eine hohe Macht vorantwortlich machten?
Naja das Thema wird wohl zur Endlosschleife wenn nicht irgendwas auf diesem fucking Planeten passiert das allen die "Erleuchtung" bringt.
Jo klar, wenn jetzt aber gleich hier Jesus 2 antanzt, ein bisschen demonstriert was er drauf hat, dann könnte Gott seinen Ruf durchaus anheben - ohne Demo "glaube" ich aber rein garnichts in die Richtung!
Mafiaaffe
24.03.2011, 12:43
jo gut, hier muss ich aber (in weiten Teilen) für die Religionen in die Presche springen. Sie werden weit häufiger für solche Taten instrumentalisiert als das sie wirklich der Ursprung dessen sind.
Das stimmt so nicht. Wenn wir uns z.B. die Führer diverser islamischer Terrororganisationen mal ansehen, dann handelt es dabei nicht um irgendwelche soziopathischen Irren, sondern um gläubige Muslime die den Quran wortgenau auslegen. Und der macht absolut deutlich wie mit Nicht-Muslimen zu verfahren ist:
* Slay the unbelievers wherever you find them(2:191)
* Make war on the infidels living in your neighboorhood (9:123)
* When opportunity arises, kill the infidels wherever you catch them (9:5)
* Kill the Jews and the Christians if they do not convert to Islam or refuse to pay Jizya tax (9:29)
* Any religion other than Islam is not acceptable (3:85)
* The Jews and the Christians are perverts; fight them (9:30)
* Maim and crucify the infidels if they criticise Islam. (5:33)
* The infidels are unclean; do not let them into a mosque (9:28)
* Punish the unbelievers with garments of fire, hooked iron rods, boiling water; melt their skin and bellies
(22:19)
* Do not hanker for peace with the infidels; behead them when you catch them (47:4)
* The unbelievers are stupid; urge the Muslims to fight them (8:65)
* Muslims must not take the infidels as friends (3:28)
* Terrorise and behead those who believe in scriptures other than the Qur’an (8:12)
* Muslims must muster all weapons to terrorise the infidels (8:60)
Auch die Bibel ist was das Töten von Andersgläubigen angeht relativ 2 deutig. Auf der einen Seite wird gesagt, dass das Töten eine Sünde ist, auf der anderen seitenweise darüber berichtet wie Völker die andere Gottheiten verehren, auf Gottes Befehl gnadenlos vernichtet werden. Und man kann nicht sagen, dass jene Christen die ausschließlich "Liebe deinen Nächsten" predigen, bessere Christen sind als jene die in den Krieg gegen Andersgläubige ziehen.
Aber das passiert natürlich trotzdem auch! Bei George Bush mag seine Religion den Ausschlag gegeben haben. Der Glaube an etwas sehr Mächtiges generiert sicher oft genug ein sonst nicht vorhandenes Selbstbewusstsein, oder besser eine "Überheblichkeit", welche dann gegenüber Andersartigem (anderer Glaube) zum Konter (in dem Fall Krieg) führen kann.
Ich will das nochmal klar stellen: Ein Mann der Zugriff auf ca. 10.000 Atomwaffen hatte behauptete, dass eine unsichtbare Märchenfee ihm gesagt hat, er solle Krieg führen und anstatt diesem Mann sofort seines Amtes zu entheben, schenkt man dieser Äußerung auch noch besondere Beachtung. Hätte es nicht spätestens hier einen Aufschrei in der gesamten westlichen Welt geben müssen? Wie deutlich muss der vollkommen überzogene und schon an Schwachsinnigkeit grenzende Respekt, den wir religiösen Behauptungen entgegen bringen, noch werden? Wenn nichtmal bei einem Krieg die Grenze ist, wo ist sie dann?
Nehmen wir an ein hoher Politiker hält eine Rede an die Öffentlichkeit und anstatt stellenweise auf einen Gott zu verweisen, verweist er auf Einhörner oder Trolle. Man würde diesen Mann für komplett schwachsinnig halten und ich sehe keinen Grund im ersten Fall eine andere Mentalität zu zeigen. An etwas zu glauben wofür es keine Beweise gibt ist keine besondere Fähigkeit, es ist nichts worauf man Stolz sein sollte und ganz besonders ist es nichts wofür man auch nur den geringsten Respekt verdient.
Die fragen mich dann auch immer, wie kann das sein, dass ich weder glaube, noch leugne...tja, ich sage einfach nur, das ist die Lehre des Agnostizismus
Eine weitaus intelligentere Antwort wäre, dass man nur etwas leugnen kann was bereits bewiesen ist.
"Ich habe niemals die Existenz Gottes verneint. Ich glaube, dass die Entwicklungstheorie absolut versöhnlich ist mit dem Glauben an Gott. Die Unmöglichkeit des Beweisens und Begreifens, dass das großartige über alle Maßen herrliche Weltall ebenso wie der Mensch zufällig geworden ist, scheint mir das Hauptargument für die Existenz Gottes."
- Charles Darwin (1809-1882)
Muss ich noch mehr sagen?
Eine weitaus intelligentere Antwort wäre, dass man nur etwas leugnen kann was bereits bewiesen ist.
Ich gebe zu, leugen war eher das falsche Wort, aber eben dieses wird oft in Gesprächen verwendet. Der Nicht-Glaube an eine übernatürliche Kraft.
Muss ich noch mehr sagen?
"In allem Streben und Forschen suche ich hinter dam Geheimnis des Lichtstrahls ehrfürchtig das Geheimnis des göttlichen Geistes."
- Max Planck (1858-1947), deutscher Physiker, Begründer der Quantentheorie
Der Mensch ist zu bewerten, was er tut, nicht woran er glaubt.
@Mafiaaffe (http://crysis.4thdimension.info/forum/member.php?u=374)
es ging mir doch um die Aktiven! Jawohl, auf viele der "Führer" solcher Gruppierungen passt das was du sagst! AABER, die Mehrheit der Menschen, die sich als religiös bezeichnen, fällt ja wohl nicht darunter, oder glaubst du, dass mehr als 50% (= absolute Mehrheit) dieser Individuen, nehmen wir nur die Muslime, dich als "infidel" bei jeder sich ergebenden Gefahr umbringen würden?
... das glaubst du doch selber nicht :P
Mafiaaffe
25.03.2011, 21:24
Der Mensch ist zu bewerten, was er tut, nicht woran er glaubt.Allerdings musst du beachten, dass die Überzeugungen einer Person unmittelbare Auswirkungen auf sein Handeln hat.
@Mafiaaffe
es ging mir doch um die Aktiven! Jawohl, auf viele der "Führer" solcher Gruppierungen passt das was du sagst! AABER, die Mehrheit der Menschen, die sich als religiös bezeichnen, fällt ja wohl nicht darunter, oder glaubst du, dass mehr als 50% (= absolute Mehrheit) dieser Individuen, nehmen wir nur die Muslime, dich als "infidel" bei jeder sich ergebenden Gefahr umbringen würden?
... das glaubst du doch selber nicht :PDas habe ich auch nicht behauptet. Du hast gesagt, dass Religion häufiger für solche Taten instrumentalisiert wird als das sie wirklich der Ursprung dessen ist und diese Aussage ist so nicht richtig. Das Problem mit islamischen Fundamentalismus ist nicht Fundamentalismus, sondern die Grundsätze des Islam. Fundamentalismus ist nichts schlimmes wenn die Grundsätze deiner Überzeugung friedvoll sind.
Es steht beispielsweise heute noch in einigen islamischen Ländern unter Todesstrafe aus dem Islam auszutreten. Natürlich wenn wir uns die westliche Welt ansehen haben viele Muslime genausowenig Ahnung davon was im Quran steht, wie die meisten Christen Ahnung davon haben was in der Bibel steht, nähmlich gar keine und demnach sind sie auch genauso harmlos und natürlich führt islamischer Fundamentalismus nicht immer gleich zu einer Mentalität * la Osama bin Laden, aber es ist weitaus schwieriger den Quran friedlich auszulegen. Und demnach findet man auch hier zahlreiche extremistische Gruppen die für die Einführung der Sharia in Europa sind.
Mafiaaffe
25.03.2011, 22:22
US man stoned to death
A “deeply religious” Pennsylvania man, said to have been inspired by the Old Testament, stoned a 70-year-old to death, claiming that his victim was gay.
According to this report (http://www.huffingtonpost.com/2011/03/18/murray-seidman-pennsylvania-man-stoned-to-death_n_837655.html), John Thomas, 28, of Upper Darby, a Philadelphia suburb, told police he killed Murray Seidman of nearby Lansdowne because the Bible refers to stoning homosexuals.
http://freethinker.co.uk/2011/03/21/us-man-stoned-to-death/
http://www.youtube.com/watch?v=tpz8PMcRJSY&feature=feedu
Klasse Video.
Mafiaaffe
29.03.2011, 20:48
Für diejenigen die es nicht live gesehen haben:
http://www.youtube.com/watch?v=zyzF8SMQOxU
Muss man zu dem Typen noch etwas sagen?
Selbst wenn man seine Aussagen zu Bananen nicht kennt. Wobei ich da immer noch nicht weiss, ob er das wirklich ernst gemeint hat.
Bei manchen Videos kommt es so rüber, bei manchen aber nicht...
Und wie er dann kurz vorm Ende versucht das Thema in die Richtung zu drücken, wie intollerant Atheist doch sind :roll:
Stimmt... "wir" sind ja auch nicht diejenigen, die anderen freie Wahl geben wollen, was sie mit ihrem Leben machen :roll:
http://www.abload.de/img/9809_4ee3_500ezy6.png
Mafiaaffe
29.03.2011, 22:54
Selbst wenn man seine Aussagen zu Bananen nicht kennt. Wobei ich da immer noch nicht weiss, ob er das wirklich ernst gemeint hat.
Ja hat er...
...genau wie "Peanut Butter Man"...
http://www.youtube.com/watch?v=FZFG5PKw504
und "Crocoduck Boy."
http://www.youtube.com/watch?v=Az8k0uzQ6sA
Shooter0175
31.03.2011, 14:19
http://www.youtube.com/watch?v=D4shqQJDdCA&feature=feedu
Biggreuda
31.03.2011, 23:21
http://www.abload.de/img/neils9rf.jpg
War ja klar:(
Ich muss mir dringend mal die Zeit nehmen, die letzten Videos hier zu gucken...
Mafiaaffe
04.04.2011, 20:30
http://www.youtube.com/watch?v=JB7jSFeVz1U&feature=channel_video_title
<3 melodysheep (http://www.youtube.com/user/melodysheep)
suiheisen
04.04.2011, 20:45
Ich muss sagen hier hat sich schon lange kein Gottbefürworter mehr gemeldet wie Superuser
Woran das wohl liegt :O?
Ich muss sagen hier hat sich schon lange kein Gottbefürworter mehr gemeldet wie Superuser
Woran das wohl liegt :O?
Vielleicht an der Sinnlosigkeit dieser Diskussion?
Ich muss sagen hier hat sich schon lange kein Gottbefürworter mehr gemeldet wie Superuser
Woran das wohl liegt :O?
vielleicht an mangelnden Argumenten bzw. Nichtakzeptanz dessen, was der gesunde Menschenverstand und Logik als "Argument" akzeptieren :P
suiheisen
05.04.2011, 09:06
mal davon ausgegangen dass es im Universum noch andere intelligente Lebewesen gibt, frage ich mich woran die so glauben und was für sie Logik und Wissenschaft ist. Stellt euch vor der Planet bei denen beinhaltet alles das, was es bei uns auch gibt. Nur haben sie für alles andere Bezeichnungen, Berechnungen usw.(was ja logisch ist, da wir Menschen uns ja alles ausgedacht haben und andere Lebensformen sich ihrs ausdenken)
Und was nun passiert wenn wir irgendwann diese Lebewesen treffen würden. Und dann wird darüber diskutiert, entweder werden auf einmal für uns neue Erkenntnisse dargestellt die unsere bisherigen dumm aussehen lassen oder...
mir fällt gerade nichts zu "oder" ein xD aaahh Schreibblockade >.<..
vielleicht an mangelnden Argumenten bzw. Nichtakzeptanz dessen, was der gesunde Menschenverstand und Logik als "Argument" akzeptieren :P
Das ist allerdings eine zwiespaltige Aussage, denn jeder nimmt seine Umwelt anders wahr. Was für den einen aussagekräftig genug ist, ist für den anderen noch nicht ausschlaggebend oder gar irrelevant. Ich habe demnächst mal vor Immanuel Kant's berühmtes Werk "Kritik der reinen Vernunft" zu lesen, weil es auch in einigen Büchern von Physikern und anderen Wissenschaftlern immer wieder erwähnt wird. Bevor ich also anfange zu definieren, was Vernunft ist, lese ich mir das erstmal durch. Bis dahin verbleibe ich bei der Meinung: Ich weiß es nicht und lege mich nicht fest. :p
Mafiaaffe
08.04.2011, 15:13
http://www.youtube.com/watch?v=HhGuXCuDb1U&feature=channel_video_title
1337_alpha
09.04.2011, 19:52
Da sieht man mal zu was Religion die Leute treibt
http://www.youtube.com/watch?v=rYKGPANGk7k&feature=player_embedded
Da sieht man mal zu was Religion die Leute treibt
http://www.youtube.com/watch?v=rYKGPANGk7k&feature=player_embedded
http://www.abload.de/img/2606_cbd27kf9.png
Blackhawk_Down
09.04.2011, 22:13
Ich kann verstehen, dass sich die Menschen früher an Religion geklammert haben. (Hätte ich auch gemacht) Stellt euch vor ihr hättet nicht gewusst, dass die Pest durch mangelnde Körperhygiene entstanden ist. Ich hätte es auch für eine Strafe Gottes gehalten.
Aber heute? Wo wir doch alles besser wissen?
Wir sollten auch aufhören Krieg zu führen sondern lieber gemeinsam überlegen wie kommende Probleme gelöst werden können.
Aber das wird warscheinlich nich so sein. :?
LG
suiheisen
12.04.2011, 08:05
http://www.youtube.com/watch?v=fXbTwC3UoyY&feature=feedu
wollts nur mal posten ohne damit meine Meinung darzustellen, auch wenn sich da wieder drüber streiten lässt^^
http://www.youtube.com/watch?v=LEpjLejxj9g&feature=feedu
bemerkenswert.
Mafiaaffe
26.04.2011, 18:57
http://www.youtube.com/watch?v=uuWjKqlRAUk&feature=channel_video_title
jo nett, aber so viele Falschaussagen.. und Doppelnennungen .... nobel prize winners, uni profs, scientists, intellectuals ... is klar, man hätte auch nur "intellectuals" sagen können.
... average IQ would decrease? Das zeigt, dass auch der Editor des Videos keine Ahnung hat :P
... Stephen Hawking lmao, er ist Engländer, dort geboren und wohnt auch da.
usw. usw.
Mafiaaffe
26.04.2011, 21:33
jo nett, aber so viele Falschaussagen.. und Doppelnennungen .... nobel prize winners, uni profs, scientists, intellectuals ... is klar, man hätte auch nur "intellectuals" sagen können.
Die Quellen befinden sich im Anhang. Ohne Quellen würde ich sowas gar nicht posten.
... average IQ would decrease? Das zeigt, dass auch der Editor des Videos keine Ahnung hat :P
Das der durschnittliche IQ im Land fällt ist logisch wenn eine Bevölkerungsgruppe mit einem durschnittlich höherem IQ das Land verlässt.
..... Stephen Hawking lmao, er ist Engländer, dort geboren und wohnt auch da.
Da muss ich dir recht geben. Ist aber eher ein geringfügiger Fehler.
naja... IQ und Bildungsniveau korrelieren nicht immer :P das meinte ich
Mafiaaffe
29.04.2011, 16:09
http://www.youtube.com/watch?v=6yCj0MVJIh0
Der Großteil der Internetnutzer hat es bitter nötig sich das hier durchzulesen!
Das hier ist DIE MUTTER ALLER ARTIKEL - zumindest haben es sehr sehr viele, auch hier im Forum, extrem nötig, dies genau zu durchdringen und sich der Aussage bzw. Kernproblematik klar zu werden.
Im Netz der Besserwisser:
...
Die Gesellschaft muss auf das anwachsende, aufgeblähte, verschwörungsdurchseuchte Wissensarchiv, auf die Query-Realität, auf die unbewusste und algorithmische Filterung der Informationen reagieren. Ein bisher an deutschen Schulen vernachlässigtes Fach wird zur Schlüsselqualifikation: das Wissen, wie Wissen zustande kommt, die Epistemologie.
...weiterlesen (http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,760463,00.html)Quelle: SPON (http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,760463,00.html)
PS: zwar auch unter Nachrichten gepostet, aber besonders in diesem Thread ist es bitter nötig, denn ohne einen Konsens was die Definition von Fakten angeht kann man eigentlich keine einzige Diskussion führen!
suiheisen
04.05.2011, 16:07
Ich finde es richtig bezaubernd zu sehen, wie Randfees Artikel und der von 1337 alpha, zum gleichen Tag online gestellt werden, als hätte man sich abgesprochen die Verschwörer wieder mal dumm dar zu stellen^^
1337_alpha
04.05.2011, 16:36
Ich finde es richtig bezaubernd zu sehen, wie Randfees Artikel und der von 1337 alpha, zum gleichen Tag online gestellt werden, als hätte man sich abgesprochen die Verschwörer wieder mal dumm dar zu stellen^^
Die braucht man nicht so darzustellen...
Affenzahn375
04.05.2011, 16:49
Sogar hier sieht er ein Verschwörung.
Phantastisch:mrgreen:
suiheisen
04.05.2011, 16:51
Die braucht man nicht so darzustellen...
joa und du weißt auch alles besser hm? du bist wie einige andere hier nur jemand der den Forumlieblingen hier ständig sein Danke gibt aber sonnst nie seine eigene Meinung zu irgendwas schreibst ausser es ist zeug wo man nicht nachdenken muss oder Kritik über mich aber ich wiederhole mich damit auch langsam
1337_alpha
04.05.2011, 16:56
joa und du weißt auch alles besser hm? du bist wie einige andere hier nur jemand der den Forumlieblingen hier ständig sein Danke gibt aber sonnst nie seine eigene Meinung zu irgendwas schreibst ausser es ist zeug wo man nicht nachdenken muss oder Kritik über mich aber ich wiederhole mich damit auch langsam
Weil ich es einfach Leid bin Personen wie dir meine Meinung mitzuteilen.
Es kommt sowieso immer der gleiche Müll.
Aus diesem Grund halte ich mich dezent im Hintergrund und genieße die Vorstellung.
Wäre das nun damit geklärt?
suiheisen
04.05.2011, 17:01
nein, weil das jeder sagen würde in deiner Situation, eine bessere Ausrede gäbe es garnicht
1337_alpha
04.05.2011, 17:21
nein, weil das jeder sagen würde in deiner Situation, eine bessere Ausrede gäbe es garnicht
Jo geht klar :lol:
joa und du weißt auch alles besser hm? du bist wie einige andere hier nur jemand der den Forumlieblingen hier ständig sein Danke gibt aber sonnst nie seine eigene Meinung zu irgendwas schreibst ausser es ist zeug wo man nicht nachdenken muss oder Kritik über mich aber ich wiederhole mich damit auch langsam
Warst du nicht derjenige, der sich permanent beschwert wenn wir OT/Spam löschen, da es Zensur an der Meinungsfreiheit ist? Sorry, aber es ist etwas lächerlich jemanden anzugreifen, nur weil sich dieser nicht an der Diskussion beteiligt, sich aber auf eine Seite stellt ;)
suiheisen
04.05.2011, 18:34
Ach Mentos sieh das ganze nicht immer als Moderator an, sondern mal als Mensch der über das Verhalten andere nachdenkt.
Ach Mentos sieh das ganze nicht immer als Moderator an, sondern mal als Mensch der über das Verhalten andere nachdenkt.
Freu dich doch, dass ich nur in der Diskussion Partei ergreife... :mrgreen:
:b2t:
@randfee
Was genau hat dein Artikel denn nun mit diesem Thread zu tun? Geht es da um Gott?
suiheisen
05.05.2011, 07:06
ich denke mal um die Verdrehung von Wissenschaften aber mit Wissenschaft vs. Bibel eher nix.
@hunt,
es geht darum, dass viele Leute jeden Schrott als legitime Informationsquelle ansehen... Es zählt halt nicht mehr nur zu wissen wo "es" steht, sondern vor allem "wo es RICHTIG steht"... und die Fähigkeit selber ein Gespür für Wahrheitsfindung zu haben und einen "Realitätscheck" im Hirn ablaufen zu lassen.
@hunt,
es geht darum, dass viele Leute jeden Schrott als legitime Informationsquelle ansehen... Es zählt halt nicht mehr nur zu wissen wo "es" steht, sondern vor allem "wo es RICHTIG steht"... und die Fähigkeit selber ein Gespür für Wahrheitsfindung zu haben und einen "Realitätscheck" im Hirn ablaufen zu lassen.
Nun, wenn du es so formulierst, dann ist das aktzeptabel.
Shooter0175
13.05.2011, 17:32
http://www.youtube.com/watch?v=_Hf2wcCoWCM&feature=feedu
Mafiaaffe
16.05.2011, 21:49
Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat:
http://www.ebiblefellowship.com/outreach/tracts/may21/
Biggreuda
16.05.2011, 22:21
Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat:
http://www.ebiblefellowship.com/outreach/tracts/may21/
Hmm, ich hab gehört, da gibt's ne fette After-Show Party direkt danach. Ich mache schon mal den Grill fertig =)
Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat:
http://www.ebiblefellowship.com/outreach/tracts/may21/
Die gehen mir mit ihren unzähligen "Jugdment Days" sowas von auf die Nerven! Ich wünschte, man könnte sich endlich mal entscheiden, wann dieser kommt. Also Dezember 2012 finde ich viel spannender, den Termin suche ich mir aus! Da wird ne Menge Alkohol gekauft, ne fette Party organisiert, um am Ende das Spektakel zu erleben, wie ein Komet auf unsere Köpfe kracht! BUUMMM!!! :-D
Oh man, ohne weitere Worte...
Hmm, ich hab gehört, da gibt's ne fette After-Show Party direkt danach. Ich mache schon mal den Grill fertig =)
Ich leg die Rippchen ein 8)
SWZOCKER
17.05.2011, 12:56
Solche Trottel. Alle paar Tage ist doch der Wetuntergang:roll:
Des ist genau das gleiche Prinzip wie bei Horrorfilmen: Irgentwan ist die Lust raus weil man alle spannenden Szenen schonmal gesehen hat.
naja, diejenigen, die das verzapfen sind ja meist garnicht so dermaßen große "Trottel"...... denn die kassieren ja! :-|:-|
Ich bin einfach nicht dreißt genug, god dammit! - Könnte soviel Kohle mit Schei ße machen :shock:
Wenn man richtig viel Kohle machen will: Einfach eine Religion gründen!! Es gibt genug Trottel die einen verehren und einem hinterherlaufen und dafür sogar noch bezahlen :roll:
suiheisen
18.05.2011, 17:21
Es kann sein das ich mir jetzt damit eventuell neue "Feinde" mache aber vielleicht auch nicht.. kann mir im endeffekt ja auch egal sein..
Aber das muss ich mal loswerden:
Dieser Typ hier ist der Inbegriff an "Überredungskunst" durch angeblich "logischen Äusserungen" die aber in Wirklichkeit überhaupt keine sind. Das fängt z.b. ab 2:00 an wo er meint, jaja wir glauben ja auch an dinge die wir nicht sehen können wie Radioaktive Strahlung... er vergisst hier völlig zu erwähnen das man diese Strahlung auch messen kann. Aber redet weiter und weiter damit es so glaubwürdig wie möglich klingt.
Dann redet er viel drumherrum und dann mit diesen Beweisen warum Allah Gott sei... also ich weiß nicht wie man sowas als Beweise ansehen kann. Das kann man nur wenn man es so sehen will mit viel Fantasie....
Schlimm genug das so jemand überhaupt sich in die Öffentlichkeit stellt.
http://www.youtube.com/watch?v=qPQFBrHzRoA&feature=related
Falls es jemand noch nicht mitbekommen hat:
http://www.ebiblefellowship.com/outreach/tracts/may21/
http://www.youtube.com/watch?v=mavZ5rz5oDY&feature=feedu_more
Beste Geschäftsideen oder beste Geschäftsideen überhaupt?!
1337_alpha
19.05.2011, 21:28
Aber redet weiter und weiter damit es so glaubwürdig wie möglich klingt.
Dann redet er viel drumherrum und dann...
Also im Prinzip die gleichen Sachen wie sie auch Verschwörungstheoretiker anwenden und trotzdem wird dran geglaubt...
Aber du hast wirklich nicht ganz unrecht aber ich finde das ist generell bei allen Religionen und ihren Anhängern so
SWZOCKER
19.05.2011, 21:37
Man kann religiösen Menschen jeden Beweiß bringen sie würden immer noch nicht dran glauben. Ansich ne dumme Diskussion soll doch jeder dran glauben woran er will solang er damit keinen ans Bein pisst!
Bei uns im Ort gibts ne ältere Dame dich ich schon so oft angebrüllt habe weil sie mir immer irgentwelche Heftchen über Jesus und Gott andrehen will. Ich wills einfach nicht hören. Wenn die lieb zu mir sind und mich nicht belästigen dann belästige ich die auch nicht fertig. :razz:
suiheisen
19.05.2011, 21:54
ich verstehe dich SWZOCKER ich habe im Prinzip auch nichts gegen Menschen die da an irgendwas glauben. Ich habe nur etwas gegen den Glauben selber, der wenn man in die Geschichte zurückschaut, hätte verhindert werden können. Aber alles "Übernatürliche" war ja gleich immer Gotteswerk oder Hexenwerk... Die Naivität wird sowohl wie früher als auch heute immer noch zu sehr ausgenutzt und das Menschen sich in dieser Lage nicht bewusst sind, macht mich ärgerlich, hab da manchmal den drang diese Menschen wachzurütteln :/
SWZOCKER
19.05.2011, 22:15
ich verstehe dich SWZOCKER ich habe im Prinzip auch nichts gegen Menschen die da an irgendwas glauben. Ich habe nur etwas gegen den Glauben selber, der wenn man in die Geschichte zurückschaut, hätte verhindert werden können. Aber alles "Übernatürliche" war ja gleich immer Gotteswerk oder Hexenwerk... Die Naivität wird sowohl wie früher als auch heute immer noch zu sehr ausgenutzt und das Menschen sich in dieser Lage nicht bewusst sind, macht mich ärgerlich, hab da manchmal den drang diese Menschen wachzurütteln :/
Ja natürlich was die Kirche in der Vergangenheit gebracht hat ist ne Schweinerei aber das kann man jetzt auch nicht andern. Ich hasse das auch wenn die mit ihrem dummen Friede-Freude-Eierkuchen Konzerpt daher kommen und dabei so viel Mist gemacht haben. DAS ist ja völlig egal. Religion an sich ist schwachsinn und jeder der dran glaub ist für mich nicht ernst zunehmen. Allein schon Nächstenliebe... wieso wird dann gegen Schwule gehetzt? Die Kirche wiederspricht sich oft. Aber von mir aus soll jeder dran glaube solange die mich damit nicht nerven hab ich ja auch schon geschrieben.
http://www.unmoralische.de/weltuntergang.htm
Nette Liste. Der Verlauf ist auch interessant, verhält sich umgekehrt zu dem hier:
http://www.abload.de/img/166828_199129250102534mk0t.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=166828_199129250102534mk0t.jpg)
:mrgreen:
Christopher Hitchens kann jetzt laut eigener Aussage (http://www.vanityfair.com/culture/features/2011/06/christopher-hitchens-unspoken-truths-201106) nicht mehr richtig sprechen.
Sieht wohl schlecht aus mit Heilung :(
Mafiaaffe
24.05.2011, 20:37
http://scienceblogs.com/pharyngula/upload/2011/02/atheist-thumb-500x558-60848.jpeg
Wie herrlich verblödend solche Comics wirken... einseitig. An der Stelle der Mutter würde ich den Sohn eher sogar auslachen. ;-)
Affenzahn375
24.05.2011, 21:03
An der Stelle der Mutter würde ich den Sohn eher sogar auslachen. ;-)
Wofür?
Saltwater
24.05.2011, 21:11
Wofür?
Weil er sich selbst andauernd in Schubladen einordnet. Ich find sowas nicht gut.
Affenzahn375
24.05.2011, 21:23
Jeder Mensch tut das, nur halt unterschiedlich stark.
Es gibt einem ein Gefühl von Zugehörigkeit (und teilweise auch von Stolz).
Oder es zeigt seine Entwicklung.
suiheisen
24.05.2011, 21:31
dadurch das kein Gläubiger wie Superuser hier mehr schreibt, ist der Thread bischien langweilig geworden :/
Affenzahn375
24.05.2011, 21:40
Wir haben immernoch HunT, mit ihm ist es auch immer lustig;)
Aber ich glaube Superuser haben wir weggemobbd :/
Oder es zeigt seine Entwicklung.
Eine äußert fragwürdige Entwicklung. Der Comic zeigt einer sehr einseitige Entwicklung, wonach also der Gläubige die schlechteste Variante darstellt, der Agnostiker und Skeptiker irgendso ein Mittelding und Atheismus das Nonplus Ultra. Und natürlich wird jeder Atheist mehr oder weniger eine Wahrheit darin sehen, schließlich wird hier nur seine Meinung bestätigt. Welche Grundlage zur näheren Betrachtung liefert also die Zeichnung schon?
Affenzahn375
24.05.2011, 22:32
Ich glaube du hast nicht ganz verstanden, worum es in dem Comic geht;)
Eine äußert fragwürdige Entwicklung. Der Comic zeigt einer sehr einseitige Entwicklung, wonach also der Gläubige die schlechteste Variante darstellt, der Agnostiker und Skeptiker irgendso ein Mittelding und Atheismus das Nonplus Ultra. Und natürlich wird jeder Atheist mehr oder weniger eine Wahrheit darin sehen, schließlich wird hier nur seine Meinung bestätigt. Welche Grundlage zur näheren Betrachtung liefert also die Zeichnung schon?
Du gehst das ganz falsch an. Hier outet ein Junge seine Meinungen, alles ist ok, bis er sich als Atheist sieht. Erst dann ist die Mutter empört, obwohl die vorigen Eigenschaften ebenfalls "nicht positiv" waren.
Nur weil du so auf deiner Agnostiker-Position verharrst, ist alles andere nicht sofort fraglich :?
Mafiaaffe
24.05.2011, 22:39
Eine äußert fragwürdige Entwicklung. Der Comic zeigt einer sehr einseitige Entwicklung, wonach also der Gläubige die schlechteste Variante darstellt, der Agnostiker und Skeptiker irgendso ein Mittelding und Atheismus das Nonplus Ultra.
The point - you missed it. Der Junge in dieser Karikatur teilt seiner Mutter gerade mit das er sowohl Humanist als auch Freidenker, Agnostiker, Skeptiker und Atheist ist. Der Witz daran ist, dass seine Mutter ausschließlich mit dem letzten Punkt ein Problem hat.
Saltwater
24.05.2011, 23:41
Jeder Mensch tut das, nur halt unterschiedlich stark.
Es gibt einem ein Gefühl von Zugehörigkeit (und teilweise auch von Stolz).
Ich möchte gerne über meine Meinung zu einem Thema mit jemandem diskutieren. Nicht aber, dass mein Standpunkt von vornherein klar ist und mein Gegenüber von diesem aus die Diskussion beginnt. Da fühle ich mich immer so eingeschränkt. Deshalb sind mir diese Richtungen egal.
Was du sagst, stimmt, aber das Maß, in welchem man sich einordnet, bestimmt man selbst. Und wenn ich meinen Maßstab anlege, so denke ich, dass dieser Junge es übertreibt.
The point - you missed it. Der Junge in dieser Karikatur teilt seiner Mutter gerade mit das er sowohl Humanist als auch Freidenker, Agnostiker, Skeptiker und Atheist ist. Der Witz daran ist, dass seine Mutter ausschließlich mit dem letzten Punkt ein Problem hat.
Okay, wenn man es so betrachtet, ergibt das natürlich einen ganz anderen Sinn. Die Aufregung der Mutter ist übertrieben, aber auch irgendwo, für mich, nachvollziehbar, denn Atheismus ist auch nicht das Gelbe vom Ei. Ihr werdet mir da sicherlich nicht zustimmen...
Affenzahn375
24.05.2011, 23:57
Könntest du diese Aussage begründen?
Ein "echter" Agnostiker räumt der Existenz eines Gottes übrigens weiterhin eine 50% Chance ein.
Ist das das Gelbe vom Ei?
Könntest du diese Aussage begründen?
Ein "echter" Agnostiker räumt der Existenz eines Gottes übrigens weiterhin eine 50% Chance ein.
Ist das das Gelbe vom Ei?
Es gibt keinen "echten" Agnostiker. Er glaubt nicht an eine personifizierte Gottheit, jedoch schließt er eine transzendente Macht/Energieform/Was-auch-immer nicht vollständig aus (wer weiß, vielleicht ist ja garnicht so transzendent, wie man glaubt). Er ist genauso an der Wissenschaft interessiert wie es auch ein Atheist ist. Jedoch betrachtet der Agnostiker die Wissenschaft aus einem anderen Blickwinkel. Er sagt, dass wir (noch) nicht wissen können, ob es einen Gott gibt. Ihn auszuschließen wäre nicht weniger arrogant und selbstgerecht, denn Wahrscheinlichkeiten sind in der Frage nach einem Gott für einen Agnostiker irrelevant, er braucht Beweise! Solange die nicht da sind, können wir Stochastik bis ins Morgenland betreiben. Wissenschaft ist kein Atheismus, es ist der Atheismus, der sich Wissenschaft zu seinem alleinigen Instrument machen will und genau da liegt das Problem und der Konflikt.
Und wenn hier noch ein einziges Wort über Feen, Trolle und fliegende Spaghetimonster oder ähnliches auftaucht, ist die Diskussion hier wieder vorbei, bevor sie wieder angefangen hat. In keiner seriösen und fachlichen Diskussion habe ich jemals diese Worte gehört, wohl aus gutem Grund.
Es gibt keinen "echten" Agnostiker. Er glaubt nicht an eine personifizierte Gottheit, jedoch schließt er eine transzendente Macht/Energieform/Was-auch-immer nicht vollständig aus (wer weiß, vielleicht ist ja garnicht so transzendent, wie man glaubt). Er ist genauso an der Wissenschaft interessiert wie es auch ein Atheist ist. Jedoch betrachtet der Agnostiker die Wissenschaft aus einem anderen Blickwinkel. Er sagt, dass wir (noch) nicht wissen können, ob es einen Gott gibt. Ihn auszuschließen wäre nicht weniger arrogant und selbstgerecht, denn Wahrscheinlichkeiten sind in der Frage nach einem Gott für einen Agnostiker irrelevant, er braucht Beweise! Solange die nicht da sind, können wir Stochastik bis ins Morgenland betreiben. Wissenschaft ist kein Atheismus, es ist der Atheismus, der sich Wissenschaft zu seinem alleinigen Instrument machen will und genau da liegt das Problem und der Konflikt.
Und wenn hier noch ein einziges Wort über Feen, Trolle und fliegende Spaghetimonster auftaucht, ist die Diskussion hier wieder vorbei, bevor sie wieder angefangen hat. In keiner seriösen und fachlichen Diskussion habe ich jemals diese Worte gehört, wohl aus gutem Grund.
Feen, Trolle und fliegende Spaghetimonster
Feen, Trolle und fliegende Spaghetimonster
Adios, Amigos. ;)
Affenzahn375
25.05.2011, 00:49
Es gibt keinen "echten" Agnostiker. Er glaubt nicht an eine personifizierte Gottheit, jedoch schließt er eine transzendente Macht/Energieform/Was-auch-immer nicht vollständig aus (wer weiß, vielleicht ist ja garnicht so transzendent, wie man glaubt). Er ist genauso an der Wissenschaft interessiert wie es auch ein Atheist ist. Jedoch betrachtet der Agnostiker die Wissenschaft aus einem anderen Blickwinkel. Er sagt, dass wir (noch) nicht wissen können, ob es einen Gott gibt. Ihn auszuschließen wäre nicht weniger arrogant und selbstgerecht, denn Wahrscheinlichkeiten sind in der Frage nach einem Gott für einen Agnostiker irrelevant, er braucht Beweise! Solange die nicht da sind, können wir Stochastik bis ins Morgenland betreiben. Wissenschaft ist kein Atheismus, es ist der Atheismus, der sich Wissenschaft zu seinem alleinigen Instrument machen will und genau da liegt das Problem und der Konflikt.
Und wenn hier noch ein einziges Wort über Feen, Trolle und fliegende Spaghetimonster oder ähnliches auftaucht, ist die Diskussion hier wieder vorbei, bevor sie wieder angefangen hat. In keiner seriösen und fachlichen Diskussion habe ich jemals diese Worte gehört, wohl aus gutem Grund.
Die wenigsten Atheisten behaupten, zu wissen, dass keine übernatürliche Macht existiert.
Dies wäre irrational und arrogant, da hast du Recht.
Aber dieses wiederkehrende Beweis-Argument... langsam nervt es mich.
Ich kann mich nur wiederholen: Für Hypothesen. Braucht. Man. Keine. Gegenbeweise.
Die Nichtexistenz von etwas zu beweisen ist oftmals schlichtweg unmöglich.
Genau darum geht es beim fliegenden Spaghetti******* ja. Niemand kann seine Nichtexistenz beweisen, was es jedoch nicht realer macht.
Sobald es jedoch um Gott (oder andere "Mächte") geht zählt dies auf einmal als Totschlagargument.
Es tut mir ja Leid, dass ich auf dermassen kindliche Beispiele zurückgreifen muss,
aber mir laufen dauernd Leute über den Weg, die keinen Schimmer haben, was eine Hypothese ist.
Atheismus und Agnostizismus.
Wovon wir hier sprechen ist agnostischer Atheismus. Nicht an einen Gott glauben, aber es nicht wissen.
Ein Agnostiker hat hingegen keinen blassen Dunst, was er glauben soll, also die bequeme Haltung ohne Meinung.
Und zu guter Letzt.
Atheisten versuchen nicht die Wissenschaft zu "ihrem" Werkzeug zu machen,
sie versuchen lediglich die Religion rauszuhalten, denn Irrationalität hat in der Wissenschaft NICHTS zu suchen.
Feen, Trolle und fliegende Spaghetimonster
http://www.allmystery.de/dateien/uh62347,1272979669,trollface.png
suiheisen
25.05.2011, 07:40
Ich verstehe ehrlich gesagt diese ganzen Aufteilungen vom Glauben nicht. Um eine Antwort zu finden brauch man doch nur, so weit es uns möglich ist, in die Vergangenheit zurück schauen. Sowie wir Menschen für alles einen Namen erfunden haben so ist doch jede imaginäre Existenz von irgendeinem Gott genau so eine Erfindung. Wenn man wie einige hier der Meinung ist, ich glaube erst wenn ich richtige Fakten bekomme und keine Thesen, dann sollte man doch vielleicht erstmal versuchen zu verstehen warum Menschen überhaupt an etwas glauben.
Ich verstehs irgendwie nicht was diese Aufteilung überhaupt soll.
..., dann sollte man doch vielleicht erstmal versuchen zu verstehen warum Menschen überhaupt an etwas glauben....
Zum einen glauben Menschen an bestimme Sachen, da es einigen Hoffnung gibt. So ist das auch mit dem Glauben an Gott.
Beweise dafür wirst du leider wohl nie bekommen, dennoch wirst du Gott auch nie widerlegen können, da der Mensch immer wieder auf Fragen stößt (wie du bereits erwähnt hast: "...so weit es uns möglich ist,..."), auf die er keine Gründe finden kann. (Beispiel Urknall, warum gab es diesen ?) und da bietet sich so eine transzendete Macht einfach für manch einen Menschen als Grund an. Thomas von Aquin hat das schön beschrieben.
Weltdinge hängen ab von Wirkursachen. (Eine Selbstverursachung ist nicht möglich, da dann etwas früher als es selbst existierte - was ein Widerspruch ist.)
Diese Wirkursachen hängen ab entweder von weiteren Wirkursachen, die immer wieder von anderen Ursachen bewirkt sind, d.h. von einer endlosen Kette (regressus in infinitum) (dies ist aber nicht möglich, da die innerweltliche Kette dann "in der Luft hinge", also ohne Ursache wäre) oder von einer allerersten (außerweltlichen) Ursache, die selbst nicht von etwas anderem bewirkt ist.
Also hängen die Weltdinge von einer allerersten Ursache ab. Diese Ursache nennt man Gott.
suiheisen
25.05.2011, 09:57
diese Ursache nennt man Gott? Der ganze Inhalt klang für mich ok bis zu diesem Teil.
Ich weiß zwar leider nicht wie weit Wissenschaftler darin sind, zu wissen wie Planeten entstehen aber ich glaube es hieß mal das so etwas in der Art mal beobachtet wurde und daraus könnte man doch schließen, aber nur nicht erklären, das so auch unsere Erde entstanden ist.
Das man jetzt sagen kann jo dann ist die Erde ebend durch verschiedene Prozesse entstanden, also Atome usw. Aber das erklärt noch lange nicht wieso das Universum existiert oder wie es entstanden ist.
Trotzdem hat alles einen Grund und das irgendeine hohe Macht schnipp macht und alles ist da, ist für mich eine typische Märchenerzählung von ganz früher, in einer Zeit wo man gewisse Grundlagen für uns Menschen noch am "erfinden" war.
diese Ursache nennt man Gott? Der ganze Inhalt klang für mich ok bis zu diesem Teil.
Ich weiß zwar leider nicht wie weit Wissenschaftler darin sind, zu wissen wie Planeten entstehen aber ich glaube es hieß mal das so etwas in der Art mal beobachtet wurde und daraus könnte man doch schließen, aber nur nicht erklären, das so auch unsere Erde entstanden ist.
Das man jetzt sagen kann jo dann ist die Erde ebend durch verschiedene Prozesse entstanden, also Atome usw. Aber das erklärt noch lange nicht wieso das Universum existiert oder wie es entstanden ist.
Trotzdem hat alles einen Grund und das irgendeine hohe Macht schnipp macht und alles ist da, ist für mich eine typische Märchenerzählung von ganz früher, in einer Zeit wo man gewisse Grundlagen für uns Menschen noch am "erfinden" war.
Der Herr von Aquin hat hier seine Überzeugung beschrieben. Allerdings widerspricht sich schon der erste Punkt mit der Urknalltheorie ;)
Wie Planeten entstehen weiß man ziemlich genau, dass ist aber etwas ganz anderes als die Entstehung des Universums, von dem man btw. weiß, wie alt es ist. (~14mrd. Jahre)
Entstehung des Planeten: Mischen was man hat
Entstehung des Universums: Entstehung aus dem "Nichts"
Affenzahn375
25.05.2011, 10:09
Oder noch einfacher:
Wenn Gott die Ursache war, woher kam dieser?
Oder noch einfacher:
Wenn Gott die Ursache war, woher kam dieser?
Der "ist ewig". An der Stelle muss bei Theologen nicht mehr argumentiert werden... Google mal nach der Frage.
Mafiaaffe
25.05.2011, 10:27
Es gibt keinen "echten" Agnostiker. Er glaubt nicht an eine personifizierte Gottheit, jedoch schließt er eine transzendente Macht/Energieform/Was-auch-immer nicht vollständig aus (wer weiß, vielleicht ist ja garnicht so transzendent, wie man glaubt). Er ist genauso an der Wissenschaft interessiert wie es auch ein Atheist ist. Jedoch betrachtet der Agnostiker die Wissenschaft aus einem anderen Blickwinkel. Er sagt, dass wir (noch) nicht wissen können, ob es einen Gott gibt. Ihn auszuschließen wäre nicht weniger arrogant und selbstgerecht, denn Wahrscheinlichkeiten sind in der Frage nach einem Gott für einen Agnostiker irrelevant, er braucht Beweise!Atheist :O
Wenn du nicht an eine Gottheit glaubst bis du Atheist, egal wie hoch oder niedrig du die Wahrscheinlichkeit einschätzt (oder ob du sie überhaupt einschätzt) und unabhängig davon aus welchem Blickwinkel du die Wissenschaft siehts.
Weltdinge hängen ab von Wirkursachen. (Eine Selbstverursachung ist nicht möglich, da dann etwas früher als es selbst existierte - was ein Widerspruch ist.)"Weil es ein Gesetz wie das der Schwerkraft gibt, kann und wird sich ein Universum selber aus dem Nichts erschaffen." - Stephen Hawkings
Diese Ursache nennt man Gott.Selbst wenn wir dir jeden einzelnen Punkt auf der Liste gewähren und wir dir zusätzlich noch zugestehen, dass es sich um eine übernatürliche Ursache handeln muss, können wir sie genauso gut das "Fliegende Spaghetti Monster" oder das "Magische Weltraum Muffin" nennen.
Affenzahn375
25.05.2011, 10:29
Der "ist ewig". An der Stelle muss bei Theologen nicht mehr argumentiert werden... Google mal nach der Frage.
Ich weiss, diese Diskussion hatte ich auch schon.
Ach herje, kommen wir hier überhaupt jemals weiter?
Atheist: Glaubt nicht an Gott und hält seine Existenz für sehr unwahrscheinlich. Ihm reicht das Argument, erst die Hypothese müsse bewiesen werden, bereits aus.
Agnostiker: Glaubt nicht unbedingt an einen Gott, schließt aber andere transzendelle Formen nicht vollständig aus, da keine eindeutigen Beweise für oder gegen vorliegen. Er ist davon überzeugt, dass die menschliche Erkenntnisfähigkeit begrenzt ist und wir somit nicht wissen können, ob es einen Gott gibt. Der Agnostizismus ist vor allem eine philosophische Weltanschauung. Man muss schon mehr nachgedacht und mit Fakten herumhantiert haben, als so mancher glaubt. Wenn ich es mir leicht machen will, dann fange ich an zu glauben oder nicht zu glauben.
Sagt mal, wie oft muss ich das noch wiederholen?
Unabhängig der Frage nach Gott, empfehle ich einigen hier, Fachbücher über Quantenphysik zu lesen, am besten geschrieben von Quantenphysikern selbst. "Nichts" ist ungleich Nichts! Sorry, meine Bildung habe ich aus Büchern, nicht aus dem Internet.
@Hunt: Deine Definitionen alleine sind schon sehr subjektiv und leicht mit Vorurteilen geprägt.
Affenzahn375
25.05.2011, 19:03
Ach herje, kommen wir hier überhaupt jemals weiter?
Atheist: Glaubt nicht an Gott und hält seine Existenz für sehr unwahrscheinlich. Ihm reicht das Argument, erst die Hypothese müsse bewiesen werden, bereits aus.
Der Gelb markierte Teil ist korrekt. Den Rest kannst du vergessen.
Was fällt dir eigentlich ein, zu entscheiden, welche Gründe Atheisten für ihre Haltung haben?
Agnostiker: Glaubt nicht unbedingt an einen Gott, schließt aber andere transzendelle Formen nicht vollständig aus,
Tun die meisten Atheisten auch nicht.
da keine eindeutigen Beweise für oder gegen vorliegen.
Trololo... für seine Existenz gibt es nicht mal HINweise.
Und für die fehlenden Gegenbeweise... na du weisst schon.
Er ist davon überzeugt, dass die menschliche Erkenntnisfähigkeit begrenzt ist und wir somit nicht wissen können, ob es einen Gott gibt.
Das sagen auch viele Atheisten.
Der Agnostizismus ist vor allem eine philosophische Weltanschauung.
Und der Atmeismus nicht?
Man muss schon mehr nachgedacht und mit Fakten herumhantiert haben, als so mancher glaubt.
Ach ja? So wie du das beschreibst liegt der einzige Grund für seine Haltung in der Tatsache,
dass die Nicht-Existenz Gottes nicht beweisen werden kann und der menschliche Verstand begrenzt ist.
Wenn ich es mir leicht machen will, dann fange ich an zu glauben oder nicht zu glauben.
Tut ein Agnostiker nicht genau das?
Sagt mal, wie oft muss ich das noch wiederholen?
Unabhängig der Frage nach Gott, empfehle ich einigen hier, Fachbücher über Quantenphysik zu lesen, am besten geschrieben von Quantenphysikern selbst. "Nichts" ist ungleich Nichts!
Nur weil da nicht alles geklärt ist?
Ich habe den Eindruck, du bist nur ein Schein-Agnostiker.
Ich vermute mal in Wirklichkeit hast du dich schon lange entschieden.
Aber ich will nicht über Leute urteilen, die ich nicht kenne, also...
@Hunt: Deine Definitionen alleine sind schon sehr subjektiv und leicht mit Vorurteilen geprägt.
Wenn das nicht ausreicht, dann hier aus Wiki:
Der grundsätzliche Unterschied zwischen Agnostizismus und Atheismus besteht darin, dass es beim Agnostizismus um die prinzipielle rationale Erkennbarkeit eines Gottes, beim Atheismus dagegen um den tatsächlichen Glauben an einen Gott geht. Daher ist der Agnostizismus vor allem eine philosophische Grundsicht, während sich der Atheismus vor allem als Gegenpol zum Theismus sieht. Der Unterschied erscheint zunächst gering, weshalb auch die Begriffe Agnostizismus und (schwacher) Atheismus oft (fälschlicherweise) synonym gebraucht werden.
Gelegentlich wird auch argumentiert, dass der Agnostizismus keine eigenständige Weltanschauung, sondern als Unterkategorie des Atheismus einzuordnen sei. Andere behaupten, tatsächlich sei es genau umgekehrt: Atheismus sei nur als Folge der agnostischen Weltanschauung sinnvoll. Erst die agnostische Ansicht, dass keine Möglichkeit der Erkenntnis Gottes existiere, mache die atheistische Ansicht, nämlich den Glauben an Gott nicht zu haben (schwacher Atheismus) oder gar zu negieren (starker Atheismus), überhaupt möglich. Hierbei sei angemerkt, dass diese Argumentationen nicht den Atheismus im starken Sinne betreffen, da dieser die Existenz eines Gottes bestreitet, was laut Agnostizismus nicht möglich ist.
Wegen der Betonung der Nicht-Erkennbarkeit eines höheren Wesens lehnt es der Agnostizismus ab, die Existenz höherer Wesen vollständig zu bestreiten, wie es im starken Atheismus geschieht.
Eine Richtung des Agnostizismus, der „atheistische Agnostizismus“, im Grunde gleichbedeutend mit dem "agnostischen Atheismus" der meisten Atheisten weltweit, vertritt zwar die Ansicht, dass die Existenz eines Gottes unbekannt ist, hält aber meist auf Grundlage von Ockhams Rasiermesser die Nicht-Existenz für plausibler.
Ich habe den Eindruck, du bist nur ein Schein-Agnostiker.
Ich vermute mal in Wirklichkeit hast du dich schon lange entschieden.
Aber ich will nicht über Leute urteilen, die ich nicht kenne, also...
Ja, ich habe mich schon lange entschieden. Nämlich dafür, dass es kaum einen Sinn macht, darüber zu streiten, ob es einen Gott gibt oder nicht. Wir können es nicht wissen. Ende!
Wenn das nicht ausreicht, dann hier aus Wiki:
Klingt aus meiner Sicht schon etwas neutraler. ;)
Ich weiß nur nicht, wo der Konfliktpunkt ist. Ich denke mal 90% der hier anwesend bezeichnen sich ohne Widersprüche als agnostischer Atheist.
suiheisen
25.05.2011, 19:33
Man könnte es schon wissen, wenn man einfach an die Ursprungsquelle zurück gehen könnte, da wo es angefangen hat, wer Gott verbreitet hat. Ich weiß ja nicht ob es irgendwo Quellen gibt, die durch Weitergabe von Informationen zeigen wie es entstanden ist.
Klingt aus meiner Sicht schon etwas neutraler. ;)
Ich weiß nur nicht, wo der Konfliktpunkt ist. Ich denke mal 90% der hier anwesend bezeichnen sich ohne Widersprüche als agnostischer Atheist.
Du musst den Artikel schon genauer lesen, wenn du verstehen möchtest, warum hier ca. 90% agnostische Atheisten sind. Anderen jedoch, so wie mir, geht es dabei aber nicht um Plausibilität bei der Frage nach Gott.
Man könnte es schon wissen, wenn man einfach an die Ursprungsquelle zurück gehen könnte, da wo es angefangen hat, wer Gott verbreitet hat. Ich weiß ja nicht ob es irgendwo Quellen gibt, die durch Weitergabe von Informationen zeigen wie es entstanden ist.
Selbst dann wüsstest du es nicht. Deismus/Pandeismus ;)
Du musst den Artikel schon genauer lesen, wenn du verstehen möchtest, warum hier ca. 90% agnostische Atheisten sind. Anderen jedoch, so wie mir, geht es dabei aber nicht um Plausibilität bei der Frage nach Gott.
Das steht für mich nicht zur Frage, warum viele hier so sind. War nur eine Anmerkung weil ich mich wundere, dass es hier immer wieder Unstimmigkeiten gibt, obwohl der Grund"glaube" doch relativ ähnlich ist.
Affenzahn375
25.05.2011, 19:38
@Suiheisen
Selbst wenn die "Erfinder" der Religionen ihren Kram selbst nicht geglaubt hätten, wäre das noch kein Beweis für die Nichtexistenz Gottes;)
suiheisen
25.05.2011, 19:55
Selbst dann wüsstest du es nicht. Deismus/Pandeismus
hä? wieso wüsste ich es dann immer noch nicht? Wenn die Quelle da ist und Geschichten von Jesus als Aberglauben dann geprägt wären?
Genau so könnte ich mir die Frage stellen, wieso würde Gott wollen, das Menschen sich auch so entwickeln das sie garnicht an ihn glauben können, weil sie in ihrer Entwicklung herraus die Wissenschaft immer für logischer hielten? Warum würde er wollen, das wir Menschen es überhaupt schaffen, Prozesse in Biologie, Physik usw. erklären können, weil wir sie ebend erforscht haben? Es gibt sovieles was uns aussagt das alles seinen natürlichen lauf hat, weil wir die Prozesse sehen. Dieses andersdenken hätte ja somit garnicht erst entstehen können. Dann hätten wir gewartet bis sich alles von alleine entwickelt, was es aber nie hätte.
hä? wieso wüsste ich es dann immer noch nicht? Wenn die Quelle da ist und Geschichten von Jesus als Aberglauben dann geprägt wären?
Genau so könnte ich mir die Frage stellen, wieso würde Gott wollen, das Menschen sich auch so entwickeln das sie garnicht an ihn glauben können, weil sie in ihrer Entwicklung herraus die Wissenschaft immer für logischer hielten? Warum würde er wollen, das wir Menschen es überhaupt schaffen, Prozesse in Biologie, Physik usw. erklären können, weil wir sie ebend erforscht haben? Es gibt sovieles was uns aussagt das alles seinen natürlichen lauf hat, weil wir die Prozesse sehen. Dieses andersdenken hätte ja somit garnicht erst entstehen können. Dann hätten wir gewartet bis sich alles von alleine entwickelt, was es aber nie hätte.
Wie bereits gesagt wurde, die Nichtexistenz von etwas zu beweisen ist nicht möglich.
Selbst wenn Jesus keinen Moonwalk auf dem Wasser hinlegt, wäre das noch kein Gegenbeweis für den christlichen Glauben.
Pandeismus/Deismus beschreiben die Situation, wo der Schöpfergott nicht mehr in sein Werk eingreift/eingreifen kann. In diesem Glauben ist also eine Quelle nicht auszumachen.
suiheisen
25.05.2011, 20:03
Aber irgendwo muss es ja angefangen haben und woher soll der erste Mensch, mit dieser Gottidee, überhaupt den glauben an Gott bekommen haben? Steht das irgendwo, dass Gott ein einziges mal sich zeigte und zu jemanden sagte: mich gibt es und nun verkünde meine Existenz?
Aber irgendwo muss es ja angefangen haben und woher soll der erste Mensch, mit dieser Gottidee, überhaupt den glauben an Gott bekommen haben? Steht das irgendwo, dass Gott ein einziges mal sich zeigte und zu jemanden sagte: mich gibt es und nun verkünde meine Existenz?
Naja, der Glaube kann sich entwickeln. Man versucht, "logische" Schlüsse zu ziehen, so wie die Naturvölker.
Gott ist in der Bibel mehrfach erschienen. Allerdings immer nur für einzelne Personen, "geschieht" ja heute noch sehr oft auf Toast :mrgreen:
hä? wieso wüsste ich es dann immer noch nicht? Wenn die Quelle da ist und Geschichten von Jesus als Aberglauben dann geprägt wären?
Genau so könnte ich mir die Frage stellen, wieso würde Gott wollen, das Menschen sich auch so entwickeln das sie garnicht an ihn glauben können, weil sie in ihrer Entwicklung herraus die Wissenschaft immer für logischer hielten? Warum würde er wollen, das wir Menschen es überhaupt schaffen, Prozesse in Biologie, Physik usw. erklären können, weil wir sie ebend erforscht haben? Es gibt sovieles was uns aussagt das alles seinen natürlichen lauf hat, weil wir die Prozesse sehen. Dieses andersdenken hätte ja somit garnicht erst entstehen können. Dann hätten wir gewartet bis sich alles von alleine entwickelt, was es aber nie hätte.
Freier Wille.
Überdies sehe ich auch keinen Grund, warum Wissenschaft im Widerspruch zu Gott stehen sollte. Wenn, dann meinst du die Religion an sich. Gott würde es sicherlich sogar begrüßen, wenn wir uns mit Wissenschaft beschäftigen und ich denke, er verarbscheut Religionen, die sich der Wissenschaft (mit ethischen und moralischen Grenzen) in den Weg stellen, um so mehr. Aber vielleicht ist Gott auch nur ein kleines Kind, das mal einen gewaltigen Furz hinterlassen hat, womit wir dann beim Deismus wären...
Mafiaaffe
25.05.2011, 20:11
Ach herje, kommen wir hier überhaupt jemals weiter?
Zummindest so lange nicht wie du dir weiterhin Definitionen für Worte ausdenkst anstatt ein Lexikon aufzuschlagen.
Athe•ist [ate'ɪst] der; -en, -en; jemand, der nicht an Gott od. ein höheres Wesen glaubt.
Agnostizismus bedeutet lediglich nicht wissen (momentan oder ewig). Meißt im theologischem Zusammenhang.
Alles andere ist vollkommen irrelevant. Die Position die du in deinem letzten Post beschrieben hast bezeichnet man demnach als (schwachen) agnostischen Atheismus.
Unabhängig der Frage nach Gott, empfehle ich einigen hier, Fachbücher über Quantenphysik zu lesen, am besten geschrieben von Quantenphysikern selbst. "Nichts" ist ungleich Nichts! Sorry, meine Bildung habe ich aus Büchern, nicht aus dem Internet.
Ich bin mir absolut sicher das ich sowohl mehr Fachbücher als auch mehr Fachartikel über dieses Thema gelesen habe als du. Allerdings habe ich keine Ahnung wie das in diesem Zusammenhang auch nur die geringste Rolle spielt. God of the gaps?
suiheisen
25.05.2011, 20:13
Naja, der Glaube kann sich entwickeln. Man versucht, "logische" Schlüsse zu ziehen, so wie die Naturvölker.
Gott ist in der Bibel mehrfach erschienen. Allerdings immer nur für einzelne Personen, "geschieht" ja heute noch sehr oft auf Toast :mrgreen:
Damit erkenne ich aber nur das Religionen im Grunde noch nie etwas beweisen konnten und trotzdem glauben sie, nur weil angeblich mal irgendwann ganz früher ihn angeblich gesehen hätte und der "Beweis" steht in einem Buch, was ja glaube ich auch nur eine Zusammenfassung von wiederrum anderen Menschen ist, die es sich wohl auch nur augedacht haben müssen.
hmm schweres Thema...
muss dazu aber noch sagen, wie kommt es eigentlich das es verschiedene Meinungen über die Existenz Gottes gibt, in den verschiedenen Religionen selber? So gesehen müsste es ja dann mehrere Götter geben. Oder einen aber die Grundinformationen an diesen wurden irgendwie von Kontinent zu Konitnent anders vermittelt... alles seltsam.
Für mich ist das alles aber schon der erste Wiederspruch.
Damit erkenne ich aber nur das Religionen im Grunde noch nie etwas beweisen konnten und trotzdem glauben sie, nur weil angeblich mal irgendwann ganz früher ihn angeblich gesehen hätte und der "Beweis" steht in einem Buch, was ja glaube ich auch nur eine Zusammenfassung von wiederrum anderen Menschen ist, die es sich wohl auch nur augedacht haben müssen.
Perfekte Zusammenfassung einer Religion. :D
Zummindest so lange nicht wie du dir weiterhin Definitionen für Worte ausdenkst anstatt ein Lexikon aufzuschlagen.
Athe•ist [ate'ɪst] der; -en, -en; jemand, der nicht an Gott od. ein höheres Wesen glaubt.
Agnostizismus bedeutet lediglich nicht wissen (momentan oder ewig). Meißt im theologischem Zusammenhang.
Alles andere ist vollkommen irrelevant. Die Position die du in deinem letzten Post beschrieben hast bezeichnet man demnach als (schwachen) agnostischen Atheismus.
Du wiederholst dich, aber dadurch wird deine Aussage nicht zur Wahrheit. Nein, ich bin KEIN agnostischer Atheist...
Ich bin mir absolut sicher das ich sowohl mehr Fachbücher als auch mehr Fachartikel über dieses Thema gelesen habe als du. Allerdings habe ich keine Ahnung wie das in diesem Zusammenhang auch nur die geringste Rolle spielt.
Ich bin absolut sicher, dass du die Sorte von Mensch bist, die sich zu wichtig nehmen, denn dich habe ich nicht angesprochen.
Mafiaaffe
25.05.2011, 20:35
Du wiederholst dich, aber dadurch wird deine Aussage nicht zur Wahrheit. Nein, ich bin KEIN agnostischer Atheist...
Du kannst auch behaupten kein Primat zu sein trotzdem bist du definitionsgemäß einer und genau im gleichem Sinne bist du agnostischer Atheist, unabhängig davon ob dir die Bezeichnung gefällt oder nicht. In dem Moment in dem du sagst, dass du nicht an eine Gottheit glaubst, was du mit deinen eigenen Worten 7 Posts zuvor* getan hast, bist du Atheist.
Du kannst auch behaupten kein Primat zu sein trotzdem bist du definitionsgemäß einer und genau im gleichem Sinne bist du agnostischer Atheist, unabhängig davon ob dir die Bezeichnung gefällt oder nicht. In dem Moment in dem du sagst, dass du nicht an eine Gottheit glaubst, was du mit deinen eigenen Worten 7 Posts zuvor* getan hast, bist du Atheist.
Eher gebe ich mir die Kugel, als dass ich mich als Atheist bezeichne. Aber es ist dir natürlich freigestellt, mich als einen zu sehen, wenn du nicht in der Lage bist, gewisse Aussagen in ihrem Detail zu differenzieren.
Mafiaaffe
25.05.2011, 21:12
Eher gebe ich mir die Kugel, als dass ich mich als Atheist bezeichne
Siehe vorherigen Post: "...unabhängig davon ob dir die Bezeichnung gefällt oder nicht."
Aber es ist dir natürlich freigestellt, mich als einen zu sehen, wenn du nicht in der Lage bist, gewisse Aussagen in ihrem Detail zu differenzieren.
Ein Großteil der Details die du in besagten Posts genannt hast, sind sowohl für die Position des Agnostizismus als auch des Atheismus vollkommen irrelevant.
Du kannst Atheist sein und Religion für etwas Gutes halten und Wissenschaft für unwichtig und/oder langweilig, du kannst Atheist sein und trotzdem an etwas Übernatürliches glauben. Der Atheismus bezieht sich einzig und alleine auf den Glauben an einen Gott.
suiheisen
25.05.2011, 21:23
Wenn wir angenommen ein Raumschiff hätten mit dem man unendlich Weit im Universum reisen könnte, könnten wir uns damit eigentlich so weit von der Erde entfernen bis zur Entstehung Gottes oder der Erde selber oder? Da ja durch die verzögerten Lichjahre wir von weit weg diese Anfänge der Erde sehen würden(Wenn es die Möglichkeit gäbe von so einer Entfernung etwas sehen zu können versteht sich).
Wenn du 14 mrd. Lichtjahre auf der Stelle zurücklegst, wäre es im Prinzip möglich.
Ein Großteil der Details die du in besagten Posts genannt hast, sind sowohl für die Position des Agnostizismus als auch des Atheismus vollkommen irrelevant.
Du kannst Atheist sein und Religion für etwas Gutes halten und Wissenschaft für unwichtig und/oder langweilig, du kannst Atheist sein und trotzdem an etwas Übernatürliches glauben. Der Atheismus bezieht sich einzig und alleine auf den Glauben an einen Gott.
Gut erkannt. Und was macht den Agnostizismus aus? Die reine prinzipielle Erkenntnisfähigkeit eines Gottes, nicht der Glaube oder Nicht-Glaube. Darum also, weil es mir nicht um Plausibilitäten geht, wenn ich sage, dass ich nicht glaube, sage ich zugleich aber auch, dass ich es nicht für weniger wahrscheinlich halte, dass es etwas gibt. 50-50 also. Dies hat jedoch nichts damit zu tun, dass ein Agnostiker unentschlossen ist, er ist lediglich der philosophischen Ansicht, da es keine Beweise für oder gegen etwas gibt, wir auch nicht wissen können, ob es da was gibt. Deshalb erscheint ihm der Glaube oder Nicht-Glaube als irrelevant. Es ist sehr wohl möglich, auch außerhalb von Plus und Minus zu denken und diese Ansicht auch zu vertreten.
Fälscherlichweise verstehst du aber, weil ich sage, dass ich nicht an eine Gottheit glaube, das als Beweis dafür, dass ich Atheist sei. Haarspalterei nenne ich das, nichts weiter, denn wäre ich agnostischer Atheist, würde ich die Nichts-Existenz eines Gottes, also mein Nicht-Glaube wäre größer als mein Glaube. Da ich mich jedoch, wie oben erwähnt, nicht an den Glauben fessel, bin ich kein Atheist.
suiheisen
25.05.2011, 22:38
irgendwie muss ich nochmal was fragen... Wenn man wie mit meinem beispiel mit dem Raumschiff diese 14 mrd. Lichtjahre entfernt wäre um die Entstehung mitzubekommen und man hätte dafür ein Teleskop was es möglich machen würde soweit gucken zu können. Da wollte ich jetzt wissen, in welchem Raum befindet sich dieses Teleskop dann wenn es mir die Möglichkeit gibt 14 mrd. Lichjahre in einer Sekunde nach vorne zu schauen? Oder wie verhällt sich das mit den bisherigen Teleskopen? man befindet sich ja dann irgendwie zwischen unserer Zeit und die vom anderen Planeten?
SWZOCKER
25.05.2011, 22:52
irgendwie muss ich nochmal was fragen... Wenn man wie mit meinem beispiel mit dem Raumschiff diese 14 mrd. Lichtjahre entfernt wäre um die Entstehung mitzubekommen und man hätte dafür ein Teleskop was es möglich machen würde soweit gucken zu können. Da wollte ich jetzt wissen, in welchem Raum befindet sich dieses Teleskop dann wenn es mir die Möglichkeit gibt 14 mrd. Lichjahre in einer Sekunde nach vorne zu schauen? Oder wie verhällt sich das mit den bisherigen Teleskopen? man befindet sich ja dann irgendwie zwischen unserer Zeit und die vom anderen Planeten?
Das Teleskop würde sich im gleichen Raum befinden wie du, die Erde und sonst alles auch. Wir sind alle in einer Zeit. Wir können nur deshalb Sterne sehen wie sie vor Millionen Jahren waren weil das Licht erst jetzt bei uns ankommt. Also dürfte das mit der Erde eigentlich garnicht gehen weil die ja selbst kein Licht verstahlt bzw. nur sehr wenig von der Sonne reflektiert.
Hoffe das ist richtig was ich geschrieben habe.
Ist ziemlich krass das das Licht das so schnell ist trotzdem einfach zu langsam ist:-o
irgendwie muss ich nochmal was fragen... Wenn man wie mit meinem beispiel mit dem Raumschiff diese 14 mrd. Lichtjahre entfernt wäre um die Entstehung mitzubekommen und man hätte dafür ein Teleskop was es möglich machen würde soweit gucken zu können. Da wollte ich jetzt wissen, in welchem Raum befindet sich dieses Teleskop dann wenn es mir die Möglichkeit gibt 14 mrd. Lichjahre in einer Sekunde nach vorne zu schauen? Oder wie verhällt sich das mit den bisherigen Teleskopen? man befindet sich ja dann irgendwie zwischen unserer Zeit und die vom anderen Planeten?
Ich weiß erst einmal nicht, in wie fern dieser Prozess in für uns sichtbare Lichtwellen von statten ging.
Du würdest den Urknall in gleicher Geschwindigkeit miterleben, relativistisch wird es erst, wenn du dich mit ~10% der Lichtgeschwindigkeit bewegst. Deine Position wäre in etwa so, als würdest du dich selbst von weit weg beobachten.
Es ginge jedoch nur, wenn für dieses Raumschiff viele physische Gesetze nicht gelten, da man sich eben außerhalb des Universums befindet. (Davon ausgegangen, dass es sich ausdehnt, man muss das Licht ja einholen)
Das Teleskop würde sich im gleichen Raum befinden wie du, die Erde und sonst alles auch. Wir sind alle in einer Zeit. Wir können nur deshalb Sterne sehen wie sie vor Millionen Jahren waren weil das Licht erst jetzt bei uns ankommt. Also dürfte das mit der Erde eigentlich garnicht gehen weil die ja selbst kein Licht verstahlt bzw. nur sehr wenig von der Sonne reflektiert.
Hoffe das ist richtig was ich geschrieben habe.
Ist ziemlich krass das das Licht das so schnell ist trotzdem einfach zu langsam ist:-o
Zeit und Raum sind aber nicht konstant :smile:
Mafiaaffe
26.05.2011, 17:02
Wenn wir angenommen ein Raumschiff hätten mit dem man unendlich Weit im Universum reisen könnte, könnten wir uns damit eigentlich so weit von der Erde entfernen bis zur Entstehung Gottes oder der Erde selber oder? Da ja durch die verzögerten Lichjahre wir von weit weg diese Anfänge der Erde sehen würden(Wenn es die Möglichkeit gäbe von so einer Entfernung etwas sehen zu können versteht sich).Dazu bräuchtest du ein Raumschiff was sich schneller als Lichtgeschwindigkeit bewegt, was schon rein theoretisch unmöglich wäre. Würdest du beispielsweise ein Raumschiff bauen was sich mit 99% Lichtgeschwindigkeit bewegt, dann würde das genaue Gegenteil eintreffen, du würdest die Erde nähmlich in der "Zukunft" sehen.
T=t/√(1-v^2/c^2)
Beispiel: Du fliegst mit deinem Raumschiff ein Jahr mit 99% Lichtgeschwindigkeit, dann
rechnest du: T=1/√(1-99^2/100^2)=7,09. Das heißt es wären auf der Erde 7 Jahre vergangen.
Wenn du die Enstehung der Erde beobachten wolltest bräuchtest du ein Raumschiff welches, wie Mentos schon sagt, Entfernungen ohne Zeitverlust zurücklegt. Mit diesem Raumschiff müsstest du dich 4,6 mrd. Lichtjahre von der Erde entfernen um ihre Enstehung zu beobachten.
Gut erkannt. Und was macht den Agnostizismus aus? Die reine prinzipielle Erkenntnisfähigkeit eines Gottes, nicht der Glaube oder Nicht-Glaube.Etwas Anderes hab ich nie behauptet. Du hast allerdings im besagten Post (sowie auch in diesem Post) direkten Bezug auf den Glauben genommen.
Darum also, weil es mir nicht um Plausibilitäten geht, wenn ich sage, dass ich nicht glaube, sage ich zugleich aber auch, dass ich es nicht für weniger wahrscheinlich halte, dass es etwas gibt. 50-50 also. Dies hat jedoch nichts damit zu tun, dass ein Agnostiker unentschlossen ist, er ist lediglich der philosophischen Ansicht, da es keine Beweise für oder gegen etwas gibt, wir auch nicht wissen können, ob es da was gibt. Deshalb erscheint ihm der Glaube oder Nicht-Glaube als irrelevant. Es ist sehr wohl möglich, auch außerhalb von Plus und Minus zu denken und diese Ansicht auch zu vertreten.Das Thema hatten wir schon und ich glaube, dass es jeden halbwegs intelligenten Menschen klar sein müsste, dass wenn es für und gegen eine These keine Beweise gibt, die Wahrscheinlichkeit, dass die These war ist, nicht bei 50% liegt. Ich halte diese Aussage nur für eine Ausrede um keine Position beziehen zu müssen.
Fälscherlichweise verstehst du aber, weil ich sage, dass ich nicht an eine Gottheit glaube, das als Beweis dafür, dass ich Atheist sei. Haarspalterei nenne ich das, nichts weiter, denn wäre ich agnostischer Atheist, würde ich die Nichts-Existenz eines Gottes, also mein Nicht-Glaube wäre größer als mein Glaube. Da ich mich jedoch, wie oben erwähnt, nicht an den Glauben fessel, bin ich kein Atheist.Achso, dann heißt also "ich glaube nicht an eine Gottheit" das Gleiche wie "ich bin mir zu 50% sicher, dass ein Gott existiert."
irgendwie muss ich nochmal was fragen... Wenn man wie mit meinem beispiel mit dem Raumschiff diese 14 mrd. Lichtjahre entfernt wäre um die Entstehung mitzubekommen und man hätte dafür ein Teleskop was es möglich machen würde soweit gucken zu können. Da wollte ich jetzt wissen, in welchem Raum befindet sich dieses Teleskop dann wenn es mir die Möglichkeit gibt 14 mrd. Lichjahre in einer Sekunde nach vorne zu schauen? Oder wie verhällt sich das mit den bisherigen Teleskopen? man befindet sich ja dann irgendwie zwischen unserer Zeit und die vom anderen Planeten?Wenn du mit einem Teleskop 14mrd. Lichtjahre in die Entfernung guckst, würdest du das Universum sehen wie es vor 14mrd. Jahren aussah. Es macht dabei keinen Unterschied wo du dich im Universum befindest, das Bild ist überall das Gleiche.
Das frühste Bild was wir von Universum haben ist die kosmische Hintergrundstrahlung (CMBR (http://www.thunderbolts.info/tpod/2006/image06/060823cmbr.jpg#)) sie zeigt das Universum wie es ca. 350.000 Jahre nach der Entstehung aussah. Weiter zurück können wir nicht gucken weil das Universum vor diesem Zeitpunkt zu heiß und dicht gewesen ist.
suiheisen
26.05.2011, 17:27
ich kann mit den Formeln zwar nix anfangen aber was du sonnst geschrieben hast das habe ich verstanden, ergibt ja auch irgendwie Sinn, wenn man reisen würde vergeht ja immer Zeit, also würde man beim in die Verganheit gucken irgendwie immer der Zeit hinterherhinken^^ bzw. das wäre eine endlosschleife ohne jemals da anzukommen von wo aus man es sehen würde. Man hätte es also nur beobachten können, wenn man schon immer woanders gewesen wäre.
ich kann mit den Formeln zwar nix anfangen aber was du sonnst geschrieben hast das habe ich verstanden, ergibt ja auch irgendwie Sinn, wenn man reisen würde vergeht ja immer Zeit, also würde man beim in die Verganheit gucken irgendwie immer der Zeit hinterherhinken^^ bzw. das wäre eine endlosschleife ohne jemals da anzukommen von wo aus man es sehen würde. Man hätte es also nur beobachten können, wenn man schon immer woanders gewesen wäre.
Du krümmst die Zeit mehr oder weniger bei der Geschwindigkeit. Deshalb muss bei höheren Geschwindigkeiten ab 10% der Lichtgeschwindigkeit immer die Relativitätstheorie betrachtet werden, beispielsweise auch bei Elektronen.
Meine These beruht nur darauf, dass du praktisch instant diese Distanz zurücklegst, ohne eine Reise oder Geschwindigkeit.
@Mentos
Man nimmt nen Schwarzes Loch, packt das in den Raumschiff und lässt das schwarze Loch dann das Schiff in einem Dimensionsübergang von einem Punkt zum Andere reisen ohne Zeitverlust, so muss man dann der Relativitästheorie nicht widersprechen, sondern kann sie einfach umgehen...Ein Nachteil könnte nur eventuel sein, dass das Schiff für 7 Jahre in einer anderen Dimension verschwinden die man Hölle nennen kann und dann den Teufel mit in unsere Dimension holt. :D
@Mentos
Man nimmt nen Schwarzes Loch, packt das in den Raumschiff und lässt das schwarze Loch dann das Schiff in einem Dimensionsübergang von einem Punkt zum Andere reisen ohne Zeitverlust, so muss man dann der Relativitästheorie nicht widersprechen, sondern kann sie einfach umgehen...Ein Nachteil könnte nur eventuel sein, dass das Schiff für 7 Jahre in einer anderen Dimension verschwinden die man Hölle nennen kann und dann den Teufel mit in unsere Dimension holt. :D
Das schwarze Löcher aber als Wurmlöcher funktionieren, ist noch nicht ganz festgelegt.
Wenn es nicht so ist und dein Raumschiff dein Ereignishorizont überschreitet, viel Spaß dabei wie dir jedes einzelne Molekül in deinem Körper zusammengedrückt wird, angefangen bei Blutgefäßen und Knochen. :p
Das schwarze Löcher aber als Wurmlöcher funktionieren, ist noch nicht ganz festgelegt.
Wenn es nicht so ist und dein Raumschiff dein Ereignishorizont überschreitet, viel Spaß dabei wie dir jedes einzelne Molekül in deinem Körper zusammengedrückt wird, angefangen bei Blutgefäßen und Knochen. :p
Nie Event Horizon geguckt?^^
http://www.youtube.com/watch?v=OVlnER8SxfQ
Mafiaaffe
26.05.2011, 18:16
Wenn es nicht so ist und dein Raumschiff dein Ereignishorizont überschreitet, viel Spaß dabei wie dir jedes einzelne Molekül in deinem Körper zusammengedrückt wird, angefangen bei Blutgefäßen und Knochen. :p
Erinnert mich an "Death By Black Hole".
http://www.youtube.com/watch?v=h1iJXOUMJpg
Nie Event Horizon geguckt?^^
Nur Sunshine :P Sollen sich ja ähneln. Merk ich mir aber mal :D
Erinnert mich an "Death By Black Hole".
Yo dawg, I heard you like gravity, so we put a black hole in a black hole so you can be compressed while being compressed.
Mafiaaffe
27.05.2011, 13:26
http://www.youtube.com/watch?v=pWFBYpSA_zM&feature=channel_video_title
Biggreuda
27.05.2011, 22:25
http://www.abload.de/img/picdump10052755vupx.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=picdump10052755vupx.jpg)
Mafiaaffe
28.05.2011, 20:33
Stephen Hawking: 'There is no heaven; it's a fairy story'
A belief that heaven or an afterlife awaits us is a "fairy story" for people afraid of death, Stephen Hawking has said.
In a dismissal that underlines his firm rejection of religious comforts, Britain's most eminent scientist said there was nothing beyond the moment when the brain flickers for the final time...
http://www.guardian.co.uk/science/2011/may/15/stephen-hawking-interview-there-is-no-heaven
suiheisen
30.05.2011, 19:48
wenn dazu jemand mal einen link zu nem stream oder so hat, also das man es konstenlos gucken kann, könnte er mir mal bescheid sagen^^
http://www.youtube.com/watch?v=_DvZ8DT9ABA&feature=player_embedded
Ah, das Buch habe ich. Habs noch net zu Ende gelesen, aber es ist sehr interessant. Für Leute, die ihren Horizont in der Weltanschauung der Materie mal erweitern wollen ohne mit irgendwelchen religiösen Behauptungen konfrontiert zu werden, sehr empfehlenswert.
Nur weil etwas nicht in ein bestimmtes, geläufiges Modell passt, ist es noch lange keine besondere Entdeckung.
Diese unterschiedlichen Modelle werden noch versucht zu kombinieren, in wie fern das Elektron davon betroffen ist, weiß ich nicht. Diese Stelle nach dem "Photonengas" driftet viel zu weit in das esotherische Schema ab....
Nur weil etwas nicht in ein bestimmtes, geläufiges Modell passt, ist es noch lange keine besondere Entdeckung.
Diese unterschiedlichen Modelle werden noch versucht zu kombinieren, in wie fern das Elektron davon betroffen ist, weiß ich nicht. Diese Stelle nach dem "Photonengas" driftet viel zu weit in das esotherische Schema ab....
Die Relativitätstheorie hatte damals auch keiner kapiert und bekam zudem viele Ablehnungen. Wenn etwas esoterisch klingt, ist es in erster Linie ein subjektives Empfinden. Ich habs selber noch nicht ganz verstanden, bin aber gewillt, auf weitere Forschungen zu warten, weil es einfach spannend ist, Gebiete zu entdecken, die man zuvor für unmöglich gehalten hatte.
Die Relativitätstheorie hatte damals auch keiner kapiert und bekam zudem viele Ablehnungen. Wenn etwas esoterisch klingt, ist es in erster Linie ein subjektives Empfinden. Ich habs selber noch nicht ganz verstanden, bin aber gewillt, auf weitere Forschungen zu warten, weil es einfach spannend ist, Gebiete zu entdecken, die man zuvor für unmöglich gehalten hatte.
Natürlich wäre es interessant, jedoch ist das Elektron selbst in der Physik noch ein Rätsel, da kann man nicht einfach mal in den Raum werfen, es hätte eine Art Speicher für Erlebnisse. Das ist die Esoterik die ich darin sehe.
Wikipedia hat da schon ein ganz gutes Bild:
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/3f/Overview_of_all_known_subatomic_particles_without_ anti-particles_german.png
http://de.wikipedia.org/wiki/Elementarteilchen
Wie man unten sieht, hört es bei den Elektronen schon auf. Alles danach ist unbestätigtes Wischiwaschi, dazu gehört die hier dargestellte Behauptung, es bestehe aus gewissen "Erfahrungen".
Edit: Formulierung geändert.
Man sollte sich mit der "Materie" auch beschäftigen, bevor man hier etwas kritisiert. Jede Theorie ist anfänglich Wischiwaschi, doch von vornherein alles als Blödsinn abstempeln, was einem persönlich nicht gefällt, ist das der falsche Weg, um Forschung zu betreiben, das kann ich dir sagen. Zudem gibt es im Buch gute Erklärungen zu dieser Annahme und keine Pseudo-Beweisführungen, wie in gewissen anderen "Fachbüchern", insbesondere, wenn es um Komsologie geht.
Mafiaaffe
30.05.2011, 21:54
Jede Theorie ist anfänglich Wischiwaschi, doch von vornherein alles als Blödsinn abstempeln, was einem persönlich nicht gefällt, ist das der falsche Weg,...
Hat er ja auch nicht gemacht...
Natürlich wäre es interessant, jedoch ist das Elektron selbst in der Physik noch ein Rätsel, da kann man nicht einfach mal in den Raum werfen, es hätte eine Art Speicher für Erlebnisse.
suiheisen
30.05.2011, 22:00
nicht wieder rum streiten jungs ^^ wollte nur das mir jemand nen link schickt wenns irgendwer gewagt haben sollte, diese dvd ins internet zu stellen
nicht wieder rum streiten jungs ^^ wollte nur das mir jemand nen link schickt wenns irgendwer gewagt haben sollte, diese dvd ins internet zu stellen
Das wäre illegal ;) Hatte jetzt an Youtube etc. pp. gedacht.
suiheisen
31.05.2011, 20:23
hab ma wieder was interessantes gefunden
Das Ihnen heute in der italienischen Übersetzung vorliegende Buch knüpft bei den Ideen und Taten machtbesessener christlicher Dogmatiker an, welche die schöpferischen Ideen der Gnostiker und Mystiker verdammten und ihre Schriften verbrannten (Irenäus von Lyon, 170 n. Ch.). Aber wie der Lauf der Geschichte zeigt, setzten sich diese Ideen im Untergrund dennoch durch. Sie erlebten ihre erste Blütezeit in der Alchemie des Mittelalters und wurden nun am Ende des christlichen Aeons, relativ gleichzeitig jedoch unabhängig voneinander - somit also in eine historische Synchronizität eingebettet - von C.G. Jung für seine Psychologie und von der Quantenphysik wiederentdeckt.
Doch beginnen wir vorne: Die offiziellen Vertreter des Christentums, die Päpste und Kirchenväter, hatten gegen Ende des vierten Jahrhunderts die Trinitätsidee definitiv formuliert: Gott bildet darin eine Dreieinigkeit, in welcher die drei Personen dieser Trinität, Gottvater, Gottsohn und der Heilige Geist, wesensgleich sind. Dies bedeutet modern ausgedrückt, dass die Kirchenväter erkannt hatten, dass das Gottesbild als ein energetisches Prinzip formuliert werden muss.... wer noch mehr dazu lesen will hier der LINK (http://www.psychovision.ch/synw/Gottsucher_Vortrag_Rom_1994.htm)
Mafiaaffe
31.05.2011, 20:54
Ebenso dürften die drei folgenden Quarks (charm, bottom, top) ihrerseits qualitativ neuartige Zustände darstellen, deren Bedeutung mir vorläufig erst in Umrissen ersichtlich ist. Ich vermute jedoch, dass charm (dt. Zauber!) und anticharm, die sich im Gegensatz zum strange und antistrange zu einem Elementarteilchen (J/Psi, auch "Gipsy" (!) genannt) verbinden, ganz wesentlich mit dem Pauli-Effekt, d.h. mit dem Phänomen der Makro-Psychokinese zu tun haben.
LOL so much FAIL.
@Suiheisen
Ich empfehle dir das Buch "der Drache in meiner Garage" von Carl Sagan zu lesen. Es geht darin um die Fähigkeit kritisch zu Denken und darum wie man richtige Wissensschaft von Pseudowissenschaften o.Ä. trennt.
suiheisen
31.05.2011, 21:14
also wenns ums freie denken geht richte ich mich lieber nach jiddu krishnamurti und ich glaube kaum das einer von euch dagegen Einwände hätte wegen fehlendem Wissen oder sonnstwas diesem Menschen gegenüber.. aber is ja auch egal..
ich habe das heute normal im internet gefunden und mal bischien gelesen und dachte ich poste es mal..
aber da ich ja nicht so bewandert bin in diesen Wissenschaften, frage ich dich jetzt mal, warum ist das für dich fail? erkläre mal warum und wie es richtig ist
also wenns ums freie denken geht richte ich mich lieber nach jiddu krishnamurti und ich glaube kaum das einer von euch dagegen Einwände hätte wegen fehlendem Wissen oder sonnstwas diesem Menschen gegenüber.. aber is ja auch egal..
ich habe das heute normal im internet gefunden und mal bischien gelesen und dachte ich poste es mal..
aber da ich ja nicht so bewandert bin in diesen Wissenschaften, frage ich dich jetzt mal, warum ist das für dich fail? erkläre mal warum und wie es richtig ist
Google doch einfach mal, was der Pauli Effekt ist.
Dann wird es dir sicher auch auffallen, was denn so "fail" ist.
Und dafuer brauch man auch 0 Ahnung der Materie.
suiheisen
31.05.2011, 21:45
ok da wurde wohl irgendwie was falsch gemacht dann^^ vielleicht einfach nur den falschen Begriff eingefügt? oder verwechselt oder wirklich bewusst dumm angestellt.. naja..
Wenn man sowas intelligent verpacken will, nimmt man irgendeinen Begriff, den keiner kennt, aber etwas in ferner Weise damit zu tun hat. Tada, schlauer Text ist fertig.
Mafiaaffe
31.05.2011, 22:28
also wenns ums freie denken geht richte ich mich lieber nach jiddu krishnamurtiund ich glaube kaum das einer von euch dagegen Einwände hätte wegen fehlendem Wissen oder sonnstwas diesem Menschen gegenüber.. aber is ja auch egal..
Es geht hier nicht ums freie, sondern ums kritsiche Denken, welches unter anderem die Fähigkeit, falsche Konzepte zu erkennen und zu verwerfen, mit einschließt.
ich habe das heute normal im internet gefunden und mal bischien gelesen und dachte ich poste es mal..
aber da ich ja nicht so bewandert bin in diesen Wissenschaften, frage ich dich jetzt mal, warum ist das für dich fail? erkläre mal warum und wie es richtig ist
1. Hat das Wort "Charm" beim Charm-Quark natürlich nichts mit dem Wort "zaubern" zu tun.
2. Verleiht das J/ψ-Meson Menschen keine paranormalen Fähigkeiten und die Bezeichnung "Gipsy" hab ich dafür noch nie gehört.
3. Bezieht sich der sogenannte "Pauli-Effekt" eher auf die Ungeschicktheit des Physikers Wolfgang Pauli als auf seine "Makro-Psychokinetischen-Fähigkeiten" (was immer das auch sein soll).
suiheisen
01.06.2011, 07:06
Hab ja dann den Fehler selber erkannt aber der Text sollte ja eigentlich gegen Gott usw. sein. Wenn dann Fehler im Wissenschaftsbereich auftreten ist das aber natürlich mies, dann wirkt es natürlich wieder unglaubwürdig. Vielleicht sollte man dem Herrn der das geschrieben hat mal sagen^^
Hab ja dann den Fehler selber erkannt aber der Text sollte ja eigentlich gegen Gott usw. sein. Wenn dann Fehler im Wissenschaftsbereich auftreten ist das aber natürlich mies, dann wirkt es natürlich wieder unglaubwürdig. Vielleicht sollte man dem Herrn der das geschrieben hat mal sagen^^
Naja, ob jetzt die Behauptung von solchen "Strömen" gegen Gott ist, ist zweifelhaft. :P
Der Kerl wird wohl wissen, dass er so einen Mist zusammendichtet, oder zumindest dass er falsche Ausdrücke benutzt.
suiheisen
04.06.2011, 14:34
mag sein das die Frage dämlich klinkt aber wie kann man sagen dass das Universum unendlich ist, wenn man garnicht beobachten kann/konnte wie etwas unendliches entsteht? Wenn etwas unendliches dabei wäre zu entstehen, dann müsste es heute immer noch dabei sein zu entstehen bzw. sich zu entfallten und nie aufhören.. oder?
und zu sagen das Universum wäre auch dabei sich auszubreiten, kann ja auch nicht sein, weil dann hätte es ja ein Anfang und Ende.
Affenzahn375
04.06.2011, 15:50
und zu sagen das Universum wäre auch dabei sich auszubreiten, kann ja auch nicht sein, weil dann hätte es ja ein Anfang und Ende.
Das Universum dehnt sich seit dem Urknall aus.
Powered by vBulletin® Version 4.2.5 Copyright ©2026 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.