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Affenzahn375
05.08.2010, 01:44
Eine Abfolge von Zufällen? Mag sein. Jedoch lassen sich auch im Chaos bestimmte Verhaltensmuster finden und letzten Endes muss das ja alles irgendwo herkommen.

was für verhaltensmuster meinst du?

mit "von irgendwo herkommen" meinst du den anfang des universums?
wenn aus nichts nichts entstehen kann, woraus entstand dann gott?
das er schon immer da war, zählt nicht
wenn ewigkeit möglich ist, können wir auch sagen, dass es möglich ist, dass aus nichts etwas entsteht

HunT
05.08.2010, 02:34
was für verhaltensmuster meinst du?

mit "von irgendwo herkommen" meinst du den anfang des universums?
wenn aus nichts nichts entstehen kann, woraus entstand dann gott?
das er schon immer da war, zählt nicht
wenn ewigkeit möglich ist, können wir auch sagen, dass es möglich ist, dass aus nichts etwas entsteht

Dann verrate mir doch mal bitte, warum Ewigkeit nicht möglich ist? Zumal Zeit ja sowieso eine Relation ist. Angenommen, das Universum entstand tatsächlich durch einen sogenannten Urknall (was ich zwar weiterhin nur als wahrscheinliche Möglichkeit betrachte, jedoch nicht als Beweis für Tatsachen), was war denn dann davor? Wenn dort keine Zeit herschte, woher dann der plötzliche Knall? Zeit soll ja schließlich auch Bewegung sein.

M3nTo5
05.08.2010, 11:31
Das ist sehr hohe und bestrittene Physik, da wird dir keine eine genaue Erklärung geben; es aber versuchen können und sich nicht automatisch auf etwas übermenschliches beruhen ;)
Dieser Wissensdurst ist genau so menschlich wie der Glaube an eine Gottheit, wobei ich im erstem eine Weiterentwicklung sehe.

@Bilder: Vergesst Da Vinci, wir fotografieren unseren Nachthimmel.

XcorpioN
05.08.2010, 12:11
... und letzten Endes muss das ja alles irgendwo herkommen.

Warum... ? Ich kann mir ehrlich gesagt gar nicht mehr vorstellen, dass das Universum irgendwo herkommt, oder irgendwo entstanden ist, sondern dass es schon immer da war. Denn wenn es irgendworaus entstanden ist, muss das woraus es entstanden ist auch irgendwo entstanden sein und das woras das entstanden ist auch irgendwo entstanden sein... und immer so weiter.

Um das jetzt mit Gott zu betrachten, wenn er das Universum gemacht hat, wer hat dann Gott gemacht? Und Wer hat den gemacht, der Gott gemacht hat? Seht ihr wie sinnlos es ist nach den Anfang zu suchen, es ist genauso sinnlos das Ende zu suchen... das macht halt das unendliche aus.

Der Mensch ist verwirrt und kommt nicht damit klar, wenn nicht alles eine genaue Erklärung hat, aber die Unendlichkeit kann man nicht mit einem Anfang und einem Ende ordnen, nur ist das schwer zu begreifen.

Mafiaaffe
05.08.2010, 12:53
Gibt es die auch in einer besseren Auflösung?
Also am besten so hoch wie geht :)

Geht es um ein bestimmtes Bild?



Unter anderem wegen solcher Bilder bin ich kein Atheist.
Und solange mir keiner erklären kann wie man aus Nichts etwas erschaffen kann, sodass ich es mit meinem begrenzten Menschenhirn verstehe, werde ich dieses Ereignis weiterhin "Gott" nennen bzw. zuscheiben.

Wait, what? Ist Gott nicht genau derjenige der alles aus dem nichts erschaffen haben soll (Creatio ex nihilo (http://de.wikipedia.org/wiki/Creatio_ex_nihilo)) und muss Gott, der definitionsgemäß weitaus komplexer sein muss als alles was er erschaffen könnte, nicht selber aus dem nichts entstanden sein?

Dieses paradoxe Argument wir auch als "Gott der Lücken" bezeichnet: "Ich weiß es nicht - deshalb muss es Gott gewesen sein." Es ist außerdem eines der "Argumente" die Richard Dawkins zu seinem Buch "Der Gotteswahn" inspiriert haben:

"Ich bin ein Gegner der Religion. Sie lehrt uns, damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen." - Richard Dawkins.


Abgesehen davon gefallen mir diese wunderhübsch farbigen Bildchen ja auch, allerdings werden die ausnahmslos nachcoloriert. So bunt sieht das ganze nämlich nach der Aufnahme bei weitem nicht aus.

Nope. Keines der geposteten Bilder wurde nachkoloriert. http://www.google.com/sky/



Anders herum gedacht, kann man auch genauso gut sagen, dass die Wissenschaft nur Gottes Werkzeug für uns Menschen ist, um Dinge zu erforschen und entwickeln. Leider gehen einige soweit, dass sie Wissenschaft als etwas Eigenständiges betrachten.

Interessanter Gedanke. Dann muss das hier Gott sein:
http://www.grifotour.com/obj/image/Galileo_Galilei_3.jpg
Galileo Galilei - auch bekannt als "Vater der Wissenschaft."


Man muss sich nur die schönen Bilder anschauen, wie sie uns ein gewaltiges und unvorstellbar großes Universum präsentieren...wir können noch nichtmal das Ausmaß vorstellen, aber die Existenz einer übernatürlichen Macht anzweifeln? Klingt für mich etwas paradox.

Du sagst also, da wir ein unvorstellbar großes Universum welches, so weit wir es bis kennen, ausschließlich natürlichen Gestetzen "gehorcht" beobachten können, müssen wir uns etwas vorstellen, was den natürlichen Gestzen wiederspricht (übernatürlich ist) - etwas was wir weder beobachtet haben, noch in irgeneiner objektiven Weise beweisen können. Das klingt für mich nicht nur Paradox, sondern auch vollkommen absurd.




Schon schade drum. Bezeichnend ist allerdings, dass das Niveau (keine Hautcreme) schnell auf beiden Seiten abdriftet und es später nur noch darum geht anderen die Worte im Mund umzudrehen, anstatt sich auf die Argumente des gegenüber einzulassen und wenn möglich mit eigenen zu widerlegen, falls gewünscht.

Ich gebe zu gegen Ende der Diskussion ein wenig offensiver auf die Gegenseite eingegangen zu sein, da meine Position wiederholt falsch dargestellt - und teilweise sogar komplett ignoriert wurde. Ich habe aber weder die Worte meines Gegenübers verdreht, noch habe ich irgendwelche Argumente absichtlich ignoriert.



Edit: Seltsamerweise wird der Glaube an Gott, gerade von Leuten, die sich eine höhere Existenz einfach nicht vorstellen könnten,

Natürlich kann ich mir das vorstellten, jedes Kind kann das, die Frage ist, warum ich es tun sollte. Ich kann mir auch die Existenz von Einhörnern oder Feen vorstellen, was aber nicht bedeutet, dass Einhörner oder Feen existieren.


immer gleichgesetzt mit dem fanatischen Glaube an die "heiligen" Schriften. Allein hier liegt ein großer Stolperstein zu Gunsten der Intolleranz begraben.

Eine beliebte Taktik besonders bei religösen Menschen, ist es, bei Diskussionen die andere Seite falsch darzustellen, um diese einfacher widerlegen zu können. Solche Argumente werde auch als Strohmann-Argumente (http://de.wikipedia.org/wiki/Strohmann-Argument) bezeichnent. Ironischer Weise ist das Einzige was solche Argumente in der Regel beweisen, die Schwäche der eigenen Position.

Ich habe vor eingen Wochen eine Definition von "Gott" erstellt und jedem hier das recht eingeräumt dieser Definition zu widersprechen. Da niemand dies getan hat, bin ich davon ausgegangen, das auch Theisten mit dieser Definition einverstanden sind. Ich werde sie jetzt noch ein zweites mal posten und dir die Möglichkeit geben, mich zu berichtigen:



"Wenn ich von Gott rede, spreche ich von einer übernatürlichen Intelligenz, die das Universum und alles darin, einschließlich uns, erschaffen hat oder es zumindest "gestartet" hat und mit absoluter Sicherheit beziehe ich nicht speziell auf den Gott der Bibel oder irgendeine andere von Menschen erdachte Märchenfigur.

Ich habe also weder den Glauben an Gott mit fanatischem Glauben an die "heiligen Schriften" gleichgesetzt, noch mich in irgendeiner Weise für Intolleranz ausgesprochen.



Andererseits, ohne Leid gibt es keine Freude...usw

Diese Behauptung stimmt so nicht. Das ist so als würdest du sagen, wenn es keine hungenderen Menschen, gibt gibt es auch keine Satten, wenn es keine toten Kinder gibt, gibt es auch keine Lebenden oder wenn es keine Vergnügungsparks gibt, gibt es auch keine Gefängnisse, etc.


Dann verrate mir doch mal bitte, warum Ewigkeit nicht möglich ist?

Sollte Gott ewig existiert haben, muss eine unendlich lange Zeit vergangen sein, bis er das Universum erschaffen hat. Sollte das Universum schon ewig existiert haben muss eine unendlich lange Zeit vergangen sein, damit wir die Gegenwart erreichen. Beides ist nicht möglich - das heißt, die Zeit selbst musste einen Anfang haben.

ScoR
05.08.2010, 12:57
Geht es um ein bestimmtes Bild?



Am liebsten "Das Herz der Milchstraße" und "Die Gegenwärtig Detailreichste Aufnahme einer Galaxy"
Sind atemberaubend die Bilder.

Mafiaaffe
05.08.2010, 13:07
Am liebsten "Das Herz der Milchstraße" und "Die Gegenwärtig Detailreichste Aufnahme einer Galaxy"
Sind atemberaubend die Bilder.

Here it comes!

http://imgsrc.hubblesite.org/hu/db/images/hs-2009-28-b-full_jpg.jpg
http://imgsrc.hubblesite.org/hu/db/images/hs-2009-28-b-full_jpg.jpg


arrgh:
http://imgsrc.hubblesite.org/hu/db/images/hs-2006-10-a-full_jpg.jpg
http://imgsrc.hubblesite.org/hu/db/images/hs-2006-10-a-full_jpg.jpg

RED
05.08.2010, 13:13
Wäre ganz gut die Dinger in nen Spoiler zu packen.

HunT
05.08.2010, 16:52
Warum... ? Ich kann mir ehrlich gesagt gar nicht mehr vorstellen, dass das Universum irgendwo herkommt, oder irgendwo entstanden ist, sondern dass es schon immer da war. Denn wenn es irgendworaus entstanden ist, muss das woraus es entstanden ist auch irgendwo entstanden sein und das woras das entstanden ist auch irgendwo entstanden sein... und immer so weiter.

Um das jetzt mit Gott zu betrachten, wenn er das Universum gemacht hat, wer hat dann Gott gemacht? Und Wer hat den gemacht, der Gott gemacht hat? Seht ihr wie sinnlos es ist nach den Anfang zu suchen, es ist genauso sinnlos das Ende zu suchen... das macht halt das unendliche aus.

Der Mensch ist verwirrt und kommt nicht damit klar, wenn nicht alles eine genaue Erklärung hat, aber die Unendlichkeit kann man nicht mit einem Anfang und einem Ende ordnen, nur ist das schwer zu begreifen.

Du gibst gerade selbst zu, dass die Wissenschaft hier nicht weiterkommt. Der Begriff "Unendlichkeit" ist nichts, was nicht existiert und dennoch tut sich die Wissenschaft schwer daran. Wenn es also schon immer da war, dann gab es die Zeit auch schon immer. Ich habe darüber hinaus nie gesagt, dass das Universum von Gott "erschaffen" wurde. Vielleicht waren beide schon immer da...das Universum und Gott. Wobei man sich sogar fragen muss, ist unser Universum das einzige? Gibt es noch andere? Spiegeln sie sich vielleicht in einer Unendlichkeit wieder? Ich sage es nochmal: Nur weil unser Verstand nicht alles verstehen kann, weil ihm die nötigen Beweise fehlen, heißt das nicht, dass es auch nicht existiert.

@Mafiaaffe: Da wir eh immer nur einander vorbeireden, warum überhaupt die Mühe?

Cephei
05.08.2010, 19:38
Da fällt mir auf. Hab ja die gute Nasa aboniert.
http://www.youtube.com/watch?v=zWpD-fCC9lc

Im letzten Bild erkenen ich ein Faultier.

Mafiaaffe
05.08.2010, 20:28
Wenn es also schon immer da war, dann gab es die Zeit auch schon immer.

Das ist wie in meinem letzten Post schon erörterte, unmöglich; und es waren schon Philosophen, vor einigen Hundert Jahren, die zu diesem Schluss kamen. Glücklicherweise hat Einstein dieses Problem für uns gelöst.


Ich habe darüber hinaus nie gesagt, dass das Universum von Gott "erschaffen" wurde. Vielleicht waren beide schon immer da...das Universum und Gott.

Also dein Gott hat weder das Universum erschaffen, noch nimmt er, wie du in einem früherem Post bereits sagtest, Einfluss darauf und lediglich wenn wir Tod sind greift er ein. Das ist kein Argument sondern Wunschdenken.



Wobei man sich sogar fragen muss, ist unser Universum das einzige? Gibt es noch andere? Spiegeln sie sich vielleicht in einer Unendlichkeit wieder?

Das ist in der Tat ein heiß diskutiertes Thema in der Wissenschaft (Multiverse (http://en.wikipedia.org/wiki/Multiverse)). Sollte dies der Fall sein würde dies, aus vielerlei Gründen, Bedeuten dass es mit absoluter Sicherheit keinen Gott gibt.



Ich sage es nochmal: Nur weil unser Verstand nicht alles verstehen kann, weil ihm die nötigen Beweise fehlen, heißt das nicht, dass es auch nicht existiert.

Glaubst du an _____________(bitte Fabelwesen einfügen)? Denn nur weil uns die nötigen Beweise fehlen heißt das nicht, dass es nicht existiert.


@Mafiaaffe: Da wir eh immer nur einander vorbeireden, warum überhaupt die Mühe?

Wir beide wissen doch ganz genau, dass das nicht das Problem ist. Ich jedenfalls habe keine Probleme auf deine Kommentare einzugehen.

HunT
05.08.2010, 21:13
Wir beide wissen doch ganz genau, dass das nicht das Problem ist. Ich jedenfalls habe keine Probleme auf deine Kommentare einzugehen.

Doch, genau das ist das Problem. Ich sehe absolut kein Weiterkommen in unserer "Runde". Wenn du alles abstreiten möchtest, was du nicht beweisen kannst, dann ist das deine Sache, aber ich sage lieber VIELLEICHT, anstatt immer nur NEIN, weil ein Mr. X für uns dieses und jenes Probleme (scheinbar) gelöst hat. Einstein war ein brillianter Physiker, aber auch "nur" ein Mensch und er selbst sagte ja, dass er sich nicht sicher sei, ob das Universum unendlich ist.

Du kannst mir etwas über Elektronik erzählen, ich würde es dir glauben, du kannst mir etwas über Medizin sagen, ich würde es dir glauben, aber behaupte nicht, wir Menschen wären in der Lage das gesammte Universum zu verstehen...da hört für mich jegliche Glaubhaftigkeit an die Wissenschaft auf (abgesehen von "simplen" Sachen wie die Entstehung von Planeten usw.).

eFFeCTiVe
05.08.2010, 21:28
Ist lustig, diesem Quasi-Dialog zwischen euch beiden zu folgen:D
Auch wenn ihr teilweise aneinander vorbeiredet;)
Geht schon über mehr als 10 Seiten ôÔ...

XcorpioN
05.08.2010, 22:29
Sollte Gott ewig existiert haben, muss eine unendlich lange Zeit vergangen sein, bis er das Universum erschaffen hat. Sollte das Universum schon ewig existiert haben muss eine unendlich lange Zeit vergangen sein, damit wir die Gegenwart erreichen. Beides ist nicht möglich - das heißt, die Zeit selbst musste einen Anfang haben.

Dasi st an sich aber schwer nachzuvollziehen was du da behauptest. Warum MUSS eine unendlich lange Zeit vergangen sein, bis das Universum "erschaffen" wurde. Wenn es NIE erschaffen werden musste, weil es ja Unendlich ist und davon ist ja die Rede, dann hat es praktisch unmöglich überhaupt Zeit zur entstehung in anspruch nehmen können, weil es so gesehen nie stattfand.

Wenn du sagst, die Zeit kann nicht unendlich sein weil es irgendwo angefangen hat, dann widersprichst du den Terminus des Unendlichen, denn unendlich heißt nicht nur "kein Ende", sondern auch kein Anfang. Die umgedrehte 8 als unendlichkeitssymbol ist das beste beispiel, sag mir da mal wo der anfang der Linie ist. Es existiert nicht, genauso wie das Ende, dennoch gibt es dieses Symbol.

Mafiaaffe
06.08.2010, 18:29
Doch, genau das ist das Problem. Ich sehe absolut kein Weiterkommen in unserer "Runde". Wenn du alles abstreiten möchtest, was du nicht beweisen kannst, dann ist das deine Sache, aber ich sage lieber VIELLEICHT, anstatt immer nur NEIN, weil ein Mr. X für uns dieses und jenes Probleme (scheinbar) gelöst hat.

Mein Problem ist Folgendes: Dein Gott ist eine von dir bewusst oder unbewusst erdachte Figur. Alle Attribute die du deinem Gott zuschreibst, hast du dir entweder ausgedacht oder aus Brüchstücken der Religion zusammengebastelt.
Was ich damit sagen will ist, dass dein Gott nicht besser oder schlechter als jedes Fabelwesen ist, was ich mir ausdenken könnte.

Trotzdem sage ich nicht, dass dein Gott nicht existiert, ich sage, dass es ohne Argumente oder Beweise absolut keinen Grund gibt dir mehr zu glauben als mir, wenn ich mir irgendein Wesen ausdenken sollte und du würdest mir, in diesem Fall, sicher mit der gleichen Skepsis begegnen, wie ich dir gerade.



aber behaupte nicht, wir Menschen wären in der Lage das gesammte Universum zu verstehen...da hört für mich jegliche Glaubhaftigkeit an die Wissenschaft auf (abgesehen von "simplen" Sachen wie die Entstehung von Planeten usw.).

Ich denke nicht, dass die Quantenmechanik, Astroteilchenphysik oder Molekularbiologie eine simple Sache ist. Ich denke auch nicht, dass wir irgendwann in der Lage sein werden alles im Universum zu erklären. Aber ich kann dir sagen, dass du die Wissenschaft ganz gewaltig unterschätzt, wenn du glaubts, dass sie nur in der Lage ist, die simplen Dinge in diesem Universum zu erklären.



Dasi st an sich aber schwer nachzuvollziehen was du da behauptest. Warum MUSS eine unendlich lange Zeit vergangen sein, bis das Universum "erschaffen" wurde. Wenn es NIE erschaffen werden musste, weil es ja Unendlich ist und davon ist ja die Rede, dann hat es praktisch unmöglich überhaupt Zeit zur entstehung in anspruch nehmen können, weil es so gesehen nie stattfand.

Warum es so sein muss, ist schwer zu beantworten. Es ist einfach ein logischer Schluss, dass sollte die Zeit absolut sein, wir die Gegenwart nie erreichen könnten oder im Falle von Gott er den Zeitpunkt der Schöpfung nie erreichen könnte.

Das war, wie ich bereits sagte, schon vor Jahrhunderten ein großes philosophisches Problem. Nebem diesem philosophischem Problem, gibt es aber auch noch ein großes wissenschaftliches Problem, denn sollte das Universum statisch sein, das heißt schon immer existiert haben, wären Galaxien u.Ä. durch die Gravitation, schon lange in sich zusammengefallen.

Vor Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie wurde allerdings, Weltweit, genau diese Ansicht vertreten und auf Grund dieses Problems, machte Einstein, wie er später selbst sagte, den größten Fehler seines Lebens.
Er dachte, dass es eine Konstante geben muss die der Gravitation entgegen wirkt, allerdings so klein, dass wir sie in unserem Sonnensytem nicht messen können, aber gerade groß genug um Galaxien auseinander zu halten. Später gelangte er zu dem Schluss, dass wir diese Konstante nicht brauchen würden, sollte sich das Universum ausdehnen.

Eine Überlegung, die ein paar Jahre später, von Edwin Hubble bestätigt wurde. Er beobachtete, dass sich Galaxien mit einer Geschwindigkeit proportional zu ihrer Entfernung von uns weg bewegten.

Wenn wir diese Bewegung zurückrechnen kommen wir zu dem Ergebniss, dass sich alles in uneresm Universum von einem "Punkt" in Raum und Zeit weg bewegt. Dieser "Punkt" an dem die Raumzeitkrümmung unendlich ist, wird auch Singularität genannt.
Wir wissen noch nicht genau was die Ausdehung (das Wort bitte dreimal unterstreichen - der Urknall war keine Explosion, sondern eine Ausdehnung der Raumzeit) auslöste. Es gibt aber verschiedene Hypothesen, für die uns allerdings noch die nötigen Beweise fehlen. Was wir aber sagen können ist, dass es keinen Moment vor diesem Zeitpunkt gab, genausowenig wie es kein nördlich vom Nordpol gibt.

Es gibt auch ein interrestanten Beitrag von Stephen Hawkings zu diesem Thema. Wenn ich finde werde ich noch hinzufügen. Ansonsten schlage ich das Buch "eine kurze Geschichte der Zeit" vor.



Wenn du sagst, die Zeit kann nicht unendlich sein weil es irgendwo angefangen hat, dann widersprichst du den Terminus des Unendlichen, denn unendlich heißt nicht nur "kein Ende", sondern auch kein Anfang.

Nicht unbedingt. Das Universum und das können wir heute mit Sicherheit sagen, hatte einen Anfang, aber wir können heute mit fast genau der gleichen Sicherheit sagen, dass es sich bis in alle Ewigkeit (in anderen Worten: unendlich lange) weiter ausdehnen wird.



Die umgedrehte 8 als unendlichkeitssymbol ist das beste beispiel, sag mir da mal wo der anfang der Linie ist. Es existiert nicht, genauso wie das Ende, dennoch gibt es dieses Symbol.

Du könntest jeden beliebigen Punkt der 8 nehmen und er wäre gleichzeitig Anfangs- und Endpunkt.

1337_alpha
06.08.2010, 19:19
Was kann eigentlich die Enstehung des Universums ausgelöst haben?!
Denn es gab davor ja noch keine "Zeit" bzw. irgendetwas

Irgendein Fehler im "System"?

ScoR
06.08.2010, 19:38
Was kann eigentlich die Enstehung des Universums ausgelöst haben?!
Denn es gab davor ja noch keine "Zeit" bzw. irgendetwas

Irgendein Fehler im "System"?

Ich denke dazu muesste man wissen was ausserhalb des universums ist. und das kann man ja noch nicht.

HunT
06.08.2010, 19:42
Ich denke nicht, dass die Quantenmechanik, Astroteilchenphysik oder Molekularbiologie eine simple Sache ist. Ich denke auch nicht, dass wir irgendwann in der Lage sein werden alles im Universum zu erklären. Aber ich kann dir sagen, dass du die Wissenschaft ganz gewaltig unterschätzt, wenn du glaubts, dass sie nur in der Lage ist, die simplen Dinge in diesem Universum zu erklären.

Oder aber die Wissenschaft überschätzt sich ein wenig. Der Mensch hatte schon immer das Bedürfnis eine hohe Bedeutung im Universum zu sein.


Nicht unbedingt. Das Universum und das können wir heute mit Sicherheit sagen, hatte einen Anfang, aber wir können heute mit fast genau der gleichen Sicherheit sagen, dass es sich bis in alle Ewigkeit (in anderen Worten: unendlich lange) weiter ausdehnen wird.

Es gibt aber auch Theorien, nach denen das Universum irgendwann wieder "zusammenfallen" wird in den Ausgangspunkt...man könnte das dann als eine Endlosschleife betrachten. Eine Art Zeitintervall, das sich immer wiederholt.

1337_alpha
06.08.2010, 19:54
Oder aber die Wissenschaft überschätzt sich ein wenig. Der Mensch hatte schon immer das Bedürfnis eine hohe Bedeutung im Universum zu sein..

Was hat das eine denn mit dem anderen zu tun?!?! :roll:

Und das mit der höheren Bedeutung ist wohl eher der Religion zuzuschreiben und nicht der Wissenschaft...

XcorpioN
06.08.2010, 20:54
Warum es so sein muss, ist schwer zu beantworten. Es ist einfach ein logischer Schluss, dass sollte die Zeit absolut sein, wir die Gegenwart nie erreichen könnten oder im Falle von Gott er den Zeitpunkt der Schöpfung nie erreichen könnte.
Das eine hat doch zwangsläufig kein Einfluss auf das andere... ich mein, klar vergeht zeit, aber wieso kann Zeit nicht schon immer vergangen sein?


Nicht unbedingt. Das Universum und das können wir heute mit Sicherheit sagen, hatte einen Anfang, aber wir können heute mit fast genau der gleichen Sicherheit sagen, dass es sich bis in alle Ewigkeit (in anderen Worten: unendlich lange) weiter ausdehnen wird.

Ja, klar hat es so gesehen einen Anfang, wo es gebildet wurde, aber es muss vorher was gegeben haben, woraus es hervor gegangen ist, und diese "Urmaterialien" müssen unendlich sein, denn aus nichts, kann nichts entstehen.



Du könntest jeden beliebigen Punkt der 8 nehmen und er wäre gleichzeitig Anfangs- und Endpunkt.

Ne, es wär ein Punkt wo es immer ein davor und danach gibt. Anfang und Ende sind da nicht in sicht, in keinster Weise

TerminatorV1
06.08.2010, 21:32
Unter anderem wegen solcher Bilder bin ich kein Atheist.
Und solange mir keiner erklären kann wie man aus Nichts etwas erschaffen kann, sodass ich es mit meinem begrenzten Menschenhirn verstehe, werde ich dieses Ereignis weiterhin "Gott" nennen bzw. zuscheiben.
Die typische Abbildung eines alten Mannes mit Bart ist wohl eher daraus entstanden, dass der Mensch sich selbst als das Höchste annsah (und sieht) und aus diesem Grund folgerte, dass ein Gott nur ihm selbst ähneln kann.
Gemischt mit gefordertem Respekt vor dem Alter und der Vormachtsstellung von Männern vor Frauen erhält man dann ganz leicht ein solches Bild :smile:
(Auch wenn es in der von Menschen geschriebenen Bibel natürlich umgekehrt dargestellt wird.)

Abgesehen davon gefallen mir diese wunderhübsch farbigen Bildchen ja auch, allerdings werden die ausnahmslos nachcoloriert. So bunt sieht das ganze nämlich nach der Aufnahme bei weitem nicht aus.
(Was auch kein Geheimnis ist.)


Komm komm komm... nach den meisten Religionen heißt es doch, dass der Mensch als das Ebenbild Gottes geschaffen wurde - logischerweise MUSS Gott dann ja einem Menschen ähneln. Und nicht nur irgendeine Religion, gerade das Christentum identifiziert sich so gesehen doch mit einem menschlichen Gott. Jesus Christus, Sohn Gottes, Mann mit Bart ... geh mal davon aus, dass seinem Vater auch ein Bart wächst, nicht? :lol:

Ich frage mich eines immer wieder: Es gibt Leute, die verbinden Religion und Glaube, ist auch ok, wenn man nicht weiß wo oben und unten ist nimmt man einfach die Mitte.

Aber die, welche jegliche Existenz, Gott in die Schuhe schieben und alle Wissenschaft leugnen, nur weil sie Gott leugnet (wobei das nichteinmal wahr ist), was macht ihr dann wenn ihr auf eure Monitore guckt, was macht ihr wenn ihr was im Kühlschrank packt, was macht ihr wenn ihr Medikamente verschrieben bekommt. Ist das zauberei? Das ist angewandte Wissenschaft, dass ist und sind Theorien, Mathematik, Nachweise oder auf Nachweise aufbauende Fakten. Würde die Wissenschaft sich stetig irren, oder meistens, gäbe es das alles nicht wirklich, oder? Ich mein, ihr seid von Wissenschaft abhängig, aber sagt, dass sie nicht das wahre ist. Wenn sie nicht das Wahre ist, was dann?! Die Vermutung? ... ihr Heuchler

Ich bin auch Atheist,aber das was Jaco_E da erzählt hat muss nich Falsch sein und so wie ich das verstanden habe glaubt er nicht im Sinne der Religion, die sich die Menschen ausgedacht haben, sondern glaubt an ein "höheres Wesen" welches vllt auch den Urknall Geschaffen hat ;)


Und das könnte ich als NICHT Gottesgläubiger mir auch vorstellen weil ich das "Wesen nicht Gott nenne und nicht zu ihm bete ect. (und deswegen musst du doch nicht gleich mit so einer Aggresiven Art antworten)


Ps: der Beitrag ist schon etwas länger her weil ich in diesem Thread eigentlich gar nicht lese weil mich Gott nicht interessiert und ich auch an die Wissenschaft "Glaube"
aber als ich grad draufgeklickt habe sah ich diese Bildeer von Universen und musste ein wenig lesen:-D

M3nTo5
06.08.2010, 21:51
Ich bin auch Atheist,aber das was Jaco_E da erzählt hat muss nich Falsch sein und so wie ich das verstanden habe glaubt er nicht im Sinne der Religion, die sich die Menschen ausgedacht haben, sondern glaubt an ein "höheres Wesen" welches vllt auch den Urknall Geschaffen hat ;)


Und das könnte ich als NICHT Gottesgläubiger mir auch vorstellen weil ich das "Wesen nicht Gott nenne und nicht zu ihm bete ect. (und deswegen musst du doch nicht gleich mit so einer Aggresiven Art antworten)

Wenn man mir beweist das es einen Gott gibt, dann kann ich dem auch Glauben schenken, wobei der Begriff Glaube dort schon falsch angesiedelt ist- dann ist Gott ein wissenschaftlicher Fakt.
Aber es sieht für mich einfach so aus, als würde es keinen geben- die Möglichkeit schließe ich aber nicht aus, eine passende Denkweise habe ich dafür nicht gefunden- ordne mich jedoch dem Atheismus zu.
Mit jedem Jahrhundert wird der Gottglaube eben immer näher an die Wand gerückt...

Mafiaaffe
06.08.2010, 23:20
Oder aber die Wissenschaft überschätzt sich ein wenig. Der Mensch hatte schon immer das Bedürfnis eine hohe Bedeutung im Universum zu sein.

Was unter anderem als einer der Hauptgründe dafür aufgeführt wird, warum Menschen sich einen persönlichen Gott erdacht haben.

Die Wissenschaft ist allerding lediglich ein Prozess unser Wissen durch Forschung zu erweitern. Es geht hier nicht darum eine besonders hohe Stellung im Universum einzunehmen, sondern darum, mehr über das Universum zu erfahren.

Ich denke, um genauer zu sein, kann ich es momentan schon mit Sicherheit sagen, dass du dich noch nicht intensiver mit dem Thema Wissenschaft befasst hast. Was an sich ja nicht schlimm ist, vor ein paar Jahren hatte ich selber noch keine Ahnung. Ich will damit nur sagen, dass du unmöglich eine objektive Meinung darüber abgeben kannst, was möglich sein wird und was nicht.


Es gibt aber auch Theorien, nach denen das Universum irgendwann wieder "zusammenfallen" wird in den Ausgangspunkt...man könnte das dann als eine Endlosschleife betrachten. Eine Art Zeitintervall, das sich immer wiederholt.

Es gab genau 3 Hypothesen:
1. offenes Universum: Expandiert für immer.
2. geschlossenes Universum: Expandiert, aber zieht sich irgendwann wieder zusammen.
3. flaches Universum: Expandiert für immer, verlangsamt aber mit der Zeit, ohne aber jemals wirklich zu stoppen.

Wir wissen nun aber mit einer Wahrscheinchkeit von über 99%, dass es Nummer 3 ist.


Das eine hat doch zwangsläufig kein Einfluss auf das andere... ich mein, klar vergeht zeit, aber wieso kann Zeit nicht schon immer vergangen sein?

Wie Einstein bewiesen hat sind Raum und Zeit unmittelbar miteinander verbunden - ohne Raum hast du auch keine Zeit.



Ja, klar hat es so gesehen einen Anfang, wo es gebildet wurde, aber es muss vorher was gegeben haben, woraus es hervor gegangen ist, und diese "Urmaterialien" müssen unendlich sein, denn aus nichts, kann nichts entstehen.

Eine Hypothese, die unter anderem vom Stephen Hawkings und Lawrence Krauss gestützt wird, ist Folgende:

Die Gesamtenergie des Universums ist 0. [Matterie + Antimatterie + Protonen (possitive Energie) = (negative Energie) Gravitationsenergie] Das heißt unser Universum könnte tatsächlich aus dem "nichts" enstanden sein! Denn in der Quantenphysik ist nichts (mit nichts meine ich Raum ohne Materie, Strahlung etc.) nicht länger einfach nur nichts sondern, Partikel die anfangen und aufhören zu existieren; so schnell, dass wir sie nicht sehen können - sogenannte "Virtuelle Teilchen"*. Solche "Vakuumfluktuationen" könnten ein Universum tatsächlich aus dem nichts enstehen lassen.

*Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: Wir wissen, obwohl wir sie nicht sehen können, dass diese Virtullen Teilchen existieren, unter anderem dadurch, da sie das Energieniveau eines Atoms direkt beinflussen. Außerdem sind die Berechnung die diesem Teilchen zu Grunde legen, verantwortlich für die besten Vorhersagen in der gesamten Physik.

Ich hoffe das beantwortet auch deine Frage Alpha.



Ne, es wär ein Punkt wo es immer ein davor und danach gibt. Anfang und Ende sind da nicht in sicht, in keinster Weise

Ich verstehe das Problem immer noch nicht. Nehmen wir einen Kreis mit dem Radius von 3cm, nun egal wo wir mit dem Zirkel ansetzen würden, Anfagspunkt wäre immer gleich Endpunkt und der Umfang wäre immer 18,8cm. Genauso ist es auch mit der 8. Egal wo wir den Anfangspunkt setzen, ist er ist immer gleich Endpunkt und die Linie hat immer die gleiche Länge.

1337_alpha
06.08.2010, 23:52
Die Gesamtenergie des Universums ist 0. [Matterie + Antimatterie + Protonen (possitive Energie) = (negative Energie) Gravitationsenergie] Das heißt unser Universum könnte tatsächlich aus dem "nichts" enstanden sein! Denn in der Quantenphysik ist nichts (mit nichts meine ich Raum ohne Materie, Strahlung etc.) nicht länger einfach nur nichts sondern, Partikel die anfangen und aufhören zu existieren; so schnell, dass wir sie nicht sehen können - sogenannte "Virtuelle Teilchen"*. Solche "Vakuumfluktuationen" könnten ein Universum tatsächlich aus dem nichts enstehen lassen.

*Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: Wir wissen, obwohl wir sie nicht sehen können, dass diese Virtullen Teilchen existieren, unter anderem dadurch, da sie das Energieniveau eines Atoms direkt beinflussen. Außerdem sind die Berechnung die diesem Teilchen zu Grunde legen, verantwortlich für die besten Vorhersagen in der gesamten Physik.

Ich hoffe das beantwortet auch deine Frage Alpha.
.

Voll und Ganz
Dankeschön ;)

@Prototype

Ist das wirklich so schwer vorstellbar?...

XcorpioN
07.08.2010, 00:56
Die Gesamtenergie des Universums ist 0. [Matterie + Antimatterie + Protonen (possitive Energie) = (negative Energie) Gravitationsenergie] Das heißt unser Universum könnte tatsächlich aus dem "nichts" enstanden sein! Denn in der Quantenphysik ist nichts (mit nichts meine ich Raum ohne Materie, Strahlung etc.) nicht länger einfach nur nichts sondern, Partikel die anfangen und aufhören zu existieren; so schnell, dass wir sie nicht sehen können - sogenannte "Virtuelle Teilchen"*. Solche "Vakuumfluktuationen" könnten ein Universum tatsächlich aus dem nichts enstehen lassen.

*Ohne zu sehr ins Detail zu gehen: Wir wissen, obwohl wir sie nicht sehen können, dass diese Virtullen Teilchen existieren, unter anderem dadurch, da sie das Energieniveau eines Atoms direkt beinflussen. Außerdem sind die Berechnung die diesem Teilchen zu Grunde legen, verantwortlich für die besten Vorhersagen in der gesamten Physik.

Ist das nicht dieses "Phenomen", dass man die ironischerwiese die "Teilchen Gottes" nennt, oder so... also diese Partikel, welche nur nachgewiesen werden weil sie sich auf die Masse von Atomen niederschlagen? Die haben auch einen bestimmten namen, davon hab ich mal was gelesen. Ist für mich dennoch eine sehr sehr waghalsige Theorie, auch wenn sie logisch Nachvollziehbar klingt. Also, dass mit dem "aus den Nichts". Selbst wenn sich alle Ladungen (Energien) des Universums gegenseitig aufheben ( = 0 sind), ist das keien wirkliche Erklärung - ich mein, du redst vom Nichts, was plötzlich aus Partikeln besteht. Dann ist das für mich auch nicht das "Nichts"... diese Partikel oder was auch immer müssen doch auch irgendwoher kommen... oder immer da gewesen sein. Es gibt nur diese 2 möglichkeiten: Sie sind AUS etwas hervorgegangen, oder eben nicht weil sie schon immer existiert haben (anderenfalls wären sie nicht existent).
Soll sich nicht wieder so lesen als wenn ich deine Informationen hinterfrage, als würdest du unrecht haben in meinen Augen oder Dreck verbreiten, aber ich will dem auch folgen können und dafür muss diese Frage beantwortet werden, sonst ist das in sich nicht schlüssig.


@Prototype

Ist das wirklich so schwer vorstellbar?...
Was?

HunT
07.08.2010, 02:17
Was unter anderem als einer der Hauptgründe dafür aufgeführt wird, warum Menschen sich einen persönlichen Gott erdacht haben.

Die Wissenschaft ist allerding lediglich ein Prozess unser Wissen durch Forschung zu erweitern. Es geht hier nicht darum eine besonders hohe Stellung im Universum einzunehmen, sondern darum, mehr über das Universum zu erfahren.

Ich denke, um genauer zu sein, kann ich es momentan schon mit Sicherheit sagen, dass du dich noch nicht intensiver mit dem Thema Wissenschaft befasst hast. Was an sich ja nicht schlimm ist, vor ein paar Jahren hatte ich selber noch keine Ahnung. Ich will damit nur sagen, dass du unmöglich eine objektive Meinung darüber abgeben kannst, was möglich sein wird und was nicht.

Jaja, mein Meister...ich habe schon kapiert. Ich weiß ja sowieso nichts, aber hey, was bitteschön ist eine "objektive Meinung"? Gibt es sowas überhaupt? Es gibt lediglich nur Tatsachen (Objektivität) und Meinungen (Subjektivität), denn sogesehen kann jede Meinung richtig sein, wenn man sie von einem entsprechenden Blickwinkel aus betrachtet.

Zudem erschaffe ich mir keine eigene Gottheit, selbst wenn es dir so vorkommen mag. Der Glaube an Gott (oder eben eine damit verbundene höhere Macht) ist so alt wie die Menschheit selbst...da brauche ich mir nichts erfinden. Selbst wenn man plötzlich Beweise gegen die Existenz von Gott gefunden hätte, die beispielsweise besagen, dass damals irgendwelche Aliens (oder auch nur ein Alien), also höher entwickelte Spezies - diese Theorie, basierend auf dem Atheismus, ist nicht neu - auf die Erde kamen und die Menschen sie als Gott bezeichnet haben, würde man trotz allem auf heftigen Widerstand gegen diesen angeblichen Beweis stoßen, da man damit argumentieren würde, dass diese Beweise absichtlich so manipuliert worden wären, sodass sie glaubhaft erscheinen sollen. Immerhin ist die Religion nicht irgendeine Subkultur einer Gesellschaft, die erst kürzlich entstanden ist.

Nun, ich persönlich glaube nicht, dass es jemals Beweise gegen die Existenz von Gott geben wird. Bevor das passieren wird, haben wir bereits einen Weg gefunden von Galaxie(!) zu Galaxie zu reisen...und das ist für mich schon so gut wie unmöglich.


Es gab genau 3 Hypothesen:
1. offenes Universum: Expandiert für immer.
2. geschlossenes Universum: Expandiert, aber zieht sich irgendwann wieder zusammen.
3. flaches Universum: Expandiert für immer, verlangsamt aber mit der Zeit, ohne aber jemals wirklich zu stoppen.

Wir "wissen" nun aber mit einer Wahrscheinchkeit von über 99%, dass es Nummer 3 ist.

Solange du das Wort "Wahrscheinlichkeit" benutzt, bin ich zufrieden. Das Wort "Sicherheit" wäre schon wieder übertrieben. Und wenn es verlangsamt, muss sich das Universum in einem Raum befinden, der eine gewisse Reibung verursacht. Also eine Schlussfolgerung, dass sich hinter den Grenzen unseres Universum etwas anderes befinden muss. Vielleicht ein noch größeres Universum und unseres wäre eine Art Galaxie. Eine Verstreckung in die Unendlichkeit sozusagen...

Möglich wäre es und auch nicht unwahrscheinlich.


Wie Einstein bewiesen hat sind Raum und Zeit unmittelbar miteinander verbunden - ohne Raum hast du auch keine Zeit.

Wie gesagt, solange wir nicht wissen, was sich hinter den Grenzen unseres Universum befindet, können wir auch nicht mit Gewissheit sagen, dass die Zeit einen Anfang haben muss. Irgendein Raum muss sich dahinter befinden.

Biggreuda
07.08.2010, 11:10
Jaja, mein Meister...ich habe schon kapiert. Ich weiß ja sowieso nichts, aber hey, was bitteschön ist eine "objektive Meinung"? Gibt es sowas überhaupt? Es gibt lediglich nur Tatsachen (Objektivität) und Meinungen (Subjektivität), denn sogesehen kann jede Meinung richtig sein, wenn man sie von einem entsprechenden Blickwinkel aus betrachtet.
Musst du gleich so feindlich reagieren? Zuerst kommen die "religiösen" hier mit dem Argument dass es doch nicht sein kann, dass der Mensch "nur" durch Zufall entstanden ist und somit keinerlei wirkliche Bedeutung, bzw. einen "Sinn" für seine Existenz besitzt.
Jetzt heißt es plötzlich die Wissenschaft würde es sich anmaßen sagen zu können dass wir jemals alles verstehen würden oder dass wir bereits alles erklären könnten und damit den Menschen höher stellen, als er eigentlich ist. Wir sollen ja nur in Demut an unsere(n) Gott/Götter glauben und uns ja nicht anmaßen jemals alles erklären zu können.
Also zuerst sind wir uns unserer Bedeutung nicht bewusst und jetzt schätzen wir uns zu hoch ein, irgendwie scheint mir dass eine fast schon verzweifelte Attacke zu sein, um die Wissenschaft schlecht darstehen zu lassen.

Allerdings behauptet die Wissenschaft(ich fasse mal unter diesem Begriff zusammen) nicht alles erklären zu können, sondern nur, dass es für alles eine rationale Erklärung gibt und bis jetzt spricht nichts dagegen.

Wissenschaft und Religion haben imho eins gemeinsam:
Beide erstellen seit Menschengedenken Theorien, warum sich alles so verhält wie wir es wahrnehmen.
Während die Wissenschaft diese Theorien jedoch in Frage stellt und sich ständig weiterentwickelt, bleibt die Religion bei ihren einen Theorie und sagt "Ich glaube es ist so und ich habe kein Interesse daran, es zu beweisen oder zu widerlegen.".



Zudem erschaffe ich mir keine eigene Gottheit, selbst wenn es dir so vorkommen mag. Der Glaube an Gott (oder eben eine damit verbundene höhere Macht) ist so alt wie die Menschheit selbst...da brauche ich mir nichts erfinden. Selbst wenn man plötzlich Beweise gegen die Existenz von Gott gefunden hätte, die beispielsweise besagen, dass damals irgendwelche Aliens (oder auch nur ein Alien), also höher entwickelte Spezies - diese Theorie, basierend auf dem Atheismus, ist nicht neu - auf die Erde kamen und die Menschen sie als Gott bezeichnet haben, würde man trotz allem auf heftigen Widerstand gegen diesen angeblichen Beweis stoßen, da man damit argumentieren würde, dass diese Beweise absichtlich so manipuliert worden wären, sodass sie glaubhaft erscheinen sollen. Immerhin ist die Religion nicht irgendeine Subkultur einer Gesellschaft, die erst kürzlich entstanden ist.
Klar ist die Religion so alt wie die Menschheit selbst.
Dass hier ist meine Theorie:
Die Menschen sahen Blitze, erlebten Erdbeben und Vukanausbrüche und auch sonst einfach jedes Detail der Natur und konnten nichts davon verstehen was um sie herum geschah. Also entwickelten sie ihre "Theorien" warum was so ist wie es ist. Irgend wann kam mal einer mit der Idee dass es eine höhere Existenz gebe, welche dass Geschen um sie herum kontrolliert und so kamen sie auf die erste Form der Religion. Dann haben sie verschiedenes ausprobiert und mit dieser "Gottheit" zu kommunizieren und dass was in scheinbaren Ergebnissen resultierte (Zufälle konnte man sich auch nicht erklären) wurde als erfolgreiche Kommunikation aufgefasst. Aus diesen Religionen entwickelten sich die uns heute bekannten Religionsformen (nichts hält so lange ohne sich wenigstens etwas zu entwickeln [zum Glück]).
Die einen glauben an einen Gott, die anderen an viele Götter, aber eines haben sie alle gemeinsam. Sie behaupten eine Erklärung für alles gefunden zu haben was wir nicht verstehen und heben die Menschheit damit in einen Status, den sie längst nicht hat, während sie andererseits deren Entwicklung bremst und zum großen Teil auch noch Tatsachen leugnet, ignoriert oder mit bescheuerten Behauptungen widerspricht.

Ich habe auch meine eigene Form an bestimmte "übernatürliche" Phänomene zu glauben, aber ich denke dass dies nichts mit irgend welchen höheren Wesen zu tun hat, sondern durchaus erklärt werden kann, wenn die Wissenschaft erst mal so weit kommt.
Eventuell gibt es ja "Multiversen" oder Ähnliches, dies würde schon mal vieles erklären.
Außerdem gibt es eigentlich schon so genug unglaubliches in der natürlichen Welt, ohne dass man sich eine übernatürliche dazu denken muss. Dafür muss man sich nur einmal die Sternenbilder ansehen und versuchen sich das ganze räumlich direkt vor sich vorzustellen...
Eigentlich reicht es ja schon an einem klaren Tag zum Mond hoch zu sehen und zu versuchen sich vorzustellen wie diese Kugel da oben im luftleeren Raum um uns herum kreist.
Und dann denkt man zum Vergleich an die alten christlichen (meine Favouriten:D) oder sonstigen religösen Bilder, wie man sich den "Himmel" vorzustellen hat.
Sorry, aber ich bin für die "unbedeutende" Kugel im Universum, anstatt der Scheibe mit der Kuppel drüber ;)



Nun, ich persönlich glaube nicht, dass es jemals Beweise gegen die Existenz von Gott geben wird. Bevor das passieren wird, haben wir bereits einen Weg gefunden von Galaxie(!) zu Galaxie zu reisen...und das ist für mich schon so gut wie unmöglich.

Dann finde doch mal einen Beweis "für" die Existenz von Gott, oder wie Mafiaaffe so gerne sagt "gegen die Existenz von Feen und Einhörnern". Sieh doch bitte mal ein, dass das kein Argument ist ;)



Solange du das Wort "Wahrscheinlichkeit" benutzt, bin ich zufrieden. Das Wort "Sicherheit" wäre schon wieder übertrieben.
Meines Wissens spricht die Wissenschaft immer von Theorien und sie behauptet nicht irgend etwas zu wissen, da sie alles in Frage stellt. Da liegt ja eben der Unterschied zur Religion, die alles behauptet zu wissen (Gott ist für alles verantwortlich was wir nicht verstehen), nur in Frage stellt, was gegen die Existenz einer Gottheit spricht und in einigen Fällen sogar viele Tatsachen leugnet.


Und wenn es verlangsamt, muss sich das Universum in einem Raum befinden, der eine gewisse Reibung verursacht. Also eine Schlussfolgerung, dass sich hinter den Grenzen unseres Universum etwas anderes befinden muss. Vielleicht ein noch größeres Universum und unseres wäre eine Art Galaxie. Eine Verstreckung in die Unendlichkeit sozusagen...

Möglich wäre es und auch nicht unwahrscheinlich.
Klingt nach allem anderen wie ein Argument für einen Gott;)
Außerdem ist die Gravitation die Kraft, welche die Ausdehung verlangsamt ;)
Dazu gibt es noch die Theorie der "Dunklen Materie" bzw. der "Dunklen Energie", was du wissen müsstest, wenn du den Thread aufmerksam verfolgst.



Wie gesagt, solange wir nicht wissen, was sich hinter den Grenzen unseres Universum befindet, können wir auch nicht mit Gewissheit sagen, dass die Zeit einen Anfang haben muss. Irgendein Raum muss sich dahinter befinden.
Anfang und Ende für Zeit und Raum als ganzes sind imho bloß Erfindungen des Menschen, da unser Verstand nicht in der Lage ist sich die Unendlichkeit vorzustellen.
Ich preferiere allerdings die Theorie des "ewigen Kreislaufes", mal gucken ob ich dass mal als Bild darstelle...

HunT
07.08.2010, 12:03
Musst du gleich so feindlich reagieren? Zuerst kommen die "religiösen" hier mit dem Argument dass es doch nicht sein kann, dass der Mensch "nur" durch Zufall entstanden ist und somit keinerlei wirkliche Bedeutung, bzw. einen "Sinn" für seine Existenz besitzt.
Jetzt heißt es plötzlich die Wissenschaft würde es sich anmaßen sagen zu können dass wir jemals alles verstehen würden oder dass wir bereits alles erklären könnten und damit den Menschen höher stellen, als er eigentlich ist. Wir sollen ja nur in Demut an unsere(n) Gott/Götter glauben und uns ja nicht anmaßen jemals alles erklären zu können.
Also zuerst sind wir uns unserer Bedeutung nicht bewusst und jetzt schätzen wir uns zu hoch ein, irgendwie scheint mir dass eine fast schon verzweifelte Attacke zu sein, um die Wissenschaft schlecht darstehen zu lassen.

Allerdings behauptet die Wissenschaft(ich fasse mal unter diesem Begriff zusammen) nicht alles erklären zu können, sondern nur, dass es für alles eine rationale Erklärung gibt und bis jetzt spricht nichts dagegen.

Wissenschaft und Religion haben imho eins gemeinsam:
Beide erstellen seit Menschengedenken Theorien, warum sich alles so verhält wie wir es wahrnehmen.
Während die Wissenschaft diese Theorien jedoch in Frage stellt und sich ständig weiterentwickelt, bleibt die Religion bei ihren einen Theorie und sagt "Ich glaube es ist so und ich habe kein Interesse daran, es zu beweisen oder zu widerlegen.".


Klar ist die Religion so alt wie die Menschheit selbst.
Dass hier ist meine Theorie:
Die Menschen sahen Blitze, erlebten Erdbeben und Vukanausbrüche und auch sonst einfach jedes Detail der Natur und konnten nichts davon verstehen was um sie herum geschah. Also entwickelten sie ihre "Theorien" warum was so ist wie es ist. Irgend wann kam mal einer mit der Idee dass es eine höhere Existenz gebe, welche dass Geschen um sie herum kontrolliert und so kamen sie auf die erste Form der Religion. Dann haben sie verschiedenes ausprobiert und mit dieser "Gottheit" zu kommunizieren und dass was in scheinbaren Ergebnissen resultierte (Zufälle konnte man sich auch nicht erklären) wurde als erfolgreiche Kommunikation aufgefasst. Aus diesen Religionen entwickelten sich die uns heute bekannten Religionsformen (nichts hält so lange ohne sich wenigstens etwas zu entwickeln [zum Glück]).
Die einen glauben an einen Gott, die anderen an viele Götter, aber eines haben sie alle gemeinsam. Sie behaupten eine Erklärung für alles gefunden zu haben was wir nicht verstehen und heben die Menschheit damit in einen Status, den sie längst nicht hat, während sie andererseits deren Entwicklung bremst und zum großen Teil auch noch Tatsachen leugnet, ignoriert oder mit bescheuerten Behauptungen widerspricht.

Ich habe auch meine eigene Form an bestimmte "übernatürliche" Phänomene zu glauben, aber ich denke dass dies nichts mit irgend welchen höheren Wesen zu tun hat, sondern durchaus erklärt werden kann, wenn die Wissenschaft erst mal so weit kommt.
Eventuell gibt es ja "Multiversen" oder Ähnliches, dies würde schon mal vieles erklären.
Außerdem gibt es eigentlich schon so genug unglaubliches in der natürlichen Welt, ohne dass man sich eine übernatürliche dazu denken muss. Dafür muss man sich nur einmal die Sternenbilder ansehen und versuchen sich das ganze räumlich direkt vor sich vorzustellen...
Eigentlich reicht es ja schon an einem klaren Tag zum Mond hoch zu sehen und zu versuchen sich vorzustellen wie diese Kugel da oben im luftleeren Raum um uns herum kreist.
Und dann denkt man zum Vergleich an die alten christlichen (meine Favouriten:D) oder sonstigen religösen Bilder, wie man sich den "Himmel" vorzustellen hat.
Sorry, aber ich bin für die "unbedeutende" Kugel im Universum, anstatt der Scheibe mit der Kuppel drüber ;)


Dann finde doch mal einen Beweis "für" die Existenz von Gott, oder wie Mafiaaffe so gerne sagt "gegen die Existenz von Feen und Einhörnern". Sieh doch bitte mal ein, dass das kein Argument ist ;)

Atheisten scheinen eine Sache grundlegend falsch zu verstehen. Sogar rational gedacht ergibt es keinen Sinn, wenn ich versuche die Existenz von Gott zu beweisen. Ein Glaube ist kein Glaube, wenn man das Ergebnis schon kennt. Insofern "wissen" wir nicht, sondern wie "glauben".

Und wie ich schon sagte, egal, wie viele mögliche Theorien du aufstellen wirst, um andere davon zu überzeugen, dass es keinen Gott gibt, sogar selbst wenn du Beweise finden wirst, würdest auf eine Menge an Widerstand stoßen, unabhängig davon, ob die Beweise echt sind oder nur manipuliert. Die Ursache dafür liegt einfach in der steinfesten Verankerung der Religion seit Menschengedenken. Die Menschen, die ohnehin in einer nicht allzu religösen Familie aufgewachsen sind, werden das am wahrscheinlichsten für Schwachsinn halten und eben auch diejenigen, denen es im Leben einfach zu gu geht. Andere dagegen wachsen in (mehr oder weniger) religiösen Familien auf und "vererben" ihren Glauben auch an ihre Kinder.


Meines Wissens spricht die Wissenschaft immer von Theorien und sie behauptet nicht irgend etwas zu wissen, da sie alles in Frage stellt. Da liegt ja eben der Unterschied zur Religion, die alles behauptet zu wissen (Gott ist für alles verantwortlich was wir nicht verstehen), nur in Frage stellt, was gegen die Existenz einer Gottheit spricht und in einigen Fällen sogar viele Tatsachen leugnet.

Es gibt durchaus einen Unterschied dazu, was existiert und wir verstehen können und dem was existiert und wir nicht verstehen können, weil unser Verstand für sowas nicht ausreicht. Wenn die Wissenschaft behauptet, es muss für alles eine Erklärung geben, so stimme ich dem zu. Allerdings liegt auch hier genau der Unterschied zwischen logischer und abstrackter Erklärungen (Unendlichkeit).


Klingt nach allem anderen wie ein Argument für einen Gott;)
Außerdem ist die Gravitation die Kraft, welche die Ausdehung verlangsamt ;)
Dazu gibt es noch die Theorie der "Dunklen Materie" bzw. der "Dunklen Energie", was du wissen müsstest, wenn du den Thread aufmerksam verfolgst.

Anfang und Ende für Zeit und Raum als ganzes sind imho bloß Erfindungen des Menschen, da unser Verstand nicht in der Lage ist sich die Unendlichkeit vorzustellen.
Ich preferiere allerdings die Theorie des "ewigen Kreislaufes", mal gucken ob ich dass mal als Bild darstelle...

Großartig! Jetzt haben wir zumindest noch ein paar Ansätze, über die sich Vermutungen anstellen lassen. Man, das wird ja immer interessanter...

Mafiaaffe
07.08.2010, 13:22
Ist das nicht dieses "Phenomen", dass man die ironischerwiese die "Teilchen Gottes" nennt, oder so

Nein, das Higgs-Boson hat damit nichts zu tun.



... also diese Partikel, welche nur nachgewiesen werden weil sie sich auf die Masse von Atomen niederschlagen? Die haben auch einen bestimmten namen, davon hab ich mal was gelesen. Ist für mich dennoch eine sehr sehr waghalsige Theorie, auch wenn sie logisch Nachvollziehbar klingt.

Das Gegenteil ist der Fall: Es kling nicht besonders logisch. Warum sollte "nichts" etwas wiegen? Aber es ist eine außergewöhnlich gute Theorie, da sie wie schon gesagt für die besten Vorhersagen in der Physik verantworlich ist. Außerdem ist das Energieniveau eines Teilchens nicht das Einzige was sie beeinflussen, das war lediglich ein Beispiel.


Also, dass mit dem "aus den Nichts". Selbst wenn sich alle Ladungen (Energien) des Universums gegenseitig aufheben ( = 0 sind), ist das keien wirkliche Erklärung

Ich finde es ist eine besonders elegante Erklärung, da sie auch die Vorstellung der Singulariät einfacher macht.


ich mein, du redst vom Nichts, was plötzlich aus Partikeln besteht. Dann ist das für mich auch nicht das "Nichts"... diese Partikel oder was auch immer müssen doch auch irgendwoher kommen... oder immer da gewesen sein.

Das Wichtige ist, dass es nicht nur aus Partikeln besteht, sondern auch aus gegenwirkenden Kräften. Wenn sich positive und negative Energien gegenseitig aufheben, ist eine Enstehung vollkommen voraussetzungslos.


Es gibt nur diese 2 möglichkeiten: Sie sind AUS etwas hervorgegangen, oder eben nicht weil sie schon immer existiert haben (anderenfalls wären sie nicht existent).

Eine der Möglichkeiten ist tatsächlich das unser Universum in einem anderem Vakuum enstanden ist. Allerdings würde auch das bedeuten, dass unsere Zeit mit dem Urknall began.
Eine andere Möglichkeit ist - so verrückt es sich aus anhören mag - das sämtliche Konzepte von Raum und Zeit mit dem Universum selbst entstanden sind.



Gibt es sowas überhaupt? Es gibt lediglich nur Tatsachen (Objektivität) und Meinungen (Subjektivität),

Eine objetive Meinung wäre z.B.: Das Univerum ist wie es ist, egal ob es uns gefällt oder nicht.



denn sogesehen kann jede Meinung richtig sein, wenn man sie von einem entsprechenden Blickwinkel aus betrachtet.

Wenn wir etwas aus einem verändertem Blickwinkel betrachten, ist es das genau Gegenteil von Objektivität.


Zudem erschaffe ich mir keine eigene Gottheit, selbst wenn es dir so vorkommen mag. Der Glaube an Gott (oder eben eine damit verbundene höhere Macht) ist so alt wie die Menschheit selbst...da brauche ich mir nichts erfinden.

Mal ganz absehen davon, dass die erste Behauptung falsch ist, ist das lediglich eine Wortspielerei. Ein Gott ist nicht gleich ein Gott, genausowenig wie nicht jedes Wirbeltier ein Mensch ist. Du schreibst deinem Gott ganz individuelle Fähigkeiten zu und demnach ist er nicht besser oder schlechter als jedes übernatürliche Wesen, was ich mir ausdenken könnte.


Selbst wenn man plötzlich Beweise gegen die Existenz von Gott gefunden hätte, die beispielsweise besagen, dass damals irgendwelche Aliens (oder auch nur ein Alien), also höher entwickelte Spezies - diese Theorie, basierend auf dem Atheismus, ist nicht neu - auf die Erde kamen und die Menschen sie als Gott bezeichnet haben, würde man trotz allem auf heftigen Widerstand gegen diesen angeblichen Beweis stoßen, da man damit argumentieren würde, dass diese Beweise absichtlich so manipuliert worden wären, sodass sie glaubhaft erscheinen sollen.

Das ist keine Theorie, sondern eine absolut lächerliche Hypothese, die selbst wenn sie war sein würde, keinesfalls gegen die Existenz eines Gottes sprechen würde.


basierend auf dem Atheismus
*Facepalm* (http://www.allmystery.de/dateien/mt2402,1263136611,facepalm.jpg)


Immerhin ist die Religion nicht irgendeine Subkultur einer Gesellschaft, die erst kürzlich entstanden ist.

Das kommt darauf an. Wenn wir beispielsweise von Scientology, dem Mormonentum oder den Cargo-Kulten (http://de.wikipedia.org/wiki/Cargo-Kult) reden ist sie das schon und es gibt keinen Grund anzunehmen das z.B.: das Christentum anders entstaden wäre.


Und wenn es verlangsamt, muss sich das Universum in einem Raum befinden, der eine gewisse Reibung verursacht. Also eine Schlussfolgerung, dass sich hinter den Grenzen unseres Universum etwas anderes befinden muss.

What? (http://humour.200ok.com.au/img/pancake_bunny.jpg) Die Ausdehnung ist auf die Form des Universums zurückzuführen und lässt absolut keine Rückschlüsse darauf ziehen, ob sich etwas außerhalb des Universums befindet.


Möglich wäre es und auch nicht unwahrscheinlich

Es gibt absolut keine Möglichkeit irgendwelche Angaben über Wahrscheinlichkeiten in diesem Fall zu machen.


Wie gesagt, solange wir nicht wissen, was sich hinter den Grenzen unseres Universum befindet, können wir auch nicht mit Gewissheit sagen, dass die Zeit einen Anfang haben muss.

Stell dir mal vor du würdest dich in einem 5m³ großen Raum befinden der sich mit einer gleichmäßigen Geschwindigkeit von 1m³ pro Minute ausdehnt. Du könntest jetzt mit Sicherheit sagen das dieser Raum vor 5 Minuten noch nicht existiert hat und es spielt hierbei absolut keine Rolle, was sich außerhalb dieses Raumes befindet.


Während die Wissenschaft diese Theorien jedoch in Frage stellt und sich ständig weiterentwickelt, bleibt die Religion bei ihren einen Theorie und sagt "Ich glaube es ist so und ich habe kein Interesse daran, es zu beweisen oder zu widerlegen.".

Theorien im wissenchaftlichem Sinne liegen Fakten zu Grunde. Religionen können deshalb nur als Hypothesen betrachtet werden, an denen, selbst im Angischt von Beweisen die dagegen sprechen, festgehalten wird.


Anfang und Ende für Zeit und Raum als ganzes sind imho bloß Erfindungen des Menschen, da unser Verstand nicht in der Lage ist sich die Unendlichkeit vorzustellen.

Hier muss ich energisch widersprechen. Wir ändern Daten nicht damit sie uns besser gefallen oder damit wir damit rechnen können. Einsteins Relativitätstheorie z.B.: verliert ihre Gültigkeit im Bereich der Singulariät, deshalb verwerfen wir dieses Konzept jedoch nicht oder denken uns einfach eins aus.
Wir sagen das, was jeder ehrliche Mensch dann tun würde: "Ich weiß es nicht." Was wir aber wissen ist, dass weder Raum noch Zeit unendlich sind und das können wir heute mit Sicherheit sagen.

HunT
07.08.2010, 14:12
@Mafiaaffe: Ich kann teilweise echt nur beherzt lachen. Vor allem der Teil, dass Raum und Zeit begrenzt sein sollen...wenn man das, was hinter den Grenzen unseres Universums ignoriert, mag das vielleicht zutreffen. Zudem solltest du bitte auch richtig zitieren, du verwirrst dich ja schon selbst.

1337_alpha
07.08.2010, 14:15
@Mafiaaffe: Ich kann teilweise echt nur beherzt lachen. Vor allem der Teil, dass Raum und Zeit begrenzt sein sollen...wenn man das, was hinter den Grenzen unseres Universums ignoriert, mag das vielleicht zutreffen. Zudem solltest du bitte auch richtig zitieren, du verwirrst dich ja schon selbst.

Wenn du keine Gegenargumente mehr hast, dann lass es sein :roll:

HunT
07.08.2010, 14:30
Wenn du keine Gegenargumente mehr hast, dann lass es sein :roll:

Wenn du selbst nichts sinnvolles beizutragen hast, als immer nur dieselben lächerlichen (und mittlerweile ermüdenden) Aussagen, dann sei besser still.

Cephei
07.08.2010, 14:31
Ruhig ruhig...

Ihr habt ja beide Recht.

1337_alpha
07.08.2010, 14:45
Wenn du selbst nichts sinnvolles beizutragen hast, als immer nur dieselben lächerlichen (und mittlerweile ermüdenden) Aussagen, dann sei besser still.

Ich bin hier zum größten Teil stiller Mitleser und bin sehr interessiert an diesem Thema
Aber solche Kommentare wie diese stören einfach nur
Sie sind ohne Sinn und Zweck

Mafiaaffe
13.08.2010, 20:27
Ich habe mir mal die Zeit genommen meine Gründe für den "Anti-Theismus" niederzuschreiben:

Warum also "Anti-Theismus"?

Wir leben in einer Gesellschaft, die es als eine Selbverständlichkeit ansieht, dass wir unseren Kinder beibringen, es sei eine größere Tugend, an absurden Überzeugungen festzuhalten, als kritisch zu Denken oder aufgeschlossen gegenüber neuen Ideen zu sein. Sogar in unserem Schulsystem wird scheinbar diese Ansicht vertreten. Denn Religion wird in den meisten Bundesländern immer noch als Grundfach unterrichtet. Allerdings habe ich noch nie etwas über das Fach "Philosophie" gehört - und wäre es nicht viel wichtiger unseren Kindern bei zu bringen wie sie richtig denken, anstatt ihnen einzutrichtern was sie zu denken haben?
Wir sind erschreckt, wenn wir über die systematische geistliche versklavung Nordkoreas oder anderer kommunistischer Länder hören, aber ist das, was wir unseren Kindern antun, wenn wir sie mit der Ehrfurcht vor einem unsichbarem allmächtigem Diktator aufziehen, denn wirklich so anders?
Ich unterstelle hier natürlich niemandem böse Absichten, teilweise tun wir dies aus Paranoia, hauptsächlich aber weil wir unter der Illusion leiden, dass religiöser Glaube sie zu besseren Menschen macht.

Sicher ist eine solche Indoktrinierung nicht immer oder sogar in den wenigsten Fällen potenziell gefährlich, aber nur in einer Gesellschaft, die von uns verlang solche Überzeugungen zu respektieren, kann auch der Fanatismus überleben.

Es ist beinnahe unmöglich rassistische, homophobe oder sexistiche Einstellungen rational zu vertreten, aber unglaublich einfach diese auf religiöser Ebene nicht nur zu verteidigen, sondern auch noch Respekt für solche Ansichten zu verlangen.

Autoritäre Personen erzählen uns immer wieder, oft weil sie es selbst nicht besser wissen, dass die Religion oder der Glaube etwas Gutes ist. Aber kann mir auch nur einer eine moralische Handlung nennen, die ein Gläubiger ausführen würde, ein Ungläubiger aber nicht? Ich bin mir sicher, dass wenn ich die Frage umdrehen würde, mir die meisten hier, sofort einige Beispiele nennen könnten - Selbstmordattentate und die genitale Verstümmelung von Kindern sind nur 2 davon.

Was uns zu einem der Hauptprobleme bring, welches nähmlich oft nicht die Religion selber, sondern der übermäßige (und vorallem unverdiente) Respekt ist, der uns gegenüber ihr eingetrichtert wird. Nehmen wir als Beispiel mal den Papst: Dieser Mann vertritt die Anischt, dass Kondome die Ausbreitung von HIV verschlimmern. Durch seine Autorität, die im ausschließlich aufgrund seiner religiösen Überzeugungen zugesprochen wird, ist er indirekt, nicht nur an einer erhöhten Verbreitung der Krankheit schuld, sondern auch daran, dass Tausende von Kindern mit diesem tödlichem Virus geboren werden, von denen viele nichtmal das 8 Lebensjahr erreichen - "Völkermordende Dummheit", wie es Sam Harris bezeichnete. Menschen die so welche Ansichten öffentlich vertreten haben unseren Respekt nicht verdient und noch weniger unsere Aufmerksamkeit und jeder andere Mensch (der nicht religiös ist) würde auch keines von beiden bekommen - bestenfalls würden wir ihn ignorieren, schlimmstenfalls in eine geschlossene Anstallt einweisen lassen.
Natürlich ist das nur ein Beispiel unter vielen. Ich hätte auch die ritualle Tötung von Tieren an muslimischen Feiertagen, welche hier in Deutschland seit dem 23.11.2006! erlaubt ist, aufführen können. Hierbei wird einem Tier, hauptsächlich Ziegen oder Schafen, ohne Betäubung die Kehle durchgeschnitten und es wird darauf gewartet, dass es verbluttet (was natürlich höchst langsam und qualvoll passiert). Welcher geistlich gesunde Mensch würde ein solches Urteil fällen? Die Antwortet lautet natürlich: Keiner - es sei denn die Kläger wären religiös Motiviert.


Sicherlich, und das will ich gar nicht abstreiten, hat die Religion auch einige gute Seiten z.B. kann sie Trost spenden (wobei wir uns hier fragen müssen wie tröstent eine falsche Hoffnung wirklich sein kann), aber wir müssen auch erkennen, dass sie gegenwärtig die größte Hürde für den Aufbau einer globalen Zivilisation darstellt.

Denn wie uns die Geschichte, sowie auch die Moderne zeigt, ist der blinde Gehorsam, egal ob gegenüber einer religiösen oder politischen Ideologie, niemals der Grundfeiler für eine funktionierende Gesellschaft, in der jeder Mensch unabhängig von Hautfarbe, Geschlecht, Nationalität oder sexuäler Orientierung mit gleicher Würde und Respekt behandelt wird.


--------------------
Abschließend möchte ich noch anmerken, dass sich natürlich der Auffassung bin, dass jeder das Recht haben sollte zu glauben was er für richtig hält. Allerdings sollte niemand von einem anderem Respekt für seine Überzeugungen verlangen - denn Respekt ist meiner Meinung nach nicht etwas, was man verlangen sollte, sondern etwas, was man sich verdienen sollte und eine Überzeugung, die ausschließlich oder zumindest größtenteils positive Effekte mit sich bringt, würde Respekt zur Selbstverständlichkeit machen.

1337_alpha
13.08.2010, 20:44
Denn Religion wird in den meisten Bundesländern immer noch als Grundfach unterrichtet. Allerdings habe ich noch nie etwas über das Fach "Philosophie" gehört - und wäre es nicht viel wichtiger unseren Kindern bei zu bringen wie sie richtig denken, anstatt ihnen einzutrichtern was sie zu denken haben?
.

Religion ist zumindest in Baden-Württemberg kein Plfichtfach mehr
Man kann wahlweise auch Ethik wählen, was ja mehr oder weniger auch Philosophie beinhaltet

Mafiaaffe
13.08.2010, 20:50
Religion ist zumindest in Baden-Württemberg kein Plfichtfach mehr
Man kann wahlweise auch Ethik wählen, was ja mehr oder weniger auch Philosophie beinhaltet

Deswegen habe ich auch "in den meisten" und nicht "in allen" Bundesländern geschrieben.

ScoR
13.08.2010, 20:52
Bei uns an ein paar oeffentlichen Schulen gibt es sogar das Fach Philosophie.
Simon: Bei euch kann man Religion in der 5. Klasse abwaehlen? Ich denke nicht.
Bei uns geht es auf jedenfall nicht, hier kann man die ersten Sachen erst am Anfang der 9 abwählen.

Mafiaaffe
13.08.2010, 20:55
Bei uns an ein paar oeffentlichen Schulen gibt es sogar das Fach Philosophie.

I stand corrected.

HunT
13.08.2010, 23:11
Wir leben in einer Gesellschaft, die es als eine Selbverständlichkeit ansieht, dass wir unseren Kinder beibringen, es sei eine größere Tugend, an absurden Überzeugungen festzuhalten, als kritisch zu Denken oder aufgeschlossen gegenüber neuen Ideen zu sein. Sogar in unserem Schulsystem wird scheinbar diese Ansicht vertreten. Denn Religion wird in den meisten Bundesländern immer noch als Grundfach unterrichtet. Allerdings habe ich noch nie etwas über das Fach "Philosophie" gehört - und wäre es nicht viel wichtiger unseren Kindern bei zu bringen wie sie richtig denken, anstatt ihnen einzutrichtern was sie zu denken haben?

Ich weiß nicht, auf welche Schule du gegangen bist und schon garnicht, in welchem Land diese Schule war, aber Religion an heutigen Schulen und auch zu meiner Zeit ist nichts anderes als Philosophie. Dort wird dir nicht auf fanatische Weise beigebracht, was du zu denken hast. Hey, auf meiner Schule haben wir in Religion sogar fast nur Filme geschaut, die etwas mit Religion zu tun haben, wie z.B. "Der Exorzist". Danach saßen wir am Tisch und haben mit dem Lehrer ausgiebig diskutiert, warum das nicht möglich ist. Ein anderes Mal haben wir uns einen Thriller über List und Betrug angeschaut (weiß den Namen nicht mehr) und dann diskutiert, warum man so mit seinen Mitmenschen nicht umgehen darf. Ich finde, da hat man ne Menge gelernt.

"Indoktrination" klingt für mich nach altem Denken. Schwarz/Weiß Denkmuster. Nur weil jemand an Gott glaubt, ist er also "indoktriniert"? Du verwechselst da was. Religion, wenn sie richtig beigebrach wird, hat keinen Platz für Fanatismus. Fanatismus entsteht durch Irrglaube oder Pseudo-Glaube. Wenn also Menschen andere Menschen für einen Glauben töten, hat das nichts mit der Religion zu tun, an die die Menschen glauben sollten. Im Gegenteil, Religion soll ein friedliches Zusammenleben und gegenseitge Aktzepanz bringen.

Wenn Menschen sich also gegenseitig für einen Glauben umbringen, dann mache ich dafür die Menschen selbst verantwortlich, nicht die Religion. Ich kann nicht behaupten, so wie du es gerne behauptest, dass die Religion uns das Denken abnehmen soll. Als Atheist kann man es sich auch ziemlich einfach machen, indem man sowas behauptet, gleichzeitig aber die Gegenseite für Behauptungen, geprägt von Unwissenheit, zu beschuldigen. Beidseitige negative Behauptungen über das gegenüberliegende Lager, geprägt von Unwissenheit bzw. mangelndem Verständnis über des anderen. Wo soll hier die Vernunft sein?

Und außerdem redest zu ziemlich viel von Respekt. Respekt ist jedoch etwas anderes als Aktzeptanz. Kein Gottes erfurchtiger Mensch, der friedlich die Religion vertritt, wird dich nach Respekt bitten, sondern nur darum, dass du es aktzeptierst was seine Ansichten sind. Erwarte jedoch nicht gleiches, wenn du es selber nicht tust. Es ist ein Nehmen und Geben.

Bei Gelegenheit, wenn ich mal Zeit finde und ein Buch von Stephen Hawking und sein Universum fertiggelesen habe, werde ich hier vielleicht auch mal meine Sicht der Dinge niederschreiben.

TheMegaMaster
14.08.2010, 01:14
Wenn also Menschen andere Menschen für einen Glauben töten, hat das nichts mit der Religion zu tun, an die die Menschen glauben sollten. Im Gegenteil, Religion soll ein friedliches Zusammenleben und gegenseitge Aktzepanz bringen.

Das soll sie vielleicht, aber dennoch lässt sich eine enorme Anzahl an Konflikten durch die Existenz von Religionen begründen.

zezeri
14.08.2010, 07:32
Sie haben aber auch Potential, andere Konflikte (politische/wirtschaftliche Interessen) zu verhindern. Nur, dass sie ja oft auch gerade dafür manipuliert werden :/

Cephei
14.08.2010, 13:40
Philosophie gibt es an jeder größeren Schule, teilweise auch erst nach der 10.
Und in "Religionsunterricht" lernen Schüler etwas über die Religionen.
Das hat einfach rein garnichts mit Glauben zu tun.

HunT
14.08.2010, 14:03
Das soll sie vielleicht, aber dennoch lässt sich eine enorme Anzahl an Konflikten durch die Existenz von Religionen begründen.

Sorry, aber jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Wenn da welche aufgrund falscher Überzeugungen Fanatismus ausüben, kann man dafür nicht die Religion verantwortlich machen, sondern die Menschen, die anderen die Religion auf falsche Weise beibringen.

Aber es ist natürlich immer einfacher zu sagen, dass die Religion an allem Übel die Schuld trägt. Killerspiele sollen ja auch die Ursache für Amokläufe sein...angeblich.

M3nTo5
14.08.2010, 14:48
Ich hatte von der ersten bis zur vierten Klasse christlichen Religionsunterricht.
5.-6. war gemischt; danach stand für meine Klasse kein Religionslehrer zur Verfügung und es wurde statdessen Werte und Normen unterrichtet, ein wesentlich besseres Fach wie ich finde.

Ninja18
14.08.2010, 15:35
Wir haben jetz (13. Klasse) im Katholischen Religionsunterricht Gotteskritik ^^ wird bestimmt interessant

Mafiaaffe
14.08.2010, 21:25
Ich weiß nicht, auf welche Schule du gegangen bist und schon garnicht, in welchem Land diese Schule war, aber Religion an heutigen Schulen und auch zu meiner Zeit ist nichts anderes als Philosophie. Dort wird dir nicht auf fanatische Weise beigebracht, was du zu denken hast.

Von fanatisch war in diesem Zusammenhang nie die Rede. Es hat evolutionäre Gründe warum Kinder unhinterfragt die meisten Sachen glauben, die ihnen ihre Eltern oder andere autoritäre Personen erzählen und diese Ansichten oft bis zum erwachsenen Alter beibehalten.

Auch sah mein Religionsunterricht ganz anders aus, wir mussten z.B. Aufsätze darüber schreiben, warum es wichtig ist an einen Gott zu glauben, außerdem wurden uns Dinge gepredigt wie: ohne einen Gott würde die Menschheit untergehen u.Ä. und ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass dein Religionunterricht sich ausschließlich auf philosophische Aspekte beschränkt hat, dann wäre es kein Religionsunterricht mehr. Aber selbst wenn, bundesweit ist es sicherlich nicht so.


Hey, auf meiner Schule haben wir in Religion sogar fast nur Filme geschaut, die etwas mit Religion zu tun haben, wie z.B. "Der Exorzist". Danach saßen wir am Tisch und haben mit dem Lehrer ausgiebig diskutiert, warum das nicht möglich ist.

Nun, der Papst ist da anderer Meinung. Sogar der Vatikan hat seinen eigenen Exorzisten und besonders in Osteuropa und Afrika wird Exorzismus noch heute praktiziert.


"Indoktrination" klingt für mich nach altem Denken. Schwarz/Weiß Denkmuster. Nur weil jemand an Gott glaubt, ist er also "indoktriniert"?

Das habe ich nicht behauptet, obwohl es in den meisten Fällen sicherlich wahr ist. Du würdest sicherlich nicht an einen Gott glauben hätten deine Eltern dich nicht mit diesem Glauben erzogen und wie gesagt ich mache hier keinem Vorwürfe. Ich habe aus dem gleichem Grund, lange Zeit an einen Gott geglaubt und diese Ansicht mit ähnlichen irrationallen Argumenten vertreten, wie du jetzt.

Wie auch immer, meine Kritik galt der Religion, nicht dem Glauben an einem Gott. Es gibt eine vielzahl von Theisten die sich nicht als Religiös bezeichnen.


Religion, wenn sie richtig beigebrach wird, hat keinen Platz für Fanatismus.

Fanatismus Definition:
"Als Fanatismus (von fr: fanatique oder lat. fanaticus; göttlich inspiriert) bezeichnet man im engeren Sinn das Besessensein von einer Idee, Vorstellung oder Überzeugung („ein fanatischer Anhänger einer Ideologie oder einer Gruppierung“)...
...Erscheinungsformen von Überzeugungen, die häufig in fanatischer Weise vertreten werden, sind u. a. extremistische Ideologien, Rassimuss, Fundamentalismus und religiöser Fanatismus."

Fanatismus ist die wahre Form der Religion. Besonders der Koran verlangt eine wörtliche Auslegung. Ein Muslim der behauptet, dass der Islam die Religion des Friedens ist und Nächstenliebe verbreitet, mag ein guter Mensch sein, aber er ist kein guter Muslim genausowenig wie ein Christ, der für gleiche Rechte für Homosexuelle eintritt sicherlich ein guter Mench ist, aber gemäß der Bibel kein guter Christ.


Fanatismus entsteht durch Irrglaube oder Pseudo-Glaube.

Genaugenommen ist der moderate Glaube, Pseudo-Glaube, da er oft in keinem Fall mit den heiligen Schriften, der jeweiligen Religion vereinbar ist. Die Bibel ruft ganz klar zur Steinigung ungehorsamer Kinder und zum Mord an Homosexuellen auf und fordert für die Arbeit am Sabbat die Todestraffe etc. Das neue Testament verwirft diese Regeln nicht, ganz im Gegenteil, auch wenn viele moderate Christen versuchen, dir genau das weiß zu machen und eine metaphorische Auslegung macht in diesen Fällen keinen Sinn.
Auch wenn in der Bibel, im Gegensatz zum Koran, nie erwähnt wird, dass sie wörtlich genommen werden muss, tun viele Christen besonders in Amerika genau das. So setzen sich einige beispielsweise in Demonstrationen für die Hinrichtung von Homosexuellen ein, in besonders extremen Fällen begehen sie sogar Morde z.B. an Abtreibungsärzten (welch Ironie).


Wenn also Menschen andere Menschen für einen Glauben töten, hat das nichts mit der Religion zu tun, an die die Menschen glauben sollten. Im Gegenteil, Religion soll ein friedliches Zusammenleben und gegenseitge Aktzepanz bringen.

Wenn Menschen sich also gegenseitig für einen Glauben umbringen, dann mache ich dafür die Menschen selbst verantwortlich, nicht die Religion.

...sagte der Papagei.

Es sind die heiligen Texte, die zum Terror aurufen, der Koran benutzt sogar genau dieses Wort! und es sind die heiligen Texte die zum Mord an Ungläubigen Homosexuellen etc. aufrufen. Die Islamisten die im Namen ihrer Religion töten, tun nur das was ihre Religion von ihnen verlangt, genau wie die Selbstmordattentätter - diese Leute sind fest davon überzeugt, das absolut Gute zu tun: den Willen ihres Gottes und dafür sind sie bereit sogar ihr Leben zu geben.

"Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit oder ohne sie würden gute Menschen Gutes tun und böse Menschen Böses. Aber damit gute Menschen Böses tun, dafür bedarf es der Religion." - Steven Weinberg


Ich kann nicht behaupten, so wie du es gerne behauptest, dass die Religion uns das Denken abnehmen soll.

Wo kommt das Universum her? Gott hat es gemacht. Wo kommt der Mensch her? Gott hat ihn gemacht. Wo kommt Sonne, Mond und Erde? Gott... etc. und die gleiche Denkweise verfolgst du auch. Beispiel: Wo kommt Moral her? Gott. Was liegt außerhalb des Universum? Gott. Wo kommen Gefühle her? Von deiner Seele. Wo kommt deine Seele her? Gott.

Das ist die genaue Definition des Nichtdenkens, selbst ein Papagei kann solche Schlüsse ziehen. Gott ist nur eine unehrliche Art zu sagen, dass man keine Ahnung hat und er ist eine Beleidigung für alle jene Leute, die versuchen wirklich Antworten auf solche Fragen zu finden.


Als Atheist kann man es sich auch ziemlich einfach machen, indem man sowas behauptet, gleichzeitig aber die Gegenseite für Behauptungen, geprägt von Unwissenheit, zu beschuldigen.

Der Unterschied ist das ein Atheist sagt wenn er etwas nicht weiß und anschließend oft versucht wirkliche Antworten auf diese Dinge zu finden. Ein Theist schaltet in solchen Fällen einfach sein Gehirn aus und sagt Gott wars. Das ist zugleich unehrlich und ignorant.


Und außerdem redest zu ziemlich viel von Respekt. Respekt ist jedoch etwas anderes als Aktzeptanz. Kein Gottes erfurchtiger Mensch, der friedlich die Religion vertritt, wird dich nach Respekt bitten, sondern nur darum, dass du es aktzeptierst was seine Ansichten sind.

Es ist mir vollkommen egal, was jemand privat glaubt. Wenn sich allerdings jemand öffentlich hinstellt, um seine Überzeugungen, egal welcher Art, zu vertretten, muss ich das weder akzeptieren noch respektieren.


Erwarte jedoch nicht gleiches, wenn du es selber nicht tust. Es ist ein Nehmen und Geben.

Ich würde niemals Respekt oder Akzeptanz für eine Überzeugung verlangen. Ganz im Gegenteil. Sollte ich Ansichten vertreten, die möglicherweise negative Folgen auf das Allgemeinwohl hätten, würde ich sogar hoffen, dass mich jemand darauf aufmerksam macht und mir so die Möglichkeit gibt diese zu überdenken.


Das soll sie vielleicht, aber dennoch lässt sich eine enorme Anzahl an Konflikten durch die Existenz von Religionen begründen.

Das ist ein wichtiger Punkt. Oft sind diese Kriege zwischen zwei oder mehr religiösen Gruppen, nichtmal religiös motiviert. Aber ohne die Religion gebe es keine Möglichkeit, Freund oder Feind überhaupt auseinander zu halten.


Sie haben aber auch Potential, andere Konflikte (politische/wirtschaftliche Interessen) zu verhindern.

Nenn mir einen Fall, wo die Religion jemals einen Krieg verhindert hat.


Sorry, aber jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Wenn da welche aufgrund falscher Überzeugungen Fanatismus ausüben, kann man dafür nicht die Religion verantwortlich machen, sondern die Menschen, die anderen die Religion auf falsche Weise beibringen.

Es gibt teilweise sehr erschreckende Aufnahmen aus dem islamischen Fernsehen, beispielsweise die eines 3 Jahre alten Mädchens das Hass gegenüber Juden predigt. Auf diese Ansichten, wird sie wohl kaum selbst gekommen sein.
Das Gleiche gilt natürlich auch für andere Fundamentalisten, egal welcher Art, auch die werden diese Ansichten, nicht selbst in ihre Köpfe gepflanzt haben.

In beiden Fällen ist deine Aussage: "Menschen, die anderen die Religion auf falsche Weise beibringen" nichtig. Denn diese Menschen leben ihre Religion wortwörtlich, nach ihrem "heiligem" Text.


Aber es ist natürlich immer einfacher zu sagen, dass die Religion an allem Übel die Schuld trägt.

Das habe ich nie behauptet und ich würde es auch nie behaupten. Allerdings würde es sehr viel weniger Übles geben, ohne die Religion.

HunT
14.08.2010, 23:17
Das habe ich nie behauptet und ich würde es auch nie behaupten. Allerdings würde es sehr viel weniger Übles geben, ohne die Religion.

Ähm...soll ich dir einen Spiegel geben oder merkst du das selbst nicht mehr? Du behauptest zwar nicht, dass die Religion die Schuld am Übel dieser Welt trägt und dennoch sagst du, dass es weniger Übel gebe, ohne Religion? Langsam wirds echt paradox. Hey, ohne Geld wären wir nicht so machtgierig! Also schafft Geld ab! Ohne Technik würden wir weniger vorm Fernsehen oder PC hocken und stattdessen mehr miteinander in der freien Natur unternehmen! Schafft Technik ab!

Du bist nahezu bessesen danach, jeden Aspekt meiner Ansicht mit immer und immer und immer den gleichen Vorurteilen zu widerlegen, beachtest jedoch nicht den Inhalt, den ich zu vermitteln versuche. Weißt du, wie ich sowas nenne? Ignoranter Fanatismus! Ich sagte doch, das Leben ist Geben und Nehmen und wenn du die friedliche Ansicht anderer nicht atzeptieren willst, warum sollte ich das bei dir tun? Wenn du glaubst, dass meine Ansicht dem Allgemeinwohl schadet, wie kommst du zu der Überzeugung, dass deine Ansicht nicht vielleicht noch schlimmer ist? Natürlich, ist ja schließlich deine "wissenschaftliche" Überzeugung...das ich nicht lache. Ich kann mich nur wiederholen: Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich. Wenn Religion dazu benutzt wird, um Kriege zu führen, dann nur, weil es von Menschen mit falscher Lehre beigeracht wurde. Religion und Kriege haben nichts gemeinsam...nichtmal im Entferntesten.

Du wirst staunen, was ich für Zusammenhänge über Religion und Wissenschaft in Stephen Hawkings Buch über das Universum lese. Hätte ich selbst nicht erwartet. Der Graben zwischen Religion und Wissenschaft wird nur von Fanatikern vertreten, von Menschen mit beschränkter Sicht der Dinge, aber nicht von Menschen, die nach der Wahrheit suchen.

Affenzahn375
15.08.2010, 00:08
Ähm...soll ich dir einen Spiegel geben oder merkst du das selbst nicht mehr? Du behauptest zwar nicht, dass die Religion die Schuld am Übel dieser Welt trägt und dennoch sagst du, dass es weniger Übel gebe, ohne Religion? Langsam wirds echt paradox.

...
aber nicht von Menschen, die nach der Wahrheit suchen.

1) lesen ist kunst...:roll:
-du sagtest, es sei einfach zu behaupten, religion sei an ALLEM übel schuld
-er sagte, dass er religion nicht für ALLES übel verantwortlich macht, aber für manches

2) wo wird denn nach warheit gesucht, wenn man behauptet, dass gott alles erschaffen hat, und das die bibel gottes wort ist?
genesis allein hebelt schon viele wissenschaftliche theorien aus.
ginge es nach der bibel, gäbe es praktisch keinen platz mehr für wissenschaft

HunT
15.08.2010, 13:52
1) lesen ist kunst...:roll:
-du sagtest, es sei einfach zu behaupten, religion sei an ALLEM übel schuld
-er sagte, dass er religion nicht für ALLES übel verantwortlich macht, aber für manches

2) wo wird denn nach warheit gesucht, wenn man behauptet, dass gott alles erschaffen hat, und das die bibel gottes wort ist?
genesis allein hebelt schon viele wissenschaftliche theorien aus.
ginge es nach der bibel, gäbe es praktisch keinen platz mehr für wissenschaft

Zu 1: Das eine schließt das andere nicht aus. Wie man es dreht und wendet, Religion ist seiner Definition nach völlig überflüssig. Ich sehe das anders. Viel mehr sollte man nicht einen Graben zwischen Religion und Wissenschaft aushebeln, sondern versuchen, beide zu verstehen. Wissenschaft ist nicht perfekt, der Mensch ist nicht perfekt und Religion ist auch nicht perfekt.

Zu 2: Es wird nicht behauptet, dass Gott alles erschaffen hat, sondern es wird die Möglichkeit in Betracht gezogen. Vor allem, weil man Gott nicht definieren kann. Ist Gott irgendeine Art dunkle Energie? Eine Art Wesen, dass ein Experiment in seiner Welt durchgeführt und ein Universum erschaffen hat? Was genau ist Gott?

Ich habe darüber hinaus mal etwas weitergedacht. Was wäre, wenn man beweisen könnte, dass es einen Gott, in welcher Form auch immer, gibt? Würde sich dadurch in der Welt irgendetwas ändern? Nein, denn die Religion wird sagen: "Hier, ihr Ungläubigen, da habt ihr euren Beweis!" und die Wissenschaft wird sagen: "Das ist doch nur messbare Energie! (als Beispiel)" Ungeachtet dessen, dass beide Aussagen, das ein und selbe ergeben würden.

Affenzahn375
15.08.2010, 15:49
Zu 1:Wissenschaft ist nicht perfekt, der Mensch ist nicht perfekt und Religion ist auch nicht perfekt.

Zu 2: Was genau ist Gott?

Ich habe darüber hinaus mal etwas weitergedacht. Was wäre, wenn man beweisen könnte, dass es einen Gott, in welcher Form auch immer, gibt? Würde sich dadurch in der Welt irgendetwas ändern? Nein, denn die Religion wird sagen: "Hier, ihr Ungläubigen, da habt ihr euren Beweis!" und die Wissenschaft wird sagen: "Das ist doch nur messbare Energie! (als Beispiel)" Ungeachtet dessen, dass beide Aussagen, das ein und selbe ergeben würden.

1) behauptet niemand, behauptet niemand, behaupten sehr wohl leute
religion ist auch meiner meinung nach überflüssig. sag mir soch, wofür die menschen eine religion benötigen?

2) reden wir jetzt von einer religion, die sich auf die bibel bezieht?
laut bibel ist der mensch ein abbild gottes

wäre die welt heute anders, wenn es niemals religionen gegeben hätte, und die menschen schon immer nach
natürlichen erklärungen gesucht hätten?
ja

Mafiaaffe
15.08.2010, 16:53
Ähm...soll ich dir einen Spiegel geben oder merkst du das selbst nicht mehr? Du behauptest zwar nicht, dass die Religion die Schuld am Übel dieser Welt trägt und dennoch sagst du, dass es weniger Übel gebe, ohne Religion? Langsam wirds echt paradox.

Siehe Affenzahns Post.


Hey, ohne Geld wären wir nicht so machtgierig! Also schafft Geld ab! Ohne Technik würden wir weniger vorm Fernsehen oder PC hocken und stattdessen mehr miteinander in der freien Natur unternehmen! Schafft Technik ab!

Was für Analogien.

Erstens wären wir ohne Geld genauso machtgierig wie jetzt auch. Wir würden aber unser Bedürfnis nach Macht auf andere Weise befriedigen müssen. Außerdem würde unsere gesamte Weltwirtschaft zusammenbrechen und Anarchie herschen.

Nehmen wir mal an ich hätte eine Keksfabrik, ohne Geld könnte ich meine Angestellten nur mit Keksen bezahlen, wenn ich mir eine Auto kaufen wollte, müsste ich es mit Keksen bezahlen. Was ist wenn ich Krank wäre und mein Arzt momentan gar keine Lust auf Kekse hat? Was wäre mit öffentlichen Einrichtungen wie Schulen oder der Polizei wie würden wir sie "bezahlen"? Zu behaupten, dass eine Welt ohne Geld, mit einer Welt ohne Religion auch nur ansatzweise zu vergleichen ist, ist vollkommen realitätsfremd.

Zweitens würden in einer Welt ohne Technologie, sicher mehr Menschen etwas in der freien Natur unternehmen. Aber auch in einer Welt mit Technologie steht es jedem frei wie die Amish oder irgenwelche Naturvölker zu leben. Niemand wird gezwungen sich einen Fernseher zu kaufen, seine Nahrung in einem Kühlschrank aufzubewahren oder bei Krankheit einen Arzt aufzusuchen. Viele Menschen werden aber in der Tat, wenn auch meist unbewusst "gezwungen", Religiös zu sein, was einen weitaus negativeren Effekt auf sie hat, als ein Flachbildfernseher jemals haben könnte.



Du bist nahezu bessesen danach, jeden Aspekt meiner Ansicht mit immer und immer und immer den gleichen Vorurteilen zu widerlegen,

Ich benutzte keine Vorurteile, sondern stichhaltige Argumente und wenn ich mich wiederhole liegt es oft daran, dass du immer wieder zu den selben Schlussfolgerungen neigst.


beachtest jedoch nicht den Inhalt, den ich zu vermitteln versuche. Weißt du, wie ich sowas nenne? Ignoranter Fanatismus!

Weißt du, wie ich sowas nenne? Intellektuelle Brillianz! (Natürlich haben wir beide unrecht.)


Ich sagte doch, das Leben ist Geben und Nehmen und wenn du die friedliche Ansicht anderer nicht atzeptieren willst, warum sollte ich das bei dir tun?

Wann habe ich gesagt., dass ich irgenwelche friedlichen Ansichten nicht akzeptiere? Ich habe im Grunde genommen das genaue Gegenteil in meinem ersten Post zu diesem Thema gesagt. Nähmlich, dass sollte eine Überzeugung außschließlich oder hauptsächlich positive Aspekte mit sich bringen, würde sie Respekt (und natürlich auch Akzeptanz) zur Selbstverständlichkeit machen.


IWenn du glaubst, dass meine Ansicht dem Allgemeinwohl schadet, wie kommst du zu der Überzeugung, dass deine Ansicht nicht vielleicht noch schlimmer ist?

Deine Ansicht schadet dem Allgemeinwohl in der Hinsicht, dass sie Menschen zum Nichtdenken ermutigt. Die Gründe dafür habe ich im vorherigem Post erleutert. Sollte meine Ansicht ähnliche negative Folgen auf das Allgemeinwohl haben, wäre ich froh darüber aufgeklärt zu werden.


Ich kann mich nur wiederholen: Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich.

Dann sagts du also, dass dieses 3 Jährige Mädchen, welches ich im vorherigem Post erwähnt habe, selber Schuld an ihrem Antisemitismus ist und die gleichen Ansichten auch ohne die Religion ihrer Eltern vertreten würde?


Wenn Religion dazu benutzt wird, um Kriege zu führen, dann nur, weil es von Menschen mit falscher Lehre beigeracht wurde. Religion und Kriege haben nichts gemeinsam...nichtmal im Entferntesten.

Schon mal das Wort "Dschihad" gehört?

Auch wenn du die Ansicht vertrittst, dass Religion, wenn sie richtig beigebracht wird, nicht zum Krieg führen kann, vertreten diese Menschen eine genau gegenteilige Ansicht und die "heiligen" Texte sind in dem meisten Fällen auf ihrer Seite.

Fakt ist, dass es Kriege gibt die ausschließlich auf die Religion zurückzuführen sind und es ohne die Religion diese Kriege nicht geben würde oder gegeben hätte.


Du wirst staunen, was ich für Zusammenhänge über Religion und Wissenschaft in Stephen Hawkings Buch über das Universum lese. Hätte ich selbst nicht erwartet. Der Graben zwischen Religion und Wissenschaft wird nur von Fanatikern vertreten, von Menschen mit beschränkter Sicht der Dinge, aber nicht von Menschen, die nach der Wahrheit suchen.

Ja, da würde ich tatsächlich Staunen, denn ich kenne Stephen Hawkings Ansichten zur Religion und er ist sicherlich kein Verfechter der NOMA (non-overlapping magisteria). Viele Wissenschaftler weigern sich aber, aus Angst Forschungsgelder oder sozialen Status zu verlieren (was in Amerika durchaus der Fall sein kann), kritisch gegenüber der Religion zu äußern. Glücklicherweise ist Hawkings keiner von denen:

http://abcnews.go.com/WN/Technology/stephen-hawking-religion-science-win/story?id=10830164

Zitat Hawkings: "There is a fundamental difference between religion, which is based on authority, [and] science, which is based on observation and reason. Science will win because it works." (frei übersetzt: "Es gibt einen grundlegenden Konflikt zwischen Religion, welche auf Autorität basiert, [und] Wissenschaft, welche auf Beobachtungen und Vernunft basiert. Die Wissenschaft wird gewinnen, denn sie funktioniert.")

...des Weiteren...

"What could define God [is thinking of God] as the embodiment of the laws of nature. However, this is not what most people would think of that God. They made a human-like being with whom one can have a personal relationship. When you look at the vast size of the universe and how insignificant an accidental human life is in it, that seems most impossible." (frei übersetzt: Man könnte Gott als die Verkörperung der Naturgesetze definieren. Jedoch stellen sich die meisten Menschen einen Gott so nicht vor. Sie haben eine menschenähnliches Wesen erschaffen zu dem man ein persönliches Verhältnis haben kann. Wenn wir uns aber die ungeheuere größe des Universums anschauen und wie unbedeutend und zufällig menschliches Leben in ihm ist, scheint dies vollkommen unmöglich.")



Ich habe darüber hinaus mal etwas weitergedacht. Was wäre, wenn man beweisen könnte, dass es einen Gott, in welcher Form auch immer, gibt? Würde sich dadurch in der Welt irgendetwas ändern? Nein, denn die Religion wird sagen: "Hier, ihr Ungläubigen, da habt ihr euren Beweis!" und die Wissenschaft wird sagen: "Das ist doch nur messbare Energie! (als Beispiel)" Ungeachtet dessen, dass beide Aussagen, das ein und selbe ergeben würden.

Die wahre Frage ist: Was wäre wenn der endgültige Beweis ebracht würde, dass es keinen Gott gibt? Würden die Naturgesetzte plötzlich ihre Gültigkeit verlieren? Würden wir dann alle anfangen uns gegenseitig umzubringen, zu vergewaltigen und zu stehlen? Wobei letzteres genau das ist, was jeder religiöse Mensch glauben muss. Denn würden sie sich eingestehen, dass sie ihre moralischen Werte nicht von ihrer Religion erhalten, müssten sie sich gleichzeitig eingestehen, wie absolut nutzlos sie ist.

Mafiaaffe
17.08.2010, 00:31
Gerade in den Nachrichten gehört:

"Liebespaar in Afghanistan gesteinigt"

http://www.rp-online.de/politik/ausland/Liebespaar-in-Afghanistan-gesteinigt_aid_894545.html

Die Verteufelung von Kondomen durch den Papst, die Selbsmordattentate im nahen Osten, die Missbrauchsfälle katholischer Priester, Mord an christlichen Helfern durch die Taliban, etc.....

Fast täglich werden wir mit den negativen Auswirkungen der Religion überall auf der Welt konfrontiert, trotzdem wird von einigen die Ansicht vertreten, dass die Religion etwas Gutes ist. Aber wann war denn das letzte Mal irgendetwas Positives über die Religion zu berichten? Etwas was alle negativen Effekte wie die Attentate durch muslimische Terroristen in New York, London und Madrid oder die Verschmutzung unseres gesammelten Wissen durch christliche Fundamentalisten, in den Schatten stellt?

Seit ihrer Existenz versucht die Religion schon unseren Wissensdrang zu unterdrücken und sie hat bereits mehr Menschen auf dem Gewissen als jede Massenvernichtungswaffe. Wo is der positive Effekt der all dies Rechtfertigt?

eFFeCTiVe
17.08.2010, 09:15
Bin gespannt, mit welchen Argumenten die Gegenseite (oder insbesondere wie auf den letzten Seiten SÃ*berianTiger;)) diesmal kommt.
Würde sagen, was du genannt hast (mit der Zahl der Toten gegenüber Massenvernichtungswaffen), trifft mit Sicherheit zu.

Erinnert mich an eine T-Shirt-Aufschrift, welche ich letztens bei emp gesehn hab: "Hexenverbrennungen, Inquisitionen, Kreuzzüge: Wir wissen, wie man feiert - Ihre Kirche!"

HunT
17.08.2010, 11:14
Gerade in den Nachrichten gehört:

"Liebespaar in Afghanistan gesteinigt"

http://www.rp-online.de/politik/ausland/Liebespaar-in-Afghanistan-gesteinigt_aid_894545.html

Die Verteufelung von Kondomen durch den Papst, die Selbsmordattentate im nahen Osten, die Missbrauchsfälle katholischer Priester, Mord an christlichen Helfern durch die Taliban, etc.....

Fast täglich werden wir mit den negativen Auswirkungen der Religion überall auf der Welt konfrontiert, trotzdem wird von einigen die Ansicht vertreten, dass die Religion etwas Gutes ist. Aber wann war denn das letzte Mal irgendetwas Positives über die Religion zu berichten? Etwas was alle negativen Effekte wie die Attentate durch muslimische Terroristen in New York, London und Madrid oder die Verschmutzung unseres gesammelten Wissen durch christliche Fundamentalisten, in den Schatten stellt?

Seit ihrer Existenz versucht die Religion schon unseren Wissensdrang zu unterdrücken und sie hat bereits mehr Menschen auf dem Gewissen als jede Massenvernichtungswaffe. Wo is der positive Effekt der all dies Rechtfertigt?

"Wenn die Bekenner der gegenwärtigen Religionen sich ernstlich bemühen würden, im Geiste der Begründer dieser Religionen zu denken, zu urteilen und zu handeln, dann würde keine auf den Glauben gegründete Feindschaft zwischen den Bekennern verschiedener Religionen existieren. Noch mehr, sogar die Gegensätze im Glauben würden sich als unwesentlich herausstellen."

Deine kindlichen und feindseeligen Anschuldigungen kann man damit gleichsetzen, dass Killerspiele die Ursache für Amokläufe sind. Man kennt den wahren Grund, doch Killerspiele als Sündenbock hinzustellen ist einfacher und erfordert weniger Denkleistung. Negative Schlagzeilen sind Haupteinnahmequelle für die Medien. Ein gefundenes Fressen für alle, die Religion für überflüssig halten ohne etwas davon zu verstehen.

EDIT: Desweiteren kann ich dir in deinem vorherigen Beitrag in keinem Abschnitt Recht geben. Die Gründe dafür habe ich schon mehrfach genannt, aber du scheinst sie immer wieder zu ignorieren.

Mafiaaffe
17.08.2010, 19:49
"Wenn die Bekenner der gegenwärtigen Religionen sich ernstlich bemühen würden, im Geiste der Begründer dieser Religionen zu denken, zu urteilen und zu handeln, dann würde keine auf den Glauben gegründete Feindschaft zwischen den Bekennern verschiedener Religionen existieren. Noch mehr, sogar die Gegensätze im Glauben würden sich als unwesentlich herausstellen."

Will Polly einen Cracker?

Sehen wir uns mal die heiligen Texte an und versuchen uns vorzustellen welche Absichten die Gründer der Religion wohl hatten.

Fangen wir mit der Bibel an: Wie lautet das erste Gebot? Du sollst keine anderen Götter neben mir haben. Soweit so... "gut" und wie wird mit Völkern in der Bibel verfahren die es doch wagen einen anderen Gott zu verehren? Wird friedlich mit ihnen Seite an Seite gelebt? Nein, natürlich nicht, sie werden der Reihe nach abgeschlachtet. Teilweise nicht nur auf Gottes Befehl, sondern auch mit seiner Hilfe. Es wird an einigen Stellen sogar genau beschrieben, dass man nicht nur die Frauen und Männer, sondern auch die Tiere und sogar die Kinder, ja selbst die Babies zu töten hat(wobei ich der Fairness halber sagen muss, dass jüngfrauliche Mädchen als Sexsklavinnen behalten werden durften).
Die Nachricht die durch die Bibel vermittelt wird ist also ziemlich eindeutig - andere Glaubensrichtungen müssen ohne Gnade ausgerottet werden.

Der Koran ist in dieser Hinsicht sogar noch weniger indirekt und es wird an mehreren Stellen zur totallen Herschaft und zum heiligem Krieg(Dschihad) aufgerufen, wobei dieses Ziel entweder durch den Tod oder durch die Bekehrung eines jeden Ungläubigen erreicht werden soll.

Demnach kann man mit gutem Gewissen behaupten, das sowohl die Kreuzzüge als auch die Anschläge in der westlichen Welt, nicht nur mit den jeweiligen "heiligem" Text zu rechtfertigen sind, sondern, dass solche Taten sogar von ihnen verlangt werden.

Einstein war ein brillianter Physiker, aber seine Ansichten gegenüber der Religion sind nicht mehr und nicht weniger bedeutend, als die eines jeden anderen Laiens und mit den "heiligen" Texten waren sie definitiv nicht vereinbar.


Deine kindlichen und feindseeligen Anschuldigungen kann man damit gleichsetzen, dass Killerspiele die Ursache für Amokläufe sind.

Erstens werden Spiele von keinem Menschen auf der Welt in der Weise ernst genommen wie die Religion - wir betten Spiele nicht an (die meisten von uns jedenfalls nicht), wir philosophieren nicht über Spiele, wir versuchen nich einen höheren Sinn in Spielen zu finden und richten nicht unser Leben nach ihnen. Auch gibt es nicht einen! bekannten Amoklauf der ausschließlich aufgrund eines Spiels verübt wurde, aber eine Unzahl von Kriegen und anderen abscheulichen Taten, die ausschließlich auf die Religion zurückzuführen sind.

Zweitens habe ich keine Anschuldigugen gemacht, sondern direkte Beispiele von Taten genannt zu dennen es ohne die Religion nicht gekommen wäre. Es steht dir frei die Realität zu leugnen das ändert sie jedoch nicht.

Drittens hast du hast es weder geschafft meine Argumente zu wiederlegen, noch irgendwelche Argument für die Religion zu nennen, sondern lediglich wie ein Papagei deine dogmatische Meinung wiederholt.


Negative Schlagzeilen sind Haupteinnahmequelle für die Medien.

Die Berichte in den Medien bilden ledigilich die Spitze des Eisberges. Es gibt weitaus erschrenderes Material was z.B.: zeigt wie Menschen bei vollem Bewusstsein der Kopf abgeschnitten wird, teilweise von Kindern; Frauen von ihrem Männer fast totgeschlagen werden und dies von anderen Personen im selben Raum als vollkommen normal angesehen wird; Menschen die der Hexerei bezichtet werden lebendig vebrannt werden; jugendliche Homosexuelle erhängt werden; Frauen ausgepeitscht und gesteinigt werden; etc. Es gibt Hunderte, vielleicht Tausende solcher Ausschnitte im Internet und das sind lediglich die Fälle die zufällig auf Video aufgenommen worden. Alles Dinge die von den religiösen Texten außdrücklich befohlen werden und für die es ohne die Religion keinerlei Rechtfertigung gebe.


Ein gefundenes Fressen für alle, die Religion für überflüssig halten ohne etwas davon zu verstehen.

Du bist derjenige der wie ein Papagei die gleiche realitäsfremde Einstellung vertritt, die ich im meinen ersten Post zu diesem Thema angesprochen habe. Ironischerweise bezichtigst du aber mich, keine Ahnung zu haben.

Hast du jemals eines der "heiligen"Bücher selber gelesen? Nein. Hast du jemals ein Buch gelessen welches sich kritisch zum Thema Religion äußerst? Nein; und du bist nichtmal in der Lage mir einen auch nur einen positiven Effekt der Religion zu nennen, geschweige denn einen, der alle diese Toten, die es ohne die Religion mit absoluter Sicherheit nicht gegeben hätte, rechtfertigt.

Dein einziges Argument ist: Religion ist gut weil ich es sage und wenn jemand etwas böses im Namen seiner Religion tut hat es nichts mit seiner Religion zu tun, auch dann nicht wenn seine Taten einzig durch diese inspiriert wurden.

Das ist ignorant und arrogant gleichzeitig.

HunT
17.08.2010, 23:08
Zweitens habe ich keine Anschuldigugen gemacht, sondern direkte Beispiele von Taten genannt zu dennen es ohne die Religion nicht gekommen wäre. Es steht dir frei die Realität zu leugnen das ändert sie jedoch nicht.

Hiroshima war wohl der Missbrauch Einsteins Erfindung, einer wissenschaftlichen!!! Erfindung. Willst du mir etwa tatsächlich sagen, dass Wissenschaft keine Leichen im Keller hat? Chemikalien, die z.B. zur Herstellung von zivilien Mitteln entwickelt worden sind, werden gerne zur Herstellung von Chemie-Waffen missbraucht. Und Bio-Waffen, wo z.B. Viren freigesetzt werden...

Ich kann ebenso behaupten, wenn es all diese Erfindungen nicht wären, gäbe es auch weniger Tote.
(Wetten, du wirst jetzt danach fragen, welchen Nutzen die Religion hat? Tja, es wäre nur so, als würde ich es einem Baum erzählen. Holz ist nunmal Holz.)


Drittens hast du hast es weder geschafft meine Argumente zu wiederlegen, noch irgendwelche Argument für die Religion zu nennen, sondern lediglich wie ein Papagei deine dogmatische Meinung wiederholt.

Falls es du es noch nicht geschnallt haben solltest: Das hier ist kein Wettbewerb, mir geht es sowas von am A R S C H vorbei, was du als Argument auffasst. Papagai, Papagai...redest du eigentlich von dir selbst? Du machst auch nichts anderes, als immer den gleichen Müll zu wiederholen, nur auf unterschiedliche Weise. Sicherlich mit einer Vorliebe zur Schönredung der eigenen Partei. Der Unterschied zwischen dir und mir liegt darin, dass ich keines der beiden Lager bevorzuge. Ich sehe Religion und Wissenschaft in gewisser Weise im Einklang, während du wie ein Sturkopf einen Graben zwischen den Fronten gräbst. Vielleicht möchtest du ja gerne ein paar Waffen, um deine Stellung zu befestigen? Zumindest schafft man so eine Gemeinschaft...

Spar dir deine Mühe, du willst mich nicht verstehen, dann werde ich dich auch nicht ernst nehmen, denn das artet eh nur auf Beleidigungen aus und sowas macht müde. Ich bin froh, dass es die Religion gibt und ich friedlich nach ihr Leben und an einen Gott glauben kann. Nichts desto trotz bin ich natürlich auch den Naturwissenschaften interessiert.

TheMegaMaster
17.08.2010, 23:17
Siberian Tiger, irgendwo am Anfang des Threads hast du mal geschrieben, das du dich
eigentlich garnicht für Religion interessieren würdest, sondern nur an eine höhere Macht
glaubst.

Die Einstellung war mir irgendwie noch wesentlich angenehmer, was ist passiert?

HunT
17.08.2010, 23:24
Siberian Tiger, irgendwo am Anfang des Threads hast du mal geschrieben, das du dich
eigentlich garnicht für Religion interessieren würdest, sondern nur an eine höhere Macht
glaubst.

Die Einstellung war mir irgendwie noch wesentlich angenehmer, was ist passiert?

Die Religion in ihrer anfänglichen Grundform schon, aber nicht der zeitliche Missbrauch von sogenannte "heiligen" Stätten wie die Kirche, Mosheen, was auch immer, nur um Menschen für die eigene Machtgier zu lenken. Zur Errinnerung: Ich habe nie etwas und halte immer noch nichts von Kirchen, Päpsten und sonst was. Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, usw. waren Verbrechen an der wahren Religion. Das sowas von "heiligen" Schriften gerechtfertigt sein soll, kann nur darauf hindeuten, dass mit der Zeit die "heilige" Schrift eben für solche Machtmissbräuche manipuliert wurden.

Was Mafiaaffe macht, ist nichts anderes, als alles in einen Topf reinzuwerfen und zu sagen: "Ist doch eh dieselbe Suppe!" Ich empfinde das als Beleidigung und kann solche Leute daher nicht ernst nehmen.

TheMegaMaster
17.08.2010, 23:33
Von mir aus soll jeder glauben und tun was er möchte, solang das niemanden verletzt oder einschränkt.
Das ist auch ungefähr meine Lebenseinstellung.

Und nein, das macht Diskussionen noch lange nicht unnötig. ;)
Aber ich meld mich aus diesem Thread erstmal ab.

XcorpioN
17.08.2010, 23:44
Das Schlimme an der ganzen Sache zwischen Wissenschaft, Bibel etc. ist, dass die Leute dazu neigen nicht nur ihre Meinung zu vertreten, sonder ihre Meinung anderen aufzuzwingen! Ich meine, es sei jedem selbst überlassen was für ihn überzeugend klingt und was nicht. Nur um jetzt auf die Glaubensfrage einzugehen weil ich zur Wissenschaft momentan kein Beispiel finde: Aber Religion, die mit der ewigen Peinigung nach dem Tode droht, wenn man bestimmte Dinge nicht anerkennt oder Überzeugungen teilt. Das ist echt zu viel für meinen Geschmack.
Die Wissenschaft ist auch nicht gerade von schlechten Eltern, ich mein, wie oft wurden uns Dinge aufgezwungen, bsp Medikamente, von denen behauptet wurde es müsse sein und haben im nachhinein mehr geschadet als alles andere, bloß weil man sich in bestimmten dingen geirrt hat.

Deswegen, verschont mich mit eurem ganzen gequatsche, ich limitier meinen Horizont auf das, was mich wirklich zukünftig interessieren mag und schaffe mir meine eigenen Erkenntnisse, statt auf dem zu vertrauen, was mir andere schwören

Cephei
18.08.2010, 01:47
eigene religion gegründet und bekehren weil sicher.

RED
18.08.2010, 09:01
eigene religion gegründet und bekehren weil sicher.

Der beste Satz in dem ganzen Thread 8).

Mafiaaffe
18.08.2010, 17:49
Hiroshima war wohl der Missbrauch Einsteins Erfindung, einer wissenschaftlichen!!! Erfindung. Willst du mir etwa tatsächlich sagen, dass Wissenschaft keine Leichen im Keller hat? Chemikalien, die z.B. zur Herstellung von zivilien Mitteln entwickelt worden sind, werden gerne zur Herstellung von Chemie-Waffen missbraucht. Und Bio-Waffen, wo z.B. Viren freigesetzt werden...

Ich kann ebenso behaupten, wenn es all diese Erfindungen nicht wären, gäbe es auch weniger Tote.

"Waffen töten keine Menschen, Menschen töten Menschen" und die Gründe dafür sind oft religiöser Natur. Nehmen wir mal an ich gebe dir die Abschusscodes für eine Atombombe, du würdest sie wahrscheinlich sofort vernichten. Würde ich jetzt den Taliban diese Codes zu kommen lassen, ständen wir mit Sicherheit am Rande eines Atomkrieges.

Ich habe noch nie von einem wissenschaflich inspirirten Krieg, Mord o.Ä. gehört. Ich gebe aber natürlich zu, das wissenschaftliche Erfindungen teilweise missbraucht werden können, aber die Gründe dafür sind nie wissenschaftlicher Natur.

Aber selbst wenn wir von dieser fehlerhaften Annahme ausgehen, sind trotzdem mehr als hundertmal soviele Menschen durch die Religion gestorben, als durch jede Atombombe oder Chemiewaffe zusammengenommen. Außerdem, bin ich sofort in der Lage Hunderte, von Vorteilen der Wissenschaft zu nennen die die Nachteile mehr als wet machen würden z.B.: hat sie in weniger als 200 Jahren die durschnittliche Lebenserwartung des Menschen verdoppelt, ist so gut wie alles was wir heute als Selbsverständlichkeit betrachten ausschließlich auf wissenschaftliche Forschungen zurückzuführen und sie ist ständig auf der Suche nach neuen Medikamenten oder Erfindungen um die Lebensqualität eines jedem Menschen auf der Welt zu steigern. Hat die Religion jemals auch nur ansatzweise irgendetwas derartiges vollbraucht? Nein, das einzige was die Religion zu bieten hat sind leere Versprechungen und primitive Moralvorstellungen.
Egal wieviel wir auch für die hungernden Menschen in Afrika beten, satt werden sie davon mit Sicherheit nicht. Beten führt niemals dazu, dass sich ein anderer besser fühlt sondern einzig dazu, dass sich der Betende besser fühlt.
Wenn wir uns aber über Lösungswege für die Problem der Menschen in der dritten Welt gedanken machen wie z.B.: ein umfangreiches Bewässerungssystem oder ihnen zeigen wie man effizienter Nahrungsmittel anbauen kann, wird ihnen das mit Sicherheit helfen.

"Zeig einem Menschen wie er fischt und du ernährst ihn ein ganzes Leben, zeig ihm wie er für seine Nahrung betet und er verhungert noch im gleichem Monat."

Aber gehen wir in deiner Annahme noch einen Schritt weiter und sagen, dass die Wissenschaft genauso schädlich ist wie die Religion, selbst dann wäre das kein Argument für die Religion, sondern gegen die Wissenschaft.


(Wetten, du wirst jetzt danach fragen, welchen Nutzen die Religion hat? Tja, es wäre nur so, als würde ich es einem Baum erzählen. Holz ist nunmal Holz.)

?


Du machst auch nichts anderes, als immer den gleichen Müll zu wiederholen, nur auf unterschiedliche Weise. Sicherlich mit einer Vorliebe zur Schönredung der eigenen Partei.

Die Gründe warum ich mich oft wiederholen muss habe ich ein paar Posts vorher erleutert. Dennoch versuche ich in jeden Post, auch ein paar neue Argumente einzubauen.


Der Unterschied zwischen dir und mir liegt darin, dass ich keines der beiden Lager bevorzuge. Ich sehe Religion und Wissenschaft in gewisser Weise im Einklang,

Das liegt daran weil du weder Ahnung von einem noch vom anderem hast. Jeder ehrliche Wissenschafler und Geistliche(gut der vielleicht nicht) wird dir Bestätigen, dass sie nicht kompatibel sind und auch noch nie kompatibel waren.
Jedes mal wenn eine Entdeckung der Wissenschaft den religiösen Texten wiederspricht hat es sogleich ein aufheulen in der Bevölkerung zufolge. Früher wurden Wissenschaftler für solche Entdeckungen, ja teilweise allein schon für den Gedanken an solche Entdeckungen, getötet. Heute versucht man sie mit Propaganda zu übertönen und in den Dreck zu ziehen.

Während die Wissenschaft ständig versucht unser Verständnis über die Natur zu vergrößern, versucht die Religion es auf ihre dogmatischen Texte zu beschränken.


während du wie ein Sturkopf einen Graben zwischen den Fronten gräbst. Vielleicht möchtest du ja gerne ein paar Waffen, um deine Stellung zu befestigen?

Ich befestige meine Stellung lieber mit stichhaltigen Argumenten, dass mit den Waffen überlasse ich der Religion.


Die Religion in ihrer anfänglichen Grundform schon, aber nicht der zeitliche Missbrauch von sogenannte "heiligen" Stätten wie die Kirche, Mosheen, was auch immer, nur um Menschen für die eigene Machtgier zu lenken.

Was MegaMasters Frage noch berechtigter Macht. Ich kann mir vorstellen, dass sich Menschen einen Gott erdacht haben, um das damals Unerklärliche zu erklären, möglichweise auch als eine Art primitven "Fantansiefreund". Die Religionen aber, jedenfalls die Abrahamischen, hatten nie einen anderen Nutzen als die Menschen zu kontrollieren.

"Men will never be free until the last king is strangled with the entrails of the last priest." - Denis Diderot


Zur Errinnerung: Ich habe nie etwas und halte immer noch nichts von Kirchen, Päpsten und sonst was. Kreuzzüge, Hexenverbrennungen, usw. waren Verbrechen an der wahren Religion. Das sowas von "heiligen" Schriften gerechtfertigt sein soll, kann nur darauf hindeuten, dass mit der Zeit die "heilige" Schrift eben für solche Machtmissbräuche manipuliert wurden.

Also weder Kirche noch Papst, ja nichtmal die heiligen Texte selbst, also alles Dinge die ein ignoranter Mensch wie ich ausschließlich der Religion zuschreiben würde, haben etwas mit der Religion zu tun und alle Christen, Moslem und Juden seit mehr als 2000 Jahren folgen einer Pseudo-Vorstellung der Religion, da die religösen Schriften ja manipuliert wurden, wofür du (und da bin ich mir sicher) einen ganzen Haufen Beweise hast und lediglich du hast es geschafft und trotz tausender Theologen die es vor dir versucht haben, die wahre Bedeutung der Religion erkennen?

Aber Spass beiseite. Kein Papst hätte sich jemals getraut auch nur ein Wort in der Bibel zu ändern oder er hätte sich sofort der Blasphemie schuldig gemacht, welche natürlich unter Todesstrafe stand, ja selbst eine Übersetzung in eine andere Sprache wurde in einigen Fällen mit dem Tode bestraft. So wurde z.B.: William Tyndale öffentlich verbrannt weil er Teile der Bibel ins Englische Übersetzte.


Das Schlimme an der ganzen Sache zwischen Wissenschaft, Bibel etc. ist, dass die Leute dazu neigen nicht nur ihre Meinung zu vertreten, sonder ihre Meinung anderen aufzuzwingen!

Der Sinn einer Debatte ist es mit Argumenten jemanden von seiner Seite zu überzeugen und die Argumente der Gegenseite zu wiederlegen. Etwas anderes habe ich nie gemacht. Niemand wird gezwungen irgendwelche Argument anzunehmen, geschweige denn der Debatte überhaupt zu folgen.

HunT
19.08.2010, 01:00
@Mafiaaffe

Ich glaube, es wäre besser, wenn du aufhören würdest, sonst machst du deinem Nicknamen noch alle Ehre. Wenn ich doch so unwissend bin, warum zitierst du mich dann noch und versuchst einem dummen Mann wie mir noch etwas zu erklären? Ich habe nach deiner Ansicht ja sowieso keine Ahnung, also warum dann die Mühe? Nach deiner Definition von Religion wäre es so zu verstehen: Legt die Hände auf den Schoß und betet, dass Gott euch das Rad, die Axt und das Feuer erfindet, gell? Oh man, du hast eine so gewaltig beschränkte (und feindseelige) Sicht, dass sich sogar die Wissenschaft "den Kopf" schütteln würde.

Aber mal im Ernst, glaubst du wirklich, indem du krampfhaft versuchst deine Ansicht mit Argumenten anderen aufzuzwingen (oder wie du es gerne so schön umschreibst: "zu überzeugen"), dass irgendein Gottes erfurchtiger Mensch plötzlich zum Athisten wird? Es bedarf wohl mehr als nur die Erklärung von Mathematik und Physik und weniger Beleidigungen um jemanden davon zu überzeugen, dass Gott nur ein Märchen sei.

Mafiaaffe
19.08.2010, 13:55
Ich glaube, es wäre besser, wenn du aufhören würdest, sonst machst du deinem Nicknamen noch alle Ehre.

Soll das heißen, dass die Mafia Affen beschäftigt die im Internet religionskritische Diskussionen führen? Kein wunder, dass die meißten Mafioso Italiener sind, wer so nah am Vatikan lebt muss ja irgendwann durchdrehen.


Wenn ich doch so unwissend bin, warum zitierst du mich dann noch und versuchst einem dummen Mann wie mir noch etwas zu erklären. Ich habe nach deiner Ansicht ja sowieso keine Ahnung, also warum dann die Mühe?

1.Es geht bei einer Debatte in erster Linie darum die Audienz von seiner Position zu überzeugen, nicht das Gegenüber.

2.Mangel an Wissen ≠ Mangel an Intelligenz. Ich halte dich nicht für dumm, sondern für absichtlich ignorant, aber dennoch imstande die Fakten zu begreifen, wenn du dich mit der Materie beschäftigen würdest.


Nach deiner Definition von Religion wäre es so zu verstehen: Legt die Hände auf den Schoß und betet, dass Gott euch das Rad, die Axt und das Feuer erfindet, gell?

"Religion (lat: religio, zurückgeführt auf religere = immer wieder lesen; oder religare = zurückbinden) bezeichnet eine Vielzahl unterschiedlicher kultureller Phänomene des Glaubens an eine „andere Welt“ der Gottheiten oder der Spiritualität, die menschliches Verhalten, Handeln, Denken und Fühlen prägen und Wertvorstellungen normativ beeinflussen."

Meine Definition unterscheided sich nicht von anderen Defintionen. Nur bin ich der Ansicht, dass sie Verhalten, Handel und Denken auf eine äußerst negative Art beeinflusst und ich habe Argumente gebracht um diese These zu stüzen.


Oh man, du hast eine so gewaltig beschränkte (und feindseelige) Sicht, dass sich sogar die Wissenschaft "den Kopf" schütteln würde

Das ist jetzt schon das dritte Mal, dass du eine von dir eingenommene Haltungsweise auf mich projezierst.
Ich habe dir einen Haufen Argumente gegen die Religion geliefert trotzdem hältst du an deiner dogmatischen Einstellung fest.
Du hingegen hast es nicht geschaft mir auch nur ein vernünftiges Argument zu liefern, geschweige denn meine Argument zu wiederlegen und trotzdem bezeichnest du meine Position als beschränkt, weil ich meine Meinung nicht ändere. Die Frage ist wie könnte ich?


Aber mal im Ernst, glaubst du wirklich, indem du krampfhaft versuchst deine Ansicht mit Argumenten anderen aufzuzwingen (oder wie du es gerne so schön umschreibst: "zu überzeugen"),

"auf•zwin•gen (hat) [Vt] 1. jemandem etwas aufzwingen jemandem etwas so anbieten, dass er es nicht ablehnen kann <jemandem seine="" hilfe,="" seinen="" rat="" aufzwingen="">
2. jemandem etwas aufzwingen jemanden (oft mit Gewalt) zwingen, etwas meist Fremdes od. Unerwünschtes anzunehmen"

Ich habe keines der Beiden getan. Ich habe lediglich Argumente gebracht. Es ist jedem hier ist freigestellt diese zu akzeptieren oder zu verwerfen.
Glaubst du wirklich es hilft deiner Position wenn du versuchst mich als "Bösen Mann" hinzustellen, anstatt dich auf Argumente zu konzentrieren?


dass irgendein Gottes erfurchtiger Mensch plötzlich zum Athisten wird?

Kein Gottes erfurchtiger Mensch, aber möglicherweise ein offener denkender Theist der einfach nicht vertraut mit dem Fakten ist. Außerdem liegt mein Bestreben im Moment nicht darin jemandem vom Theismus abzubrigen, sonderm von der Religion. Wie ich bereits sagte, gibt es eine Menge Theisten die sich nicht als religös bezeichnen.

edit: Hiermal ein Doku zu dem Thema:
http://www.youtube.com/watch?v=9B4sp8UszJM&feature=PlayList&p=513292FBA783DC19&index=0&playnext=1
</jemandem>

HunT
19.08.2010, 14:25
Irgendwann ist auch mal Ende, Mafiaaffe!

Dass du einfach nicht locker lassen kannst, ist der Wahnsinn. Eine Frage aber, bist du immer so ein Sturkopf? Bedenke, dass du mir rein garnichts bietest, was ich einfach so annehmen könnte, was auch vielleicht daran liegen mag, dass deine Argumente für mich nicht aussagekräftig genug sind, dass ich der Religion plötzlich meinen Rücken zuwenden würde! Und ich bin auch nicht hier, um den Messias zu spielen, um dich vom Glauben an einen Gott zu überzeugen.

Das hier sollte nur eine Diskussion ober besser gesagt, eine Meinungsdarlegung der eigenen Ansichten zwischen Wissenschaft und Religion sein. Von Bekehrungen zur anderen Seite war nie die Rede, was du komischerweise immer wieder bestreitest, es zu tun, was du allerdings doch versuchst zu tun.

Und hör bitte auf jeden Satz einzeln zu zitieren, wir sind hier doch nicht in einem Verhör! :roll:

Mafiaaffe
19.08.2010, 17:35
Dass du einfach nicht locker lassen kannst, ist der Wahnsinn. Eine Frage aber, bist du immer so ein Sturkopf?

Auch du hast bis jetzt jeden Post von mir kommentiert. Ich könnte die gleiche Frage also auch dir stellen. Aber um die eine Antwort zu geben: Ja, wenn es in einer Diskussion um ein derart fundamentales Thema geht, bin ich ziemlich erpicht darauf meine Meinung zu vertreten, zummindest so lange, bis mir jemand einen Grund dafür geliefert hat diese zu verwerfen oder sie wenigstens zu überdenken.


Bedenke, dass du mir rein garnichts bietest, was ich einfach so annehmen könnte, was auch vielleicht daran liegen mag, dass deine Argumente für mich nicht aussagekräftig genug sind, dass ich der Religion plötzlich meinen Rücken zuwenden würde!

Ob du meine Argumente annimmst oder nicht ist wie schon gesagt ganz allein dir überlassen. Aber ich halt sie für ziemlich aussagekräftig besonders in Anbetracht der Tatsache, dass du keinerlei Gegenargumente hast.


Das hier sollte nur eine Diskussion ober besser gesagt, eine Meinungsdarlegung der eigenen Ansichten zwischen Wissenschaft und Religion sein. Von Bekehrungen zur anderen Seite war nie die Rede, was du komischerweise immer wieder bestreitest, es zu tun, was du allerdings doch versuchst zu tun.

Und hör bitte auf jeden Satz einzeln zu zitieren, wir sind hier doch nicht in einem Verhör!

Nein, aber in einer Diskussion/Debatte und die finden standartmässig so statt: Zu erst legen beide oder eine Seite(n) ihre Ansichte(n) nieder, dann wird auf die Punkte der Gegenseite einzeln eingegangen. Natürlich könnte ich auch alles in einem langem Text zusammenfassen, aber so bleibt es doch übersichtlicher und wenn du dich im Internet mal unsiehst wirst du festellen, dass die meisten Debatten nach diesem Muster abgehalten werden.

In gewisser Weise könntest du es aber mit einer Gerrichtverhandlung vergleichen: Ich bin der Ankläger und behaupte: "die Religion ist schuldig". Jetzt liegt es an dier meine Argumente zu entkräften und Beweise für die Unschuld vorzubringen. Jeder Zuhörer ist ein individueller Richter, der nach Ansicht der Beweislast, für sich selbst ein Urteil fällen kann.

In erster Linie aber geht es mir nicht darum meinen "Fall" auf Teufel komm raus durchzuboxen, sondern die Wahrheit herauszufinden. Hättest du mich mit stichhaltigen Argumenten davon überzeugt, dass die Religion tatsächlich einen Nutzen hat und dass dieser Nutzen die Nachteile klar in den Hintergrund stellt, wäre diese Erkenntnis für mich mindestens genauso zufriedenstellend gewesen.

Cephei
19.08.2010, 18:20
Bei allem Respekt Mafia. Ich bin weder Gläubig noch glaube ich an eine höhere Macht.
Könnt mich eines besseren belehren.
Stimme dir größten Teils zu.
Aber was du/ihr hier veranstaltet ist nur reine Polemik, so ein typischer Wissenschaft vs Religion Wettstreit.
Du vergötterst deinen Dawkins wie Seberian seinen Gott (um das mal bespitzt auszudrücken).
Wieso müsst ihr "Antichristen" denn so extremst missionieren? Da ist die Kirche ja nichts gegen. Ihr seid von eurer unanzweifelbaren Meinung so überzeugt, dass ihr den Kirchengänger den ganzen Mist unter die Nase reiben müsst.
Ich kann das Verhalten ein wenig nachvollziehen, das will ich nicht abstreiten.
Aber das zeugt von dermaßen krasser Intoleranz..
Da sind die "dummen" Religionen in einem Punkt vorraus, sie tolerieren sich größtenteils gegenseitig.

Scaleo
19.08.2010, 18:26
Da sind die "dummen" Religionen in einem Punkt vorraus, sie tolerieren sich größtenteils gegenseitig.

Christen töten Moslems, Juden töten Christen, Moslems töten beide.

Da sieht man wie tolerant die großen Weltreligionen untereinander sind.

Mfg Scaleo

Cephei
19.08.2010, 18:32
Ja die extremisten massakrieren sich gegenseitig.
Natürliche Auslese, wer blöd ist wird aussgesondert.
Der Großteil der Gläubigen sind friedlich.

Mafiaaffe
19.08.2010, 20:06
Du vergötterst deinen Dawkins wie Seberian seinen Gott (um das mal bespitzt auszudrücken).

Das war meines erachtens das erste Mal, dass ich ein Video von Richard Dawkings gepostet habe. Aber ich gebe zu, dass ich viele seiner Ansichten Teile, aber das Gleiche trift auch auf viele andere Menschen zu. Wenn ich eine Person bewundere ist es Demokrit (http://de.wikipedia.org/wiki/Demokrit) welcher rund 400 Jahre v. Chr. die Existenz von Atomen bewies und andere bemerkenswerte Endekungen machte und obwohl er absoluter Materialist war, Heiterkeit als den Sinn des Lebens sah, Freiheit Reichtum vorzog und Freundschaft als eines der wertvollsten Güter sah. Mit Vergötterung hat es aber nichts zu tun. Ich bete ihn nicht an und muss nicht an seine Existenz glauben, ich verschreibe mich keinem Dogma und ich wäre jederzeit dazu bereit meine Meinung zu ändern.


Aber was du/ihr hier veranstaltet ist nur reine Polemik, so ein typischer Wissenschaft vs Religion Wettstreit.
Du vergötterst deinen Dawkins wie Seberian seinen Gott (um das mal bespitzt auszudrücken).
Wieso müsst ihr "Antichristen" denn so extremst missionieren? Da ist die Kirche ja nichts gegen. Ihr seid von eurer unanzweifelbaren Meinung so überzeugt, dass ihr den Kirchengänger den ganzen Mist unter die Nase reiben müsst.
Ich kann das Verhalten ein wenig nachvollziehen, das will ich nicht abstreiten.
Aber das zeugt von dermaßen krasser Intoleranz..
Da sind die "dummen" Religionen in einem Punkt vorraus, sie tolerieren sich größtenteils gegenseitig.

Ich lasse das mal von einem anderem meiner "Götter" beantworten, Pat Condell:
http://www.youtube.com/watch?v=yjO4duhMRZk

oder RobTheMonk8:

http://www.youtube.com/watch?v=H74ckoCYq3c


Christen töten Moslems, Juden töten Christen, Moslems töten beide.

Um mal einige Konflikte jüngter Zeit aufzuführen: Isreal/Palästina (Juden vs. Muslime), der Balkan (christlich-orthodoxe Serben vs. katholische Kroaten, christlich-orthodoxe Serben vs. muslimische Bosnier und Albaner), Nordilrand (Protestanten vs. Katholiken), Kaschmir (Muslime vs. Hindus), der Sudan (Muslime vs. Christen und Animisten), Nigeria (Muslime vs. Christen, Äthiopien (Muslime vs. Christen), die Elfenbeinküste (Muslime vs. Christen), Sri Lanka (singhalesische Buddhisten vs. tamilische Hindus), die Philippinen (Muslime vs. Christen) und der Kaukasus (christlich-orthodoxe Russen vs. tschetschenische Muslime, muslimische Aserbaidschaner vs. katholische und christlich-orthodoxe Armenier)

Biggreuda
19.08.2010, 22:17
Irgendwann ist auch mal Ende, Mafiaaffe!

Dass du einfach nicht locker lassen kannst, ist der Wahnsinn.

Dass du nicht locker lassen kannst, ist genau was ich bei jedem deiner Posts denke.
Was erwartest du eigentlich? Im Gegensatz zu dir stützt Mafiaaffe jede seiner Aussagen auf ein Argument, während noch keines von der Gegenseite gekommen ist.
Das Einzige, was bleibt wenn man den Thread hier zusammenfasst ist, dass du eigentlich sagen müsstest "Okay, es gibt keinen Grund an Religion zu glauben, außer dass es mir als Kind so eingebläut wurde, aber ich fühle mich gut damit, also bleibe ich dabei." Und so lange du nicht auf die Idee kommst, deinen Glauben damit zu beweisen, dass du anfängst Frauen auf der Straße wegen ihrer Outfits zu beschimpfen oder [fülle diesen Teil mit beliebigen religiös bedingten Aktivitäten welche andere Personen benachteiligen], dann hat wohl auch kaum einer was dagegen. Aber sobald mir jemand mit irgend etwas derartigem ankommt, hat diese Person mit allem von mir zu rechnen, nur nicht mit Respekt und/oder entgegenkommen.


Eine Frage aber, bist du immer so ein Sturkopf? Bedenke, dass du mir rein garnichts bietest, was ich einfach so annehmen könnte, was auch vielleicht daran liegen mag, dass deine Argumente für mich nicht aussagekräftig genug sind, dass ich der Religion plötzlich meinen Rücken zuwenden würde! Und ich bin auch nicht hier, um den Messias zu spielen, um dich vom Glauben an einen Gott zu überzeugen.
Nein, du kommst ständig mit wirren Aussagen und anstatt auch nur ein einziges wirkliches Argument zu liefern, hast du irgendwann einfach angefangen zu behaupten, dass du ja schon genug Argumente gebracht hättest. Aber ich finde es immer toll, dass du ständig "Material" lieferst, welches diesen Thread lebendig hält;)


Das hier sollte nur eine Diskussion ober besser gesagt, eine Meinungsdarlegung der eigenen Ansichten zwischen Wissenschaft und Religion sein.
Von Bekehrungen zur anderen Seite war nie die Rede, was du komischerweise immer wieder bestreitest, es zu tun, was du allerdings doch versuchst zu tun.
Nö. Er zeigt lediglich die Nachteile der Religion auf und wartet ständig darauf, dass ihm mal Jemand ein vernünftiges Gegenargument liefert. Selbst wenn es auch nur einen Leser mal dazu bringt seine geistigen Fesseln zu lockern und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, denke ich, dass dieser Thread durchaus seine Daseinsberechtigung hat. Dass du so stur darauf beharrst dass Mafiaaffe falsch liegt ist genauso wenig seine Schuld, wie dass du ihm ständig neues Material lieferst um seine Meinung eher noch zu festigen.
Sorry, aber die Religion macht sich im ganzen durchaus Lächerlich.
Es ist übrigens auch eine Tatsache, dass mangelnde Akzeptanz gegenüber Kritik an der eigenen Position (besonders ohne Gegenargumente) nicht gerade ein Zeichen für einen besonders starken Charakter ist....


Und hör bitte auf jeden Satz einzeln zu zitieren, wir sind hier doch nicht in einem Verhör! :roll:
Nein, in einem öffentlichen Internet-Forum. Ich hoffe das verletzt jetzt auch nicht deinen Glauben, aber hier kann man nun mal für alle seine Aussagen zumindest verbal zur Rechenschaft gezogen werden.
Und ja, ich weiß, dass du nicht mit meiner Meinung übereinstimmst, aber im Gegensatz zu den [hier beliebige Religion einfügen] muss ich mir nicht vorstellen von einer höheren Macht als der Natur selbst erschaffen worden zu sein um mein Ego zu pushen.

HunT
19.08.2010, 23:52
Jetzt macht mal halblang! Es reicht schon, wenn mir Mafiaaffe auf die Pelle rücken möchte und immer noch nicht begriffen hat, dass ich nicht hier bin, um den Messias zu spielen und schon kommt der nächste Ritter angeritten und fragt mich wieder nach Argumenten für meinen Glauben und plappert mehr oder weniger seinem Vorreiter alles nach.

Bin ich hier im Irrenhaus gelandet oder wollt ihr mich dahinbringen? Kann man sich nicht einfach darüber unterhalten, welche Meinung der andere vertritt oder muss man ihn auch noch angreifen und alles lächerlich finden, was seine Ansichten sind, nur weil man selbst nicht genug Intelligenz besitzt, um das nachzuvollziehen (oder zumindest zu tolerieren) und deshalb nach Argumenten sucht?

Mir ist egal, woran jeder glaubt oder ob er überhaupt an irgendwas glaubt. Ich kann nur sagen, dass die Wahrheit, wie sie auch aussehen mag (ich weiß es nicht, ihr wisst es nicht, die Wissenschaft weiß es nicht und nichtmal die Religion weiß es), uns alle betrifft, egal ob wir Christen, Moslems, Juden, Budisten, Atheisten und weiß der Geier was noch sind. Viel mehr ist es doch einfach nur interessant, darüber zu reden, welche Möglichkeiten und Ansichten es gibt, auch und vor allem bezüglich der Geheimnisse des Universums.

Zitat aus einem Stephen Hawking Buch: [...] Nur für ein übernatürliches Wesen, das den gegenwärtigen Zustand des Universums beobachten kann, ohne auf ihn einzuwirken, könnten Naturgesetze erkennbar sein, die alle Ereignisse vollständig determinieren. Doch solche Modelle des Universums sind ohne großes Interesse für uns normale Sterbliche [...]

Damit möchte ich nicht sagen, dass Stephen Hawking aussagen möchte, dass es einen Gott gibt, zumal wir nicht definieren können, was Gott ist. Es zeigt mir aber, dass Wissenschaft nach menschlichem Verstand nicht über die nötigen Werkzeuge verfügt, um das Ganze zu verstehen, sondern höchstens einen Teil davon.

Mafiaaffe
20.08.2010, 19:05
Jetzt macht mal halblang! Es reicht schon, wenn mir Mafiaaffe auf die Pelle rücken möchte und immer noch nicht begriffen hat, dass ich nicht hier bin, um den Messias zu spielen

Genausowenig wie ich oder irgendjemand sonst hier. Wenn z.B.: ein neues GTA rauskommt können sich hier viele studenlang darüber auslassen: Einige bringen Argumente dafür, einige dagegen. Anschließend kann sich jeder selbst entscheiden, ob er sich das Spiel kauft oder nicht und genau dafür ist auch dieser Thread gedacht. Nur das es nicht um irgendein Spiel, sondern um die Religion geht. Ich habe zahlreiche Argumente dagegen genannt und nun steht es jedem hier frei Argumente dafür zu nennen, dafür denke ich ist ein öffentliches Forum da und wie bei meinem Beispiel mit dem Computerspiel, denke ich, dass ich auch bei einer Diskussion über die Religion nicht dazu verpflichtet bin die Meinung eines anderen bedingungslos anzunehmen, sondern dieser auch wiedersprechen kann; und in diesem Sinne denke ich nicht, dass ich mich an irgendeinem Punkt übermässig respektlos, intolerant oder sogar aggressiv verhalten habe.
Natürlich verstehe ich das Religion ein weitaus ernsteres Thema ist als irgendein Computerspiel, aber genau deshalb ist es wichtig darüber zu Diskutieren und ich sehe keinen Grund warum dieses Thema übermässigen Respekt verdienen sollte. Besonders nicht wenn man bedenkt, dass die Folgen, die sie auf die Menschen hat, weitaus drastischer sind, als jene die ein Computerspiel haben könnte.

Sicher, die meisten Religiösen sind friedliche, liebe Menschen und das habe ich nie bestrieten. Der Punkt den ich versuche zu machen ist, dass diese Menschen genauso friedlich und lieb, ohne ihre religiösen Überzeugungen wären, in vielen Fällen sogar weitaus friedlicher.
Meine Argumentation bezieht sich auf die Religion, nicht auf religiöse Menschen, genauso wie ich Krankheiten für etwas schlechtes halte, nicht aber kranke Menschen. Ich finde diesen Vergleich ziemlich passend, denn genauso sehe ich die Religion: Wie einen Virus für den Geist, der von einer Generation auf die Nächste weiter gegeben wird.
Wenn jemand von den Selbstmordattentaten in nahen Osten hört oder von der genitallen Verstümmelungen von Kindern halten die meisten, dies für die Taten böser Menschen, aber diese Menschen sind nicht böse. Wenn jemand böse ist, schlägt er seine Tochter vielleicht, aber er schneidet ihr keine Teile der Vagina ab. Nein, diese Menschen sind nicht böse und in den meißten Fällen auch nicht dumm. Ihr Geist wurde einfach durch die Religion vergiftet. Die Menschen die zu solchen Taten bereit sind, sind der Auffassung das absolut Gute zu tun.
Wenn Menschen ihren Kindern alle diese Dinge antun und ihnen alle diese Regeln in den Kopf pflanzen, tun sie das nicht, weil sie ihre Kinder hassen, sondern weil sie ihre Kinder lieben und denken, dass sie unter der Diktatur eines imaginären Diktators stehen der sie für alle Ewigkeiten foltern wird, wenn sie diesen Regeln nicht folgen.
Genau aus dem gleichen Grund tun es viele Christen in der westlichen Welt auch. Ich rate an der Stelle den Film das "Jesus Camp" anzusehen. Die Eltern die ihre Kinder dahinbrigen hassen ihre Kinder nicht, sie wollen nur um jeden Preis vermeiden, dass ihre Kinder an diesen schrecklichen (aber glücklicherweise fiktiven) Ort kommen.

Also nochmal, ich sage nicht, dass irgendein Religiöser dumm oder böse ist, noch weniger sage ich, dass er etwas für seine Überzeugugen kann oder etwas Schlechtes im Sinn hat, wenn er seinen Kinder diese Überzeugungen vermittelt. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass sie falsch und oft auch gefährlich sind und sie sich nicht postiv sondern negativ auf ein gemeinsames Zusammenleben und auf die geistliche Entwicklung eines Kindes auswirken und das auch schon immer getan haben.

Sicher, viele halten sich eher an das Moto: "leben und leben lassen." Aber ich denke das es falsch ist, ich denke es ist wichtig diese Menschen wachzurütteln und ihnen zu zeigen, dass die Religion auch ihre, vorallem auch ihre, schlechten Seiten hat und sie auch ein glückliches und erfülltes Leben ohne einen Gott oder ihre Überzeugungen führen können.
Möglicherweise halten einige diese Position für zu aggressiv, aber das ist sie nicht. Wenn ich z.B von einem Selbstmordattentäter höre, hege ich wahrscheinlich weniger Greul gegen diese Person als die meisten von euch, denn wer weiß, was ohne die Religion aus diesem Menschen geworden wäre.


Damit möchte ich nicht sagen, dass Stephen Hawking aussagen möchte, dass es einen Gott gibt, zumal wir nicht definieren können, was Gott ist. Es zeigt mir aber, dass Wissenschaft nach menschlichem Verstand nicht über die nötigen Werkzeuge verfügt, um das Ganze zu verstehen, sondern höchstens einen Teil davon.

Ich weiß nicht wieso du dieses merkwürdige "Argument" immer wieder ausgraben musst. Aber da ich mich ja so gerne wiederhole:

Erstens ist Hawkings nicht nur Atheist sondern auch Anti-Theist und er vertritt durchaus die Ansicht, dass wir Gott definieren können:
http://abcnews.go.com/WN/Technology/stephen-hawking-religion-science-win/story?id=10830164&page=1

Zweitens würde es, selbst wenn wir nicht alles begreifen können, in keinem Fall bedeuten, dass es etwas gibt was alles begreifen kann.
Im Grunde genommen halte ich unsere primitiven Gehirne, eher für ein Argument gegen einen allmächtigen Schöpfer.

Drittens stimmt es das vieles in der Quantenphysik für uns keinen Sinn ergibt. Trotzdem und das ist der wichtige Punkt, können wir damit arbeiten. Wir können Berechnungen anstellen die zutreffend sind und es gibt keinen Grund anzunehmen, dass es Grenzen zu dieser Regel gibt.

Viertens würde selbst etwas für alle Zeiten unerklärliches, genausowenig auf die Existenz eines Gottes hinweisen, wie auf die Existenz von Einhörnern oder Feen.

HunT
20.08.2010, 20:37
Sicher, viele halten sich eher an das Moto: "leben und leben lassen." Aber ich denke das es falsch ist, ich denke es ist wichtig diese Menschen wachzurütteln...

Das ist seit langem eine Gemeinsamkeit, die ich ebenso vertrette, jedoch nicht in religösen Fragen, aber...


...und ihnen zu zeigen, dass die Religion auch ihre, vorallem auch ihre, schlechten Seiten hat und sie auch ein glückliches und erfülltes Leben ohne einen Gott oder ihre Überzeugungen führen können.

...leider auch nur bis hierhin. Vielen Menschen würde der Gedanke ein Leben ohne Religion oder den Glauben an einen Gott eben nicht gefallen und wären nicht so glücklich wie du denkst. Definiere erstmal ein "glückliches und erfülltes" Leben.

Sicher, du könntest natürlich ankommen und sagen, "ja dann bringt euren Kindern halt nichts von der Religion bei und sie werden das erst garnicht kennen". Aber genau das wäre meiner Meinung nach der falsche Weg. Der Mensch sollte möglichst alles Wichtige in der Welt wissen und es ist daher eine Frage der elterlichen Erziehung und sicherlich auch des Lebensumstands, der den Weg zum Erwachsenwerden begleitet, was den jeweiligen Menschen dazu bewegt an etwas höhere zu Glauben oder eben nicht. Zu sagen, welche Faktoren dabei alles eine Rolle spielen, würde eine Studienarbeit ausfüllen.


Möglicherweise halten einige diese Position für zu aggressiv, aber das ist sie nicht. Wenn ich z.B von einem Selbstmordattentäter höre, hege ich wahrscheinlich weniger Greul gegen diese Person als die meisten von euch, denn wer weiß, was ohne die Religion aus diesem Menschen geworden wäre.

Und wieder fangen wir von vorne an. Das ist wiederum das Killerspiele = Amoklauf Prinzip (zumindest sehr beliebt bei Politikern) und ohne Einsteins Erfindungen gäbe es auch keine Atomwaffen. Wobei ich jedoch nicht Einstein dafür verantworlich mache, sondern die Menschen, die sein veröffentlichtes Wissen für die Erschaffung einer Massenvernichtungswaffe benutzt haben. Meines Wissens nach hatte Hiroshima keinen religiösen Hintergrund. Warum machst du dann also wieder die Religion dafür verantwortlich, nur weil es Menschen gibt, die sie für eine selbstmörderische Überzeugung in den Dreck ziehen? Bist du also auch so ein Politiker, der eine Hetzkampagne gegen Killerspiele führt oder vielleicht doch jemand, der etwas weiter denkt und sagt, dass der wahre Grund wir Menschen sind.

Ich bin mir nicht sicher, aber ich habe das Gefühl, dass wir im Grunde dasselbe meinen, es nur dermaßen unterschiedlich Beschreiben, dass wir einfach einander vorbeireden.

Affenzahn375
20.08.2010, 21:12
Und wieder fangen wir von vorne an. Das ist wiederum das Killerspiele = Amoklauf Prinzip

häää?
willst du etwas abstreiten, dass besagter selbstmordattentäter ohne religion kein selbstmordattentäter geworden wäre?
aus religionen gehen selbstmordatentäter hervor.
punkt.
das ist etwas völlig anderes, als bei killerspielen.
ich behaupte damit NICHT, dass alle religiösen leute selbstmordattentäter werden!
nur um missverständnisse zu vermeiden.
zu deinen beliebten wissenschaftlichen massenvernichtungswaffen:
wenns die nicht gäbe, hätten sich die leute eben mit blossen händen die köpfe abgerissen... kriege gäbe es auch ohne wissenschaft, sie würden nur anders verlaufen

HunT
20.08.2010, 22:42
häää?
willst du etwas abstreiten, dass besagter selbstmordattentäter ohne religion kein selbstmordattentäter geworden wäre?
aus religionen gehen selbstmordatentäter hervor.
punkt.

Ja und? Mir ist schon klar, dass Religion der Motivator dafür ist, solche Leute zum Selbstmordattentäter auszubilden. Aber ich unterscheide zwischen dem, was Religion vermitteln soll, nämlich Frieden und dem, wie Fanatiker die Religion soweit manipulieren, dass sie sich ihre eigene machen, um einen Grund für ihre Terrorangriffe zu geben, was sie fälschlicherweise als "heiligen Krieg" bezeichnen.


das ist etwas völlig anderes, als bei killerspielen.

Nein, das Prinzip ist das gleiche! Bei Killerspielen wird vom unwissendem Volk (gemeint sind nicht dumme Menschen, sondern solche, die sich damit nicht auskennen und alles fressen, was die Medien ihnen geben) fälschlicherweise angenommen, dass sie Schuld an Amokläufen sind und wollen diese verbieten, aber wir PC Spieler wissen, dass ganz andere Gründe dahinter stecken. Genauso ist es bei der Religion.



zu deinen beliebten wissenschaftlichen massenvernichtungswaffen:
wenns die nicht gäbe, hätten sich die leute eben mit blossen händen die köpfe abgerissen... kriege gäbe es auch ohne wissenschaft, sie würden nur anders verlaufen

Also wirklich, offensichtlicher kann deine Schönrederei garnicht mehr werden.

Affenzahn375
20.08.2010, 23:02
wie Fanatiker die Religion soweit manipulieren, dass sie sich ihre eigene machen, um einen Grund für ihre Terrorangriffe zu geben, was sie fälschlicherweise als "heiligen Krieg" bezeichnen.


1) http://www.youtube.com/user/Mafiaaffe#p/u/4/l6z_7OOtnR8

fakt 2

danke an mafiaaffe


2) es geht auch nicht darum, was religion vermitteln soll, sondern was sie verursacht

Mafiaaffe
22.08.2010, 15:42
Vielen Menschen würde der Gedanke ein Leben ohne Religion oder den Glauben an einen Gott eben nicht gefallen und wären nicht so glücklich wie du denkst. Definiere erstmal ein "glückliches und erfülltes" Leben.

Ein Leben was dich intellektuell und emotional erfüllt.



Sicher, du könntest natürlich ankommen und sagen, "ja dann bringt euren Kindern halt nichts von der Religion bei und sie werden das erst garnicht kennen". Aber genau das wäre meiner Meinung nach der falsche Weg. Der Mensch sollte möglichst alles Wichtige in der Welt wissen und es ist daher eine Frage der elterlichen Erziehung und sicherlich auch des Lebensumstands, der den Weg zum Erwachsenwerden begleitet, was den jeweiligen Menschen dazu bewegt an etwas höhere zu Glauben oder eben nicht. Zu sagen, welche Faktoren dabei alles eine Rolle spielen, würde eine Studienarbeit ausfüllen.

Natürlich kann und sollte man Kindern vielleicht sogar beibringen, was die einzelnen Religionen predigen. Nur man sollte ihnen nicht beibringen, dass sie auch etwas davon glauben müssen oder dass unhinterfragter Glaube sogar eine Tugend ist und am allerwenigsten sollte man ihnen beibringen, dass sie auch noch bestraft werden wenn sie etwas davon nicht glauben. Aber genau das ist es doch was die beiden Hauptreligionen von dir verlangen - Glaube oder Brenne.

Wenn ein Kind erwachsen wird und selbst die Entscheidung trifft zu dieser oder jener Religion zu konvertieren, ist das seine freie Entscheidung, aber man sollte genau wie bei der Wahl einer politischen Partei die Freiheit haben diese Entscheidung zu hinterfragen oder zu kritisieren. Doch bei wievielen Religiösen ist das heute der Fall? Bei weniger als 1%, das heißt zu über 99% übernehmen die Gläubigen die Religion ihrer Eltern.

Der Grund dafür ist einfach: Geh mal ein paar hundertausend Jahre in die Vergangenheit. Wenn eine Mutter zu ihren Kind sagt, "Diese Tiere sind gefährlich und diese nicht, diese Beeren sind giftig und diese nicht, wenn du dies machst kannst du dich verletzen, etc.", hat ein Kind was alle diese Dinge glaubt, ohne sie zu hinterfragen in den allermeissten Fällen einen Vorteil gegenüber Kindern die dies nicht tun. Besonders wenn eine Gefahr bereits in unmittelbarer Nähe ist. Wenn jetzt aber die Mutter sagt, dass es einen allmächtigen Schöpfer gibt und das es wichtig sei ihn zu verehren, da er sie sonnst bestrafen wird, gibt es keine Möglichkeit für das Kind herauszufinden ob diese Information besser ist als die anderen und es wird sie genauso unhinterfragt annehmen. In den meißten Fällen wird es diese, genau wie die Information über die Beeren und Tiere, bis zum erwachsenen Alter beibehalten und auch an seine Kinder weitergeben.

Aus dem gleichem Grund, setzten sich religiöse Bräuche und Überzeugungen heute noch durch, nicht weil sie rational sind, nicht weil sie uns moralisch zu besseren Menschen machen, nicht weil sie unsere Lebensqualität steigern, sondern einzig weil sie von unseren Eltern und anderen Autoritätspersonen an uns übermittelt wurden. Wie stark verwurzelt diese Dinge oft noch im fortgeschrittenen Alter sind zeigen besonders Therapiegruppen in den Vereinigten Staaten: Menschen die versuchen ihren Glauben hinter sich zu lassen, weil sie im Grunde genommen genau wissen wir irrational er ist, schaffen es oft nicht ihre Angst vor der Hölle zu überwinden, weil ihnen als Kindern beigebracht wurde, dass dies ein durchaus realer Ort ist.

„Ich denke, dass ein enormer Schaden von der Religion angerichtet wurde – nicht nur im Namen der Religion, sondern tatsächlich von der Religion.“ - Steven Weinberg.


Und wieder fangen wir von vorne an. Das ist wiederum das Killerspiele = Amoklauf Prinzip (zumindest sehr beliebt bei Politikern)

Ich habe mich diesem Argument schon in vorherigen Posts angenommen.
Es gibt keinen mir bekannten Fall, wo ein Amoklauf direkt auf ein Videospiel zurückzuführen ist.
Wenn sich aber jemand in einer Kirche in die Luft sprengt oder einen anderem Ort, mit dem einzigen Ziel möglichst viele Nicht-Muslime zu töten, während er schreit "Allahu akbar" (Gott ist groß), ist das eine Tat die außschließlich auf die Religion zurückzuführen ist und zu der es ohne die Religion nicht gekommen wäre. Fitna (http://www.veoh.com/browse/videos/category/educational_and_howto/watch/v18194091Bzm5chet) ist ein erschreckender Film, aber er zeigt wozu die wörtliche Auslegung des Koran führen kann. Nehmen wir z.B.: die kürzliche Steinigung des jungen Paars in Afghanistan. Der Koran sagt das Ehebrecher gesteinigt werden müssen, genau das haben diese Menschen getan. Wie kannst du also sagen, dass dies keine religöse Tat war?


und ohne Einsteins Erfindungen gäbe es auch keine Atomwaffen.Wobei ich jedoch nicht Einstein dafür verantworlich mache, sondern die Menschen, die sein veröffentlichtes Wissen für die Erschaffung einer Massenvernichtungswaffe benutzt haben.

Wie ich schon sagt Waffen töten keine Menschen - Menschen töten Menschen. Es geht darum die Gründe dafür rauszufinden und im zweiten Weltkrieg waren diese hauptsächlich politischer, teilweise aber auch religiöser Natur.


Meines Wissens nach hatte Hiroshima keinen religiösen Hintergrund. Warum machst du dann also wieder die Religion dafür verantwortlich

Um nochmal Stephen Weinberg zu zitieren:

"Religion ist eine Beleidigung der Menschenwürde. Mit oder ohne sie würden gute Menschen Gutes tun und böse Menschen Böses. Aber damit gute Menschen Böses tun, dafür bedarf es der Religion."


Ich habe auch nicht gesagt, dass jeder Krieg religiös motiviert ist, aber das es eine ganze Menge Kriege gibt, auch heute noch, die einen religiösen Hintergund haben oder die es zumindest ohne die Religion nicht geben würde:

"Um mal einige Konflikte jüngster Zeit aufzuführen: Isreal/Palästina (Juden vs. Muslime), der Balkan (christlich-orthodoxe Serben vs. katholische Kroaten, christlich-orthodoxe Serben vs. muslimische Bosnier und Albaner), Nordirland (Protestanten vs. Katholiken), Kaschmir (Muslime vs. Hindus), der Sudan (Muslime vs. Christen und Animisten), Nigeria (Muslime vs. Christen, Äthiopien (Muslime vs. Christen), die Elfenbeinküste (Muslime vs. Christen), Sri Lanka (singhalesische Buddhisten vs. tamilische Hindus), die Philippinen (Muslime vs. Christen) und der Kaukasus (christlich-orthodoxe Russen vs. tschetschenische Muslime, muslimische Aserbaidschaner vs. katholische und christlich-orthodoxe Armenier)"

Nehmen wir z.B.: Nordirland. Dieser Krieg hat eigentlich keinen religiösen Hintergrund, sondern einen politischen, aber ohne die Religion gebe es keine Möglichkeit die Parteien überhaupt auseinander zu halten.


Ja und? Mir ist schon klar, dass Religion der Motivator dafür ist, solche Leute zum Selbstmordattentäter auszubilden. Aber ich unterscheide zwischen dem, was Religion vermitteln soll, nämlich Frieden und dem, wie Fanatiker die Religion soweit manipulieren, dass sie sich ihre eigene machen, um einen Grund für ihre Terrorangriffe zu geben, was sie fälschlicherweise als "heiligen Krieg" bezeichnen

Das ist eine ziemlich verdrehte Logik die du da verfolgst. Du sagst also: Wenn ein Gläubiger etwas Gutes tut, macht er dies aufgrund seiner religösen Überzeugung, auch dann, wenn sein "heiliger" Text das Getane nicht einmal erwähnt. Wenn aber ein Gläubiger etwas Böses tut, macht er dies nicht aufgrund seiner religösen Überzeugung, auch wenn seine Tat ausschließlich durch die religiösen Texte inspiriert wurde.


Nein, das Prinzip ist das gleiche! Bei Killerspielen wird vom unwissendem Volk (gemeint sind nicht dumme Menschen, sondern solche, die sich damit nicht auskennen und alles fressen, was die Medien ihnen geben) fälschlicherweise angenommen, dass sie Schuld an Amokläufen sind und wollen diese verbieten, aber wir PC Spieler wissen, dass ganz andere Gründe dahinter stecken. Genauso ist es bei der Religion.

Nur weil jemand Religiös ist, bedeutet das nicht, dass er auch mehr über die Religion weiß. Im Grunde genommen wissen die meisten Anti-Theisten weit mehr über die Religion als die meisten Gläubigen. Was auch ein Hauptgrund dafür ist, dass sie Anti-Theisten sind. Die engagiertesten Anti-Theisten stammen meist aus stark gläubigen Familien. Sie sind also mit der Religion und den heiligen Texten aufgewachsen und wissen ganz genau wovon sie reden.
Und genau wie wir wissen, dass Videospiele niemals der Auslöser für Amokläufe sind, wissen wir auch, dass die Religion durchaus der Auslöser für schrekliche Taten sein kann. Wir wissen es weil wir es in den religiösen Texten nachlesen können, weil es diese Menschen selber über sich behaupten und weil es in vielen Fällen absolut keine anderen Gründe für solche Taten geben kann.
Niemand würde sich 20Kg Sprengstoff umschnallen um und sich selbst töten, nur um damit die höchstmögliche Anzahl an toten Ungläubigen herbeizuführen, wenn er nicht religiös motiviert wäre. Niemand würde seiner Tochter die Kliterus abschneiden, wenn er nicht religiös motiviert wäre. Niemand würde eine Frau minutenlang auspeitschen weil sie ein paar cm zuviel Haut gezeigt hat, wenn er nicht religiös motiviert wäre. etc.

HunT
22.08.2010, 21:58
Nun, es ist zwar traurig, dass du es so negativ siehst, Mafiaaffe, aber mir die Mühe machen, etwas daran zu ändern, werde ich auch nicht. Ich sagte ja, ich bin nicht der Messias. Ich aktzeptiere zwar deine Ansicht, weil ich sie unabhängig deiner scheinbar überzeugenden Argumentation auch verstehen kann (habe ja selbst atheistische Freunde), könnte diese jedoch nie für mich annehmen.

M3nTo5
10.09.2010, 18:30
Ich hatte das Video eigentlich nur nebenbei laufen lassen, aber etwas klar herausgehört :D
http://www.youtube.com/watch?v=qO9IPoAdct8
0:40-0:55
"Take desoxyribonucleic acid for an example. Sounds impressive, right?
You see what happens if you put something in acid?
It dissolves!
If our bodies would be full of that acid we'd all dissolve."

Sehr kreativ :D

1337_alpha
10.09.2010, 18:37
Mindfuck O.0

Das verwirrt mich jetzt...

M3nTo5
10.09.2010, 18:40
Mindfuck O.0

Das verwirrt mich jetzt...

In wie fern?

1337_alpha
10.09.2010, 18:53
In wie fern?

Ich weiß jetzt irgendwie ned was ich mit deinem Zitat anfangen soll ^^

"Take desoxyribonucleic acid for an example. Sounds impressive, right?
You see what happens if you put something in acid?
It dissolves!
If our bodies would be full of that acid we'd all dissolve."

M3nTo5
10.09.2010, 19:00
Ich weiß jetzt irgendwie ned was ich mit deinem Zitat anfangen soll ^^
Naja, das ist halt was der Typ in seiner Rolle sagt^^
So wie ich das verstanden habe, stammt das alles von einer Seite ab (in der Videobeschreibung), auf der fundamentalistische Zitate gesammelt werden.
An sich will er halt die Evolutionstheorie damit wiederlegen, dass unsere DNS ja eine Säure ist, wir uns aber in Säure auflösen müssten.

Affenzahn375
10.09.2010, 19:01
Ich weiß jetzt irgendwie ned was ich mit deinem Zitat anfangen soll ^^

"Take desoxyribonucleic acid for an example. Sounds impressive, right?
You see what happens if you put something in acid?
It dissolves!
If our bodies would be full of that acid we'd all dissolve."

am besten vergisst du das einfach wieder:lol:

EDIT: ist das jezt eig n witz oder nicht?:D

M3nTo5
10.09.2010, 19:41
EDIT: ist das jezt eig n witz oder nicht?:D
Wie gesagt, ich hab es so verstanden das dieses Video sarkastisch gemeint ist, aber auf diesen fundamentalistischen Zitaten aufbaut.

Mafiaaffe
14.09.2010, 19:03
http://www.youtube.com/watch?v=MSNbnLR0nnk

Wie letztes Jahr auch wird die Youtube Atheist Community am 18.9 um 17 Uhr einen 24 Stunden Spendenaufruf veranstalten, um Geld für "Ärzte ohne Grenzen" zu sammeln. Unter anderem werden auch der Host der "Atheist Experience (http://www.atheist-experience.com/)" Matt Dillahunty (http://en.wikipedia.org/wiki/Matt_Dillahunty) und James Randi (http://de.wikipedia.org/wiki/James_Randi) vertreten sein.


Link:
http://www.blogtv.com/People/dprjones

MSF Homepage:
http://www.aerzte-ohne-grenzen.de/

Spendenseiten:
http://www.justgiving.com/dprjones24hourblogtvforMSF
http://www.firstgiving.com/dprjones

HunT
14.09.2010, 19:08
Ich weiß nicht, bei welcher Seite das Geld besser angelegt wäre... :-? Klingt für mich nach nem Aufruf zum Kampf gegen einen Geist.

Mafiaaffe
14.09.2010, 19:25
Ich weiß nicht, bei welcher Seite das Geld besser angelegt wäre... :-? Klingt für mich nach nem Aufruf zum Kampf gegen einen Geist.

Und wenn religiöse Institutionen Spendenaufrufe veranstalten (von denen sie 90% der Einnahmen selber behalten), kling das für dich nach einem Aufruf zum heiligem Krieg?

HunT
14.09.2010, 19:42
Und wenn religiöse Institutionen Spendenaufrufe veranstalten (von denen sie 90% der Einnahmen selber behalten), kling das für dich nach einem Aufruf zum heiligem Krieg?

Es gibt keine "heiligen" Kriege für mich. :roll: Krieg ist Krieg.

chenjung
14.09.2010, 19:45
Es gibt keine "heiligen" Kriege für mich. :roll: Krieg ist Krieg.

"Heiliger-Krieg" ist nur eine Art Rechtfertiung. Wie du schon sagtest, Krieg ist Krieg. Sprich jamand will sich einen Vorteil verschaffen. Daher, gibt es da keine Unterschiede.

Mafiaaffe
14.09.2010, 20:24
Es gibt keine "heiligen" Kriege für mich. :roll: Krieg ist Krieg.

Ob sie in deiner Welt existieren oder nicht, in der Realität gibt es sie zu genüge. Das war aber nicht der Punkt in meinem letztem Kommentar.
Jedes mal wenn ich einem Kommentar schreibe in dem auch nur das Wort "Atheist" vorkommt, fühlst du dich persönlich angegriffen. Du verhältst dich wie ein Kleinkind, dass mit einer weihnachtsmannlosen Wirklichkeit konfrontiert ist. Der sonstige Inhalt spielt für dich absolut keine Rolle.

Es geht hier lediglich um eine Aktion in der Menschen, die nicht an einen Gott glauben, versuchen Geld für eine medizinische Hilfsorganisation zu sammeln. Deal with it!

Saltwater
14.09.2010, 20:36
Der Fundamentalist im Video ist sowas von lächerlich. Also haben menschliche Gefühle zwingend etwas mit Religion zu tun? IDIOT.

Frühere Menschen haben sich auch schon umsorgt und (ganz wichtig): Sie haben um ihre Angehörigen getrauert und sie begraben. Und dafür war weder ein "Koran", noch eine "Bibel" und schon gar keine solche Religion nötig.

Mafiaaffe
14.09.2010, 20:49
Der Fundamentalist im Video ist sowas von lächerlich. Also haben menschliche Gefühle zwingend etwas mit Religion zu tun? IDIOT.

Frühere Menschen haben sich auch schon umsorgt und (ganz wichtig): Sie haben um ihre Angehörigen getrauert und sie begraben. Und dafür war weder ein "Koran", noch eine "Bibel" und schon gar keine solche Religion nötig.

Poe´s Gesetz (http://rationalwiki.org/wiki/Poe%27s_Law): "Ohne den Gebrauch von Smileys oder der offenkundigen Darstellung von Humor ist es unmöglich , religiösen Fundamentalismus zu parodieren, ohne, dass es jemand ernst nimmt."

Saltwater
14.09.2010, 20:57
Ich meine den repräsentierten. Die Texte sind ja übernommen.

HunT
14.09.2010, 22:40
Ob sie in deiner Welt existieren oder nicht, in der Realität gibt es sie zu genüge. Das war aber nicht der Punkt in meinem letztem Kommentar.
Jedes mal wenn ich einem Kommentar schreibe in dem auch nur das Wort "Atheist" vorkommt, fühlst du dich persönlich angegriffen. Du verhältst dich wie ein Kleinkind, dass mit einer weihnachtsmannlosen Wirklichkeit konfrontiert ist. Der sonstige Inhalt spielt für dich absolut keine Rolle.

Es geht hier lediglich um eine Aktion in der Menschen, die nicht an einen Gott glauben, versuchen Geld für eine medizinische Hilfsorganisation zu sammeln. Deal with it!

Starker Atheismus, wofür du scheinbar auch stehst, ist für mich wie eine Allergie, genauso wie der Fanatismus der anderen Seite und deren "heiligen Kriege". Tut mir leid, wenn ich daher gerne provokant und sarkastisch bin. Ich schätze es nämlich nicht sonderlich, wenn man die Ansicht anderer in Frage stellt, in der Gewissheit, die eigene Ansicht sei die einzig logische und richtige.

Aber...das habe ich oft genug gesagt, denke ich.

Mafiaaffe
15.09.2010, 22:40
Starker Atheismus, wofür du scheinbar auch stehst, ist für mich wie eine Allergie, genauso wie der Fanatismus der anderen Seite und deren "heiligen Kriege".

Ich stehe nicht für starken Atheismus, sondern ich bin agnostischer Atheist(siehe Bild) wie ich bestimmt schon 100-mal erleutert habe und ich bin mir inzwischen nicht mehr sicher ob du meine Position absichtlich falsch darstellst oder ob du über das Erinnerungsvermögen eines Einzellers verfügst. Ich behaupte nicht zu wissen ob ein Gott existiert oder nicht, aber ich halte seine Existenz für ungefähr so wahrscheinlich wie die Existenz von Feen oder Elfen, dennoch würde ich meine Position sofort ändern wenn Beweise oder stichhaltige Argumente für die Existenz eines übernatürlichen Wesen auftauchen würden.
Das Wort was du suchst ist "Anti-Theimus" und ich habe diese Position bereist ausreichend begründet und mehrmals gesagt, dass meine Argumente nicht gegen irgendwelche Menschen gerichtet sind, sondern gegen die Religion.

Allerdings finde ich den Vergleich mit einer Allergie relativ passend, denn es gibt da eine Vielzahl von Dingen die bei mir in der Tat allergische Reaktionenen hervorrufen z.B.: Horoskope; Kreationisten; TV-Tarot-Kartenleger; Wahrsager; Uri Geller; Homöopathie; Leute die Worte wie "Aura" und "Spirituell" benutzen; Energiemedizin; Fundamentalisten; der Papst; Iridologie; Strohmann-Argumente; religiös begründete(r) Rassismus, Sexismus, Homophobie, Gewalt oder Intoleranz im Allgemeinen; Bibelzitate, etc...

http://www.lousycanuck.ca/wp-content/uploads/atheist_chart.gif


Tut mir leid, wenn ich daher gerne provokant und sarkastisch bin. Ich schätze es nämlich nicht sonderlich, wenn man die Ansicht anderer in Frage stellt, in der Gewissheit, die eigene Ansicht sei die einzig logische und richtige.

Ich habe in dem besagtem Post nichts dergleichen getan, sondern lediglich auf einen Spendenauruf aufmerksam gemacht. Den du mit einem Aufruf zum einem Kampf gleichgesetzt hast und das ausschließlich weil er von Atheisten organisiert wird. Es spielt für dich demnach absolut keine Rolle um was es geht; wenn es von Atheisten durchgeführt wird muss es etwas Schlechtes sein.
Ein weiteres Beispiel ist Stephen Hawking kürzlich erschienenes Buch. Nehmem wir mal an er hätte geschrieben, dass die neuesten Erkenntnisse in der Physik die Existenz eines Gottes für sehr wahrscheinlich machen. In diesem Fall wäre es dir vollkommen egal gewesen ob diese Behauptung erlogen wäre oder nicht, du hättest sie befürwortet.

Fanatimus im engeren Sinn ist durch das unbedingte Fürwahrhalten der betreffenden Vorstellung und meistens durch Intolleranz gegenüber jeder abweichenden Meinung gekennzeichnet. Und es könnte gar nicht offensichtlicher sein wer von uns beiden dieser Einstellung am nächsten ist.

Cephei
15.09.2010, 23:08
Homöopathie

Naah!

Mafiaaffe
15.09.2010, 23:19
Naah!

Soll das heißen du befürwortest Homöopathie? Du weißt schon, dass hier Substanzen so stark verdünnt werden, dass im Endprodukt teilweise nicht mal mehr ein einziges Molekühl vorhanden ist und von der Annahme ausgeganen wird, dass Wasser ein Erinnerungsvermögen besitzt?

Cephei
16.09.2010, 00:03
Tonsipret was ich in den letzten Zwei Tagen genommen habe hat geholfen.
Aber eindeutig.
Und von befürworten war hier nicht die Rede. Ich lehne nur minder starke Medikamente nicht ab.
Und selbst wenn es in Fällen nur der Placebo Effekt ist.
Außerdem ist es mir letzendlich auch egal was für Medikamente ich verschrieben bekomme solange sie mir helfen.

HunT
16.09.2010, 10:42
Ich stehe nicht für starken Atheismus, sondern ich bin agnostischer Atheist(siehe Bild) wie ich bestimmt schon 100-mal erleutert habe und ich bin mir inzwischen nicht mehr sicher ob du meine Position absichtlich falsch darstellst oder ob du über das Erinnerungsvermögen eines Einzellers verfügst. Ich behaupte nicht zu wissen ob ein Gott existiert oder nicht, aber ich halte seine Existenz für ungefähr so wahrscheinlich wie die Existenz von Feen oder Elfen, dennoch würde ich meine Position sofort ändern wenn Beweise oder stichhaltige Argumente für die Existenz eines übernatürlichen Wesen auftauchen würden.
Das Wort was du suchst ist "Anti-Theimus" und ich habe diese Position bereist ausreichend begründet und mehrmals gesagt, dass meine Argumente nicht gegen irgendwelche Menschen gerichtet sind, sondern gegen die Religion.

Gut, dann habe ich mich in deiner Ansicht eben geirrt. Aber du solltest nicht annehmen, dass ich absichtlich deine Position falsch darstelle, sondern viel mehr falsch verstanden habe. Ich frage mich dennoch wo der Unterschied zwischen dem starken und agnostischem (oder auch schwachen) Atheismus sein soll? Beide wollen Beweise, bevor sie an etwas glauben. Auch wenn der starke Atheismus grundsätzlich an nichts Übernatürliches glaubt und dieses nichtmal für wahrscheinlich hält, so würde er dennoch umschwenken, wenn es Beweise für die Existenz von Übernatürlichem gäbe.


Allerdings finde ich den Vergleich mit einer Allergie relativ passend, denn es gibt da eine Vielzahl von Dingen die bei mir in der Tat allergische Reaktionenen hervorrufen z.B.: Horoskope; Kreationisten; TV-Tarot-Kartenleger; Wahrsager; Uri Geller; Homöopathie; Leute die Worte wie "Aura" und "Spirituell" benutzen; Energiemedizin; Fundamentalisten; der Papst; Iridologie; Strohmann-Argumente; religiös begründete(r) Rassismus, Sexismus, Homophobie, Gewalt oder Intoleranz im Allgemeinen; Bibelzitate, etc...

Bei soviel Abneigung und Hass könntest du glatt der dunklen Seite der Macht beitreten, die haben wenigstens Kekse. Aber ernsthaft, viele deiner genannten Dinge haben auch auf mich eine allergische Wirkung, werde jedoch nicht im Einzelnen alles erläutern.



Ein weiteres Beispiel ist Stephen Hawking kürzlich erschienenes Buch. Nehmem wir mal an er hätte geschrieben, dass die neuesten Erkenntnisse in der Physik die Existenz eines Gottes für sehr wahrscheinlich machen. In diesem Fall wäre es dir vollkommen egal gewesen ob diese Behauptung erlogen wäre oder nicht, du hättest sie befürwortet.

Falsch! Es ist nicht seine Fähigkeit als Wissenschaftler, die ich anzweifle, sondern seine Ansicht, mit der ich nicht ganz einverstanden bin. Ich als Agnostiker (ohne Bezug zum Atheismus) halte vieles für Möglich und bin Befürworter des starken anthropischen Prinzips, falls dir das was sagt. Demnach finde ich jede Theorie darüber, dass überall und für alles das ein und selbe gelten muss, für eine selbstgefällige Bequemlichkeit, um es mal überspitzt zu sagen. Oder anders ausgedrückt: Weil wir Dinge, die über unsere Vorstellungskraft hinausgeht, nicht verstehen und messen können, wendet die Wissenschaft aus praktischen Gründen das schwache anthropische Prinzip an, nachdem gilt, dass überall im Universum dieselben Gesetze und Eigenschaft gelten, weil wir sie beobachten können. Um der Zauberei noch genüge zu tun, gibt es nun auch Thesen darüber, dass aus dem Nichts etwas entstehen kann.

Hatte ich also nicht doch Recht mit meiner Behauptung, dass das Nichts auch etwas ist?

Ich muss zugeben, dass ich für solche Phänomene nichtmal mehr an die Religion festhalte, weil Religion einen Aspekt nicht beinhaltet, nämlich Neugier. Und ich bin wissbegierig und dennoch gläubig, selbstverständlich in der Annahme, dass die Wissenschaft irgendwann den Punkt erreichen wird, wo die Möglichkeit, etwas für unseren Verstand zu erklären, nicht mehr gegeben sein wird. Deshalb bin ich aber noch lange kein Kreationist, nur weil ich etwas für möglich halte, wofür andere nach Beweisen suchen, die sie nie finden werden. Es ist jedoch interessant, dass Menschen wie Stephen Hawking an anderes intelligentes Leben glauben, ohne dafür Beweise zu haben. Warum aber nicht auch einfach behaupten, dass wir die einzigen Wesen, fähig zur Integralrechnung, im Universum sind? Wohl einfach deswegen nicht, weil man es sich nicht vorstellen kann, dass in so einem gewaltigem -Verzeihung - unvorstellbar großem Universum es nicht auch anderes Leben gibt, welches womöglich fähig ist mit der Unendlichkeit besser zurecht zukommen als wir, weil womöglich der Verstand dieser Wesen grundsätzlich anders aufgebaut ist. Womöglich, dass diese Wesen ebenso eine Religion besitzen, vielleicht sogar auch eine übergreifende und mit deren Wissenschaft vereinigte Religion.

Dass das alles nach tollem Sci-Fi klingt, ist mir bewusst. Wurmlöcher und Zeitreisen halten viele auch für Sci-Fi, hat jedoch wissenschaftlichen Ursprung.


Fanatimus im engeren Sinn ist durch das unbedingte Fürwahrhalten der betreffenden Vorstellung und meistens durch Intolleranz gegenüber jeder abweichenden Meinung gekennzeichnet. Und es könnte gar nicht offensichtlicher sein wer von uns beiden dieser Einstellung am nächsten ist.

Der Schein kann trügen. Ist das wieder so eine Effekt-Zuweisung? Zurück in den Kindergarten? Da wäre es wesentlich einfacher sich gegenseitig als Blödmann zu bezeichnen ohne diese Fachausdrücke.

Saltwater
16.09.2010, 13:45
Fanatimus im engeren Sinn ist durch das unbedingte Fürwahrhalten der betreffenden Vorstellung und meistens durch Intolleranz gegenüber jeder abweichenden Meinung gekennzeichnet. Und es könnte gar nicht offensichtlicher sein wer von uns beiden dieser Einstellung am nächsten ist.

[de]: 'n Typ, der Fanatiker ist, hält bedingungslos (ohne genauere Beweise) alles für "wahr", was seinen Vorstellungen/seinem Glauben entspricht. Meinungen, die von seiner abweichen, sind für in inakzeptabel. (oder "falsch")

Mafiaaffe
17.09.2010, 15:17
Gut, dann habe ich mich in deiner Ansicht eben geirrt.
Aber du solltest nicht annehmen, dass ich absichtlich deine Position falsch darstelle, sondern viel mehr falsch verstanden habe. Ich frage mich dennoch wo der Unterschied zwischen dem starken und agnostischem (oder auch schwachen) Atheismus sein soll?

Gnosis bedeutet Kenntniss oder Wissen, demnach bedeutet Agnosis nicht wissen. Ein gnostischer/starker Atheists würde behaupten, dass er weiß, dass ein Gott nicht existiert. Ein agnostischer/schwacher Atheist sagt, dass er es nicht weiß, aber es für sehr unwahrscheinlich hält, dass ein Gott existiert. Das Gleiche kann natürlich auch in ungedrehter Form über den Theimus und andere Dinge gesagt werden wie z.B.: Russells Teekanne. (http://de.wikipedia.org/wiki/Russells_Teekanne)


Beide wollen Beweise, bevor sie an etwas glauben

Falsch. Weder der starke noch der schwache Atheismus setzt mangelnde Beweise voraus. Im Grunde genommen könnten beide Positionen sogar im Angesicht von Gegenbeweisen vertreten werden.


Auch wenn der starke Atheismus grundsätzlich an nichts Übernatürliches glaubt und dieses nichtmal für wahrscheinlich hält, so würde er dennoch umschwenken, wenn es Beweise für die Existenz von Übernatürlichem gäbe.

Erstens: Atheismus hat nichts damit zu tun ob man an etwas Übernatürliches im Allgemeinen glaubt oder nicht (obwohl das zugegebenermaßen auf die meisten Atheisten zutrifft), sondern bezieht sich ausschließlich auf den Glauben an einen Gott oder Götter. Viele Buddhisten z.B.: sind auch Atheisten.
Deshalb bin ich eigentlich gegen das Wort Atheist, denn es gibt der Idee eines Gottes zuviel ansehen, das sie meines Erachtens nicht verdient. Jedenfalls nicht mehr als andere Ideen und es gibt ja auch kein Wort für den Nichtglauben an den Weihnachtsmann oder Einhörner.

Zweitens: Der starke Atheist hält die Existens eines Gottes nicht nur für sehr unwahrscheinlich, sondern für unmöglich, denn er behaupted ja bereits zu wissen, dass er nicht existiert.


Bei soviel Abneigung und Hass könntest du glatt der dunklen Seite der Macht beitreten, die haben wenigstens Kekse.

"Nur ein Sith kennt nichts als Extreme."


Aber ernsthaft, viele deiner genannten Dinge haben auch auf mich eine allergische Wirkung, werde jedoch nicht im Einzelnen alles erläutern.

Und dennoch setzt du meine Position zu diesen Dingen mit Hass gleich und hältst deine Eigene für nachvollziehbar.


Falsch! Es ist nicht seine Fähigkeit als Wissenschaftler, die ich anzweifle, sondern seine Ansicht, mit der ich nicht ganz einverstanden bin.

Es geht hier nicht um eine Ansicht, sondern um eine Erkenntnis die unmittelbar mit seiner Arbeit als Wissenschaftler zusammenhängt. Es ist Fakt, dass die neuesten Erkenntnisse in der Physik einen Schöpfergott absolut überflüssig machen und ich sehe keinen Grund warum er dies nicht in einem Buch erwähnen sollte.

Ich halte es sogar für sehr wichtig, dass solche fundamentallen Antworten einem breiten Publikum näher gebracht werden und das sage ich nicht als Atheist, sondern als Mensch mit Interesse an der Wahrheit und ich würde die gleiche Ansicht vertretten, wenn Erkenntnisse in der Naturwissenschaft die Existenz eines Gottes für sehr wahrscheinlich gemacht hätten.

Und ich wiederhole mich: Der einzige Grund warum du ein Problem mit dieser Äußerung hast ist die Tatsache, dass sie nicht mit deiner Weltanschauung vereinbar ist.


Ich als Agnostiker (ohne Bezug zum Atheismus)I halte vieles für Möglich und bin Befürworter des starken anthropischen Prinzips, falls dir das was sagt.

Tut es, aber nachdem ich auch den Rest deines Kommentares gelessen habe bezweifle ich, dass du es verstehts. Im Grunde genommen sagt es, dass das beobachtete Universum sich für die Enstehung vom intelligentem Lebens eignen muss, da es andernfalls nicht von uns beobachtet und naturwissenschaftlich beschrieben werden könnte.
Der Unterschied zwischen dem starken und dem schwachen anthropisches Prinzip liegt lediglich in der "Strenge": Das Starke sagt, dass das Universum genau diese Werte haben muss um intelligentes Leben zu ermöglich, das Schwache lässt leichte Variationen zu.

Im theologischem Zusammenhang wird das starke anthropisches Prinzip oft im Zusammenhang mit dem Fine-Tunnig-Argument gebracht und Gott in der Rolle des Fine-Tunners hat demnach die Werte so eingestellt, dass das Universum intelligentes Leben ermöglicht. Dieses Argument hat aber 3 schwerwiegende Fehler:
1. gibt es keinen Anhaltspunkt dafür, dass diese Werte überhaubt variieren können.
2. betrifft das lediglich Leben so wie wir es kennen. Es gibt keinen Grund zu der Annahme, dass ein Univerums mit anderen Werten nicht Leben in einer anderen Form ermöglichen könnte.
3. hätte der Fine Tunner selbst einen Fine Tunner gebraucht.


Demnach finde ich jede Theorie darüber, dass überall und für alles das ein und selbe gelten muss, für eine selbstgefällige Bequemlichkeit, um es mal überspitzt zu sagen. Oder anders ausgedrückt: Weil wir Dinge, die über unsere Vorstellungskraft hinausgeht, nicht verstehen und messen können, wendet die Wissenschaft aus praktischen Gründen das schwache anthropische Prinzip an, nachdem gilt, dass überall im Universum dieselben Gesetze und Eigenschaft gelten, weil wir sie beobachten können. Um der Zauberei noch genüge zu tun, gibt es nun auch Thesen darüber, dass aus dem Nichts etwas entstehen kann.

Ich habe bereits mit Menschen gesprochen die glaubten das Universum sei weniger als 10000 Jahre alt und mit Menschen die glauben, dass sich das gesammte Universum um die Erde dreht. Durschnittlich gesehen zeugten selbst die unqualifiziertesten Äußerungen dieser beiden Gruppen immer von einem ein größerem naturwissenschaftlichem Verständnis, als dieser Abschnitt von dir.

Obwohl dieser Teil eigentlich keine Antwort verdient und größtenteils für sich selbst spricht (besonders der letzte Satz), werde ich trozdem auf die einzelnen Punkte eingehen.

1. Eine wissenschaftliche Theorie wird niemals aus Bequemlichkeit verfasst, sondern weil sie eine Erklärung für zusammenhängende Naturgesetze, mathematische Modelle wiederholbare Beobachtungen und andere Fakten liefert. Andersrum wird sie genauso wieder verworfen, wenn Fakten auftauchen die nicht mit ihr vereinbar sind.

2. Mir ist keine Art von Dingen bekannt die so weit über unsere Vorstellungskraft hinausgehen, dass wir nicht mit ihnen Arbeiten könnten. Es stimmt zwar, dass viele Dinge in der Quantenmechanik für uns keinen "Sinn" ergeben, dass hängt aber damit zusammen, dass wir uns nicht in einer Quantenwelt entwickelt haben, dennoch können wir aber mit diesen Dingen Arbeiten. Wir können sie mathematisch nicht nur verstehen, sondern genaue Vorhersagen machen.

3. Das die gleichen Naturgesetze und Werte überall im Universum gelten ist eine fundamentalle Tatsache. Das anthropische Prinzip macht lediglich Aussagen über die Zusammenhänge von Intelligetnem leben und den Werten des Universum in dem sie sich befinden, es sagt aber nichts über eine Veränderlichkeit dieser Werte aus. Ich habe den leisen Verdacht, dass du Ockhams Rasiermesser (http://de.wikipedia.org/wiki/Ockhams_Rasiermesser) meinst, aber auch das würde nur teilweise Sinn ergeben.

4.Die Existenz von Virtuellen Teilchen (Teilchen die aus den nichts enstehen und sich wieder auflösen) ist nicht nur ist eine erwiesene Tatsache, die Berrechnungen die diesen Teilchen zugrunde legen sind verantworlich für die besten Vorhersagen in der gesammten Physik. Da die gesammt Energie dieser Teilchen 0 beträgt ist die Enstehung vollkommen vorausetzunglos. Im Grunde genommen sind Theisten die Einzigen die Behaupten, dass etwas nicht nur ohne gegenwirkende Kräfte aus dem Nichts enstehen kann, sondern, dass dieses etwas auch noch über eine überwältigende Komplexität verfügt.
Selbst die Wahrscheinlichkeit, dass ein voll entwickelter Mensch plötzlich aus dem nichts neben dir auftaucht ist größer als die Wahrscheinlichkeit der Existenz eines Gottes.


Hatte ich also nicht doch Recht mit meiner Behauptung, dass das Nichts auch etwas ist?

Nein. Da sich erstens die positiven und negativen Eigenschaften gegenseitig aufheben: 1-1 = 0 und zweitens sobald aus dem "Nichts" etwas wird es nicht länger nichts mehr ist.


Und ich bin wissbegierig und dennoch gläubig, selbstverständlich in der Annahme, dass die Wissenschaft irgendwann den Punkt erreichen wird, wo die Möglichkeit, etwas für unseren Verstand zu erklären, nicht mehr gegeben sein wird.

Ich habe noch von keinem Wissenschaftler gehört, dass zummindest bei Fragen die unser Universum betreffen, unserem mathematischem Verständnis Grenzen gesetzt sind. Einige halten es sogar für mögliche, dass sogar unsere intuitive Verständnisfähigkeit grenzenlos ist:

Hierzu der letzte Abschnitt aus "der Gottes Wahn":
"Können wir uns durch Übung und Praxis aus der Mittelwelt emanzipieren, die schwarze Burka herunterreißen und eine Art intuitives - und nicht nur mathematisches - Verständnis für das sehr Kleine, das sehr Große und das sehr Schnelle erlangen? Die Antwort weiß ich wirklich nicht, aber ich finde es spannend, in einer Zeit zu leben, in der die Menschheit an die Grenzen ihrer Verständnisfähigkeit klopft. Und was noch besser ist: Vielleicht entdecken wir am Ende, dass es keine Grenzen gibt."


Deshalb bin ich aber noch lange kein Kreationist, nur weil ich etwas für möglich halte, wofür andere nach Beweisen suchen,

Das Problem ist nicht, dass du Dinge für möglich hälst, das Problem ist, dass du Dinge ohne eine Grundlage für wahrscheinlich hälst.


die sie nie finden werden.

Woran das wohl liegen wird....


Es ist jedoch interessant, dass Menschen wie Stephen Hawking an anderes intelligentes Leben glauben, ohne dafür Beweise zu haben.
Warum aber nicht auch einfach behaupten, dass wir die einzigen Wesen, fähig zur Integralrechnung, im Universum sind?

Weil es gut begründete Schätzungen gibt wie z.B.: die Drake Gleichung (http://de.wikipedia.org/wiki/Drake-Gleichung),
die selbst in ihrer extremsten Form die Existenz von intelligenten Zivilisationen für nicht nur hoch wahrscheinlich macht, sondern für fast unabdingbar.


Wohl einfach deswegen nicht, weil man es sich nicht vorstellen kann, dass in so einem gewaltigem -Verzeihung - unvorstellbar großem Universum es nicht auch anderes Leben gibt, welches womöglich fähig ist mit der Unendlichkeit besser zurecht zukommen als wir, weil womöglich der Verstand dieser Wesen grundsätzlich anders aufgebaut ist. Womöglich, dass diese Wesen ebenso eine Religion besitzen, vielleicht sogar auch eine übergreifende und mit deren Wissenschaft vereinigte Religion.

Es gibt wissenschaftliche Bücher die sich mit dieser Frage beschäftigen z.B. hat Carl Sagan in seinem Buch "Unser Kosmos" ein bemerkenswertes Kapitel über dieses Thema geschrieben. Demnach müsste es in der Tat Zivilisationen geben, die weit aus höher entwickelt sind als wir. Allerdings wird auch hier die Ansicht vertretten, das Religion eher für den Untergang von Zivilisationen, als für deren erhalt verantworlich gemacht werden kann.


Der Schein kann trügen. Ist das wieder so eine Effekt-Zuweisung? Zurück in den Kindergarten? Da wäre es wesentlich einfacher sich gegenseitig als Blödmann zu bezeichnen ohne diese Fachausdrücke.

Du bist derjenige der meine Position mit dem Fanatismus gleichgesetzt hat. Ich habe diese Anschuldigung lediglich zurückgewiesen und darauf aufmerksam gemacht, dass dies viel eher auf deine eigene Weltanschaung zutrifft.
Deine Äußerung erinnert mich ein wenig an dieses Bild hier:
http://i112.photobucket.com/albums/n168/JEFFRAW/therespectissue.gif

Tibull
17.09.2010, 18:52
vorweg

ich habe mir nix durchgelesen


und werde das auch nicht tun8-)

aber eine kleine frage sei mir erlaubt:
wieso redet ihr nicht direkt am telefon via skype teamspeak mumble oder sonst was

hier ewig lange texte schreiben lohnt sich doch kaum besonders da jeder von euch beiden (oder auch allen:roll:) weis dass er den anderen nicht überzeugen kann
weil wie es in inception schon heist ein gedanke oder idee das resistenteste is was es gibt;)

ScoR
17.09.2010, 19:16
vorweg


aber eine kleine frage sei mir erlaubt:
wieso redet ihr nicht direkt am telefon via skype teamspeak mumble oder sonst was

hier ewig lange texte schreiben lohnt sich doch kaum besonders da jeder von euch beiden (oder auch allen:roll:) weis dass er den anderen nicht überzeugen kann


Ich finde eher lange Texte zu schreiben und dann wieder zuu löschen lohnt sich nicht. ;)

Aber ernsthaft: Wir anderen wollen ja auch an der Diskusion Teilhaben. Und eventuel etwas dazu beitragen.
Das ist aber auf dem Nivau (was zumindestens von Mafiaaffe gehalten wird) auf dem die Diskusion geführt wird für leute die sich nicht so intensiv mit dem Thema beschäftigen extrem schwierig ist.
Ausserdem wäre es auch extrem doof, wenn mehrere Leute gegen die gleiche Person "bashen" würden. (Nichts gegen dich Tiger, aber ich unterstütze die meisten Aussagen von Mafiaaffe zu 120% ;))
Und da das hier ja ein Forum ist, sollten gerade solche spannenden Diskusionen nicht von anderen ausgeschlossen stattfinden.

HunT
17.09.2010, 19:26
(Nichts gegen dich Tiger, aber ich unterstütze die meisten Aussagen von Mafiaaffe zu 120% ;))

Ich kanns dir kaum verübeln. Würde ich ebenso seine Ansicht teilen, wären es wohl auch 100%.

ScoR
17.09.2010, 21:27
Haha^^
Gerade im Heute Journal:
"Die Sharia ist einer westlichen Gesetzgebung gar nicht so fremd" (kein 1:1 Zitat)
Von einem Gefängnis Direcktor in Afghanistan :D
Ne halbe Minute vorher, war ne Frau im Interview die da drin sitzt, weil sie ihren verlobten Besucht hat und eine andere Frau froh ist, das sie nicht sofort gesteinigt worden ist...
Da weiss man nicht ob man weinen oder lachen soll.

Mafiaaffe
18.09.2010, 17:42
http://www.welt.de/politik/ausland/article9686756/Britische-Atheisten-kritisieren-Nazi-Vergleich.html

ohne Worte....


btw die Spendenshow läuft gerade : http://www.blogtv.com/People/dprjones

1337_alpha
18.09.2010, 17:53
Man lese sich mal manche Kommentare durch...

"Das eigentlich traurige ist aber, dass die Atheisten anscheinend keine Ahnung haben, warum sie den christlichen Glauben so hassen.
Jesus ist als Versöhner gekommen, als Versöhner der Menschen untereinander und mit Gott. Und er ist ans Kreuz gegangen.
Welche Grundlage hat also der Hass der Atheisten?
Es wird doch von der atheistischen Seite keine Diskussion geführt, es werden Unterstellungen, Verdrehungen und Beleidigungen geäussert.
Wenn das die Alternative zum Glauben sein soll..."

WTF?!

M3nTo5
18.09.2010, 18:07
Der Papst hält mangelnden Glauben für die Ursache der Naziherrschaft.

http://www.abload.de/img/buckle6en2.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=buckle6en2.jpg)

Natürlich Benny, und die Nazis haben auch auf Dinosauriern geritten :ugly:

1337_alpha
18.09.2010, 18:16
Es fasziniert mich, dass offenbar ein Verrückter, der eigentlich in der Psychatrie sitzen sollte, die katholische Kirche leiten darf...

Mafiaaffe
18.09.2010, 18:19
"...Der Jude ist wohl Rasse, aber nicht Mensch. Er kann gar nicht Mensch im Sinne des Ebenbild[es] Gottes, des Ewigen sein. Der Jude ist das Ebenbild des Teufels. Das Judentum bedeutet Rassentuberkulose der Völker. ..." - A. Hitler

“So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn." - A. Hitler

http://de.wikipedia.org/wiki/Reichskonkordat#Inhalt_des_Vertrags

edit:
http://www.youtube.com/watch?v=fHRDfut2Vx0 (http://www.youtube.com/user/Mafiaaffe?feature=mhum#p/f/31/fHRDfut2Vx0)

Cephei
18.09.2010, 18:26
http://images.memegenerator.net/Youth-Mentor-Bear/ImageMacro/2651969/Become-Priest-Immune-to-Law.jpg

Tibull
18.09.2010, 19:12
was mich überrascht hat is das man 18 sein muss um sich seiner weltansichten sicher zu sein:???:

youtube fragt nach einer bestätigung ob man das video (das unten eingebettet einwandfrei läuft) sehen möchte verlangt dann aber eine anmeldung um die volljährigkeit zu bestätigen :roll:

HunT
18.09.2010, 19:34
Oje, was für eine Schändung der Religion...die wird wirklich für jeden Mist missbraucht (siehe Medalie)...kein Wunder, dass Atheisten die Religion abschaffen wollen. Ich stattdessen würde lieber die Menschen "abschaffen", die diese Religion missbrauchen. Religion ist meines Erachtens ein wichtiger Bestandteil unseres irdischen Lebens und wenn das jemand anders sieht, nun, das ist dann nicht länger mein Problem.

Desweiteren finde ich das Verhalten vom Papst eher falsch, denn es zeugt genauso vom kindischen Verhalten eine Kluft zwischen Religion und Wissenschaft herzustellen, wie die Atheisten es ohnehin als Hobby tun. Wobei ich mich selbst korrigieren muss, denn Wissenschaft bedeutet nicht automatisch Atheismus.

1337_alpha
18.09.2010, 20:06
wie die Atheisten es ohnehin als Hobby tun.

Schön zu sehen, dass du die gleiche stupide Meinung wie der Herr, den ich oben schon zitiert habe, vertrittst

Naja, was soll man dazu noch sagen

Mafiaaffe
19.09.2010, 10:51
Oje, was für eine Schändung der Religion...die wird wirklich für jeden Mist missbraucht (siehe Medalie)

Es sind nicht die Menschen die die Religion verderben, sondern die Religion, die die Menschen verdirbt.

Ich bin mir sicher, dass Hitler bei seinem Feldzug gegen die Juden absolut davon überzeugt war im Sinne seines Gottes zu handeln - sein gesamter Lebenslauf und alle seine Reden und Bücher lassen auf nichts anderes schließen. Und damit wäre er längst nicht der Erste gewesen, sondern er extremierte nur denn schon lange vorher bestehenden Anti-Semitismus in Europa. Beispielsweise war auch Martin Luther starker Anti-Semit und so schrieb er unter anderem ein Buch mit dem Namen: "Von den Juden und ihren Lügen".
Aber sogar wenn Hitler selbst nicht religiös war und die Religion nur für seine Zwecke missbraucht hat, eine Annahme für die es absolut keine Grundlage gibt und die auch keinen Sinn macht, denn sein Felzug richtetete sich nicht gegen alle Religionen, sondern speziel gegen das Judentum, trifft das sicherlich auf die Millionen von Christen zu, die er mit seinen Reden überzeugte.


...kein Wunder, dass Atheisten die Religion abschaffen wollen.

Ich halte das Abschaffen der Religion, jedenfalls in dem Sinne in dem du es meinst, für genauso Sinnvoll wie das Verbieten von Krankheiten. Du kannst Menschen genausowenig verbieten an etwas zu glauben wie du ihnen verbieten kannst krank zu sein, besonders wenn ihnen der Glaube von Kindheit an indoktriniert wurde.
Wie bei einer Krankheit muss man nach einem Gegenmittel suchen und ich denke das eines der besten Gegenmittel gegen die Religion, die Religion selber ist und damit meine ich die Verdeutlichung der Greultaten für die sie zweifelsfrei verantworlich zu machen ist.


Ich stattdessen würde lieber die Menschen "abschaffen", die diese Religion missbrauchen.

Wie bitte? Du willst also Menschen "abschaffen" (was auch immer du damit meinst) die Religion nicht nach DEINEN persönlichen Vorstellungen ausleben?

Deine Aussage hat vielleicht einen weniger extremem Hintergrund, aber sie ist keinesfalls besser als die eines Muslims der zur Weltweiten Herrschafft des Islams aufruft und somit zur Konvertierung oder Ermordung all jener, die die Religion nicht nach seinen Vorstellungen ausleben.

Denn der Missbrauch auf den du hier hinauswillst findet nur in deinen Augen statt. In den Augen der radikalen Islamisten oder der christlichen Fundamentalisten ist deine Auslegung der Religion der wahre Missbrauch.


Religion ist meines Erachtens ein wichtiger Bestandteil unseres irdischen Lebens und wenn das jemand anders sieht, nun, das ist dann nicht länger mein Problem.

http://www.motifake.com/image/demotivational-poster/0908/religion-religion-christianity-mormon-demotivational-poster-1251419350.jpg


Desweiteren finde ich das Verhalten vom Papst eher falsch, denn es zeugt genauso vom kindischen Verhalten eine Kluft zwischen Religion und Wissenschaft herzustellen, wie die Atheisten es ohnehin als Hobby tun.

Angefangen bei der Zerstörung der Bibliothek von Alexandria und der Vebrennung sämtlicher Schriften der größten Intellektuellen der Antike; über die Inquisition und den daraus resultierenden dunklen Jahrhunderten(siehe Bild); hin zur Einflussnahme des Islam, von dem sich die arabische Welt bis heute nicht erholt hat; bis zur heutigen Intelligent Design Bewegung haben die abrahamischen Religionen in den letzten 2000 Jahren alles unternommen um das gesammelte Wissen der Menschheit systematisch zu unterdrücken oder zu zerstören.

Zu behauptet, dass es Atheisten sind die die Kluft zwischen Wissenschaft und Religion herstellen ist mindestens so idiotisch wie die Behauptung des Papstes, dass Atheisten für die Greultaten der Nazis veranwortlich waren. Anti-Theisten(nicht Atheisten) sind es lediglich die die Unvereinbarkeit der Religion und der Wissenschaft aufzeigen.

http://buelahman.files.wordpress.com/2009/02/darkages.gif



Wobei ich mich selbst korrigieren muss, denn Wissenschaft bedeutet nicht automatisch Atheimus.

Es besteht aber eine direkte Korrelation die zeigt, dass je größer das naturwissenschaftliche Verständnis, desto geringer die Wahrscheinlichkeit des Glaubens an einem Gott.
So sind beispielsweise überwältigende Mehrheiten der Beiden wichtisten wissenschaftlichen Organisationen der Welt, der National Academy of Sciences(93%) und der Royal Academy(96,7%) Atheisten.

HunT
19.09.2010, 12:53
Deine komplett fehlgeschlagene Einschätzung meiner Person finde ich zum:

<object width="480" height="385">


<embed src="http://www.youtube.com/v/17hEcSsv57g?fs=1&hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="385"></object>

Man könnte auch sagen, ich verantworte das, was ich sage, nicht das, was du verstehst. Mehr will ich dazu nicht sagen.

Mafiaaffe
19.09.2010, 15:34
http://richarddawkins.net/articles/519009-burning-the-god-delusion

http://www.allmystery.de/dateien/mt2402,1263136611,facepalm.jpg

chenjung
19.09.2010, 15:47
Wenn uns die Zeit eins gezeigt, dann eines:

Wir schlagen uns seit mehren Hundertjahren die Schädel ein, weil jeder meint, sie hätten den richtigen, echten und waren Gott.

Jeder aus einer Glaubensrichtung meint, ihr Gott sei der ware oder echte oder what ever. Jeder nimmt Religin anders war. Aber ich sehe das so:

Der ware (ob es das überhaupt gibt?) Glaube besteht darin, mit sich und anderen in Frieden zu leben. Man muss nicht die Bibel lesen, um an Gott zu glauben. Man muss nicht jeden oder überhaupt in eine Kirche zu gehen um an Gott zu glauben.

Das Problem ist, es gibt immer "extremisten", die meinen, das ihre Glaubensrichtung die richtige ist. Die können nichts anderes akzeptieren. Und das ist mehr als "Ungläubig!" Gott würde wohl nicht wollen, das man in seinem Namen Morde begeht oder meint, seinen Namen zu missbrauchen!

Viele haben sich das Unwissen der Leute zu Nutez gemacht, um jede menge Unsinn mit dem Glauben anzustellen.

Ich sage, jeder lebt den richtigen Glauben. Aber wenn niemand das Akzepiert, wird es nie Ruhe geben. Die Schriften, die wir als Bibel kennen, sind so geschrieben, weil wir sie soo lesen sollen. Die "Echten" überbleibsel DER Bibel, sind im Vaidkan, und das darf so gut wie niemand lesen, weil es dann wohl zu einem Globalen Schock kommen würde. Im Prinzip steht in den Bibeln, die wir Lesen nur das, was man uns Lesen lassen will ;)

Mafiaaffe
19.09.2010, 17:47
Die Schriften, die wir als Bibel kennen, sind so geschrieben, weil wir sie soo lesen sollen. Die "Echten" überbleibsel DER Bibel, sind im Vaidkan, und das darf so gut wie niemand lesen, weil es dann wohl zu einem Globalen Schock kommen würde. Im Prinzip steht in den Bibeln, die wir Lesen nur das, was man uns Lesen lassen will ;)

Das hört sich an als hättest du es in irgendeinem Hollywood Movie oder irgeneiner Verschwörungstheorie aufgeschnappt. Deshalb kann ich diesen Punk nicht unkommentiert stehen lassen. Die älteste Bibel ist der Codex Sinaiticus und er kann von jedem eingesehen werden: http://codexsinaiticus.org/de/.

Der Gott der Bibel ist möglicherweise die widerwärtigste Kreatur in der gesamten Literatur und wissenstechnisch gesehen schafft es die Bibel gerade so auf das Niveau primitiver Bronzezeit-Menschen. Wenn der Vatikan wirklich die Bibel editiert hätte wäre es sicherlich nicht sein Ziel gewesen mehr Gläubige zu werben.

"What's the fastest way to become an atheist? Just read the damned Bible" - Penn and Teller

1337_alpha
19.09.2010, 17:55
Die "Echten" überbleibsel DER Bibel, sind im Vaidkan, und das darf so gut wie niemand lesen, weil es dann wohl zu einem Globalen Schock kommen

Glaubwürdige Quelle zu dieser Behauptung? :lol:

HunT
19.09.2010, 18:32
"What's the fastest way to become an atheist? Just read the damned Bible" - Penn and Teller

"Der Arzt sieht den Menschen in seiner ganzen Schwäche, der Advokat in seiner ganzen Schlechtigkeit und der Priester in seiner ganzen Dummheit." - Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, Psychologische Bemerkungen

"Atheismus ist das Grundübel unserer Zeit. Die Menschen haben Gott vergessen, und das ist der Grund für die Probleme des zwanzigsten Jahrhunderts." - Alexander Solschenizyn

eFFeCTiVe
19.09.2010, 18:40
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,680956,00.html


Je intelligenter Menschen sind, umso eher sind sie bereit, sich auf Neues einzulassen. Konservative und religiöse Menschen haben hingegen einen geringeren Intelligenzquotienten.

:smile:

Affenzahn375
19.09.2010, 18:42
"Atheismus ist das Grundübel unserer Zeit. Die Menschen haben Gott vergessen, und das ist der Grund für die Probleme des zwanzigsten Jahrhunderts." - Alexander Solschenizyn


:ugly::lol::cafe::arofl::hammer::isn::rec_rofl:

HunT
19.09.2010, 18:43
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,680956,00.html

:smile:

Die Frage ist hier, was man unter Intelligenz versteht? Wissen und nichts begreifen oder begreifen und deshalb wissen?

EDIT: Ich sehe schon, wir haben viele Kinder in diesem Forum.

Affenzahn375
19.09.2010, 18:44
Die Frage ist hier, was man unter Intelligenz versteht?

wie wärs mit lesen?
der durchschnittliche IQ ist gemeint...

1337_alpha
19.09.2010, 18:45
Die Frage ist hier, was man unter Intelligenz versteht?

Schonmal was davon (http://de.wikipedia.org/wiki/Intelligenzquotient) gehört? :isn: :roll:

eFFeCTiVe
19.09.2010, 18:52
Ohne den Intellekt von Solschenizyn anzweifeln zu wollen, aber diese Aussage ist nicht besser als die Taten oder Worte derer, die an Inquisitionen oder Hexenverbrennungen teilnahmen.

Affenzahn375
19.09.2010, 18:52
(Ich finde, diese Bildchen könnte man in das Forum mitintegrieren. :D )

oh ja;)

Bies
19.09.2010, 18:55
Ohne den Intellekt von Solschenizyn anzweifeln zu wollen

Den darfst du ruhig anzweifeln...:roll:

HunT
19.09.2010, 19:05
Ohne den Intellekt von Solschenizyn anzweifeln zu wollen, aber diese Aussage ist nicht besser als die Taten oder Worte derer, die an Inquisitionen oder Hexenverbrennungen teilnahmen.

Das Problem dabei ist immer, dass es davon abhängt, von welcher Sichtweise man über gewisse Aussagen urteilt. Wie wir wissen, gibt es keine objektive Meinung. Du und ein Großteil der User hier stimmen diesem Zitat nicht zu. Warum sollte ich aber auch in der Annahme leben, dass ich euch damit irgendwie überzeugen könnte, wenn solche Aussage im Grunde eure festegewachsene Einstellung angreift? Ich bin schließlich Realist. Zitate müssen nicht immer der Wahrheit entsprechen und wenn wir ein Zitat für wahr empfinden, dann meist deshalb, weil es viele tun oder weil wir bereits eine Situation durchlebt haben oder immer noch dabei sind, die uns den Wahrheitsgrad in dieser Aussage offenbart. Oder aber auch, weil wir glauben, dass die Meinung anderer Schwachsinn ist, weil wir nicht zuhören.

Ich gebe zu, ich habe bewusst dieses Zitat genommen, um mich auch über teils lächerliche Reaktionen zu amüseren.

Affenzahn375
19.09.2010, 19:11
Ich gebe zu, ich habe bewusst dieses Zitat genommen, um mich auch über teils lächerliche Reaktionen zu amüseren.



tut mir leid, aber das zitat ist einfach zu blöd, als dass irgendeine normale oder anständige reaktion angebracht wäre

Mafiaaffe
20.09.2010, 17:07
"Atheismus ist das Grundübel unserer Zeit. Die Menschen haben Gott vergessen, und das ist der Grund für die Probleme des zwanzigsten Jahrhunderts." - Alexander Solschenizyn

Man nehme mal nur den ersten Satz und stelle sich einmal vor der Herr Solschenizym hätte anstatt des Wortes "Atheismus" die Wörter "das Judentum" oder "der Homosexuelle" oder "der Farbige" gebraucht. Es ist ein wiederliches, substansloses und rassitisches Zitat und steht der Äußerung des Papstes, über die du dich ironischer (oder sollte ich sagen "heuchelnder") Weise kritisch geäußerst hast, in nichts nach.

Hier man zum Vergleich in Zitat von Adolf Hitler:
"Der Jude als Rasse hat eminente Selbsterhaltung, als Mensch aber besitzt er keine kulturelle Befähigung. Er ist ein Dämon der Völkerzersetzung, das Symbol der dauernden Zerstörung der Völker."

Ich gebe zu, dass es ein weniger extremer ist, aber die Grundaussage ist die Gleiche.


...und hier mal die Fakten:

Atheistische Nationen sind friedlicher:
http://www.youtube.com/watch?v=VdtwTeBPYQA

Atheisten verhalten sich ethischer als Religöse:
http://www.psychologytoday.com/blog/the-human-beast/200904/ethical-conduct-in-the-moral-right

"Wenn die Menschen nur deshalb gut sind, weil sie sich vor Strafe fürchten und auf Belohnung hoffen, sind wir wirklich ein armseliger Haufen." - Albert Einstein.

HunT
20.09.2010, 17:50
Man nehme mal nur den ersten Satz und stelle sich einmal vor der Herr Solschenizym hätte anstatt des Wortes "Atheismus" die Wörter "das Judentum" oder "der Homosexuelle" oder "der Farbige" gebraucht. Es ist ein wiederliches, substansloses und rassitisches Zitat und steht der Äußerung des Papstes, über die du dich ironischer (oder sollte ich sagen "heuchelnder") Weise kritisch geäußerst hast, in nichts nach.

Nur dummerweise glaubst du wiedereinmal, dass ich hinter diesem Zitat stehen würde. Wäre ich kein Realist, würde ich zustimmen, aber ich behaupte nicht, dass die Probleme auf irgendeinen Glauben zurückzuführen sind, sondern viel mehr auf Staatssysteme selbst, doch das ist ein anderes Thema.

Zudem habe ich bereits erwähnt, dass ich es wegen provokativen Gründen gewählt habe, nicht, weil ich daran festhalte. Heuchler sind Leute, die das Wort "Gott" in ihrem Wortschatz verwenden und selbst nicht an ihn glauben. Ich dagegen habe eine eigene Meinung und da ich kein bedinungsloser Gläubiger bin, kann ich sehr wohl dem Papst widersprechen. An Gott zu glauben oder es mit Hilfe einer Religion zu tun, sind zwei verschiedene Dinge.


"Wenn die Menschen nur deshalb gut sind, weil sie sich vor Strafe fürchten und auf Belohnung hoffen, sind wir wirklich ein armseliger Haufen." - Albert Einstein.

Tja, es mag irgendwo stimmen, aber besser es gibt Menschen, die genau deshalb anderen Menschen nichts "Böses" antun, als wenn es nur Menschen gäbe, die ein rücksichtsloses Leben führen, weil sie ja keine "Strafe" zu erwarten wissen. Letzlich ist die Vorstellung eines Fegefeuers eh nur metaphorisch zu verstehen.

1337_alpha
20.09.2010, 18:18
Letzlich ist die Vorstellung eines Fegefeuers eh nur metaphorisch zu verstehen.

Sag das mal dem Papst
Der gibt dir dafür dann eine Ohrfeige

Mafiaaffe
20.09.2010, 19:08
Wie wir wissen, gibt es keine objektive Meinung

Um dich mal zu korrigieren: "Wir wir wissen, hast du keine objektive Meinung.*"

Eine objektive Meinung, ist eine Meinung, die auf Fakten basiert und ich habe meine Meinung so gut wie immer mit solchen bekräftigt und ich habe nie Behauptungen in den Raum geworfen, die ich nicht belegen konnte, ganz im Gegensatz zu dir.


Warum sollte ich aber auch in der Annahme leben, dass ich euch damit irgendwie überzeugen könnte, wenn solche Aussage im Grunde eure festegewachsene Einstellung angreift?

http://1.bp.blogspot.com/_lY6LZCac-kI/SglBar1_8tI/AAAAAAAAB00/4ZfhHNSvk6A/s400/irony.jpg
Ich habe immer wieder zum Ausdruck gebracht, dass ich meine Position sofort aufgeben würde, wenn du mir überzeugende Gegenargumente lieferst. Dennoch hast du es in einer mehrtägigen Diskussion weder geschafft ein brauchbares Argument für einen Gott, noch einen positiven Aspekt der Religion zu nennen.
Da ich weiß wie schwer es ist solche verwurzelten Sichtweisen abzulegen, habe ich dich nie persönlich dafür verurteilt. Du hingegen besitzt die Arroganz eine solche Aussage zu machen, die das genaue Gegenteil meiner Position verkörpert und gar nicht besser auf deine Eigene zutreffen könnte.


Ich bin schließlich Realist.
*Lachflash*


Oder aber auch, weil wir glauben, dass die Meinung anderer Schwachsinn ist, weil wir nicht zuhören.
(siehe Bild oben)

Ich bin auf deine Kommentare jedesmal Punkt für Punkt eingegangen. Du hingegen hast meine Position mehrfach falsch dargestellt und wenn es nicht an mangelnder Aufmerksamkeit lag, war es absicht, was noch weitaus verwerflicher wäre.


Nur dummerweise glaubst du wiedereinmal, dass ich hinter diesem Zitat stehen würde.

Wie dumm von mir. Ich sollte natürlich grundsätzlich davon ausgehen, dass du Zitate in erster Linie wiedergibst um Andere zu provozieren oder zu beleidigen.


Wäre ich kein Realist, würde ich zustimmen

Hier hat sich wohl wieder einmal der Fehlerteufel eingeschlichen: "Wäre ich Realist, würde ich zustimmen*"


aber ich behaupte nicht, dass die Probleme auf irgendeinen Glauben zurückzuführen sind, sondern viel mehr auf Staatssysteme selbst, doch das ist ein anderes Thema.

Wie der GPI zeigt sind sowohl sozialisitsche, als auch demokratische Länder mit hohen Anteil von Atheisten weitaus friedlicher, als die gleichen Staatsformen mit hohen Anteil Religiöser und das trifft auf die westliche, genau wie auf die östliche Welt zu.


Heuchler sind Leute, die das Wort "Gott" in ihrem Wortschatz verwenden und selbst nicht an ihn glauben.

...und Idioten sind Leute, die das Wort "Heuchler" in ihrem Wortschatz verwenden ohne überhaupt zu wissen was es bedeutet.


Tja, es mag irgendwo stimmen, aber besser es gibt Menschen, die genau deshalb anderen Menschen nichts "Böses" antun, als wenn es nur Menschen gäbe, die ein rücksichtsloses Leben führen, weil sie ja keine "Strafe" zu erwarten wissen.

Das Problem ist nur, dass der Glaube an Gott, Menschen in den meißten Fällen nicht nur nicht von Straftaten abhält, sondern sie sogar zu ihnen inspiriert.


Letzlich ist die Vorstellung eines Fegefeuers eh nur metaphorisch zu verstehen.

Achso und die Vorstellung eines Himmels natürlich nicht.

HunT
20.09.2010, 19:33
3 Dinge, die unbedingt loswerden will:


Hier hat sich wohl wieder einmal der Fehlerteufel eingeschlichen: "Wäre ich Realist, würde ich zustimmen*"

Wenn du außerhalb von Beleidigungen auch in der Lage wärst, richtig zu zitieren, wäre das schonmal was.


...und Idioten sind Leute, die das Wort "Heuchler" in ihrem Wortschatz verwenden ohne überhaupt zu wissen was es bedeutet.

*lach*


Achso und die Vorstellung eines Himmels natürlich nicht.

Habe ich irgendwo oder jemals irgendwann meine Vorstellung vom Himmel beschrieben? Schon witzig, du beschuldigst mich, ich würde absichtlich alles verdrehen, dabei erfindest du selbst irgendwelche Dinge, von denen ich nie gesprochen habe.


EDIT: Ehrlich gesagt, das ist hier mittlerweile ins Persönliche hineingerutscht. Für sowas muss ich meine Zeit nicht verschwenden.

Mafiaaffe
22.09.2010, 22:21
Dawkins Antwort auf die Behauptung des Papstes

http://www.youtube.com/watch?v=O3FN0JMn_Uk

M3nTo5
24.09.2010, 14:59
http://www.abload.de/img/122582034258asd59usi.png (http://www.abload.de/image.php?img=122582034258asd59usi.png)

M3nTo5
26.09.2010, 15:42
Und noch etwas:
http://www.abload.de/thumb/12556925172766pf8.gif (http://www.abload.de/image.php?img=12556925172766pf8.gif)

Mafiaaffe
26.09.2010, 16:21
http://www.absurdintellectual.com/wp-content/uploads/2010/09/Woo+Table+v2.1.png?ref=nf

Mafiaaffe
28.09.2010, 16:17
Atheisten wissen mehr über die Religion als Gläubige:

http://newsfeed.time.com/2010/09/28/survey-atheists-know-more-about-religion-than-believers/

http://www.latimes.com/news/nationworld/nation/wire/sns-religion-survey,0,7375137.story

M3nTo5
28.09.2010, 16:27
Meine Englischlehrerin.. möchte ja nichts unterstellen aber... :D
Ging heute um die Todesstrafe der Frau in Amerika, die die nur einen IQ von 72 hat.
Das Gespräch ist um die Moralethik "Auge um Auge, Zahn um Zahn" hinausgelaufen (Altes Testament). Mit der Begründung das dies nicht die christliche Ethik sei, und das alte Testament teils jüdisch, wurde der Unterricht geschlossen.^^
Warum immer die Juden? Gerade die die nirgendwo etwas hochbomben oder Kriege anzetteln.

<sup class="versenum" id="en-KJV-23253">18</sup>For verily I say unto you, Till heaven and earth pass, one jot or one tittle shall in no wise pass from the law, till all be fulfilled.

Mafiaaffe
28.09.2010, 18:54
Warum immer die Juden? Gerade die die nirgendwo etwas hochbomben oder Kriege anzetteln.

Da gibt es aber auch schwarze Schafe:
http://www.youtube.com/watch?v=HvqfNiBsHt8&feature=player_embedded

1337_alpha
28.09.2010, 19:24
they do nothing to add energy into the system? :lol:

Wasn Typ :lol:

ScoR
28.09.2010, 19:55
Da gibt es aber auch schwarze Schafe:
http://www.youtube.com/watch?v=HvqfNiBsHt8&feature=player_embedded

Sehr geiler Channel^^ Danke^^
Hab jetzt schon drei oder vier Channel von dir xD

Edit: Das Video von dir ist natuerlich ein Witz... Ob der Rabbi selber glaub was er da sagt, oder ob er einfach nur irgendwas sagt um überhaupt irgendwas zu sagen.

ScoR
30.09.2010, 15:09
Atheisten wissen mehr über die Religion als Gläubige:

http://newsfeed.time.com/2010/09/28/survey-atheists-know-more-about-religion-than-believers/

http://www.latimes.com/news/nationworld/nation/wire/sns-religion-survey,0,7375137.story

Haste warscheinlich schon gesehen, aber ich find ihn einfach unglaublich lustig :D

http://www.youtube.com/watch?v=JP88q5WE-1k&feature=sub

M3nTo5
03.10.2010, 11:53
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,720007,00.html


http://www.abload.de/img/12861026972011rqv.jpg (http://www.abload.de/image.php?img=12861026972011rqv.jpg)

Mafiaaffe
03.10.2010, 12:35
http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltall/0,1518,720007,00.html


http://www.youtube.com/watch?v=0X1isrPVtlo

1337_alpha
03.10.2010, 12:44
http://www.mos95b.com/New/bang%20head.jpg

M3nTo5
04.10.2010, 17:06
http://blasphemieblog.wordpress.com/religiose-realsatire/


Eine amerikanische christliche Gruppierung hat versucht, im wahrsten Sinne des Wortes in die Fußstapfen ihres Religionsgründers zu treten. Tag für Tag unternahmen die Mitglieder der in Los Angeles beheimateten Gruppe immer härtere Anstrengungen, es ihrem Idol gleichzutun, indem sie versuchten, die Kunst des ‘auf dem Wasser Laufens’ zu erlernen. Die Christen setzten ihre unorthodoxen Praktiken fort, bis ihr Führer eines Tages unerwartet beim Training in seiner Badewanne verstarb. Seine Frau sagte aus, daß ihr Mann viele Stunden damit verbracht habe, seine Lauftechnik zu perfektionieren, jedoch ohne die Aufgabe bislang gemeistert zu haben. Offensichtlich ertrank er, nachdem er beim Lauftraining auf einem Stück Seife ausgerutscht war.

Wie sagt man das am besten... huch? :D

Diese Gesellschaftseinflüsse sind für mich Aussage genug, Religion komplett aus dem Staatsleben zu entfernen.

Mafiaaffe
04.10.2010, 21:18
http://4.bp.blogspot.com/_splGEXDSNes/SNZC23f801I/AAAAAAAAAJE/VbSjqMB8ROE/S730/NaturalSelection2.JPG

ScoR
12.10.2010, 18:55
http://asset.soup.io/asset/1144/6962_9e85.jpeg

lol

M3nTo5
17.10.2010, 11:51
Mit einem neuen Lifestylemagazin wirbt al-Qaida um Kämpfer in westlichen Metropolen - chic und zeitgemäß, mit praktischen Tipps für den Massenmord. Ein Ausblick auf die Terror-Ära nach Afghanistan

http://www.welt.de/print/wams/politik/article10348293/Dschihad-fuer-den-Couchtisch.html

Mafiaaffe
17.10.2010, 12:36
http://www.welt.de/print/wams/politik/article10348293/Dschihad-fuer-den-Couchtisch.html

http://www.abload.de/img/covern64o.png
lol

HunT
17.10.2010, 12:54
Muahahaha, ich kann nicht mehr... :lol:

ph0enix
17.10.2010, 13:16
[IMG...[/IMG]
lol


i ♥ your avatar

Mafiaaffe
17.10.2010, 18:52
Für mich der beste Youtuber:

http://www.youtube.com/watch?v=91UAzMNUDLU

http://www.youtube.com/watch?v=wH8LOQAu-5I

http://www.youtube.com/watch?v=bJ-DawQKPr8

Mafiaaffe
18.10.2010, 11:09
"Wir fühlen uns dem christlichen Menschenbild verbunden, das ist das, was uns ausmacht." Wer das nicht akzeptiere, "der ist bei uns fehl am Platz".

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,723466,00.html

http://www.nachdenkseiten.de/?p=7119

http://www.faz.net/s/Rub39FE5DC3DA3D4263B170073294990A3A/Doc~E7BFAAB7AA2894826A655ADAB411A6DCD~ATpl~Ecommon ~Scontent.html

M3nTo5
18.10.2010, 11:30
Klingt mehr als würde sie unsere mitteleuropäische Tradition meinen. Ich glaube nicht das sie an solch einer Position solche Sprüche bringen kann.

ScoR
18.10.2010, 12:16
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,723466,00.html

http://www.nachdenkseiten.de/?p=7119

http://www.faz.net/s/Rub39FE5DC3DA3D4263B170073294990A3A/Doc~E7BFAAB7AA2894826A655ADAB411A6DCD~ATpl~Ecommon ~Scontent.html


Den von dir zitierten Satz finde ich gar nicht mal so schlimm.
Denn er beinhaltet ja wahres, nur der Satz der im Spiegel Link danach kommt:
"Gleichzeitig sollten die Deutschen über ihre Werte und die zunehmende Entfremdung von Religion sprechen, um sich über ihr Land und ihre Gesellschaft zu vergewissern."
Der klingt schon etwas.....komisch.....

Mafiaaffe
18.10.2010, 13:40
Den von dir zitierten Satz finde ich gar nicht mal so schlimm.
Denn er beinhaltet ja wahres, nur der Satz der im Spiegel Link danach kommt:.

Ich fühle mich in keinem Fall dem christlichen Menschenbild verbunden, sondern lehne es von Grund auf ab. Bin ich deshalb weniger deutsch?
Deutschland ist ein säkulares, KEIN christliches Land und niemand ist hier "fehl am Platz" weil er die Ansichten einer bestimmten Religion nicht akzeptiert: Ein Muslim hat genauso viel Recht das Christentum zu kritisieren wie andersrum.

Das erinnert mich schon fast an eine Aussage von George Bush:
"No, I don't know that atheists should be considered as citizens, nor should they be considered patriots. This is one nation under God."

ScoR
18.10.2010, 14:00
Ich fühle mich in keinem Fall dem christlichen Menschenbild verbunden, sondern lehne es von Grund auf ab. Bin ich deshalb weniger deutsch?
Deutschland ist ein säkulares, KEIN christliches Land und niemand ist hier "fehl am Platz" weil er die Ansichten einer bestimmten Religion nicht akzeptiert: Ein Muslim hat genauso viel Recht das Christentum zu kritisieren wie andersrum.

Das erinnert mich schon fast an eine Aussage von George Bush:
"No, I don't know that atheists should be considered as citizens, nor should they be considered patriots. This is one nation under God."

Man sollte nicht jedes Wort, was ein Politiker sagt auf die Goldwaage legen.
Einem "Christliches Menschenbild", so wie es die Bibel vermittelt hängen wir natuerlich nicht an.
Von Frau Merkel selber weiss man das natuerlich nicht. Sie ist in der CHRISTLICH Demokratischen Union, die ja von der Mehrheit der Bevölkerung gewählt worden ist. Sie wurde christlich erzogen und all das..
Ausserdem ist die Mehrheit der deutschen Bevölkerung ja wohl Christlich.
Ich bezweifle aber, das sie das so gemeint hat (wie die Bibel es vermittelt)
Für mich ist es eher warscheinlich, das "Christliches Menschenbild" einfach als Überbegriff genommen wird um das wiederzuspiegeln, was wir in unserer Westlichen Kultur als wichtig empfinden und was vom Islam mit Füßen getreten wird. (Menschenrechte, blablabla)
Ausserdem hast du ja selber den Link gepostet. In der Deutschen Verfassung steht nichts von christlichem Menschenbild, deshalb ist die Aussagen von Frau Merkel komplett unwichtig und beeinflusst dich in keinster Weise :)

M3nTo5
19.10.2010, 15:17
http://www.welt.de/politik/deutschland/article10383247/SPD-Politiker-gegen-Gottesbezug-im-Grundgesetz.html

Uuuuuuunheimlich! @Umfrage und Kommentare.
Religionsfreiheit im Grundgesetz und eine nach außen hin laizistische Regierung, was soll nun der Quatsch?

eFFeCTiVe
19.10.2010, 17:47
http://www.welt.de/politik/deutschland/article10383247/SPD-Politiker-gegen-Gottesbezug-im-Grundgesetz.html

Uuuuuuunheimlich! @Umfrage und Kommentare.
Religionsfreiheit im Grundgesetz und eine nach außen hin laizistische Regierung, was soll nun der Quatsch?

:wall::wall::wall::wall::wall:
Also, dass die in der CDU ein Rad abhaben, wusste ich ja - aber jetzt is wohl endgültig der komplette Wagen im Ar*sch:roll:
http://rob.nu/wp-content/uploads/2009/09/facepalm2.jpg

Mafiaaffe
19.10.2010, 21:47
http://www.welt.de/politik/deutschland/article10383247/SPD-Politiker-gegen-Gottesbezug-im-Grundgesetz.html

Uuuuuuunheimlich! @Umfrage und Kommentare.
Religionsfreiheit im Grundgesetz und eine nach außen hin laizistische Regierung, was soll nun der Quatsch?

Dass ein geistloser Kommentar wie dieser:
"Kein Gottesbezug im Grundgesetz - bedeutet gottlose Gesetzte.
Gottlose Gesetzte eine Gottlose Gesellschaft.
Eine Gottlose Gesellschaft kann nicht auf Dauer bestehen."
(Unser Erster alleiniger Vorfahre lebe vor 7 Millionen Jahren. Offensichlich
haben wir es also geschafft uns auch ohne die Zehn Gebote über 697.000
Jahre nicht gegenseitig umzubrigen. Was nicht weiter verwunderlich ist denn
sogar Schimpansen sind dazu in der Lage. Andersrum hat der größte Massenmörder
der Geschichte an den gleichen Gott geglaubt. Also egal wo unsere Moral herkommt
vom einem Gott und besonders von einem christlichen Gott kommt sie mit absoluter Sicherheit nicht.)

besser bewertet wird als ein objektiver Kommentar wie dieser:
"die größte Gruppe bei uns sind die konfessionslosen ca 33% . 30% katholiken 30 %
protestanten. da nicht mal bei uns die kirche einheitlich ist, sollte man mehr rücksicht
auf konfessionslose nehmen. religionsbezug hat im grundgesetz nichts zu suchen."

ist schon traurig genung. Am meißten erschreckt hat mich allerdings die äußert positive Bewertung dieses widerlichen Kommentars:
"Wieso müssen wir uns vor dem Islam überhaupt rechtfertigen?
Europa ist christlich, darüber müssen wir niemandem Rechenschaft geben. Am allerwenigsten dem archaischen Islam.
Die kommen hier her und wollen noch frech was raus haben.
Gibt man ihnen den kleinen Finger, reissen sie die ganze Schulter ab."

1. Europa ist NICHT christlich sondern säkular. Glücklicherweise gibt es auch noch ein paar
denkende Politiker in Europa und so konnte Merkel die Bezüge zum Christentum nicht in die Verfassung der EU hineinbekommen.
http://www.focus.de/politik/ausland/eu-verfassung_aid_123057.html

2. Ist dieser Kommentar eine absolute Abwertung für alle nicht Christen, wie ich sie sonst nur aus Amerika kenne.
Man ersetzte nurmal das Wort Islam, durch das Wort Judentum und man könnte ihn nichtmehr von einer nationalsozialisten Schrift unterscheiden.


Ich kann folgenden Absatz nur 3 mal unterstreichen,:
"Das Christentum sei „nicht die deutsche Staatsreligion, sondern ein persönliches Bekenntnis der Bürger.“
Die Wurzeln der deutschen Verfassungsidee reichten zurück nach Athen und Rom, ihre Prinzipien seien seit
der Französischen Revolution erkämpft worden – „oft genug gegen den Widerstand der Kirchen“, so Lindner.
Zur Bürgertugend gehöre „die unbedingte Akzeptanz“ des Staates, seiner Gesetze und Repräsentanten.“"


Nur indirekt etwas damit zu tun aber trotzdem sehr interessantes Video:
http://www.youtube.com/watch?v=sNDZb0KtJDk

Saltwater
19.10.2010, 22:44
Man ersetzte nurmal das Wort Islam, durch das Wort Judentum und man könnte ihn nichtmehr von einer nationalsozialisten Schrift unterscheiden.


Jetzt einmal vom Christentum abgesehen (Da stimme ich dir zu, dass die Behauptung Blödsinn ist): Der Islam in seiner "wirklichen" Form richtet sich gegen alle, die nicht an ihn glauben. Besonders die Juden wurden schon früh als die obersten Feinde des Islams anerkannt. Man behauptete, die Juden seien "neidisch" darauf, dass nicht ihre Religion den neuen "wichtigen" Propheten hervorbrachte, sondern der Islam dies tat. Schon der (christliche) Mönch Bahira, zu welchem Mohammed als Kind gebracht wurde, teilte mit, dass Mohammed vor den Juden geschützt werden müsse.

Kann man u.a. auch hier nachlesen: http://books.google.de/books?id=yKrWeFEGYeEC&pg=PA48&lpg=PA48&dq=mohammed+m%C3%B6nch&source=bl&ots=ETexNHdiVS&sig=qzpWpx2W8xMib5ZYf2fIMxmcd3k&hl=de&ei=wAy-TK6tFYmgOpmrlTY&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=4&ved=0CCcQ6AEwAw#v=onepage&q=mohammed%20m%C3%B6nch&f=false



Falls es jemanden interessiert: Weshalb verhüllen Frauen des Islams oftmals ihren ganzen Körper?

Erklärung: Als Mohammed seine ersten Begegnungen mit dem Engel Gabriel hatte, wusste er diese nicht zu deuten. Er dachte, er wäre "besessen" und wollte sich sogar umbringen. Er ging zu Chadidscha, einer wohlhabenden Kauffrau, für die er eine Zeit lang arbeitete, und erzählte ihr von seinen Erscheinungen. Sie hat dann gesagt, er soll sich links neben sie setzen und fragte, ob die Erscheinung immer noch da sei. Er bejahte. Dann sagte sie ihm, er soll sich rechts neben sie setzen und fragte dasselbe. Wieder ein "Ja" als Antwort. Daraufhin bat sie ihn, sich hinter sie zu setzen. Dann "öffnete" sie ihre Bekleidung und fragte ihn erneut, ob die Erscheinung immer noch anwesend sei. Er antwortete mit "Nein".

Noch heute nimmt man aufgrund dieser Begebenheit an, dass der Anblick einer leicht bekleideten Frau sogar Engel "verjagen" würde. Deshalb also die Verhüllung.

Mafiaaffe
20.10.2010, 12:48
Jetzt einmal vom Christentum abgesehen (Da stimme ich dir zu, dass die Behauptung Blödsinn ist): Der Islam in seiner "wirklichen" Form richtet sich gegen alle, die nicht an ihn glauben. Besonders die Juden wurden schon früh als die obersten Feinde des Islams anerkannt. Man behauptete, die Juden seien "neidisch" darauf, dass nicht ihre Religion den neuen "wichtigen" Propheten hervorbrachte, sondern der Islam dies tat. Schon der (christliche) Mönch Bahira, zu welchem Mohammed als Kind gebracht wurde, teilte mit, dass Mohammed vor den Juden geschützt werden müsse.

Was mich an dem vom mir zitierten Kommentar besonders gestört hat ist, dass jeder Muslim als Gewalttäter dargestellt wird aber das stimmt absolut nicht.

Die meißten Gläubigen wenn sie ihre "heiligen" Bücher überhaupt gelesen haben, was nur auf rund 5%-10% zutrifft (bei Muslimen könnten die Zahlen etwas höher sein), suchen sich die Textstellen aus an die sie glauben wollen und ingorieren solche mit dennen sich nich einverstanden sind(etwas Anderes ist oft gar nicht möglich da einige Textstellen in beiden Büchern sich klar wiedersprechen) oder suchen nach einer metaphorischen Bedeutung.

Du wirst zwischen moderaten Muslimen und moderaten Christen, wenn überhaupt, keinen großen moralischen Unterschied feststellen. Denn wir alle sind Menschen. Wir haben ein angeborenes Verständnis dafür was "richtig" und falsch" ist, natürlich wird dir der Muslim genau wie der Christ erzählen, dass er seine Moral von seinem Gott hat aber wenn man sich die heiligen Bücher mal anguckt wirst du festellen, dass dies in beiden Fällen völliger Quatsch it. Sowohl Bibel als auch Koran haben sowohl gute als auch widerliche Menschenverachtende Textstellen(wobei zugegebenermassen Zweite beim Koran zahlreicher sind).
Demnach liegt das Problem hauptsächlich bei den Fundamentalisten die wiederum beim Islam zahlreicher sind (jedenfalls in Europa), außerdem daran das eine friedliche Auslegung des Korans nicht nur schwieriger, sondern im Grunde genommen absolut Falsch ist.

Ich denke wir würden in diesem Land eine säkulare Partei brauchen die klar dafür eintritt das Religion Privatsache ist und absolut nichts in unseren Gesetzen verloren hat. Dann könnte sich der Islam zumindest nicht in dem Sinne ausbreiten, dass er in irgendeinem Sinne Auswirkungen auf "Normalbürger" hat. Ich bin auch der Meinung das man Menschen die nicht in der Lage sind sich aufgrund ihrer Überzeugung an unserer Gesetze zu halten abschieben sollte(natürlich nur so lange wie sie noch nicht über die Deutsche Staatsbürgerschaft verfügen). Das gilt aber für Muslime genau wie für Christen oder Menschen mit anderen Überzeugungen.

Mafiaaffe
20.10.2010, 20:40
Why atheist laugh at Muslims and Christians
(http://www.youtube.com/watch?v=IkGhv58OhrE&feature=related)

Mafiaaffe
24.10.2010, 17:22
Bin grad zufällig beim browsen auf die Werbung rechts oben in der Ecke aufmerksam geworden.

http://img813.imageshack.us/img813/6351/wtfrq.png

Inhalt der Seite...
http://img156.imageshack.us/img156/2871/wtf2zv.png

http://img249.imageshack.us/img249/8043/wtf3.png


http://files.sharenator.com/kitty_facepalm_RE_Dear_Jersey_Shore-s240x176-93405.gif

Cephei
24.10.2010, 17:33
Warum benutzt du kein AdBlock?

Bies
24.10.2010, 17:39
Mir fällts verdammt schwer die Seite ernst zu nehmen.
Könnte genauso gut eine dieser Satire seiten seien...

Die haben Artikel, die sich gegen Homosexuelle, Linke, und Harry Potter richten oO

Das ist so bescheuert, was da teilweise steht... :roll:


Unterhatung auf höchstem Niveau :D
http://www.aktion-kig.de/nachrichten/ModerneMusik.html

xD Ich lach mich kaputt :D



...Rock-, Pop- und Metallmusik werden immer unverschämter und perverser. Zum einen kann man bei der angebotenen "Musik" nicht mehr von Musik sprechen, sondern allenfalls von kreischenden Verrückten, die mit irgendwelchen Gegenständen auf Metall dreschen. Andererseits gehen die dargebotenen Texte weit über das sonst beliebte Thema Liebe hinaus, verherrlichen das Böse, den Sex und die Revolution, wobei nicht selten die Kirche beschmutzt und die Abschaffung jeglicher Religion gefordert wird. Vor allem in der "Heavy Metal" Richtung, in denen Bands mit Namen wie "Slayer" (Totschläger), "Iron Maiden" (eiserne Jungfrau) oder "Black Sabbath" (schwarzer Sabbat) vertreten sind und waren, wird auch eine immer deutlichere Hinwendung zum Okkultismus erkennbar. Die Gruppe "KISS" gab folgendes von sich: "...Wenn du mich liebst, schlage mich, es ist Satan, der dein Gott ist...". Die Gruppe "Black Sabbath" ging sogar soweit zu singen: "Jesus du bist der Häßliche, nimm´ das Mal entgegen, es ist jenes des Antichrist, das 666..." Die Rockmusik ist nichts anderes als ein Instrument Satans, der damit die Seelen der Jugend vernichten und ihrer habhaft werden will! 1

Aber ganz allgemein kann man sagen, daß die der heutigen Jugend angebotene Musik einen äußerst schlechten Einfluß auf die Seele und die ganze Persönlichkeit des Jugendlichen hat. Erstens provoziert die Rockmusik Aggression bei dem Hörer, der dann, wenn er unter ständiger Beeinflussung derselben steht, in seinem Sozialverhalten beeinträchtigt wird.

HunT
24.10.2010, 18:06
Abgesehen davon, dass ich den progressiven Einsatz der Begriffe "Jesus" und "Christentum" eher sinnlos finde, bin ich doch schon der Meinung, dass Zeitschriften wie Bravo & Co. nicht gerade einen positiven Beitrag zur Entwicklung einer Persönlichkeit beitragen. Auch entsprechende Musik kann einen negativen Einfluss haben. Nur hätte das Thema eher mit Psychologie zu tun, anstatt mit Religion.

eFFeCTiVe
24.10.2010, 18:22
Musik KANN, haste Recht. Aber Religion beeinflusst mehr Menschen negativ als Musik, würde ich mal behaupten.

M3nTo5
24.10.2010, 18:25
Abgesehen davon, dass ich den progressiven Einsatz der Begriffe "Jesus" und "Christentum" eher sinnlos finde, bin ich doch schon der Meinung, dass Zeitschriften wie Bravo & Co. nicht gerade einen positiven Beitrag zur Entwicklung einer Persönlichkeit beitragen. Auch entsprechende Musik kann einen negativen Einfluss haben. Nur hätte das Thema eher mit Psychologie zu tun, anstatt mit Religion.

Immerhin prophezeit die Bravo keine soziale Apokalypse bei der Benutzung von Kondomen und sexueller Akzeptanz.

Affenzahn375
24.10.2010, 18:31
er hat doch nur gesagt, das er der aussage zustimmt, dass bravo nicht unbedingt eine positive wirkung auf die entwicklung eines menschen hat
und dass die musikrichtung ebenfalls auswirkungen haben kann

von religion war doch gerade gar keine rede

Mafiaaffe
24.10.2010, 18:35
Musik KANN, haste Recht. Aber Religion beeinflusst mehr Menschen negativ als Musik, würde ich mal behaupten.

Hierzu ein Auszug aus "der Herr ist kein Hirte":
http://www.perlentaucher.de/artikel/4152.html

eFFeCTiVe
24.10.2010, 18:38
@ Affenzahn:
Ich weiß.
Habs auch nur so geschrieben, weil er von Psychologie geschrieben hatte - und die spielt bei Religion mMn ne große Rolle:wink:

Bies
24.10.2010, 18:48
Auch entsprechende Musik kann einen negativen Einfluss haben.



und dass die musikrichtung ebenfalls auswirkungen haben kann


Erklärt mal was ihr meint, da ich das nich glaube.
Musik wird eher nach der Persönlichkeit, bzw persönlichen Vorlieben gewählt,
und nicht andersrum....oder nicht?

HunT
24.10.2010, 19:37
Immerhin prophezeit die Bravo keine soziale Apokalypse bei der Benutzung von Kondomen und sexueller Akzeptanz.

Definiere "soziale Apokalypse". Meiner Beobachtung nach haben Zeitschriften wie Bravo, egal ob verglichen mit Bibel oder nicht, einen negativen Entwicklungseinfluss auf heranwachsende Generationen. Sex und anderen Themen in dieser Richtung wird mehr Bedeutung beigemessen als einer gesunden, geistigen Entwicklung. Hier hat das Thema eher weniger mit Religion zu tun. Viel eher mit den verschiedenen Moralansichten, die man heutzutage vertritt.

Dank unserer Medien, die immer größeren Müll produzieren, sehe ich eine soziale Apokalypse eher nahen als durch das Lesen der Bibel...

Cephei
24.10.2010, 19:41
Ich hasse Jugendzeitschriften á Bravo.
schon immer gehasst und werde sie auch weiterhin hassen.

M3nTo5
24.10.2010, 19:42
Definiere "soziale Apokalypse".
Untergang jeglicher Wertvorstellung und moralischer Aspekte; der jüngste Tag christlich betrachtet.


Meiner Beobachtung nach haben Zeitschriften wie Bravo, egal ob verglichen mit Bibel oder nicht, einen negativen Entwicklungseinfluss auf heranwachsende Generationen. Sex und anderen Themen in dieser Richtung wird mehr Bedeutung beigemessen als einer gesunden, geistigen Entwicklung. Hier hat das Thema eher weniger mit Religion zu tun. Viel eher mit den verschiedenen Moralansichten, die man heutzutage vertritt.
Da kann ich dir nicht widersprechen. Jedoch sollte das Hauptaugenmerk auf der Erziehung liegen, wenn dort nichts schief geht hilft die Bravo nur zu einer modernen Gesellschaft.

HunT
24.10.2010, 19:46
Da kann ich dir nicht widersprechen. Jedoch sollte das Hauptaugenmerk auf der Erziehung liegen, wenn dort nichts schief geht hilft die Bravo nur zu einer modernen Gesellschaft.

Glaubst du, als Eltern hat man immer den moralischen Überblick über die Medien, die den Kindern zum "Frass" vorgeworfen werden?

M3nTo5
24.10.2010, 19:48
Glaubst du, als Eltern hat man immer den moralischen Überblick über die Medien, die den Kindern zum "Frass" vorgeworfen werden?

Darum geht es nicht. Nicht die Eltern sollen die Bravo verbieten, sondern das Kind vernünftig erziehen, sodass es in der Lage ist den Inhalt richtig umzusetzen.
Anstatt hier den Kern des Problemes, die Erziehung, anzugehen, schmeißt man sich wieder auf irgendeinen äußeren Faktor. Siehe "Killerspiele".

HunT
24.10.2010, 20:01
Darum geht es nicht. Nicht die Eltern sollen die Bravo verbieten, sondern das Kind vernünftig erziehen, sodass es in der Lage ist den Inhalt richtig umzusetzen.
Anstatt hier den Kern des Problemes, die Erziehung, anzugehen, schmeißt man sich wieder auf irgendeinen äußeren Faktor. Siehe "Killerspiele".

Nein, es ist nämlich genau das Thema, was wir hier haben!

Ihr fragt, wozu brauchen wir Religion und Bibel und all den Müll?
Ich frage, wozu brauchen wir Bravo, Pronographie und all den Müll?

Beide Fragen haben ein gemeinsames Interesse: Herauszufinden, welchen Sinn das alles hat.

TheMegaMaster
24.10.2010, 20:11
Und wozu braucht man Computerspiele, Unterhaltungsmedien, Musik?
Und wozu braucht man eigentlich dieses Forum?

M3nTo5
24.10.2010, 20:21
Dann reden wir aneinander vorbei.

HunT
24.10.2010, 20:26
Und wozu braucht man Computerspiele, Unterhaltungsmedien,

Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.


Musik?
Und wozu braucht man eigentlich dieses Forum?

1337_alpha
24.10.2010, 20:31
Und wozu braucht man Computerspiele, Unterhaltungsmedien, Musik?
Und wozu braucht man eigentlich dieses Forum?

Treffender hätte man es kaum ausdrücken können

-> Weil es unseren Alltag bereichert

Wozu müssen wir überhaupt leben...

ScoR
24.10.2010, 20:32
Wozu müssen wir überhaupt leben...

Weil Gott das doch so wollte...man man du weisst auch jar nüschts..

Mafiaaffe
24.10.2010, 20:36
Ihr fragt, wozu brauchen wir Religion und Bibel und all den Müll?
Ich frage, wozu brauchen wir Bravo, Pronographie und all den Müll?


Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Ironie.

HunT
24.10.2010, 20:36
Ironie.

Nein, keine Ironie.

Biggreuda
24.10.2010, 20:39
Meines Wissens wird in der Bravo regelrecht aufgeklärt und auf die Gefahren von ungeschütztem Geschlechtsverkehr genauso hingewiesen, wie auch diverse Probleme Jugendlicher behandelt werden, welche sich nicht trauen damit zu Freunden/Verwandten zu gehen.
In meiner Kindheit hatten einige Bekannte sich das Heft geholt (natürlich hauptsächlich um sich die nackten Frauen in dem Mittelteil anzusehen) und fast alle haben auch den Rest gelesen, der so drin stand.

Die wussten jedenfalls besser über Sex und seine Konsequenzen bescheid als so manch anderer. Eine Bekannte von mir hatte trotz einiger sexueller Erfahrungen keinerlei Ahnung von Kondomen & Co, was ich weitaus erschreckender fand. Klar müssten sich eigentlich die Eltern um eine vernünftige Aufklärung kümmern, aber wenn sie es (wie so oft) nicht tun, so hat auch eine Zeitschrift wie die Bravo ihre Existenzberechtigung. Dazu hatte ich erst letztens noch einen Bericht über Dr. Sommer & Co gesehen. Ich würde mir bei meinen eigenen (hypothetischen) Kindern jedenfalls keine Sorgen machen, wenn ich bei denen die Bravo finden würde ;)
Da gibt es auf meiner Liste unnötiger oder gar schädlicher Dinge noch seeeehr viel mehr, um dass man sich zuerst kümmern sollte, bevor man auch nur über eine Änderung der Bravo nachdenken sollte.

Na ja, sollen die strenggläubigen Katholiken ruhig ohne Verhütung rum rammeln, aber wehe die beschweren sich, wenn die AIDS bekommen oder die mit ihren 17Kindern nicht mehr klar kommen....

HunT
24.10.2010, 20:41
Meines Wissens wird in der Bravo regelrecht aufgeklärt und auf die Gefahren von ungeschütztem Geschlechtsverkehr genauso hingewiesen, wie auch diverse Probleme Jugendlicher behandelt werden, welche sich nicht trauen damit zu Freunden/Verwandten zu gehen.
In meiner Kindheit hatten einige Bekannte sich das Heft geholt (natürlich hauptsächlich um sich die nackten Frauen in dem Mittelteil anzusehen) und fast alle haben auch den Rest gelesen, der so drin stand.

Die wussten jedenfalls besser über Sex und seine Konsequenzen bescheid als so manch anderer. Eine Bekannte von mir hatte trotz einiger sexueller Erfahrungen keinerlei Ahnung von Kondomen & Co, was ich weitaus erschreckender fand. Klar müssten sich eigentlich die Eltern um eine vernünftige Aufklärung kümmern, aber wenn sie es (wie so oft) nicht tun, so hat auch eine Zeitschrift wie die Bravo ihre Existenzberechtigung. Dazu hatte ich erst letztens noch einen Bericht über Dr. Sommer & Co gesehen. Ich würde mir bei meinen eigenen (hypothetischen) Kindern jedenfalls keine Sorgen machen, wenn ich bei denen die Bravo finden würde ;)
Da gibt es auf meiner Liste unnötiger oder gar schädlicher Dinge noch seeeehr viel mehr, um dass man sich zuerst kümmern sollte, bevor man auch nur über eine Änderung der Bravo nachdenken sollte.

Das ist Ironie!

Nichts für Ungut, Big. ;)

Mafiaaffe
24.10.2010, 20:58
Nein, keine Ironie.

Du willst mir also erzählen, dass Religion und Pornografie in irgendeinem Verhältnis zueinander stehen?

Biggreuda
24.10.2010, 21:01
Das ist Ironie!

Nichts für Ungut, Big. ;)
Höh?
Argumente?
Ach so, du bist's!:D

Nichts für Ungut ;)

HunT
24.10.2010, 21:01
Du willst mir also erzählen das Religion und Pornografie in irgendeinem Verhältnis zueinander stehen?

Vielleicht liest du dir nochmal aufmerksam durch, was ich geschrieben habe, dann musst du auch nicht solche Fragen stellen.

@Biggreuda: Argumente dafür, dass der Inhalt der Bravo kompletter Müll ist? Ja, kauf dir so ein Ding und blätter mal durch...

ScoR
24.10.2010, 21:03
Wieder mal herlich so eine Diskusionsrunde mit dem Tiescher.
Da kommt immer so viel bei rum und ist auch überhaupt nicht einseitig.

HunT
24.10.2010, 21:09
Wieder mal herlich so eine Diskusionsrunde mit dem Tiescher.
Da kommt immer so viel bei rum und ist auch überhaupt nicht einseitig.

Ach, kannst dir das Geld für Popcorn sparen, ich bleibe nicht lange. Es wäre nicht schlecht, wenn es hier auch User gebe, die etwas uneingenommener wären dem Thema gegenüber. So ist das nur eine Schwarz-Weiß Malerei.

Biggreuda
24.10.2010, 21:09
@Biggreuda: Argumente dafür, dass der Inhalt der Bravo kompletter Müll ist? Ja, kauf dir so ein Ding und blätter mal durch...
Könnt ich so auch über die Bibel sagen, glaube aber nicht, dass den meisten das reichen würde;)
Nach meiner persönlichen Erfahrung mag die Bravo zwar keine intelektuell fordernde Lektüre sein, aber sie geht immerhin auf Themen ein, über die gerade die pubertierenden sonst oft zu wenig erfahren. Klar sind da 90% Merchandising (die wollen auch ihr Geld verdienen), aber in der Hinsicht ist es nicht anders wie beim Fernsehen und dort sind eben auch die anderen 10% Bullshit. Heutzutage sollte man doch froh sein, wenn die Jüngsten überhaupt noch lesen.

Sorry, aber ich bleibe bei meiner Meinung, so lange ich keine besseren Argumente höre;)

ScoR
24.10.2010, 21:12
Ach, kannst dir das Geld für Popcorn sparen, ich bleibe nicht lange.

lol.
Was du so alles am Tag schreibst, ich hab schon ne Popcorn Flatrate.

1337_alpha
24.10.2010, 21:16
@Biggreuda: Argumente dafür, dass der Inhalt der Bravo kompletter Müll ist? Ja, kauf dir so ein Ding und blätter mal durch...

Relativ.

HunT
24.10.2010, 21:21
Könnt ich so auch über die Bibel sagen, glaube aber nicht, dass den meisten das reichen würde;)
Nach meiner persönlichen Erfahrung mag die Bravo zwar keine intelektuell fordernde Lektüre sein, aber sie geht immerhin auf Themen ein, über die gerade die pubertierenden sonst oft zu wenig erfahren. Klar sind da 90% Merchandising (die wollen auch ihr Geld verdienen), aber in der Hinsicht ist es nicht anders wie beim Fernsehen und dort sind eben auch die anderen 10% Bullshit. Heutzutage sollte man doch froh sein, wenn die Jüngsten überhaupt noch lesen.

Sorry, aber ich bleibe bei meiner Meinung, so lange ich keine besseren Argumente höre;)

Ja, die Bibel hat auch ihre Fehler, auch wenn das nicht jeder wahr haben will. Was mich eher stört, ist eher die Art, wie den Jugendlichen mit Hilfe solche Magazine die "Aufklärung" vermittelt wird. Also über Moral habe ich in so einem Papiermüll noch nichts gefunden.

Heutzutage sollte man froh sein, dass es überhaupt noch Eltern gibt, die ihre Kinder mit Werte- und Moralvorstellung erziehen. Gerade Jugendliche sind durch diese Art von Medien gefährdet und sollten meiner Meinung nach lieber Fachbücher oder Romane lesen, anstatt so einen Dreck, weil einem Kind/Jugendlichen meist die Fähigkeit fehlt, Nützliches von Müll zu unterscheiden, was sicherlich auch die Aufgabe der Eltern ist.

Und nur zur Info: Ich will hier keine Meinungen ändern, sondern nur meine zum Ausdruck bringen. ;)

TheMegaMaster
24.10.2010, 21:39
Relativ.

So ist es.
Es gibt auch Leute, für die sind Killerspiele die Ursache aller Leiden der Welt...

Mafiaaffe
25.10.2010, 17:27
http://af.reuters.com/article/worldNews/idAFTRE69N14620101024

Ein weiterer Schlag gegen die Bildung im Nahen Osten.

Der Iran wird Universtitäten in Zukunft nicht mehr gestatten neue Kurse in folgenden Bereichen anzubieten: Sozialwissenschaften, Frauenforschung, Menschenrechte, Management, Soziologie, Philosophie, Psychologe und Politikwissenschaften. Bereits bestehende Kurse sollen überarbeitet werden um sie mit dem Lehren Islams vereinbar zu machen.

Begründung: Die Fächer seien zu "westlich", basieren auf Materialismus und führen zu Zweifeln an den "Grundfesten der religiösen Lehren".

M3nTo5
25.10.2010, 17:42
Steht denn jetzt wenigstens Singen und Klatschen auf dem Programm?

Mafiaaffe
25.10.2010, 17:50
Steht denn jetzt wenigstens Singen und Klatschen auf dem Programm?

Nein!

http://www.guardian.co.uk/world/2010/aug/02/iran-supreme-leader-music-islam

suiheisen
25.10.2010, 18:08
religionen sind der größte beschiss auf erden, den menschen weiß machen das es götter gibt die für ihr leben, glück etc. "verantwortlich" sind.. also naiver gehts garnicht mehr xD

Cephei
25.10.2010, 18:47
Da werden wohl einige Studenten die Kurve kratzen und hier vorbei schauen.

http://kultur-und-medien-online.blogspot.com/2008/10/gehrt-harry-potter-zur-horrorliteratur.html

Shooter0175
26.10.2010, 18:29
http://www.youtube.com/watch?v=Ovg0eYjM64w&feature=sub

Dem kann ich nur beipflichten.

Mafiaaffe
28.10.2010, 14:46
http://www.youtube.com/watch?v=pNrt90MJL08

noize-b
28.10.2010, 18:04
Habt ihr je schon einmal von den missing links gehört?
Die ganzen kleinen Evolutionsstufen die es bei der Entwicklung eines lebewesens angeblich gab wurde nie gefunden.
Außerdem:
Wenn die Erde wirklich Millionen von Jahren alt wäre und es den Menschen seit 2 Millionen Jahren gibt. Müssten viel viel mehr Fossilien vorhanden sein als sie es eigentlich sind

Selbst wenn die Bibel nicht stimmen sollte die Evolutionstheorie tut es jedenfalls nicht.

Bies
28.10.2010, 18:07
Fail !

Los Mafiaaffe...!^^

Shooter0175
28.10.2010, 18:18
Habt ihr je schon einmal von den missing links gehört?
Die ganzen kleinen Evolutionsstufen die es bei der Entwicklung eines lebewesens angeblich gab wurde nie gefunden.
Außerdem:
Wenn die Erde wirklich Millionen von Jahren alt wäre und es den Menschen seit 2 Millionen Jahren gibt. Müssten viel viel mehr Fossilien vorhanden sein als sie es eigentlich sind

Selbst wenn die Bibel nicht stimmen sollte die Evolutionstheorie tut es jedenfalls nicht.

Aha ..

Biggreuda
28.10.2010, 18:32
Fail !

Los Mafiaaffe...!^^
Dabei kam mir spontant ein Bild in den Kopf wie Mafiaaffe jetzt um zur Antwort anzusetzen erst mal 3Minuten am Stück nur tief Luft holt! :D

Mal sehen wie lange der "Novize" durch hält^^

TheMegaMaster
28.10.2010, 18:35
Ich geb dem Neuen nen halben Tag. Ab jetzt.

Wer geht mit?

M3nTo5
28.10.2010, 18:42
Bleibt doch locker, er sagt ja nur das was er gehört hat. :D
Und ich antworte mal nicht. Habe keine Quellen.

ScoR
28.10.2010, 18:43
Ich geb dem Neuen nen halben Tag. Ab jetzt.

Wer geht mit?

Ich tippe auf Troll.^^

Edit: Wie wärs mit BioBuch 7. Klasse als Quelle Mentos?^^

Cephei
28.10.2010, 19:01
Habt ihr je schon einmal von den missing links gehört?
Die ganzen kleinen Evolutionsstufen die es bei der Entwicklung eines lebewesens angeblich gab wurde nie gefunden.
Außerdem:
Wenn die Erde wirklich Millionen von Jahren alt wäre und es den Menschen seit 2 Millionen Jahren gibt. Müssten viel viel mehr Fossilien vorhanden sein als sie es eigentlich sind

Selbst wenn die Bibel nicht stimmen sollte die Evolutionstheorie tut es jedenfalls nicht.


http://www.abload.de/img/234234234bcea.jpg

M3nTo5
28.10.2010, 19:27
Edit: Wie wärs mit BioBuch 7. Klasse als Quelle Mentos?^^

Da zweifle ich an einer fundierten Aussage.^^

noize-b
28.10.2010, 20:58
Es gibt nichts auf das man nicht mit einem Gegenargument antworten könnte.

Und jedes Gegenargument lässt sich auch wieder widerlegen.

Ich kenne mich damit zu wenig aus um mich auf ausführliche Diskussionen einzulassen.

Aber bei meinem jetzigem Wissenstand glaube ich nicht das die Evolutionstheorie in ihrer jetzigen Form stimmen kann.

Affenzahn375
28.10.2010, 21:00
und dass gott die erde geschaffen hat klingt einleuchtender?:razz:
oder was glaubst du, woher die tiere, die es huete gibt, kommen

M3nTo5
28.10.2010, 21:25
Es gibt nichts auf das man nicht mit einem Gegenargument antworten könnte.

Und jedes Gegenargument lässt sich auch wieder widerlegen.

Ich kenne mich damit zu wenig aus um mich auf ausführliche Diskussionen einzulassen.

Aber bei meinem jetzigem Wissenstand glaube ich nicht das die Evolutionstheorie in ihrer jetzigen Form stimmen kann.

Behauptung: Teilchen (logischerweise mit Masse) gehen Wechselwirkungen mit anderen Teilchen ein. Schwerkraftsprinzip. Ein Teilchen bewegt sich zum Schwerkraftszentrum.
Gegenbeweis?
Außerdem: Die im letzten Jahrhundert entdeckten Quantengesetze gelten in JEDER Bedingung, es gibt (bisher) nichts, was mit diesen Gesetzen in irgendeiner Weise nicht übereinstimmt- und wenn, eben darauf baut die Wissenschaft auf.
Durch den Zweifel entdeckt man Neues, bis der Zweifel den Menschen erfasst und dieser neue Gesetze aufstellt. Die Schöpfungslehre als Ersatz für wissenschaftliche Lücken einzusetzen wäre äußerst bescheuert, nur weil man gerade keine passende Erklärung hat.

Gegenargumente lassen sich widerlegen? Grundlegender Ausdrucksfehler. Argumente dienen zur Überzeugung, nicht als Wiedergabe eines Faktes.
Ansonsten: Wenn sie schlecht sind ja. Siehe typische Kreationisten-Antworten.

Derjenige, der eine Behauptung aufstellt, muss sie wiederlegen.
Es heißt nicht umsonst EvolutionsTHEORIE. Wissenschaftliche Daten sind meist empirisch belegt, wenn nicht gelten sie nur als Theorie. Man legt sich nicht auf Behauptungen fest, sondern versucht auf diesen aufzubauen. Dabei erstellt man jedoch keinen Gegenpol.

Willy
28.10.2010, 21:55
Habt ihr je schon einmal von den missing links gehört?
Die ganzen kleinen Evolutionsstufen die es bei der Entwicklung eines lebewesens angeblich gab wurde nie gefunden.

Jemand Futurama Staffel 6 Folge 9 "A Clockwork Origin" gesehen? Erinnert mich daran.

Mafiaaffe
28.10.2010, 21:58
Habt ihr je schon einmal von den missing links gehört?
Die ganzen kleinen Evolutionsstufen die es bei der Entwicklung eines lebewesens angeblich gab wurde nie gefunden.
Jawless fish to shark
Cladoselache -- intermediate between jawless fishes to sharks
Tristychius -- another sharklike fish.
Ctenacanthus -- first primitive shark.
Paleospinax -- sharklike jaw, primitive teeth.
Spathobatis -- First ray-like fish.
Protospinax -- Ancestral to both sharks and skates. Jawless fish to bony fish
Acanthodians -- similar to early bony fishes, possibly a transitional form.
Palaeoniscoids -- primitive bony fishes.
Canobius, Aeduella -- more advanced jaws.
Parasemionotus -- combination of modern cheeks with more primitive features, like lungs
Oreochima -- first teleost fish
Leptolepids -- ancestor of modern teleost fish. Lung transformed into swim bladder.
Amphistium and Heteronectes (http://rationalwiki.org/wiki/Amphistium_and_Heteronectes) -- transition to the eye location of flatfishes. Fish to amphibian
Paleoniscoids -- both ancestral to modern fish and land vertebrates.
Osteolepis -- modified limb bones, amphibian like skull and teeth.
Eusthenopteron, Sterropterygion -- fin bones similarly structured to amphibian feet, but no toes yet, and still fishlike bodily proportions.
Panderichthys, Elpistostege -- tetrapod-like bodily proportions.
Obruchevichthys -- fragmented skeleton with intermediate characteristics, possible first tetrapod.
Tiktaalik (http://rationalwiki.org/wiki/Tiktaalik) -- a fish with developing legs. Also appearance of ribs and neck.
Acanthostega -- famous intermediate fossil. most primitive fossil that is known to be a tetrapod
Ichthyostega -- like Acanthostega, another fishlike amphibian
Hynerpeton -- A little more advanced then Acanthostega and Ichtyostega
Labyrinthodonts -- still many fishlike features, but tailfins have disappeared Primitive to modern amphibians
Temnospondyls
Dendrerpeton acadianum
Archegosaurus decheni
Eryops megacephalus
Trematops
Amphibamus lyelli
Doleserpeton annectens
Triadobatrachus
Vieraella
KaraurusAmphibian to reptile
Proterogyrinus
Limnoscelis
Tseajaia
Solenodonsaurus
Hylonomus
Paleothyris Early reptile to turtle
Captorhinus
Scutosaurus
Odontochelys Semitestacea -- partial formation of a turtle shell, showing how the hard underbelly formed first.
Deltavjatia vjatkensis
ProganochelysEarly reptile to diapsid (dinosaurs and modern reptiles except for turtles)
Hylonomus
Paleothyris
Petrolacosaurus
Araeoscelis
Apsisaurus
Claudiosaurus
Planocephalosaurus
Protorosaurus
Prolacerta
Proterosuchus
Hyperodapedon
TrilophosaurusReptile to mammal
Paleothyris
Protoclepsydrops haplous
Clepsydrops
Archaeothyris
Varanops
Haptodus
Dimetrodon
Sphenacodon
Biarmosuchia
Procynosuchus
Dvinia
Thrinaxodon
Cynognathus
Diademodon
Probelesodon
Probainognathus
Exaeretodon
Oligokyphus
Kayentatherium
Pachygenelus
Diarthrognathus
Adelobasileus cromptoni
Sinoconodon
Kuehneotherium
Morganucodon (http://rationalwiki.org/wiki/Morganucodon) -- a transition between "mammal-like reptiles" and "true mammals".
Eozostrodon
Morganucodon
Haldanodon
Peramus
Endotherium
Kielantherium
Aegialodon
Steropodon galmani
Vincelestes neuquenianus
Pariadens kirklandi
Kennalestes
Asioryctes
Cimolestes
Procerberus
GypsonictopsDinosaur to bird
Coelophysis
Eoraptor
Herrerasaurus
Ceratosaurus
Allosaurus
Compsognathus
Sinosauropteryx
Protarchaeopteryx
Caudipteryx
Velociraptor
Deinonychus
Oviraptor
Sinovenator
Beipiaosaurus
Lisboasaurus
Sinornithosaurus
Microraptor (http://rationalwiki.org/wiki/Microraptor) -- a feathered bird with distinctly dinosaurian characteristics, such as its tail.
Archaeopteryx (http://rationalwiki.org/wiki/Archaeopteryx) -- the famous bird-with-teeth.
Rahonavis
Confuciusornis
Sinornis
Patagopteryx
Ambiortus
Hesperornis
Apsaravis
Ichthyornis
Columba(Quelle: RationalWiki)

Evolution Mensch
-Apidium
-Aegyptopithecus
-Proconsul
-Pierolapithecus
-Ardipithecus
-Australopithecus(Lucy)
-Homo habilis
-Homo erectus
-Homo sapiens

etc...

Ich kann dir gerne noch mehr Auflisten. Wie wäre es z.B. mit der Wal-Evolution (http://www.bringyou.to/apologetics/whaleevolution.gif) oder der Evolution der Pferde (http://www.talkorigins.org/faqs/horses/horse_evol.html#part2)?

edit: Auf einem Punkt möchte ich nochmal eingehen. Jede Population von Organismen befindet sich in einem "Übergangszustand", die sogenannten"Links" bestehen lediglich in Nachsicht. In anderen Worten: Es handelt sich bei denn oben genannten Fossilien genausowenig um "unfertige" Lebewesen, wie es sich bei heute lebenden Organismen um "fertige" Lebewesen handelt.


Außerdem:
Wenn die Erde wirklich Millionen von Jahren alt wäre und es den Menschen seit 2 Millionen Jahren gibt. Müssten viel viel mehr Fossilien vorhanden sein als sie es eigentlich sind

Und wieder mal bin ich kurz davor Dieter Nuhr zu zitieren...

Die Anzahl der Fossilenfunde übersteigt alle Hoffnungen früherer Biologen. Sie ist sogar so groß, dass es Jahrzehnte dauern wird alle heutigen Funde einzuordnen (Ich bin sogar selber stolzer Besitzer eines kleinen Trilobiten Fossils). Und das obwohl die Enstehung von Fossilien ein sehr seltener Vorgang ist der nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen eintritt.

Aber selbst ohne die Fossilienfunde lässt sich heute anhand der molekulargenetischen Analyse der DNA die stammesgeschichtliche Entwicklung aller Lebewesen zweifelsfrei Belegen.


Selbst wenn die Bibel nicht stimmen sollte die Evolutionstheorie tut es jedenfalls nicht.

Da ich schon bezweifle, dass du überhaupt fähig bist die biologische Evolution zu definieren, ist die nächste Frage höchstwahrscheinlich überflüssig, trotzdem werde ich sie stellen:
Bist du in der Lage mir einen evolutionären Mechanismus oder Prozess zu nennen, der noch nicht direkt beobachtet wurde?

Ein kleiner Tipp: Die Artenbildung scheidet aus, denn die wurde sowohl im Labor als auch in der freien Natur beobachtet.


Wissenschaftliche Daten sind meist empirisch belegt, wenn nicht gelten sie nur als Theorie

Arrgh, mein Herz....
Eine wissenschaftliche Theorie ist eine auf Fakten und Naturgesetzen basierende Erklärung für ein natürliches Phänomen. Das Wort Theorie im wissenschaftlichen Zusammenhang hat absolut NICHTS mit dem Altagswort Theorie zu tun.

Dabei habe ich so ein schönes Video auf meinem Kanal :(:
http://www.youtube.com/watch?v=dkOvtRaxoZo

noize-b
29.10.2010, 00:23
Laut der Liste müsste ein Deinonychus mit einer Generation zu einem Oviraptor werden.
Das dies nicht der Fall ist wird ja jedem klar sein.

Logischerweise braucht es viele Generationen mit kleinen Veränderungen bis die neue Gattung entstanden ist.
Und diese wurden meines bisherigen Wissens nach noch nicht gefunden.
Bei keiner Gattung.

Kritik an der Makroevolution:
http://www.wort-und-wissen.de/index2.php?artikel=disk/d01/3/d01-3.html

M3nTo5
29.10.2010, 08:08
Laut der Liste müsste ein Deinonychus mit einer Generation zu einem Oviraptor werden.
Das dies nicht der Fall ist wird ja jedem klar sein.

Logischerweise braucht es viele Generationen mit kleinen Veränderungen bis die neue Gattung entstanden ist.
Und diese wurden meines bisherigen Wissens nach noch nicht gefunden.
Bei keiner Gattung.

Kritik an der Makroevolution:
http://www.wort-und-wissen.de/index2.php?artikel=disk/d01/3/d01-3.html

Unsere Mitarbeiter vertreten die biblische Schöpfungslehre. Wir vertrauen Jesus Christus als Sohn Gottes und der Bibel als Wort Gottes an den Menschen.

So weit zu wissenschaftlicher Kritik... :D

warpspeed
29.10.2010, 08:16
Unsere Mitarbeiter vertreten die biblische Schöpfungslehre. Wir vertrauen Jesus Christus als Sohn Gottes und der Bibel als Wort Gottes an den Menschen.
Urgs... wenn ich sowas lese kommt es mir hoch.

Religion = Geißel der Menschheit (meine Meinung)

randfee
29.10.2010, 09:18
Religion = Geißel der Menschheit (meine Meinung)

wahre Worte! Streich das "meine Meinung", das ist einfach allgemein gültig und sollte selbst den gemäßigt Religiösen klar sein!

eFFeCTiVe
29.10.2010, 09:52
Was haltet ihr von folgender Situation:

Jemand bewirbt sich in einem katholischen Krankenhaus als Bürokaufmann - und im Vorstellungsgespräch wird derjenige nach Hause geschickt, weil man dann sagt, man sei nicht getauft, also ohne Konfession:?:

randfee
29.10.2010, 10:10
ehm... davon halte ich:


§ 8 Zulässige unterschiedliche Behandlung wegen beruflicher Anforderungen

(1) Eine unterschiedliche Behandlung wegen eines in § 1 genannten Grundes ist zulässig, wenn dieser Grund wegen der Art der auszuübenden Tätigkeit oder der Bedingungen ihrer Ausübung eine wesentliche und entscheidende berufliche Anforderung darstellt, sofern der Zweck rechtmäßig und die Anforderung angemessen ist.
(2) Die Vereinbarung einer geringeren Vergütung für gleiche oder gleichwertige Arbeit wegen eines in § 1 genannten Grundes wird nicht dadurch gerechtfertigt, dass wegen eines in § 1 genannten Grundes besondere Schutzvorschriften gelten.



§ 9 Zulässige unterschiedliche Behandlung wegen der Religion oder Weltanschauung

(1) Ungeachtet des § 8 ist eine unterschiedliche Behandlung wegen der Religion oder der Weltanschauung bei der Beschäftigung durch Religionsgemeinschaften, die ihnen zugeordneten Einrichtungen ohne Rücksicht auf ihre Rechtsform oder durch Vereinigungen, die sich die gemeinschaftliche Pflege einer Religion oder Weltanschauung zur Aufgabe machen, auch zulässig, wenn eine bestimmte Religion oder Weltanschauung unter Beachtung des Selbstverständnisses der jeweiligen Religionsgemeinschaft oder Vereinigung im Hinblick auf ihr Selbstbestimmungsrecht oder nach der Art der Tätigkeit eine gerechtfertigte berufliche Anforderung darstellt.
(2) Das Verbot unterschiedlicher Behandlung wegen der Religion oder der Weltanschauung berührt nicht das Recht der in Absatz 1 genannten Religionsgemeinschaften, der ihnen zugeordneten Einrichtungen ohne Rücksicht auf ihre Rechtsform oder der Vereinigungen, die sich die gemeinschaftliche Pflege einer Religion oder Weltanschauung zur Aufgabe machen, von ihren Beschäftigten ein loyales und aufrichtiges Verhalten im Sinne ihres jeweiligen Selbstverständnisses verlangen zu können.


Quelle: Antidiskriminierungsgesetz (AGG ) (http://www.gesetze-im-internet.de/agg/__9.html)

Das Thema ist schwierig. Beispiele:
"Darf" (eure Sicht) man einem Metzger verbeiten generell keine Veganer einzustellen?
Darf man der FDP verbieten generell keine Marxisten als Pressesprecher einzustellen?Ich denke schon! Solange privaten Ansichten die Arbeitsleistung nicht behindern! Ein solcher Arbeitgeber wie die katholische Kirche sucht ja, wie jeder Arbeitgeber, Menschen, die gut auf die Anforderungen passen. Wenn die Anforderung ist die Kirche zu promoten, dann fällt das einem "Member" dieser ja sicherlich weit leichter als jemandem wie mir, der die ganze Institution für abschaffungswürdig hält! Das heißt aber nicht, dass ich es nicht gut "faken" kann ;). Dieser potentielle Arbeitnehmer muss aber dazu bereit sein! Wenn der sagt, nein, ich werde kein Kreuz im Zimmer hängen lassen, dann ist das ein legitimer Grund. Der Arbeitgeber muss sich den Anforderungen schon anpassen. Es kann ja auch niemand bei Coca-Cola arbeiten und das Firmenlogo aus dem Gebäude verbannen lassen!
Ob es allerdings gerechtfertigt ist, dass einer von der Verwaltung die Religion des Krankenhauses teilt bezweifle ich arg. Meine persönliche Meinung ist, dass dies alles keine Rolle spielen darf, das liegt aber daran, dass mir Religion völlig gleich ist, solange ich damit nichts zu tun hab und man mich in Ruh lässt!

Auf der anderen Seite gehen natürlich viele Betriebe sehr rigoros mit der eigenen Macht um. Wenn man Zulieferer bei Mercedes ist und nicht mit Mercedes-LKW antanzt, dann war man die längste Zeit Zulieferer gewesen. Problematischer finde ich das noch beim Personal direkt, da wird scheinbar auch mürrisch geguckt wenn man mit dem BMW auf dem Parkplatz steht!

eFFeCTiVe
29.10.2010, 10:35
Is mir nämlich ziemlich am Anfang meines Berufslebens mal passiert.
Da wollte ich ne Ausbildungsstelle als Bkfm eben in einem katholischen Krankenhaus, und wie erwähnt wurde ich dann quasi sofort wieder nach Hause geschickt.
Stand nich im Lebenslauf, dass ich konfessionslos bin, so nahm man an, ich wäre katholisch;)

M3nTo5
29.10.2010, 10:52
Wow, in einem Krankenhaus? Das ist wirklich unter aller Sau.

Mafiaaffe
29.10.2010, 12:51
Laut der Liste müsste ein Deinonychus mit einer Generation zu einem Oviraptor werden.
Das dies nicht der Fall ist wird ja jedem klar sein.

http://www.gilacourier.com/wp-content/uploads/2010/04/strawman-motivational1.jpg



Logischerweise braucht es viele Generationen mit kleinen Veränderungen bis die neue Gattung entstanden ist.
Und diese wurden meines bisherigen Wissens nach noch nicht gefunden.
Bei keiner Gattung.

Natürlich nicht da erstens wie ich schon sagte die Enstehung von Fossilien ein äußert seltener Prozess ist und zweitens da für jede geschlossene Lücke, 2 neue Lücken entstehen. Das ist aber nicht Vorrausetzung für einen Link, sondern ein Link muss klare morphologische Merkmale zweier Gattung haben und damit meine ich nicht soetwas (http://cdn3.knowyourmeme.com/i/22493/original/Crocoduck.jpg?1255401482) sondern soetwas (http://www-news.uchicago.edu/releases/06/images/060406.tiktaalik-3.jpg) und im diesem Sinne ist der Fossiliensatz dermaßen reich, dass wir sogar kleinere morphologische Veränderung wie z.B. die schrittweise Entstehung der Gehörknochen zurückverfolgen können. Und es ist hierbei vollkommen irrelevant, dass wir nicht jede einzelne der hunderttausende von Generationenen haben die dazwischen liegen, sondern eben nur ein paar Hundert. Nehmen wir an ich würde dir ein paar Fotos von mir zeigen einmal als 1 Jähriger sowie als 3, 5, 7, 11, 13, 17, 18, und 23 Jähriger. Würdest du jetzt allen ernstes bezweifeln, dass es aus dem 1 Jährigen der 23 Jährige geworden ist nur weil ich nicht jede einzelne Momentaufnahme dazwischen besitze?



Kritik an der Makroevolution:

Zu behaupten, dass Mikroevolution stattfindet Makroevolution aber nicht, ist ungefähr so als würde man sagen ich kann 2 Meter laufen aber nicht 10 Meter oder ich kann mir die Nase 10 Sekunden lang kratzen, aber nicht 5 Minuten lang.
Makroevolution = Mikroevolution + Mikroevolution + Mikroevolution + Mikroevolution ....
Daher finden beide Worte in der modernen Biologie eigentlich keine Verwendung mehr.

Wenn zwei oder mehr Gruppen der gleichen Ursprungspopulation Genetisch so unterschiedlich werden, dass sie untereinander keine fruchtbaren Nachkommen mehr zeugen können, sprechen wir von Artbildung oder im Englischen von "Speciation" und hier gibt es dutzende beobachtet Beispiele z.B. auf TalkOrigins. (http://www.talkorigins.org/faqs/faq-speciation.html)



http://www.wort-und-wissen.de/index2.php?artikel=disk/d01/3/d01-3.html

Obwohl es sich bei den Verfassern dieser Artikel sicherlich um die wissenschaftliche Elite Deutschlands handelt, habe ich es dennoch nach stundenlanger Recherche geschafft Videoaufnahmen zu finden welche sämtliche hier gemachten Gegenargumente ein für alle mal widerlegen sollten:

http://www.youtube.com/watch?v=BSsCqTGNDHo
Wo ist dein Gott jetzt? WO IST ER?

noize-b
29.10.2010, 18:47
Natürlich nicht da erstens wie ich schon sagte die Enstehung von Fossilien ein äußert seltener Prozess ist und zweitens da für jede geschlossene Lücke, 2 neue Lücken entstehen. Das ist aber nicht Vorrausetzung für einen Link, sondern ein Link muss klare morphologische Merkmale zweier Gattung haben und damit meine ich nicht soetwas (http://cdn3.knowyourmeme.com/i/22493/original/Crocoduck.jpg?1255401482) sondern soetwas (http://www-news.uchicago.edu/releases/06/images/060406.tiktaalik-3.jpg) und im diesem Sinne ist der Fossiliensatz dermaßen reich, dass wir sogar kleinere morphologische Veränderung wie z.B. die schrittweise Entstehung der Gehörknochen zurückverfolgen können. Und es ist hierbei vollkommen irrelevant, dass wir nicht jede einzelne der hunderttausende von Generationenen haben die dazwischen liegen, sondern eben nur ein paar Hundert. Nehmen wir an ich würde dir ein paar Fotos von mir zeigen einmal als 1 Jähriger sowie als 3, 5, 7, 11, 13, 17, 18, und 23 Jähriger. Würdest du jetzt allen ernstes bezweifeln, dass es aus dem 1 Jährigen der 23 Jährige geworden ist nur weil ich nicht jede einzelne Momentaufnahme dazwischen besitze?
Ok das klingt soweit klar, das würde gegen das Argument sprechen.


Wo ist dein Gott jetzt? WO IST ER?
Ich habe nirgendwo geschrieben ich würde an Gott glauben. Ich habe nur die (mir geläufigen) Argumente welche angeblich gegen die Evolution sprechen offengelegt.
Davon gibt es eigentlich schon ein paar und bis jetzt habe ich noch nichts gefunden was sie wiederlegt. :-|


Is mir nämlich ziemlich am Anfang meines Berufslebens mal passiert.
Da wollte ich ne Ausbildungsstelle als Bkfm eben in einem katholischen Krankenhaus, und wie erwähnt wurde ich dann quasi sofort wieder nach Hause geschickt.
Stand nich im Lebenslauf, dass ich konfessionslos bin, so nahm man an, ich wäre katholisch;)
Das ist schon mies. Eigentlich hättest du auch Lügen können und sagen können du wärst katholisch.
Es ist in Deutschland schließlich erlaubt etwas unwahres zu sagen wenn man ansonsten den Job nicht bekommen würde.
Wenn sie später merken du hast gelogen (böse, böse :D) sind sie selbst schuld. ;)

M3nTo5
31.10.2010, 14:22
http://www.kreuz.net/article.12112.html


Hier wird Kindesmißbrauch an den Haaren herbeigezogen

Und so ein Verein kriegt öffentliche Unterstützung?

Biggreuda
31.10.2010, 21:35
http://www.kreuz.net/article.12112.html



Und so ein Verein kriegt öffentliche Unterstützung?
Die Seite ist zu hart.
Da wird über homosexuelle und Leute, welche auf SM stehen geredet, als wenn man sie am liebsten ans Kreuz nageln und verbrennen würde. Ich stehe zwar auf keines von beidem, aber diese Leute schaden doch echt keinem. Von der oben erwähnten Story mal ganz abgesehen, finde ich diese Truppe auf der Seite ähnlich schlimm wie die Moslems, nur dass sie ihren Worten weniger Taten folgen lassen...

Auch schön, wie dort über Evolution gesprochen wird:

Zur angeblichen Dynamik:
Makroevulotion zum besseren hin gibt es nicht, bzw. ist immer noch den wissenschaftlichen Beweis schuldig.

Die Mikroevulotion ist bewiesen, führt aber immer zu Defekten: z.B. Vögel auf Südseeinseln verloren ihre Flügel mangels Raubtieren.

ScoR
31.10.2010, 22:34
So.
Nach ner halbe Stunde suchen, habe ich den OBER Kommentar gefunden:
TrommelwirbelIm Grund alle Frauen mit wechselnden Sexualpartnern leiden an schweren oder schwersten, chronischen, nichtheilbaren Infektionen – Pilze, Bakterien und Parasiten. Weil die Gebärmutter ein optimales Milieu darstellt, sind einmal erworbene Infektionen im Grunde medikamentös nicht therapiertbar und ein „Geschenk“ auf Lebenszeit. Daher tut der islamische Glaube gut daran die Frau kurz zu halten und einzusperren, und darum schreibt der christliche Glaube zu recht die Keuschheit vor der Ehe vor. Unsere schlaue Gesellschaft versucht jahrtausendealte Erfahrungsregeln jetzt ausser Kraft zu setzen, was natürlich nicht gelingt. Ja, die Frauen werden durch Sex dauerhaft verändert, Sie werden verunreinigt und auch psychisch zu Dirnen gemacht

Ich weiss nicht, warum solche Seiten eine so grosse faszination auf mich aussüben.
Auf der letzen Seite (die mit dem harry potter artikel) hab ich auch fast jeden neueren Artikel gelesen^^
Desto mehr ich davon lese, desto weniger kann ich glauben, das man sowas erstn meinen kann/darf :(

Mafiaaffe
01.11.2010, 22:13
http://www.youtube.com/watch?v=r6w2M50_Xdk

HunT
01.11.2010, 23:28
Irgendwie einseitig dieser Thread in letzter Zeit geworden ist. ;)

Affenzahn375
02.11.2010, 00:02
der andere affe hat eben alle religiösen aus dem thread gebombt

HunT
02.11.2010, 00:08
der andere affe hat eben alle religiösen aus dem thread gebombt

Ja, "gebombt" trifft es ganz gut. :roll:

Affenzahn375
02.11.2010, 00:12
wieso das denn?
hat er auf einmal seine methoden geändert?

(Entschuldigung, aber Sie können nur alle 45 Sekunden einen Beitrag erstellen. Sie müssen noch 7 Sekunden warten, bevor Sie eine neuen Beitrag erstellen können):-(

HunT
02.11.2010, 00:17
wieso das denn?
hat er auf einmal seine methoden geändert?

Von sachlich auf persönlich...ab dieser Änderung hatte ich selbstverständlich auch bald keine Lust mehr. ;)

randfee
02.11.2010, 00:45
Irgendwie einseitig dieser Thread in letzter Zeit geworden ist. ;)

ich bin froh um jede Gruppe rationaler Menschen, unter denen man nicht ständig die affige Idiotie namens Religion ertragen muss!

HunT
02.11.2010, 00:48
ich bin froh um jede Gruppe rationaler Menschen, unter denen man nicht ständig die affige Idiotie namens Religion ertragen muss!

Welch Ironie hier den Begriff "affig" zu benutzen.

randfee
02.11.2010, 01:48
wohlplatziert, ne :P Der "religiöse" Ansatz mit den Unbekannten des Lebens umzugehen stammt nämlich sicher aus unserem Primatenstadium. Als des Menschen Hirn so groß wurde und er den Drang entwickelte Zusammenhänge seiner Umwelt zu verstehen und die Erkenntnisse zu seinem Vorteil zu nutzen, da dachten wohl einige sie müssen jetzt eine naheliegende Erklärung für Glück/Pech, Wetter usw. finden. Da der Verstand und die Mittel zu begrenzt waren die wahren Gründe zu erkennen wurde irendeine Entität als Platzhalter generiert. Gott war geboren.

Ich habe rein garnichts gegen Menschen die sich dieses Konstrukt als Platzhalter in ihrem Kopf zu Nutze machen um besser schlafen zu können (falls sie das denn dadurch können), ich habe aber sehr wohl was dagegen wenn solche Leute anderen diese Fiktion als "Wahrheit" verkaufen wollen. Das versaut die Menschheit, wir hatten jahrtausendelang genug davon!