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Thema: E3 Vorführung mit welchem Rechner?

  1. #21
    Professional Avatar von noxon
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    So wie die ersten Tests, des nächsten Monat erscheinenden Conroe Prozessors, zeigen wird der Neue von Intel einen mächtigen Satz nach vorn machen.

    Der normale Conroe übertifft den übertakteten Athlon 64 FX-60 durchgehend um mindestens 20%. Auch in der Paradedisziplin der Athlons, den Spielen, überflügelt der neue Conroe den Athlon FX.

    Das liegt zum Teil auch an dem riesigen L2-Cache von 4 MB. Der Athlon FX hat nur 2 MB, wobei jedem Kern fest 1 MB zugewiesen sind.

    Beim Conroe ist es so, dass sich jeder Kern so viel L2 Cache nehmen kann, wie er benötigt. Läuft eine Anwendung nur auf einem Kern, dann stehen diesem Kern auch die kompletten 4 MB zur Verfügung, wo beim Athlon nur 1 MB zur Verfügung stände.

    Intel hat auch die komplette Prozessorarchitektur geändert, weswegen auch der Name Pentium fallen gelassen wurde und die neuen jetzt Core heißen. Es ist jetzt wirklich ein ganz anderer Prozessor. Die Pipelines wurden noch weiter verkürzt (von 31 runter auf 14 stages) und es können somit auch viel mehr Befehle pro Takt ausgeführt werden. Brauchte man früher noch 31 Takte bis eine Operation die Pipe durchlaufen hat, so braucht der Conroe dafür nur noch 14 Takte. Hinzugekommen sind natürlich noch jede Menge Verbesserungen in der Sprungvorhersage und den ganzen anderen Optimierungsmechanismen, von denen es ja mittlerweile Dutzende gibt.

    Das wichtigste ist aber der große L2-Cache, die kurzen Pipelines und die veringerten Latenzzeiten.

    Das macht den Prozessor im Moment um ein vielfaches schneller.
    AMDs nächster Schritt kommt erst Anfang nächsten Jahres und wird auch einige Verbesserungen mitbringen, aber es wird nicht erwartet, dass er gegen den Conroe ankommen wird.

    Ach ja. Etwas habe ich ja noch ganz vergessen. Die Verlustleistung des Conroes ist extrem gesunken. Man kriegt Modelle die nur 31 Watt benötigen. Die sind allerdings nicht so hoch getaktet. Die Top-Modelle verbrauchen alle über 50 Watt. Trotzdem ist das für Intel eine starke Verbesserung.

    Eins sollte man aber erwähnen, wenn man die Verlustleistung von Intel und AMD-Prozessoren vergleichen möchte. In den Athlons ist der Speichecontroller schon enthalten, während Intel den noch extern auf dem Mainboard verbaut.
    Beim Intel müsste man also die Verlustleistung des Prozessors + die Verlustleistung des Speichercontrollers addieren und diese dann mit der Verlustleistung des Athlons vergleichen.

    Dann steht Intel schon nicht mehr so gut da. Natürlich wirbt Intel ganz stolz mit den 31 Watt, was ja auch richtig ist, aber sich eben nicht mit dem Athlons vergleichen lässt.

    Naja. Wie dem auch sei. Die Verlustleistung wurde dank 65 nm Technologie jedenfalls stark gesenkt und DDR2 Speicher wird natürlich, wie bei AMDs neuem AM2 Sockel, auch unterstützt.

    Hinzu kommt, dass der Conroe eine Ecke billiger sein wird. Zum Beispiel kostet der Conroe aus dem obigen Test nur ca. 500 EUR während der FX-60 zu OEM Preisen von 1000$ erhältlich ist.

    Und wenn ein übertakteter 1000$ Prozessor nicht gegen einen normal getakteten 500$ Prozessor ankommt, dann ist das schon ein ganz schöner Schlag in's Gesicht für AMD.

    Eine weitere Sache, die man beim Kauf eines Prozessors zum Jahresanfang 2007 beachten sollte ist, dass der Conroe und die dazugehörigen Mainboards bereits ein halbes Jahr auf dem Markt sein werden und somit die gröbsten Kinderkrankheiten, die jedes Board zur Markteinführung mit sich bringt ausgebügelt sein werden.

    Man sollte wenn es irgendwie möglich ist vermeiden Mainbaords zu kaufen, die gerade erst auf den Markt gekommen sind. Da hat es schon oft genug Probleme gegeben, die sich oftmals erst nach Monaten herausgestellt haben. Defekte Lüfter zum Beispiel wie beim Asus A8N SLI. Nach kurzer Zeit waren die nämlich im Eimer.

    Daraufhin hat Asus die neueren Boards mit einem anderen und auch leiserem Lüfter ausgestattet und sogar ein komplett passiv per Heatpipe gekühltes Board herausgebracht.

    Wer sich das Board erst dann gekauft hat, der hat sich ne Menge Ärger erspart.

    Ähnlich wird es wohl auch am Jahresanfang 2007 sein. Die neuen Athlons und neue Boards werden erscheinen, während der Conroe sich schon ein halbes Jahr lang auf dem Markt befindet.

  2. #22
    Semi Pro Avatar von jodob
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    hmm... das geht mir viel zu schnell... ich wollte mir um jahresbeginn 2007 auch den pc aufstocken (hab auch nen 64 3500+).
    aber wenn ich das richtig sehe brauche ich dann ja nicht nur ne neue cpu sondern auch n neues mainboard und neuen ram, oder kann man den ddr1 ram weiterhin benutzen?

    irgendwie ist das ne zwickmühle... ne fette grafikkarte lohnt sich nur wenn uch der rest des systems passt... aber dann kann ich mir auch gleich nen komplett neuen pc holen...

    was ist denn sinnvoller, ab 2007...

    von gf 6800 u auf dx10 graka aufrüsten

    oder

    von amd 64 3500+ auf conroe + neues board?

    preislich dürfte das ja gleich bleiben... beides um die 700 € würd ich schätzen

  3. #23
    Administrator Avatar von warpspeed
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    Hi,

    ich befürchte, du hast da eher Recht mit der Annahme, dass wenn man es richtig machen will, man einen "komplett" neuen PC benötigt. Ich warte jetzt erstmal ab bis Crysis da ist. Dann schaue ich wie es auf meiner aktuellen Hardware läuft... der Rest ergibt sich dann .
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  4. #24
    Professional Avatar von noxon
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    Ja. Leider ist das so, dass man praktisch einen ganz neuen Rechner braucht, wenn man sich einen Conroe zulegen will. Selbst wenn man bereits ein 775-Sockel Board besitzt heißt das nicht, dass der Conroe drauf läuft, weil der sehr hochwertige Spannungsregler benötigt.

    Es ist also höchstwahrscheinlich, dass man ein neues Board braucht. DDR1 Speicher läuft soweit ich weiß dann auch nicht mehr, was also bedeutet, dass man sich neuen DDR2 Speicher zulegen darf. Gott sei Dank ist der mittlerweile sogar billiger als DDR1 Speicher.

    Wenn du jetzt wirklich vor der Wahl stehst deine 6800 Ultra oder deinen 3500+ zu ersetzen, dann würde ich dir definitiv zum Prozessorupdate raten.

    Mit der 6800 Ultra kannst du momentan eigentlich ncoh sehr gut spielen, aber ich glaube nicht, dass sich Crysis mit einem 3500+ zufrieden gibt.

    Allerdings ist das Prozessorupdate schon um einiges teurer. Ein E6600 für 300 EUR + Mainboard für ~100 EUR und dann noch 2GB speicher für 200-250 EUR.

    Trotzdem lohnt sich das Prozessorupdate eher.

    Das ist jedenfalls meine Einschätzung. Ich würde erst einmal abwarten, was sich so ergibt und was Crytek als Systemvorraussetzungen angibt.

  5. #25
    VIP Avatar von foofi
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    ^^ könnte man das nicht per Bios Update regeln?

  6. #26
    Professional Avatar von noxon
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    Das geht wie gesagt nicht immer.

    Der Conroe wird in 65nm gefertigt und benötigt deshalb eine niedrige, dafür aber umso stabilere, Spannungsquelle, als die Pentium Prozessoren.

    Die normalen Spannungsregler, die heute verbaut werden sind zwar für den Pentium 4 ausreichend, aber nicht unbedingt für den Conroe. Dort kann es dann zu unregelmäßigen Abstürzen kommen, wenn die Spannung zu stark schwankt.

    Das muss aber nicht so sein. Es kommt auf einen Versuch an. Ich denke mal, dass billige Boards von ASRock da zum Beispiel nicht unbedingt die besten Aussichten haben. Mit Boards von MSI, Asus oder DFI wird man hingegen bessere Chancen haben.

  7. #27
    VIP Avatar von foofi
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    dann spielt doch eher das Netzteil eine Rolle, denn was die Spannungen angeht, da ist das Netzteil das A und O.

  8. #28
    Professional Avatar von noxon
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    Das Netzteil bietet nur eine grobe Spannung, die sehr lastabhängig ist und periodische Oberwellen aufweißt. Zudem ist die Spannung nicht sehr genau vorgegeben. Bei ATX-Netzteilen sind Toleranzen zwischen 5% und 10% zulässig. Je nach Spannung. Auf der 12 Volt Leitung können also 10,8 Volt anliegen oder 13,2 Volt. Das liegt immer noch innerhalb der Spezifikation und selbst die können nicht alle Netzteile einhalten.

    Da ist der Toleranzbereich des Netzteils höher als die maximale Betriebsspannung des Prozessors. Das kann man also vergessen.

    Außerdem schwankt die Spannung zusätzlich, wenn andere Komponenten auf einmal mehr Strom benötigen. Wenn du also ein 3D-Spiel spielst, oder gerade die Festplatten anlaufen, dann bricht kurz die Spannung ein, was bei einem Prozessor aber absolut nicht sein darf.

    Für den Prozessor wird daher die Spannung aus dem Netzteil noch einmal durch sehr genaue Spannungsregler geführt, die die Spannung nocheinmal auf ein niedrigeres Niveau absenken, das sich dann auch oftmals im BIOS in 10mV Schritten einstellen lässt.

    Zudem ist diese Spannung extrem Laststabil und bleibt wirklich konstant, egal wie viel Strom der Prozessor gerade braucht. Oberwellen oder andere periodische Spannungsschwankungen gibt es dort auch nicht mehr. Naja, fast nicht mehr.

    Mit so einer Spannung kann der Prozessor dann arbeiten. Je kleiner die Fertigungsstrukturen der Prozessoren werden umso empfindlicher reagieren sie auf mögliche Schwankungen und deshalb müssen hochwertige Spannungsregler her, die bisher eigentlich noch nicht von Nöten waren.

    Deshalb kann es sein, dass Boards mit nicht so hochwertigen Reglern nicht mit dem Conroe funktionieren.

  9. #29
    Semi Pro Avatar von jodob
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    verdammt... dann werde ch wohl vorerst garnichts aufrüsten sondern einfach nur abwarten...

    noch ne frage zur physik in crysis... läuft die mit havoy fx oder mit ner karte von ageia?

    im falle von havok fx würde das doch heißen, dass die grafikkarte die cpu entlastet was physikberechnungen angeht oder?

    und bei ner ageia karte würde das auch billiger sein als neue cpu, ram und board... oder ist die leistung dann zu niedrig?

  10. #30
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    Standard Kein Support

    Hi,

    soweit ich weiss, unterstützt Crysis keiner der Physikbeschleuniger (egal welcher Art).
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