Die deutsche Version von Far Cry wurde entschärft, und zwar wurde das so genannte Ragdoll-Verhalten aus der Physik-Engine entfernt. Dies bedeutet, dass tote Gegner nicht mehr physikalisch korrekt reagieren, z.B. auf Beschuss. Trotz dieser Entschärfung und der Freigabe durch die USK („freigegeben ohne Jugendfreigabe“) wurde das Spiel am 29. März 2004 von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) indiziert, da schon kurz nach Veröffentlichung des Spieles Anleitungen im Internet verfügbar waren, um die Entschärfung rückgängig und das Spiel somit „inhaltsgleich“ zur englischen Version zu machen. Diese Version von Far Cry steht seit dem 2. April 2004 auf dem Index für jugendgefährdende Schriften, ebenso wie die Demo und die englische Version.
Die Entwickler haben am 16. April eine überarbeitete Fassung auf den deutschen Markt gebracht, in der es nur noch schwer oder gar nicht mehr möglich ist, das Ragdoll-Verhalten zu reaktivieren, jedoch ist auch für diese neue deutsche Version ein Blutpatch verfügbar. In der Grundeinstellung verschwinden die Leichen der Gegner nach einiger Zeit. Zurück bleiben nur ihre Waffen und Ausrüstungsgegenstände (Schutzwesten, Granaten, etc.), die der Spieler aufsammeln kann, außerdem hinterlassen getötete Gegner im Wasser keine Blutwolken mehr.