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Thema: AMD Phenom II - Sammelthread

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    VIP Avatar von xeonsys
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    AMD zeigt Llano auf der GlobalFoundries Technology Conference





    Mit Llano entwickelt AMD einen Fusion-Prozessor, der über eine integrierte Grafik verfügt (und deshalb nach AMD als APU, Accelerated Processing Unit, bezeichnet werden soll). Der für den Mainstream-Desktop und Notebook-Markt konzipierte Prozessor wird bei GlobalFoundries in einem neuen 32-nm-Prozess gefertigt werden und soll in der ersten Jahreshälfte 2011 als Quad-Core auf den Markt kommen (wir berichteten). Im Rahmen der gestrigen GlobalFoundries Technology Conference wurde auch auf Llano eingegangen.


    Der Prozessor basiert bekannterweise auf der Architektur des Phenom II, die allerdings etwas abgewandelt wurde. Während der L3-Cache wegfällt (und der integrierten Grafik Platz macht), steht jedem Kern nun 1 MB L2-Cache zur Seite. Tiefgreifende Veränderungen hat es beim Speichercontroller und den Northbridge-Funktionen gegeben, um den Prozessor für die integrierte Grafik vorzubereiten. Zur integrierten Grafik gibt es weiterhin wenig Detailinformationen. Die Kollegen von PC Perspective gehen davon aus, dass die Grafik auf AMDs aktueller HD 5000-Generation basiert und noch nicht auf "Southern Island" (Radeon HD 6000). Sie scheint etwa 480 Stream Units zu haben (und damit 80 mehr als die Redwood-GPU der HD 5600-Grafikkarten). Der Takt soll angeblich im Bereich von 750 bis 1000 MHz liegen. Die Speicherbandbreite ist im Vergleich zur HD 5600er-Reihe allerdings durch den Dual-Channel-DDR3-1600-Controller von Llano deutlich eingeschränkt. Insgesamt erhofft sich AMD allerdings trotzdem etwa die Leistung einer Radeon HD 5650.

    Trotz Optimierungen dürfte Llano es im CPU-Teil schwer haben, mit Intels Sandy Bridge mitzuhalten. Offenbar ist man allerdings zuversichtlich, Sandy Bridge bei der integrierten Grafik überflügeln zu können. In dem kürzlich erschienenen umfangreichen Sandy Bridge-Test von Anandtech zeigte sich schon, dass die integrierte Grafik der kommenden Intel-Generation mit einer Radeon HD 5450 mithalten kann und unerwartet leistungsstark ist (wir berichteten).

    AMD muss jetzt also hoffen, dass Llano wirklich die angekündigte GPU-Leistung erreicht und man sich durch weitere Features wie AVIVO HD von Intel absetzen kann. Schließlich wird man wahrsche




    http://www.hardwareluxx.de/index.php...onference.html

    Für die nächste Generation von AMD-Prozessoren kommt Globalfoundries' 32-nm-Herstellungsverfahren mit SOI und HKMG zum Einsatz. Sowohl die Fusion-APUs namens „Llano“ als auch die „Bulldozer“-CPUs setzen auf diesen Prozess; lediglich die „Ontario“-APU macht eine Ausnahme und wird in 40 nm (Bulk Silicon) bei TSMC gefertigt.

    AMD zeigte nun auf besagter Konferenz in Kalifornien erste Früchte der neuen 32-nm-Produktion. Zum einen präsentierte man einen Die-Shot von „Orochi“, einer kommenden Server-CPU mit vier „Bulldozer“-Modulen, welche prinzipiell acht Kernen entsprechen und dabei auch acht Threads bieten sollen. Erst vor kurzem hatte AMD auf dem Hot Chips Symposium Details zu „Bulldozer“ und seiner SMT-Alternative bekannt gegeben sowie vorab einige Informationen veröffentlicht. Erste Prozessoren auf Basis dieser Architektur sollen 2011 kommen, einen genaueren Termin gibt es nach wie vor noch nicht. Die Prozessoren sind dabei sowohl für den Serverbereich als auch den High-End-Desktop-Markt vorgesehen.


    http://www.computerbase.de/news/hard...von-bulldozer/



    Bulldozer - 20 Fragen von AMD beantwortet: Module, Turbo und mehr


    Seit Anfang August informiert AMD in seinem Bulldozer-Blog über die kommende CPU-Generation. John Fruehe, Director of Product Marketing for Server and Workstation, forderte die Leser auf, 20 Fragen (mit Fokus auf Server) an ihn zu schicken. Mittlerweile sind diese in zwei Runden beantwortet worden.

    Die erste Frage bezieht sich auf den Unterschied zwischen Kernen und Modulen. Zur Erinnerung: Ein Bulldozer-Modul beherbergt zwei per klassischem CMP arbeitende Integer-Kerne, die sich L2-Cache und FPU teilen - jeder aber nutzt seinen eigenen L1-Daten-Cache und Ausführungseinheiten. AMD spricht von zwei (Integer-)Kernen, wenngleich ein Modul nur rund 80 Prozent der Leistung eines Dualcores erreicht. So weit, so Hot Chips. AMD wird laut Fruehe den Begriff Module nur im Zusammenhang mit Bulldozer nennen, vermarktet wird die CPU aber in Kernen - ein fiktiver Phenom III mit vier Modulen ist daher ein Octacore.

    Dazu passend auch die Frage danach, ob eine Dualthreaded-Applikation auf einem Modul besondere Optimierungen erlaubt - also "Paare" pro Modul laufen zu lassen. Fruehe merkt an, dass hier in erster Linie der OS-Scheduler gefragt ist und das im Zweifel die Applikation in zwei Modulen statt einem schneller läuft (80 Prozent!). Da der L2-Cache zwischen beiden Integer-Kernen aufgeteilt ist, kann immer nur einer schreiben. Wenn aber beide Threads sich Daten im L2 teilen, gibt es Leistungsplus - andere Kerne können währenddessen zum Strom sparen in den idle-Modus versetzt werden. Wenn jedoch andere Module frei sind und die Anwendung nicht extrem auf L2/L3-Cache-Nutzung abzielt, ist es sinnvoll diese Module mit Arbeit zu versorgen. Fruehe kommt daher zu dem Fazit, dass beide Optionen ihre Vorteile haben und gegeneinander abgewogen werden sollten. AMD sieht die Modul-Bauweise in Front, da sie 80 Prozent eines DCs bei niedrigerer Leistungsaufnahme, Die-Space und Kosten liefert.

    Interessant ist die Frage nach der "Turbocore"-Technologie von Bulldozer. Intel etwa hat seinen "Turboboost" vom Bloomfield zum Lynnfield hin verbessert und Sandy Bridge wird dies fortsetzen. Bulldozer soll gegenüber Thuban (Phenom II X6) ebenfalls einen überarbeiteten Turbo erhalten, auch die Server-Versionen sind damit ausgestattet. Fruehe spricht von einem "big boost" in Singlethreaded-Applikationen und auch für "heavier workloads" seien interessante Einsatzmöglichkeiten gegeben. Wir deuten diese Aussage dahingehend, dass auch AMD den Turbo effektiver gestaltet.

    Auch geht Fruehe auf die Stromsparmechanismen ein, welche man aufgrund des neuen Designs von Anfang an mit besonderem Augenmerk implementiert hat. Von Beginn an sei Bulldozer energieeffizient, Optimierungen bei geteilten Ressourcen, Taktraten und Power Gating sollen den Bulldozer besonders sparsam machen. Neben neuen Features sind aber auch bekannte wie Power Now! und Low-Voltage-DDR3-Support mit von der Partie. Fruehe benennt hier CPUs, die mit 33 Prozent mehr Kernen und größeren Caches im gleichen Leistungsaufnahmenbereich wie ein 12-Kern-Prozessor seien. 33 Prozent mehr Kerne sind hier aber 16 Integer-Cores (acht Module), die 80-Prozent-Regel würde daher 12,8 echte Kerne ergeben - die Caches außen vor. Es bleibt also abzuwarten, wie effizient Bulldozer wirklich zu Werke geht.

    http://www.pcgameshardware.de/aid,77...mehr/CPU/News/
    Geändert von xeonsys (02.09.2010 um 14:46 Uhr)
    Summer 2010


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