Im dritten Quartal soll es dann auch noch einen Nachfolger für die aktuellen FX-Prozessoren geben. Der Schritt wird nicht so groß ausfallen wie bei „Trinity“ gegenüber „Llano“, die „Vishera“ werden deshalb in der Bezeichnung lediglich etwas höher eingestuft, die FX-Bezeichnungen und auch die Klassifizierungen in die Serien 8000, 6000 und 4000 bleiben wie bisher erhalten. An der Spitze folgt dem FX-8150 der FX-8350, der, wie alle „Vishera“, zudem auf die Unterstützung der Radeon HD 7000 bauen kann, statt mit einer Radeon HD 6450 (!) oder schnelleren diskreten Grafiklösungen gepaart zu werden. Gleiches Spiel gilt für den FX-8320 als Nachfolger des FX-8120 sowie den FX-6300 als Erben des noch nicht verfügbaren FX-6200 und den FX-4320, der den FX-4120 ablösen wird.
Die Roadmap offenbart dabei aber auch, dass es schnellere „Zambezi“-Prozessoren für den Desktop vorerst wohl nur in sehr begrenztem Umfang geben wird. In der Vergangenheit war oft von einem
FX-8170 die Rede. Neben dem FX-6200, den
AMD zumindest schon bestätigt hat, fehlt jedoch auch noch jede Spur von einem schnelleren Modell mit zwei Modulen – dort war bisher
selbst seitens AMD immer von einem FX-4170 die Rede. Auf der Roadmap sind als echte Neulinge für das zweite Quartal dieses Jahres deshalb nur der FX-6120 und der FX-4120 zu finden. Anscheinend spart AMD dort Ressourcen und konzentriert sich bereits voll und ganz auf den Nachfolger, der als „Vishera“ mit den optimierten „Bulldozer“-Modulen, Codename „Piledriver“, ab dem dritten Quartal punkten soll.
http://www.computerbase.de/news/2012...y-und-vishera/