Zitat Zitat von Masterdid69 Beitrag anzeigen
Lässt aber auch ein bischen durch sickern, wie du evtl. zum Thema Krieg stehst

Finde gerade das Ende sehr gut, da dort der Abstieg in die Seele und die Sinnlosigkeit des ganzen so exzellent, natürlich metaphorisch, dargestellt wird ... kitschig ... naja ... würde es eher künstlerisch insziniert nennen

Man muss das aber auch auf das Jahr 1979 beziehen, wo das richtige Ende aus rechtlichen Gründen (auf verlangen der phillipinischen Regierung) aus nicht gezeigt werden durfte. Und als noch große Verblendung, also noch größere als heute, herrschte und somit dieser aufklärerische, bzw. aufweckende Effekt noch einen ganz anderen Stellenwert hatte.
Alles davor ist natürlich auch der wahnsinn
Genau, der Wahnsinn, und das finde ich in den ersten anderthalb Stunden des Films so klasse dargestellt. Am Ende wird alles so aufgebauscht und langgezogen, dass es eine Qual ist.
Da verliert sich der Zusammenhalt der Gruppe, alles wird abstrakt, was bestimmt so gewollt ist, weil die Situation dort ja so einmalig ist, aber gleichzeitig verschwindet damit auch das letzte bisschen Fahrt aus dem Film und ich habe mir angefangen zu wünschen, die elend langen Moralpassagen würden enden. Ich habe die Botschaft bereits verstanden, aber es musste noch fünf Mal wiederholt werden.
Dazu der Kitsch und die satten Farben, das trübt in meinen Augen den gesamten Film, wo er in der Mitte und zu Beginn doch ganz andere Mittel auffährt.

Meine Haltung zu Kriegen hat sich durch diesen Film und Erzählungen eines Bekannten nur noch bestätigt.