Wobei das eben nur vom Gefühl her so ist, dass man vielleicht "mutiger" wird. Jedenfalls hat Kraftsport im Gegensatz zu vielen/allen Kampfsportarten den Unterschied, dass man seine Körperkraft dazu nutzt, um Gewichte zu stemmen und nicht, um mit irgendwelchen Leuten zu "interagieren". Ich weiß nicht, aber ich glaube, dass ich durch diesen Sport ("Bodybuilding" - hat aber immer so einen schlechten "Nachklang" leider) um einiges ruhiger geworden bin. Wenn man weiß, dass man körperlich fit genug ist, um nicht von jemdem zusammengehauen zu werden, hat man auch weniger Angst und neigt nicht dazu, in solchen Situationen zu eskalieren. Beim Kampfsport ist es im Idealfall genauso. Und dann gibt es halt bei beiden Sportarten die "Supercoolen" - den "Angeber-Prügel-Weißgurt" und den "Ausschließlich-Brustpresse-und-Bizeps-Curls-Discopumper". Diese Gruppe fällt eben aus dem Raster und hat den Sinn des Sportes vielleicht im Glücksfall auf physischer Ebene verstanden, aber sicher niemals auf mentaler !

@Prototype (zusätzlich)

Wie meinst du das mit "Veränderung". Du kannst ja ncht vom Krafttraining auf einmal Kampftechniken beherrschen. Ist ja klar, dass Kraftsport für viele Sportarten nur der "Grundstein" ist. Aber Bodybuilding ist ein eigener Sport und den kann man auch als "ersten und einzigen Sport" betreiben. Man wird zwar kräftiger und stärker, aber dennoch trainiert man z.B. Gewichte zu sich zu ziehen oder von sich wegzustoßen. Ich würde deshalb niemals allein von der Körperstatur ausgehen, wenn ich irgendwo drin verwickelt wäre. Naja, das nervt mich auch alles. Dieses "Ich mach die und das und deshalb könnte ich den und den verprügeln". Ich will und muss NIEMADEM irgendeinen Schaden zufügen. Früher habe ich mich oft mit Leuten geprügelt und seit ich trainiere, lasse ich da meine ganze Kraft, sodass ich auf Gewalt und Co einfach keine Lust mehr habe.