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Ich habe letztens einen Bericht über die Fortschritte in der Kernfusion gesehen. War alles schön anzusehen, ist aber in meinen Augen wieder ein multimilliarden Grab. Die Wissenschaftler freuen sich wie kleine Kinder unterm Christbaum, wenns mal wieder neues Material und Millionen gibt, um das eindämmende Magnetfeld noch verdrehter zu gestalten in der Hoffnung, daß das Plasma noch weniger mit der Wand in Kontakt kommt.
Weil es die Energiequelle für die Zukunft schlechthin sein könnte. Läuft immer, bringt enorme Mengen Strom, ist sicher.

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Ebenso gehen mir die Ausgaben für Weltraumforschung (Raumfahrt) und Astronomie zu weit. All die neuen Teleskope, Satelliten und Raumstationen sind wieder nettes Spielzeug für wenige Forscher, kosten aber einfach zu viel und bringen der Allgemeinheit kaum Nutzen.
Sollen wir aufhören, das Universum und damit unsere Welt zu erforschen und uns wieder in einen kleinen Bibelkreis setzen? Der Sprung über diesen Horizont ist wohl die größte Errungenschaft der letzten 600 Jahre. Mal abgesehen von den arbeitslosen Akademikern, die dann ganz schnell aus dem Land verschwinden.

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P.S.: Warum stellt sich die Schwer(elektro)industrie sich keine Gasturbinen zentral in ihren Hof und macht sich ihren Strom selbst. Das wäre doch eine deutliche Entlastung für das "öffentliche" Netz. Das Erdgas ist noch reichlich vorhanden. Sie könnten die Turbinen bedarfsgerecht regulieren und würden das "normale" Stromnetzt nicht mit Spitzen belasten.
Aber das würde ja wieder etwas Geld kosten. Jetzt bekommen sie den Strom beinahe geschenkt.
Dann ist man ja mit der grünen Energie sehr weit gekommen, wenn der Großteil der Strommenge nach wie vor durch fossile Brennstoffe erzeugt wird.