Zitat Zitat von Mafiaaffe Beitrag anzeigen
Niemand hier muss sich irgendwie schuldig für den zweiten Weltkrieg fühlen, nur weil er zufällig in Deutschland geboren wurde und nur weil sich ein Deutscher negativ über Immigranten äußert ist er noch lange kein Nazi, besonders dann nicht wenn die Äußerungen der Wahrheit entsprechen.
Von Schuld rede ich nicht, wohl aber von einem Bewusstsein dafür, was in unserem
Land passiert ist und eine Sensibilität für dieses Thema. Das haben viele nicht mehr.

Zitat Zitat von Mafiaaffe Beitrag anzeigen
Ich habe noch nie einen Menschen aufgrund seiner Nationalität herablassend behandelt, sondern ich beziehe mich hier auschließlich auf das Verhalten. Natürlich trifft das nicht auf alle Deutschen zu, aber genausowenig auf alle Ausländer. Ich denke jeder hier wurde schon einmal "****** Deutscher" oder "Kartoffel" gennant und so welche Äußerungen sind weitaus rassistischer als alles was Sarrazin je gesagt hat.
Unbestreitbar richtig, es gibt Deutsche und Ausländer mit rassistischen Neigungen.
Was jetzt kommt wird für viele hier höchstwahrscheinlich nicht nachzuvollziehen sein,
aber diese Wut auf Deutsche begründet sich meiner Meinung nach stark durch die
eben angesprochene Chancenungleichheit und extreme soziale Disparitäten. Würde ich
aus einem Problembereich kommen und ein paar Kilometer weiter Menschen
(Deutsche) in Pelzmänteln durch Parks spazieren gehen, ich würde mich vielleicht
ähnlich verhalten. Was ich meine ist, das doch diese Beleidigungen und Übergriffe
nichts anderes als Resultat von teilweise sehr begründetem Neid sind. Daher ist meiner
Meinung nach die einzige Möglichkeit solch ein Problem langfristig zu beseitigen, die
Investition in Renovierung und Unterstützung von "Problemvierteln", durch bessere und
höhere Schulen, Sozialarbeiter/-berater, etc. Eine Verbesserung würde es jedoch erst
eine Generation später geben, was auch der Grund ist, warum solche Maßnahmen von
der Politik nicht erwogen werden. Das Ergebnis wäre nicht innerhalb der derzeitigen
Regierungsperiode zu sehen.

Zitat Zitat von Mafiaaffe Beitrag anzeigen
Aber zu einen weit größerem Anteil als sie durschnittlich in der Bevölkerung vertretten sind und das ist nicht nur in Deutschland der Fall sondern in vielen anderen europäischen Länder auch, wie z.B. in.: Schweden, Großbritanien, Frankreich und den Niederlanden, um nur mal 4 zu nennen.
Im Prinzip richtig, aber kein Anlass für Hassparolen, beziehungsweise Ausweisungen.
Viel mehr Anlass zur Handlung durch Politiker - nicht vorhanden.

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Wie ich schon sagte wollen viele Ausländer gar nicht Integriert werden und ich bin absolut dafür diese Ausländer sofort abzuschieben, wenn sie mehrfach durch Straftaten auffallen und ich kenne mehrere Ausländer, die sich in ihrem Gastland wie zivilisierte Menschen verhalten, die der gleichen Auffassung sind.
Falsch. Gib einem "Ausländer" die gleichen Chancen wie einem Jungen aus einem
gutbürgerlichem Viertel und er wird sich völlig anders entwickeln. Jeder möchte im
Grunde integriert sein, nur gibt es faktisch für viele Menschen dieser Millieus nur eine
extrem geringe Chance dazu.

Zitat Zitat von Mafiaaffe Beitrag anzeigen
Wenn ich bei dir zu Gast bin und trette deinen Fernseher um, dann würdest du mich auch rauswerfen - nicht weil du ein Rassist bist, sondern um weiteren Schaden in deiner Wohnung zu vermeiden.
Du kannst die Metapher nicht auf ein komplexes Gebilde wie einen Staat beziehen. Das
ist genau das Problem. Eine Wohnung ist einfach aufzuräumen. Ein Staat nicht.

Zitat Zitat von Mafiaaffe Beitrag anzeigen
Natürlich würde so eine Abschiebund nicht alle aber viele Probleme lösen. Ersten würden sich viele dreimal überlegen, bevor sie eine Straftat begehen und zweitens wären Wiederholungstaten ausgeschlossen.
Falsch. Abschiebung hätte wohl eher den gleichen kleinen Effekt wie Gefängnisstrafen.
Viele dieser kriminellen Jugendlichen wissen nicht einmal, was für Strafmaßnahmen es
gegen ihre Verbrechen gibt und das wird sich dadurch auch nicht bewegend ändern.


Ich gestehe meinen Irrtum in diesem Sinne gewissermaßen ein.