Darum gehts ja in Paintball eigendlich nicht. Is so wie ein moderner Völkerball und der Gedanke jemanden zu töten ist mir noch nie gekommen. Ist doch abartig! Also bitte glaubt nicht, dass ich Paintball spiele nur um so nahe wie möglich ans reale Leben zu kommen. Noch dazu sehen die Dinge nich aus wie Waffen. Hier meine: http://www.supersportsonline.net/10-1-karnivor.jpg
Hier in Aut sogar schon ab 16 mit einwilligung der Eltern und mit 14 auf einem Speziellen Feld. Mit 18 kann man kann ma spielen wo man will (aber nur auf dafür ausgelegten Feldern oder im eigenen Wald)
Ich bin auch im Schützenverein, am Anfang war wirklich jeder Schuss mit dem Luftgewehr ein Erlebnis, dann nur noch Normalität. Es geht wirklich nur darum, was das Schussergebnis ist. Mit KK ist es das Selbe. Auch das wird irgendwann irgendwie langweilig. Wenn Schießen halt zum Hobby gehört - und: ja es ist ein Hobby wie jedes andere - dann sucht man nach dem alten Schießgefühl. Ich hab nie professionell Fussball gespielt, aber vielleicht ist es das "Tor-Gefühl". Das geht in der Regel nur, wenn man auf ein höheres Kaliber umsteigt. Soviel zur Frage, warum man große Waffen "braucht". Einfacher finde ich es wirklich, wenn man zu einem Verein fährt, wo man solche Waffen schießen darf, da braucht man nicht erst den Schein und nicht das viele Geld für eine eigene Waffe, obwohl es auch sehr teuer ist . Ich kann aber auch die Leute verstehen, die Waffen "sammeln", ist halt fast wie Briefmarkensammeln, es geht um den Sammlerwert einer Waffe.
Wozu man noch Waffen braucht? Manchmal hab ich das Gefühl, dass unser Staat vielleicht nicht immer in der Lage sein wird, die Ordnung aufrecht zu erhalten, wenn schon ein paar Steineschmeißer riesen Probleme verursachen. Deswegen kann ich mir gut vorstellen, dass mit einer Waffe ein Sicherheitsgefühl verbunden ist. Man legt seine Sicherheit nicht gern in die Hände anderer. Das Sicherheitsgefühl wird selbst dann noch groß sein, wenn jeder eine Wafffe hat.
Eigentlich denke ich auch, dass man nicht so leicht an Waffen rankommen sollte, einfach um Massaker zu Vermeiden. Aber eins kann man nicht leugnen: Wer wirklich eine Waffe will, wer ein Massaker plant, der kommt irgendwie immer ran. Und Leute, die gern ein bisschen Spaß beim Schießen haben wollen, können das nicht auf legalem Wege. Man muss ja nicht jedem eine Waffe geben, aber man kann zumindest das Schießen erlauben, dass von vertrauenswürdigen Personen beaufsichtigt wird. Und zwar mit jeder Waffe.
Nunja bei Crysis muss man töten, um Credits zu bekommen, da kann mir keiner sagen, dass er töten unbedingt vermeiden willMan killt immer andere Mitspieler! Man kann es sich schönreden oder einfach bei der Wahrheit bleiben
Für mich sind Egoshooter reine Geschicklichkeitsspiele. Wer die Maus besser kontrollieren kann ist klar im Vorteil. Ich spiel nur mal am Wochenende zum Spaß, deswegen finde ich die Bezeichnung Killer übertrieben. Erst wenn man echte Waffen hat, kann man davon reden, aber virtuell kann jeder machen was er will, ohne groß verurteilt zu werden (wenn es sich in Grenzen hält
). Da kenn ich nämlich noch ganz andere Spiele, wo es nur darum geht anderen Menschen möglichst brutal zu töten, was in meinen Augen völlig sinnlos und krank ist, aber sicher nicht mit Spielen/Spielern wie/von Crysis verglichen werden kann!
Geändert von CRYSISTENSE (16.04.2008 um 21:20 Uhr)
The mind is a cage, but there is no prisoner inside
Zum Paintball gibt es halt auch den Airsoft, wo man sich nicht die Klamotten bekleckern muss und eher in militärische Richtung geht, also militärische Kampfanzüge und so. Die Airsoft OPs am Wochenende machen echt Fun. Wie Gefechtsdienst bei der Bundeswehr, nur eben geiler, weil man da im eigenen Team ist und man nicht dauernd vorgeschrieben bekommt, was man zu tun hat.
Bin ja selbst in einem solchen Team, daher ist der Airsoft Sport für mich eine gute Alternative zu echten Waffen.
"Mit dem Wort 'Zufall' gibt der Mensch nur seiner Unwissenheit Ausdruck."
(Laplace, frz. Astronom u. Mathematiker, 1749-1827)
Mhm, klar. Weil ich vor 10 Jahren mal den Schlüssel gesehen habe den er mittlerweile sicherer verwahrt hat (und wo ich schon ewig nicht mehr wohne) kommt nächste Woche ein Sondereinsatzkommando und räumt die Bude aus
Na ja, ein wenig Paranoia hat wohl noch keinem geschadet^^
Und zum Thema "keiner bekommt hier nen Waffenschein!". Du neigst ein wenig zur Übertreibung, hm?
Schießen ist ein Hobby wie jedes andere, wer jemanden deswegen als "krank" oder sonstwas bezeichnet hat offensichtlich selber einen an der Schüssel.
Airosft oder Paintball muss ich unbedingt auch mal probieren=)
Der Unterschied liegt in der Natur der Sache. Waffen sind keine Hobby-Spielzeuge, sondern sie sind zum Töten gedacht. Genau so könnte es ein Hobby von Wissenschaftlern sein, Atombomben in irgendwelchen verlassenen Wüsten zu zünden...deswegen ist das für mich kein normales Hobby. Es geht zum Großteil einfach nur um Sicherheit, Kraft und die absolute Macht über Leben und Tod, die man in den Händen hält. Leute, die früher gehänselt und verprügelt wurden, sind mit nem Stück Metall in der Hand so gut wie unantastbar und fühlen sich auch so. Genau daher verstehe ich auch, warum so ein Hobby eben nicht von jedem Hans ausgeübt werden kann. Die Dinger sind saugefährlich, ob Hobby oder nicht.
Und mal davon abgesehen, finde ich Leute keineswegs krank, die gern mit Waffen spielen...wer hat als Kind nicht irgendwelche Gegenstände als Waffe genutzt, steckt halt in uns allen drin. Dennoch finde ich Waffenfanatiker weitaus "kranker" als Leute, die gerne Killerspiele spielen.