Sag mal, Kollege, alles ok? Den Tod eines Menschen bejubeln? Tut mir Leid, aber
selbst bei einem Terroristen und Massenmörder erfüllt mich Töten nicht mit einem
Gefühl der Befriedigung.
Ich empfinde dabei sicherlich auch keine Trauer, allerdings wiederspricht es
hochgradigst meinen moralischen und empathischen Wertvorstellungen, den Tod
eines Menschens zu begrüßen. Der Satz unserer Kanzlerin ('Ich freue mich über den
Tod von Osama bin Laden') ist hier die wahre Schande für Deutschland.
Nebenbei, die deutsche Ehre hochhalten und dabei Rechtschreibfehler an
Rechtschreibfehler reihen, LandsHeer? Fass' dir bitte zuerst selber an die Nase.
Zuletzt noch was zu Tiger:
Wozu brauchen wir auch einen Bezug zu 9/11? Das ist, deutlich ausgedrückt, absolut
nicht mein Bier. Klar, wahnsinnig schrecklich mit vielen Toten, aber völlig neutral
betrachtet neben den von der US Army im Irak und in Afghanistan getöteten Zivilisten
tatsächlich kein Vergleich.
Und nein, ich bin kein Terroristen-Sympathisant, ich vergleiche nur Totenzahlen und
das jeweilige Ausmaß an Zerstörung.
Deine Sichtweise ist unglaublich naiv und eindimensional.
Wieder so ein Thread der zu nix führt. Pazifisten und Bellizisten an einem Tisch und es geht um Auftragsmord. Wohin soll das führen?
Über Bin Laden habe ich meine eigene Meinung, hätten die USA die Möglichkeit gehabt in lautlos mitzunehmen, hätten sie es getan. Aber lebendig gefangen mit dem Wissen der Weltöffentlichkeit, wäre er eine grössere Gefahr für alle, also richtige Entscheidung!
Alles weitere hier wird nur genau das bewirken, was der Terrorismus ohnehin vor hat, uns teilen! Also hört mit dem Blödsinn auf und geht offline!
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Ich bejubel niemanden Todes, aber Osama war ein Massenmoerder und einige haetten ihn wohl lieber im gefaengnis gesehn.
Wenn ihr mich fragt, das hoert sich vll ziemlich brutal an, aber ein Kopfschuss war noch zu "gnadenvoll". Am 9/11 sind Menschen aus Fenstern gesprungen, weil sie nicht verbennen wollten und ihr sagt mir das Bin Laden erstmal vor gericht gebracht werden haette sollen. Sorry, aber fuer sowas hab ich kein Verstaednis. Ueber 3000 Menschen haben am 9/11 auf Brutale weise ihr Leben verloren, warum sollte man nun gnaedig zu Osama sein ???? Ich bejubel weder seinen Tod noch verteidige ich irgendwas. Ich sage nur, was mit ihm geschah, war die richtige Strafe. Diese 3000 Menschen hatten auch Familie, dies scheinen aber viele immer gerne zu vergessen....
Also ehrlich Leute, reisst euch zusammen, es ist gut das er weg ist, er haette es nicht verdient Lebenslaenglich irgendwo zu bekommen. Die Menschen am 9/11 hatten auch keine Wahl.
Und @ Black Death: Was hat BF3 Fan damit nun zu tun ??? Also demnaechst muss ich dann auch noch aufpassen, welches Profilbild ich nehme 0.0
Mord durch Mord ist gerechtfertigt? Man hätte einen Massenmörder keinen Kopfschuss geben sollen, sondern leiden lassen wie 3.000 Menschen, die bei 9/11 umgekommen sind?
Die Menschheit hat sich gewandelt, zu einer der moralisch schlechtesten Spezies überhaupt. Mord wird gerechtfertigt. Vergewaltigung wird gerechtfertigt. Kinderschändung wird gerechtfertigt. Bald ist jeder zweite Mensch ein Verbrecher, und das nicht nur irgendwo im Osten, wo ja eh alle Verbrecher und Terroristen sind (nicht falsch verstehen, ich bin nicht der Meinung) sondern auch bei uns, im sauberen friedvollen Westen.
Ich habe mal einen Text über die Schuld am Kalten Krieg gelesen, in dem berichtet wird, wie Amerika alle möglichen Länder "kolonialisiert" und deren Markt aufgezwungen haben, ganz entgegen deren Grundsatz. Amerika müsse alle beschützen und unterstützen, und jedem Land seine eigene Entwicklung lassen. Dagegen verstoßen sie maßlos.
Ich hatte noch nie eine positive Meinung über Amerika. Aus dem Grund, weil sie eben so kriegerisch und hochnäsig sind. Sie sehen sich als die wichtigste Nation der Welt an, und dass keiner ihnen etwas kann. Sobald dies aber geschieht (9/11) schlagen sie mit allen mitteln zurück. Ich sehe dies als fortsgeschrittene Weltdiktatur, gebe aber zu das 9/11 ein schlechtes Beispiel ist.
Als mein Freund mir von Osama berichtet hat, war er total begeistert, nicht vom Tod, sondern wie die Navy Seals Einheit dies getan hat. Ich muss zugeben, er ist ein wenig Pro-Amerika.
Was mich angeht. Ich freue mich nicht. Ich sage auch nicht "Der arme Osi hätte lieber vor Gericht müssen". Aber ich stimme einigen hier zu. Wenn diese uber Einheit so gut war, warum nicht einfach Wachen ausgeschaltet und Osama mitgenommen? Über blitztode könnte ich mich nicht freuen. Ich würde den Tätern ihre Fehler und Taten vor Augen führen und sie dann auf Ewigkeiten im Gefängnis schmoren lassen. Das ist eine größere Strafe als der Tod. Wer den Tod als Strafe sieht, macht es sich nur zu einfach.
So manche moralische und ethische Vorstellungen hier sind für mich dermaßen idiotisch, dass man sich schon fremdschämen muss. Einigen mangelt es offenbar an der Fähigkeit zu differenzieren, mit welcher Gefahr man wie umgehen sollte. Osama bin Laden war kein Kleinganove, der mal eben irgendwelche Tankstellen überfällt (auch wenn es ebenso üble Menschen sind), sondern der Kopf eines weltweiten Terrornetzwerks! In dieser Hinsicht sollte man sich nicht von Gefühlen über die ach so armen Kinder in falsche Entscheidungen führen lassen. Diese Kinder sind ohne einen Massenmörder als Vater viel besser dran. Ich bin weder froh, noch traurig über den Tod von Osama bin Laden, ich betrachte es schlicht als Notwendigkeit, dass dieser Schritt getan ist. Und dabei mag ich die Amerikaner auch nicht! Lebendig wäre er aber immer noch gefährlich. Es gibt Menschen, die dürfen nicht leben und wer bestimmt das? Sie selbst und zwar durch ihre Taten!
Eure moralische Meinung will ich gerne nochmal hören, wenn eure Familienmitglieder bei einem Anschlag sterben und sich Al-Qaida dafür bekennt. Sicherlich wünsche ich das aber keinem hier.
"Mit dem Wort 'Zufall' gibt der Mensch nur seiner Unwissenheit Ausdruck."
(Laplace, frz. Astronom u. Mathematiker, 1749-1827)
Ich habe mir nur ein Wortspiel erlaubt. Darüber hinaus kann man mit deiner Argumentation jeden Ausgang eines Einsatzes "begründen". Diese Einsatzkräfte hätten Osama sicherlich lebend festnehmen können - scheinbar wollte man das aber nicht. Oder vielleicht ist man nur wieder an eines dieser tollen amerikanischen "Kill Squads" geraten.
"Mitten im Gefecht" ist auch eine tolle Aussage. Caesar meinte damals in seinen Berichten vom Krieg, dass seine Soldaten vor lauter "Erregung" und in ihrem Zustand ungewollt ein ganzes Dorf dem Erdboden gleichgemacht hätten. Der Mann verstand einfach etwas von guten Formulierungen - genauso die USA. :P
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Ja du weißt ja genau das man ihn lebend fassen konnte...ich bitte dich. Bevor ein US Navy Seal Soldat verletzt oder sogar getötet wird durch eine verdächtige Bewegung (und laut seiner Frau wollte er eine Waffe greifen) beseitigt man grade bei so einer gefährlichen Person wie Bin Laden die Zweifel und schießt um sich selber zu schützen. Das ist normales verhalten. Jeder Soldat, der da zögert, setzt sein und das Leben seiner Kameraden aufs Spiel. Ich versteh nicht was es da zu diskutieren gibt ehrlich gesagt.
Jeder würde so handeln. Oder ist es lieber das 1-2 Männer erschossen werden nur damit man ihn dann lebend hat? Wohl kaum..
Geändert von Tig3r0023 (08.05.2011 um 23:27 Uhr)