Ich hab mir das mal angeschaut...kommen da denn überhaupt genug schnell genug Abgase durch dieses mini Loch?!
Entsteht da kein Abgasstau und somit überdruck im Motor?!
Ich hatte mal auf meinem Kart einen falschen Auspuff(hab mich nach dem putzen bei der Montage vergriffen) rangebaut, da war das loch ca 1cm kleiner als vorgesehen und da haben sich die Abgase gestaut, gigen in den Zylinder und schließlich kam kein Sprit mehr in die Brennkammer-->der Motor wurde nicht geschmiert(da wir ein Ölgemisch fahren denn es ist ein 2-Takter)--> und der Kolben hat gefressen, geklemmt und der Motor ist mir um die Ohren geflogen...
da war sogar das Pleul krumm
aber irgendwie muss das ja gekappt haben denn die Teams waren ja sicher schon auf dem Prüfstand...und erste Tests sind absolviert!
Kann ich dir leider nicht beantworten...
scheint aber zu funktionieren
Warschau - Ein Blut-“Doping“ der besonderen Art soll Formel-1-Pilot Robert Kubica schnell wieder auf die Beine helfen: Ein Tropfen Blut des 2005 gestorbenen Papstes Johannes Paul II. soll die Genesung seines polnischen Landsmannes Kubica nach dessen schwerem Rallye-Unfall beschleunigen. Daran glaubt zumindest der polnische Kardinal Stanislaw Dziwisz, der eine Reliquie des früheren Pontifex und eine Faser eines seiner liturgischen Gewänder zu Kubica ins Krankenhaus nach Italien geschickt hat. „Johannes Paul II. war selbst ein Sportler. Er hat den Sport geliebt, als er ein junger Mann war“, sagte der Kardinal dem polnischen Nachrichtensender TVN24. Kubica war am vorigen Sonntag als Gaststarter bei einer Rallye in Italien schwer verunglückt und hatte dabei zahlreiche Knochenbrüche erlitten. Am Freitag musste er sich der zweiten von insgesamt drei geplanten Operationen unterziehen.
Heidfeld: Das hat man mir so genau noch nicht mitgeteilt. Ich lese alles mögliche, von einem Tag bis eineinhalb. Ich ging von einem Tag aus. Gegen eineinhalb habe ich aber nichts einzuwenden. Heute abend wird mir Renault den Fahrplan mitteilen. Ich bleiben jedenfalls bis Sonntag in Jerez. Eine Chance, mit der Sie nicht rechnen konnten?
Heidfeld: Klar nicht. Ich hatte mich schon mit Mercedes unterhalten, dort wieder den dritten Fahrer zu spielen. Der Unfall von Robert Kubica war höhere Gewalt. So etwas wünschst du keinem. Wie haben Sie von dem Unfall erfahren?
Heidfeld: Am Sonntagmorgen durch das Internet. Ab da habe ich die Sache natürlich weiterverfolgt und war echt froh, dass es am Ende doch positiv ausgegangen ist. Als die Nachricht mit der möglichen Handamputation herumgeisterte, habe ich mich echt mies gefühlt. Und jetzt übernimmt man vielleicht sein Cockpit?
Heidfeld: Das ist ein komisches Gefühl, aber was soll ich machen? Die Umstände sind zwar traurig und ich habe mir eine andere Art von Comeback vorgestellt, aber jetzt, wo sich die Chance bietet, muss ich sie nutzen. Verstehen Sie, dass Kubica nebenher an Rallyes teilgenommen hat?
Heidfeld: Wir Rennfahrer haben sicher ein anderes Verhältnis zum Risiko als normale Menschen. Robert hat die Rallyes offenbar geübt. Das war wichtig für seine Psyche. Deshalb sollte man ihm das auch nicht wegnehmen. Ich kann Robert da verstehen. Rallyefahren reizt auch mich schon lange. Einmal habe ich an so einer Art Rallye teilgenommen. Das war beim Race of Champions, als die Veranstaltung noch in Gran Canaria stattfand und zu 70 Prozent auf Schotter gefahren wurde. Das war ein tolles Erlebnis. Ich für meinen Teil bin als Teenager bei meinen Freizeitbeschäftigungen größere Risiken als heute eingegangen. So Sachen wie Motocross mache ich nicht mehr. Wie schätzen Sie ihre Chancen auf das Cockpit ein?
Heidfeld: Ich bin in einer sehr guten Position. Für mich spricht, dass ich als erster gefragt wurde. Und ich bin auch selbstbewusst genug, um mir diese Aufgabe zuzutrauen.
Ist das vergleichbar mit dem Winter 2005, als Sie sich bei Williams beweisen mussten?
Heidfeld: Nein, denn damals kam es zu einem echten Entscheidungsrennen zwischen Antonio Pizzonia und mir. Jetzt muss ich nur meine Sache so gut wie möglich machen. Dann sollte nur noch ich auf der Liste stehen, wenn ich die Aussagen von Renault-Teamchef Eric Boullier richtig deute. Wann haben Sie Ihre Sitzprobe im Renault gemacht?
Heidfeld: Erst am Donnerstag abend in Jerez. In der Fabrik war ja kein Chassis mehr. Es wurde eine lange Nacht, weil Vitaly Petrov den ganzen Tag gefahren war und die Mechaniker erstmal das Auto zerlegen mussten. Wieviel Leute von Renault kennen Sie?
Heidfeld: Nicht sehr viele. Ich bin ja schon für einige Teams in der Formel 1 gefahren. Aber Renault fehlte noch auf meiner Liste. Wer wird Ihr Renningenieur?
Heidfeld: Simon Rennie. Er war im letzten Jahr Roberts Ingenieur und hat auch schon für Alonso gearbeitet. Werden Sie sich Tipps von Kubica holen?
Heidfeld: Die Erfahrung mit dem Renningenieur musst du selbst machen. Aber ich werde Robert sicher mal besuchen und ihn über das Team ausfragen. Robert Kubica war die Nummer eins bei Renault. Erschwert es Ihre Aufgabe, dass Sie diesen Posten jetzt einnehmen müssen?
Heidfeld: Wenn ich denn die Chance bekomme, ist es sicher eine große Aufgabe. Aber ich traue sie mir zu. Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich in dieser Rolle bin. Ihre Erfahrung war ein Faktor, der für Sie sprach. Auch dass sie die Pirelli-Reifen kennen. Ist das ein Vorteil?
Heidfeld: Ich habe die Testfahrten mit Pirelli nur in der Frühphase begleitet. Zu meiner Zeit wurde die Konstruktion des Reifens festgelegt. Mit den Mischungen ging es erst los, als ich schon wieder weg war. Ich glaube aber, dass mir der Pirelli-Reifen entgegen kommt. Sie bauen sehr stark ab. Da ist mein runder Fahrstil sicher kein Nachteil.