Was mich an dem Text stört ist, dass er ganz offensichtlich in Folge des Amoklaufs entstanden ist, und dass es auch daran hängen bleibt. Das wirkt, als ob die Gedanken nur bei so einer Tat aufkommen, obwohl das sicher anders ist. Und du solltest dazu übergehen, deine Fragen zu beantworten, so findet man auch Lösungen.
Und die Grundfrage scheint so eine Art "Warum leben wir?" zu sein. Ganz einfach um UNSEREN Weg zu gehen! Und man sollte dabei nicht am Mitleid zu anderen zerbrechen, das uns in der modernen Gesellschaft (Stichwort Menschenrechte) anerzogen wird. Hatte auch so eine Phase, wo ich die Welt "verbessern" wollte. Allerdings ist das "Besser" für andere auch im Schlechter, abgesehen davon kann der Mensch ohne Leid ein leidloses Leben nicht mehr schätzen. Krieg, Hass, Zorn sind menschlich und notwendig. Vorbeugung ist gut, aber man darf nicht um alles in der Welt verhindern (ich empfehle den Film Equilibrium).
Insofern: Jeder sollte in erster Linie an sich denken, dann wird auch niemand vergessen. Wer die ganze Welt verbessern will, ist bis jetzt immer daran gescheitert. Viel mehr sollte man seiner Umgebung nützlich sein, wo auch eine direkte Wirkung sichtbar wird.
@OWND: Gute Frage und wenn man die beantwortet mit: "Du bist anderen so wichtig, wie wichtig sie dir sind", so muss man sich manchmal eingestehen, dass man Freunde zwar zum Leben braucht, dass das aber eher aus egoistischen Gründen so ist. Und das sollte man sich ganz offen eingestehen: Der Mensch (die meisten) braucht Gemeinschaft und Freunde sind da nur ein Mittel zum Zweck.
@Siberian Tiger: Natürlich hat man als Einzelner immer die Macht, etwas zu verändern. Das zeigen schon allein ide ganzen Diktatoren. Ob man etwas zum Positiven erändern kann? Positiv ist relativ!