
Zitat von
ScoR
Das ist ja keine wirkliche Antwort auf meine Frage.
Das du eine Person alleine auf ein Thema reduzierst ist schon traurig genug. Aber das hatten wir ja bei Richard Dawkins auch schon (The selfish Gene zum Beispiel ist ohne die "Gottesfrage" geschrieben worden)
Vielen seiner "Fans" (wahrscheinlich nicht der größte Teil, aber trotzdem) geht aus auch nur indirekt um seine Thesen rund um das Thema Religion. Kennen lernen tut man ihn hauptsächlich aufgrund seines Bekanntheitsgrads in dieser "Szene", das wäre richtig.
Was mich besonders an ihm fasziniert (und da habe ich bisher nur sehr sehr wenige andere Menschen gefunden die das in ähnlicher Weise bei mir schaffen) sind Sätze wie diese:
"We may differ on many things, but what we respect is free inquiry, openmindedness, and the pursuit of ideas for their own sake." (Aus God is not great, fasst das ganz gut zusammen, auch wenn er sich im Kontext auf "we - nonbelievers" bezieht)
bzw. alle anderen Äußerungen rund um die Themen Aufklärung und selbständiges Denken, egal zu welchem Thema.
"Letters to a young contrarian" handelt praktisch nur davon und ist deswegen auch ein Büchlein, was ich nicht nur einmal gelesen habe und dann [nicht] nie wieder anfassen werde.