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Thema: Wissenschaft vs. Bibel

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  1. #11
    Erfahrener User Avatar von Mafiaaffe
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    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    Anders gesagt, ich glaube nicht an transzendelle Wesen, die irgendeine Form haben. Wenn du mich aber fragst, ob ich an sowas wie eine undefinierte Macht bzw. nicht-wahrnehmbare, intelligente Energieform glaube, würde das eher dem entsprechen, was ein jeder Agnostiker für wahrscheinlicher hält.
    1.) Du bist nicht der "Papst der Agnostiker", sondern du sprichst hier lediglich für dich. Genau wie ich nicht für alle Atheisten rede. Die meißten Agnostiker würden für alle diese Wesen die gleiche Position einnehmen. Ich glaube es war irgendein Physiker (dessen Namen ich leider vergessen habe) der sich als Zahnfeen-Agnostiker bezeichnet hatte.
    Damit würden auf die meisten Leute die sich Agnostiker nennen auch in die Defintion des Atheisten passen und auf die meisten Atheisten auch die Definition des Agnostikers. Deswegen reden wir von agnostischem Atheismus.

    2.) Du bestätigst damit, dass deine Postion irrational ist, denn du lieferst absolut keine Gründe dafür warum du das "Wesen", welches du dir ausgedacht hast - und ich benutze dieses Wort mit Absicht, denn dies ist keine mir bekannte Definition eines Gottes - für wahrscheinlicher hälst als die Existenz eines anderen mythologischem Wesens. Des Weiteren wäre die Existenz eines Wesens, welches wir auf keinerlei Art und Weise wahrnehmen könnten, für uns vollkommen bedeutungslos und es wäre nicht zu unterscheiden von einem Wesen welches überhaupt nicht existiert.

    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    Aber was helfen hier Wahrscheinlichkeiten, wenn man es nicht genau weiß? Bestreiten möchte es kein Agnostiker, da er der Überzeugung ist, dass die menschliche Erkenntnisfähig nur einen Teil der gesamten Struktur wahrnimmt.
    1.)Auch kein mir bekannter Atheist, bestreitet die Existenz eines Gottes. Wenn ich dir sage, dass ich 200.000.000 Euro auf den Konto habe und du sagt du glaubst mir nicht, ist das nicht das Gleiche als ob du sagst, dass ich keine 200.000.000 Euro auf dem Konto hätte.

    2.)Nehmen wir nochmal mein vorheriges Beispiel. Auch wenn du keine Wahrscheinlichkeiten festlegen willst, würde dich schon die Tatsache, dass du mir nicht glaubst, zu einem "200 Mio. Euro-Atheisten" machen.

    3.)Selbst wenn es stimmen sollte, dass der Mensch nur einen Teil der gesammten "Struktur" wahrnimmt, gebe es für uns keine Möglichkeit herauszufinden was sich in dem Teil der "Struktur" befinded den wir nicht wahrnehmen können. Es gebe genaugenommen nichtmal Grund zu der Annahme, dass so ein Teil überhaupt existiert. Sicher möglicherweise gibt es eine nicht-wahrnehmbare, intelligente Energieform und möglicherweise auch ein unsichtbares, magisches, masseloses Eichhörnchen.
    Der Punkt ist, dass es ohne Beweise oder stichhaltige Argumente keinen Grund gebe die Existens eines übernatürlichen Wesens anzunehmen und erst recht keinen Grund diesem Wesen irgendwelche wahllos ausgedachten Atrribute zuzuschreiben.

    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    Es gebe ohne Beweise und stichhaltige Argumente erstmal keinen Grund an Radioaktivität zu glauben.
    Exakt. Trotzdem machst du bei dem von dir beschriebendem "Wesen" eine Ausnahme.

    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    Das ist jedoch nur eine Frage der Zeit, da man Annahmen anstellen muss, wenn man versuchen will ein Problem zu lösen. Beispiel: Dunkle Materie/Energie. Über Schwarze Löcher hat damals auch jeder gelacht und gemeint, die gibt es doch garnicht.
    Sicher wenn Probleme auftreten für die die Radioaktivität eine natürliche Erklärung liefert, - und mit "natürliche" meine ich mit den Naturgesetzen vereinzubarende - dann gebe es rationale Gründe die Existenz von Radioaktivität anzunehmen. Jetzt hat es aber nichts mehr mit meiner ursprünglichen Frage zu tun. Ich würde in einem ensprechendem Fall auch an einen Gott oder Feen glauben.

    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    Nun, wenn man es aus rein logischer Sicht betrachten (Robotor-Logik), gibt es in moralischen Fragen kein Richtig oder Falsch. Es sind UNSERE Definitionen, die der Ethik das Richtig oder Falsch geben. Letztlich sind es die Umstände, die unsere moralische Sichtweisen ändern können.
    Wenn wir moralische Handlungen als etwas Definieren, dass das Wohlbefinden von Lebenwesen mit einem Bewustsein steigert, dann gibt es auf moralische Fragen definitiv richtige oder falsche Antworten.

    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    Ich erinnere mich noch an die Osama Bin Laden Debatte. Während einige ohne zu zögern meinten, dass es richtig war, wie die Amis vorgegangen sind, weil sie der Meinung sind, dass man es nur so hätte effektiv machen können, haben andere in Osama Bin Laden den Familienvater gesehen, den man hätte auch anders schnappen können, ungeachtet dem, dass dabei dann noch mehr Verluste entstehen hätten könnten.
    Sicher ist das ein kompliezierter Fall, aber auch hier gibt es eine richtige und eine falsche Antwort.
    Ich denke wir sind uns einige, dass es richtig war Osama bin Laden unschädlich zu machen und natürlich gibt es jetzt Argumente sowohl für die Ermordung als auch für die Gefangennahme. Aber eine der beiden Optionen hat definitiv einen positiveren Effekt auf das Gesamtwohl der Menschen als die andere.

    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    Zu versuchen die Welt mit der gleichen Methode "verbessern" zu wollen, wie sie von den Religionen angewendet wird, lässt jeden mit etwas Verstand an der Sache Skepsis walten.
    Weißt du was eine falsche Analogie ist?
    Der Papst versucht Menschen von seiner Postion zu überzeugen. Die Position vom Papst ist falsch.
    Andere Leute versuchen Menschen von ihrer Position zu überzeugen. Deshalb ist die Position dieser Leute auch falsch.
    Das ist eine falsche Analogie.

    Religonen versuchen Mitglieder zu gewinnen in dem sie lügen, Kinder indoktrienieren, halb Wahrheiten erzählen, Fakten verfälschen, durch Androhung von Gewalt/Folter etc.

    Atheisten versuchen "Mitglieder zu gewinnen" in dem sie Leute zum kritischen denken inspirieren; die Lügen, Unwahreiten und Gefahren der Religion aufdecken; zur Skepsis statt zum blinden Glauben ermutigen etc.

    Zitat Zitat von HunT Beitrag anzeigen
    Und eigentlich muss ich dir Unrecht geben in der Sache, dass sich viele Atheisten mit den Thema Gott beschäftigt haben. Nein, es ist nur ein kleiner Teil der Atheisten, denn dem Rest sind diese Religionsfragen egal, nennen sich trotzdem Atheisten... diese Leute sollten sich besser Ignostiker nennen (der Korrektheit wegen), die, denen alles rund um Religion egal ist, aber die meisten wissen ja noch nichtmal was Agnoszisimus ist.
    1.) Atheisten sind die Gruppe von Menschen die am meißten über die Religion weiß:
    http://newsfeed.time.com/2010/09/28/...han-believers/

    2.) Es ist eigentlich vollkommen irrelevant wie intensiv sich ein Atheist mit Religion beschäftigt oder ob er sich überhaupt mit dem Thema Religion beschäftigt. Ich muss auch nicht sämtliche Bücher über Einhörner lesen mich davon zu überzeugen, dass ihre Existenz doch ein wenig unwahrscheinlich ist.

    3.) Ein Ignostiker ist niemand dem Religion vollkommen egal ist, sonst wären, ironischer Weiße unter anderen die meisten Christen Ignostiker, denn die gehören zu der Gruppe von Menschen die am wenigsten über die Religion weiß. Ein Ingostiker ist jemand der sagt, dass eine einheitliche Defintion eines Gottes erst präsentiert werden müsste, bevor man die Existenz eines Gottes diskutieren könnte.
    Geändert von Mafiaaffe (18.08.2011 um 18:54 Uhr)
    "God is an ever-receding pocket of scientific ignorance." - Neil DeGrasse Tyson

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