Leave him alone. 8)
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Leave him alone. 8)
Johannes 2 Luther Bibel
7Jesus spricht zu ihnen: Füllet die Wasserkrüge mit Wasser! Und sie füllten sie bis obenan.
8Und er spricht zu ihnen: Schöpfet nun und bringet's dem Speisemeister! Und sie brachten's.
9Als aber der Speisemeister kostete den Wein, der Wasser gewesen war, und wußte nicht, woher er kam (die Diener aber wußten's, die das Wasser geschöpft hatten), ruft der Speisemeister den Bräutigam
Ich wollte damit nicht sagen das du an genau diese Geschichten glaubst, es waren lediglich ein paar Beispiele. Ich hätte genausogut die Enstehung der Seele aufführen können (Gott haucht Lehm-Mann an) welche ich für mindestens genauso lächerlich halte. Mein Punkt ist das du absurde Behauptungen der Religion akzeptierst ohne einen Beweis dafür zu verlegen - einen Standart, den du sonnst nirgendwo im Leben einsetzt.
Eine Singularität ist nicht nichts, sondern in gewisser Weise das genaue Gegenteil(ein Punkt unendlicher Dichte). Ein wenig ironisch, dass du dies als Argument gegen die Urknalltheorie siehts, wo es doch im Grunde genommen Theisten sind die behaupten, das Universum seihe aus dem nichts enstanden ("creatio ex nihilio") - dass dies ein Verstoß gegen das erste Gesetz der Thermodynamik wäre, stört aber im magischem Feenland sicherlich niemanden.
Es ist nichtnur nicht messbar - etwas das "vor" diesem Universum existiert hat oder außerhalb dieses Universums liegt, könnte, zumindest Stephen Hawkings (A brief history of time) zufolgte, niemals etwas beeinflussen was innerhalb diesem Universum liegt. ...Es sei den du glaubst an Magie.
Habe ich das jemals behauptet? Nein. Ich sage es gibt keinen Grund an irgendetwas übernatürliches zu glauben. Du bist derjeninge der die Behauptung macht, ich weise sie lediglich zurück.
Ein ganz gewaltiger Unterschied. Er macht dein "Argument" nähmlich noch wesentlich schwächer. Du sagst also wir sollten unerklärliche Phänomene hinnehmen ohne nach einer rationallen beweisbaren Erklärung zu suchen? Würden alle Menschen so denken, würden wir heute noch glauben die Erde sei flach, dass sich die Sonne um die Erde dreht, Blitze vom Donner Gott Thor verusacht werden, Krankheiten von Dämonen kommen und Naturkatastrophen Gottes Strafe für irgendetwas ist etc. Alle diese Dinge waren einst unerklärliche Phänomene.
Es ist schon ein weing anmaßend andere als ingorant zu bezeichnen, selber aber eine Haltung zu vetreten, die ignoranter gar nicht mehr sein könnte.
Nein, genausowenig wie ich heutige Christen für die Kreuzzüge, den Holocaust oder die Inquisition verantwortlich mache.
Findest du es auch Respektlos, wen ich dich Frage, warum du die FDP gewählt hast?
Jemandem zu bitten, Stellung zu seiner Position zu beziehen, hat absolut garnichts mit Respektlosigkeit o.Ä. zu tun.
Wäre das der Fall, würdest du weder an Gott, noch an eine Seele, noch an irgendetwas anderes übernatürliches glauben
Ich dachte mir schon, dass diese Korretur ein wenig kleinkariert rüber kommt. Dieser Punkt war mir aber besonders wichtig. Denn ich sage nicht es gibt keinen Gott, sondern es gibt keine Grund zu glauben es gäbe einen. Die gleiche Position habe ich gegenüber jeder anderen unbewiesenen Hypothese.
"Absence of evidence is not evidence of absence."
Und wich ich bereits sagte: Wenn wir etwas weder verstehn, noch messen, noch anderweitig beweisen können, gibt es keinen Grund zur Annahme, dass es existiert,
genaugenommen, gibt es nichtmal einen Grund für die Annahme der Annahme dass es existiert.
Du hast bis jetzt lediglich gezeigt, dass es möglich ist, dass es etwas geben könnte, was wir weder verstehen oder messen können. Das bedeutet aber nicht das dies auch in der Realität der Fall ist und noch weniger, dass wenn es der Fall sein sollte es auch einen Grund dafür gibt und am allerwenigsten, dass sollte einen Grund dafür geben dieser Grund übernatürlich ist.
Strohmann-Argument. Ich habe nie auch nur annerdend so etwas behauptet. Ich habe das genaue Gegenteil gesagt, nähmlich dass wir nicht wissen was außerhalb des Universum liegt, es aber keinen grund Grund gibt zur Annahme das dort überhaupt etwas liegt und nochweniger Grund zur Annahme, das sollte dort etwas liegen, es etwas übernatürliches ist.
Im Grunde genommen bist du derjenige der ohne einen Beweis (oder ein halbwegs durchdachtes Argument) behauptet zu wissen was sich dort befindet.
Ich denke nicht, dass ich für so eine lächerliche Behauptung überhaupt Gegenargumente bringen muss.
Nichst definition:
"nichts Indefinitpronomen
1. verwendet, um die absolute Abwesenheit von etwas auszudrücken ≈ nicht ein Ding"
Solltest du trotzdem behaupten das nichts etwas ist, liegt die Beweislast bei dir.
Ich habe dich gefragt inwiefern du in deinem Leben mehr Sinn siehts, wenn du von einem übernatürlichen Designer erschaffen wurderst und nicht durch rein natürliche Prozesse enstanden bist. Ich halte das für eine völlig legitime Frage.
"Ein Ziel ist nicht immer zum Erreichen da, oft dient es nur zum richtigen Zielen." -Bruce Lee.
Wenn ich mir z.B.: das noble Ziel setzen würde den Welthunger zu bekämpfen, wäre das ein Ziel was ich höchtswahrscheinlich nicht erreichen könnte, trozdem würde es aber eine lebenserfüllende Aufgabe darstellen.
Nenne mir einen entscheidenen Prozess, von Urknall bis hin zur Entwicklung des Menschen, der nicht rein natürlich erklärbar ist.
Willst du damit behaupten das David Copperfield Ereignissen, Menschen und Gegenständen auf übernatürliche Art und Weise beinflussen kann, Gott aber nicht?
Das ist kein Argument, sondern ein absolute leere Behauptung und nicht besser oder schlechter als irgedeine andere erdachte These.
Natürlich, damit verdienen Rechtsmediziner ihr Geld. ;P.
Gut, meins auch nicht.
Ein Tritt ins Gesicht von wem? Findest du schon die Tatsache, das ich nicht an deinen Gott glaube zu beleidigend? Das zeugt nicht gerade von einer besonders gefestigetem Überzeugung.
Es hat nichts mit Ignoranz zu tun, eine Behauptung ohne einen Beweis und ohne auch nur ein halbswegs vernüftiges Argument zu verwerfen, sondern zeugt von gesundem Menschenverstand. Wenn du verstehst wieso du nicht an Zeus oder Allah glaubst, verstehst du auch warum ich nicht an deinen Gott glaube.
Was für eine Ironie! Du beschuldigst mich keinen Sinn in meiner Existenz zu sehen, behauptests aber gleichzeitig, dass schon die reine Benantwortung, der Frage nach dem Sinn deines Lebens, dich in den Suizid treiben würde.
Ich versuche die Realität mit offenen Augen und der Hilfe von Messinstrumenten zu verstehen und verträume sie nicht durch irgendwelche spirituellen Fantasien. Für mich ist ein Garten auch schön, ohne das ich mir vorstellen muss, dass Feen darin leben.
Du denkst also das unsere Gesellschaft mit einer Gesellschaft gleichzusetzen ist, die Frauen steinigt und auspeitscht, Homosexuelle hängt und regelmäßig in Massendemonstrationen die totalle Herschaft verlangt?
Ich habe durch meinen Beruf viel Kontakt zu anderen Menschen, aus so gut wie allen Schichten und ich sehe den moralischen Zerfall unserer Geselschaft einfach nicht und da ändern auch ein paar Schlagzeilen in der Bild nichts dran.
In diesem Zusammenhang ist mir gerade noch ein Zitat von Charles Darwin eingefallen, das verdeutlicht wie dich Sichtweise einiger noch vor gut 150 Jahren war:
"Ich habe gesehen, wie ein kleiner Junge, sechs oder sieben Jahre alt, dreimal mit der Reitpeitsche über seinen nackten bloßen Kopf geschlagen wurde, ehe ich dazwischentreten konnte, weil er mir ein Glas Wasser gereicht hatte, das nicht ganz sauber war. Und solche Handlungen werden von Leuten ausgeführt und verteidigt, die vorgeben, ihren Nächsten wie sich selbst zu lieben, welche an Gott glauben und welche beten, daß sein Wille auf Erden geschehe!"
Schon der Gedanke, dass ein sieben jähriger Junge in einem Restaurant arbeiten müsste, ist heute schwer nachvollziebar, dieses Kind auch noch auzupeitschen würde die meißten Menschen heute vor Empörung aufschrein lassen. Das meine ich, wenn ich sage, dass sich die moralischen Werte unserer Gesellschaft stets weiterentwickeln.
Ich denke ich kann mit gutem Recht behaupten (und ich hoffe auch ohne arrogant zu klingen), dass ich moralischer bin als die meißten anderen Menschen, aber bei der Ehre muss ich dir zustimmen, meine Selbstachtung ist mir wichtiger als die Achtung anderer Menschen.
Das Gegenteil ist der Fall, du akzeptierst die Realität nicht so wie sie ist, sondern suchst nach eine übernatürlichen Erklärung.
Möglichweise hätte ich etwas Ähnliches vor Jahren auch noch gesagt. Auch ich habe christliche Eltern und wurde mit den Glauben an eine Gott erzogen. Ich hab die Bibel nie ernst genommen, habe aber an einen übernatürlichen Schöpfer geglaubt. Meine "de-conversion" ist ein lange Geschichte und ich will hier niemandem langweilen. Der Punkt den ich machen will ist einfach, dass du nicht wissen kannst ob ein Weg der falsche oder richtige für dich ist, ohne ihn vorher gegangen zu sein.
Das ist doch mal eine Behauptung die gerechtfertigt werden sollte. Ich halte meine Position für das genau Gegenteil von Naivität, lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen und keine Angst ich kann einiges wegstecken.
Ich habe mir die Freiheit genommen nicht alles zu zitieren. Aber in diesem Punkt möchte ich dir dennoch Recht geben. Ich kann natürlich nicht, wissen, ob ein Weg richtig oder falsch ist, aber ich kann dennoch entscheiden, was ich für richtig und falsch halte. Ich habe meinen Weg gewählt und daran wird nur Gott alleine was ändern können, wenn er es möchte, indem er mir Zeichen gibt, die mein Leben, wenn ich sie denn richtig interpretiere, verändern können und somit auch meine Ansichten.
Vielleicht wird das irgendwann passieren, vielleicht aber auch nicht. Ich will damit nur sagen, dass Gott niemals aktiv eingreifen wird in unser Leben. Er übernimmt eher eine passive Haltung. Für unser Handeln sind wir selbst verantwortlich. Wir können unser Verhalten ändern, wenn wir wollen, aber manchmal passieren auch Dinge im Leben, die uns automatisch verändern, ohne dass wir das selbst bestimmen. Nur soviel sei gesagt, ich habe durch meinen Beruf auch viel mit Menschen zu tun und im Gegensatz zu deiner Tätigkeit sehe ich sehr deutlich den Zerfall tugendhafter Werte in der Gesellschaft. Alles eine Frage der Sichtweise.
Nichts für Ungut, Mafiaaffe, aber damit ist meine Diskussion endgültig vorbei. Wenn es was gibt, dass du mir unbedingt mitteilen möchtest, dann bitte per PN.
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wer braucht denn Wissenschaft?^^
Ich bin überzeugt von einigen Fakten, die die Wissenschaft erforscht hat, aber manche Theorien sind mir immernoch extrem suspekt.
Das beste Beispiel ist der Urknall, ich weiß was es der Theorie zufolge damit auf sich hat und begreif es trotzdem nicht: Aus dem nichts - sollen sich Moleküle oder Stoffe so verdichtet haben, sodass sie explodiert sind und das ewig expandierende Universum entstanden sei. Aber woher sollen die Moleküle kommen, wenn sie schon da sein sollten.
Demnach kann der Urknall niemals der Ursprung allen seins bedeuten.
Also wie gesagt, das ist für mich auch so eine waghalsige Theorie die ich nicht unterstütze... nur weil man es "mathematisch" beweisen kann. Ihr wisst selber, in der Schule nur einen formellen Fehler und man verrechnet sich dass hat der Taschenrechner noch nich gesehen.
Um es mal in anderen Worten zu formulieren: Ich habe keine Ahnung von der Urknalltheorie, die schon lange akzeptierter Fakt unter Physikern weltweit ist. Außerdem bin ich zu faul ein Fachbuch aufzuschlagen, also denke ich mir einfach ein paar Dinge aus die ich dem Modell eines Urknalls zuschreibe, auch wenn diese in der Realität nicht nur nichts mit diesem Modell zu tun haben, sondern diesem teilweise sogar direkt wiedersprechen.
Da ich außerdem nichts von direkten Beobachtungen halte und ich aus Erfahrung weiß, dass jeder Mensch weltweit genauso dilletantisch mit dem Taschenrechner umgeht wie ich, bleibt die einzige Sache die mich wirklich wundert, (welche ich aber weiterhin ignorieren werde) die das Millionen von Physikstudenten immer auf genau das gleiche FALSCHE Ergebnis kommen. Abschließend würde ich gerne noch hinzufügen, dass Einstein ganz doll doof ist.
Dunnig-Kruger-Effekt
Eigentlich wollte ich das jetzt beenden, aber du hast mir einen Begriff gegeben, nach dem ich schon lange gesucht habe, um es auf gewisse Menschen anzuwenden. Wer im Endeffekt kompetent ist und wer nicht, bleibt eine Frage der Perpektive der gegebenen Umstände. Objektive Meinungen gibt es schließlich nicht.
Zum Fettmarkiertem: Du glaubst nicht an einen Gott, obwohl es viele Menschen (unter anderem auch Gebildete...nur um dir einen von deinen Trümpfen wegzunehmen) tun. Das witzige ist aber, du glaubst an eine THEORIE (ohne fundierte Beweise) und das nur, weil so gut wie alle Physiker diese als FAKT bezeichnen...hey, Elefanten können auch fliegen und wenn ich genug Leute zusammen habe, die das ebenso sehen, dann ist das Fakt! Mehrheitsprinzip gewinnt immer, gell...ich meine, die Mehrheit kann nie irren, was ja in Zeiten des Hitlerregimes zu erkennen war. Thematisch unterschiedlich, prinzipiel dasselbe.
Wenn die Wissenschaft jetzt sogar Theorien als Fakt aufgrund "mathematischer" Berechungen festlegt, wie Prototyp sagte, dann habe ich noch mehr Grund dazu an etwas Übernatürliches zu glauben und weniger an den Erfolg der Wissenschaft sowas jemals zu widerlegen. Vielen Dank.
Tut mir leid, musste jetzt sein.
Eine Theorie ist einfach die logischere Erklärung. Sie ist nicht bewiesen richtig, allerdings ist sie eher nachvollziehbar.
Die Theorie das die Erde im Laufe von 5 Milliarden Jahren entstand erscheint mir plausibler als das ein Etwas sie in 7 Tagen nach und nach erschaffen hat.
Hier gehts nicht darum wieviele Leute es denken sondern hier geht es einfach darum ob man es aus der Wissenschaftlichen oder der Religiösen Sicht sieht.
Ich persönlich sehs halt aus der Wissenschaftlichen.
Und nebenbei: Ich glaube auch an Gott.
Leute, ihr dreht euch im Kreis.
Die, die fest atheistischem Denken folgen und sich auf Fakten/Berechnungen
stützen, wird hier keiner zum Glauben an Gott bringen!
Wer hier an was übernatürliches glaubt, wird damit nicht plötzlich aufhören.
Also lasst doch jedem das glauben, was er will!
Ihr disskutiert leider über ein Thema, das keiner von euch zu 100% beweisen kann!
Btw, schon mal jemanden aufgefallen, dass der Threadtitel einen schweren
Rechtschreibfehler hat?^^
Bis dahin unterschreibe ich das.
Da allerdings bin ich dann wieder auf der anderen Seite8)
Ich meine: Wer an einen Schöpfer glaubt, hat sicher einen Grund, aber welchen? Egal ob Christ, Jude, Moslem...
Kann ja nicht jeder dieselbe Begründung liefern: "Steht in unserer Schrift, also gibt es einen Schöpfer."
Keiner, mit dem ich über Glaube/Religion gesprochen habe, konnte mir einen triftigen Grund liefern, wieso er/sie an "jemanden im Himmel" glaubt.
@ Bies: Jo:D Mafiaaffe hats nich so mit der Rechtschreibung, wenn du dir mal seine Beiträge durchliest;) Soll aber jetzt kein Angriff/Seitenhieb gegen ihn sein. Merk ich nur öfters:smile: Dafür sind seine Beiträge verständlich genug und immer wieder schön zu lesen8-)