rc2609 Mo hat in der Hinsicht Recht. Die meiste Zeit im Spiel ist man auf sich selbst angewiesen. Am Anfang des Spiels ist man mit Pawel unterwegs, wobei das auch einem Zweck diente. Mit weiteren Details würde ich sehr spoilern. Es mag sein, dass das für manche nervig ist, doch empfand ich es persönlich für nicht so schlimm. Ich hab den ersten Durchgang direkt im Rangermodus gespielt und ehrlich gesagt fand ich es ab einem bestimmten Punkt an ziemlich angenehm wenn ich etwas Gesellschaft und einen Mann hatte, der mir etwas Deckung gibt. Die Atmosphäre ist sehr bedrückend und für einen Klaustrophobiker wie mich manchmal etwas zu viel des Guten.

Zum Thema Spiel und Gameplay. Ehrlich gesagt empfand ich Metro eher als eine Art interaktiver Spielfilm. Das ist vor allem in den Teilen des Spiels der Fall in denen man keinen Gebrauch von seinen Waffen gemacht hat, sondern der Welt zugesehen hat wie sie vor sich hinlebt. Ich finde in der Hinsicht ist dem Spiel ein sehr guter Spagat zwischen Storytelling und Actionsequenzen gelungen. Es ist wahrlich kein Spiel für Leute, die schnellstmöglich ans Ziel gelangen wollen und sich keine Zeit nehmen, um die Umwelt zu erkunden oder den Mythen und Geschichten, die sich in der Metro erzählt werden Gehör schenken. Man muss sich für das Spiel einfach Zeit nehmen und es ist nicht für kurz zwischendurch gedacht. Im idealen Fall spielt ihr es innerhalb von 2-3 Abenden durch. Ihr schaut Filme schließlich auch nicht in 2 Etappen.
Meine Empfehlung hat das Spiel.