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Thema: "Killerspiele" - Diskussionsthread

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  1. #11
    User
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    25.08.2009
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    Standard

    Oh cool, habe genau nach sonem Thread gesucht .
    Also, wir befinden uns hier unter Gamern, folglich ist eigentlich ist klar in welche Richtung die Mehrheit der Meinungen hier tendiert.
    Ich bin auch absolut der Meinung: Ein Spiel macht niemandem nur im entferntesten zum Amokläufer, was die Medien da bringen sind lediglich gewinnorientierte Schock-Schlagzeilen. Und die Politiker dürfen bei solch einer Gelegenheit natürlich auch nicht verpassen sich für etwas "gutes" einzusetzen und eine Debatte gegen die ach so schlimmen Killerspiele zu führen, der Grossteil der absolut inkompetenten (leider dennoch stimmberechtigten) Masse hängt denen doch so oder so an den Lippen und schluckt jeden einzelnen Kotzbrocken der ihnen aus dem Mund quillt.
    Was hier der Geselschaft unter die Nase gerieben wird ist ein absoluter Witz und das sollte auch jeder Mensch der nur halbwegs beisammen ist verstehen.

    "Er hat zwei Mitschüler erschlagen? Hat er Killerspiele konsumiert? Ja? Gut, da haben wirs ja ~"
    Das er von seinem Stiefvater regelmäßig vergewaltigt, in der Schule gehänselt und von der Gesellschaft wegen seiner Herkunft nicht akzeptiert wurde, Nun ja... das ist dann halt was anderes. (fiktives Beispiel)

    Was für ein absoluter Nonsens.
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    Das ist mein Stand der Dinge, so sehe ich das Ganze.
    Aber da wir das nun klar gestellt haben, muss man, so finde ich zumindest, doch noch ein wenig tiefer gehen und das ganze dennoch hinterfragen.
    So gerne ich auch spiele, darunter auch gewalthaltige Spiele, wieso sind sie so oft so... gewalthaltig. Ich meine, mir ist es im Prinzip ja sowas von schnuppe wenn die Gliedmassen bei Unreal Tournament 3 nur so fliegen, aber wieso?
    Ich meine, Gewalt als Konfliktlösung ist fester Bestandteil in der Spieleindustrie. Bei Super Mario Bros. sterben die Goombas vermutlich auch, nachdem man sie in den Boden gestampft hat (autsch, das ist meiner Meinung nach viel heftiger als erschossen zu werden, ne, Spass beiseite^^), aber das ist nicht das Problem, an dem ich kaue. Warum muss den Gewalt so realistisch dargestellt sein? Warum spielen wir nicht Gänseblümchen versus Wattebausch? Ihr denkt euch jetzt vielleicht, das liege doch auf der Hand. Aber ihr kommt beinahe nicht drumherum euch einzugestehen, dass es einfach so ist, weil Gewalt etwas enorm faszinierendes an sich hat. Oder? Wäre CW ein schlechtes Spiel, wenn wir mit Wasserpistolen anstatt mit Schusswaffen spielen würden? Nein, ganz bestimmt nicht (ausser natürlich, ihr haltet es ohnehin für schlecht) , solange das Gameplay erhalten bleibt. Ich finde das auf eine gewisse Weise doch ziemlich Schockierend. Es ist und war schon immer so selbstverständlich, dass man es kaum mehr bemerkt, aber Gewalt fasziniert. Man kann sie für Schrecklich halten, man kann sie Toll finden (? xD), aber sie fasziniert in jedem Falle. Da kann mir jeder noch so heftige Pazifist daher gekrochen kommen und mich versuchen vom Gegenteil zu überzeugen, Gewalt fasziniert (Punkt). Nur schon des extremen Pazifisten Lebenshaltung beweist es. Man sieht es überall, nicht nur in den Games. Achtet euch darauf...
    vielleicht habe ich hier etwas hingeschrieben das Allerwelts so oder so für absolut selbstverständlich gehalten wird, aber ich finde es dennoch Krass...

    MfG }{unter
    Geändert von }{unter (21.09.2010 um 07:42 Uhr)

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