Danke TIE, für die schönen Zitate aus dem Text!
So und nun:
Dem möchte ich folgendes gegenüberstellen:
Hätte also "Far Cry" keine nachträgliche Indizierung einer schon für Erwachsene freigegebenen Fassung bekommen, hätte man hier nicht so reagiert, was mir schon wie Zwang vorkommt! Aus wirtschaftlichen Interessen, die natürlich vorhanden sind, bei den Entwicklungskosten heutzutage, wird man also indirekt gezwungen "Lieb Kind" zu machen um Finanziell im "Grünen bereich" zu bleiben.Weiterhin muss beim Zensurbegriff auch der wirtschaftliche Aspekt berücksichtigt werden. Wenn Maßnahmen dazu führen, dass keine Kosten deckenden Einkünfte mehr erzielt werden können, werden auch die betreffenden Medien nicht mehr produziert; folglich wird auch auf diesem Wege Zensur ausgeübt. Mit zunehmender Internationalisierung der Zensur, der deutsche "Jugendschutz" soll zum europäischen Leitbild werden, wird schon die Entstehung beliebiger Medien stark behindert. Und wenn ein bestimmtes Computerspiel gar nicht mehr produziert wird, helfen auch Tauschbörsen und versteckte Warez-Seiten dem Spieler nicht mehr weiter.
Ich finde halt, das man da nicht von Absicht des Herstellers im direkten Sinn sprechen kann.
Sollte ich also "mehr Realismus" in meiner Fantasiewelt haben wollen (bitte nicht mit der Wirklichkeit verwechseln!), also auch mit schon "toten" Spielfiguren interagieren wollen (auf Gegner werfen, per Granaten durch die gegenschleudern usw.), oder sehen wollen, wo ich die nun mit meiner Waffe genau getroffen habe (durch blutige Trefferzonen), dann finde ich sollte das in meiner eigenen Fantasiewelt für alle anderen kein Problem sein, auch wenn ich mir einen Mod dafür drauf hauen muss.
Allerdings scheint dass ja mit der allgemeinen Meinung von normal nicht mehr überein zu kommen, obwohl es meine Fantasiewelt ist und nicht die von irgendwelchen Politikern oder einfach irgendwelchen anderen Leuten hier im Forum.
Dazu also nochmal:
Sehr schade, aber zum Glück gibt es ja die Freiheit Patches und Mods zu installieren. Frage ist, wie lange noch! :SDas "Killerspiel"-Verbot ist eine von vielen Bestrebungen, das Privatleben wieder unter willkürliche gesellschaftliche Normen zu zwingen, Verbote von Handlungen und Mediennutzung auch dort hoffähig zu machen, weil sie von der Mehrheit als "abartig" empfunden werden. Bei dem jüngsten Verbotswahn, Rauchen, Flatrate-Trinken, Glühbirnen, ist das Beschneiden der Computerspiel-Freiheit der offensichtlichste Fall für das Vorschieben vermeintlicher Gefährdungen, während es in Wirklichkeit um die Durchsetzung eines "gesunden Volksempfindens" für angemessene Bildschirminhalte geht.
Grüße.
Euer Murder.ONE!![]()





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