Ist kein quatsch ist Tatsache
Windows Vista 32 Bit kann 2^32 Speicheradressen adressieren, das wären 4 GB Speicher. Allerdings braucht jedes Gerät im PC eine Adresse, mit der man es ansprechen kann. Ist ja auch logisch.
Diese Adressen müssen auch in die 2^32 Adressen, genau so wie der Grafikspeicher, bei mir 640MB dank Geforce 8800GTS, sowie andere HW (Physikkarte z.B), USB, Sound etc etc.
Damals wurde festgelegt, dass Windows den Speicher deshalb in 2 GB + 2 GB aufteilt. Ein einzelner Prozess (z.B Spiel) darf also maximal 2 GB Adressraum nutzen. Die anderen beiden GB behält sich Windows eben für die oben genannten Adressen und für sich selbst.
Ein Spiel könnte also maximal 2 GB gleichzeitig an Speicher nutzen.
mehr oder weniger 3.5 von 4 GB sieht Windows aber trotzdem. Man kann sie nur nicht (optimal) nutzen.
Es gibt eine Option, PAE genannt (Physical Address Extension) , mit der man das Verhältnis auf 3 GB + 1 GB verschieben kann. Ein Programm muss dafür aber speziell vorbereitet sein, sonst bringt ihm das nichts. Dafür bekommt man eventuell Probleme mit Instabilitäten und anderen Sachen.
PAE erlaubt eine 36-Bit Adressierung. Allerdings muss der Adressraum aufwändig in bestimmten Speicherfenstern verwaltet werden. Das kostet Performance und ohne Optimierung kann ein Programm damit auch nichts anfangen.
Die einzige Lösung ist also für RAM >3GB wirklich ein 64-Bit OS mit 64-Bit Software.
So erstmal genug klug geschißen, ich bin vom Fach ich weiß was ich schreibe und es macht auch sinn, denn ich hab es gelernt.
Wenn du mehr weißt als ich bitte ich um ne anständige erklärung und nicht nur ein
"So ein Quatsch!"
Aber das mit den höheren Speicheradressen hatte selbst schon DOSwo man Ram größer 1MB extra noch in den highlevel Bereich legen musste... das waren noch zeiten, aber das werden hier wohl die wenigsten mit gemacht haben.
Wünsch euch noch was.





Zitieren
