Der Aktivierungs-Mechanismus von Microsofts neuen Betriebssystemen
Windows 7 und Windows
Server 2008 R2 kann offenbar bereits mit zwei einfachen Tools umgangen werden. Das berichtete das US-Magazin '
Ars Technica'.
Den Angaben zufolge sind inzwischen verschiedene Tools verfügbar, die gemeinsam eingesetzt werden müssen, um illegale
Kopien von Windows 7 normal nutzen zu können. Eines von ihnen sorgt beispielsweise dafür, dass sämtliche Dateien des Systems, die die Prüfung des Aktivierungs-Status vornehmen, blockiert werden.
Allerdings beschränkt sich dieses auf die Windows Activation
Technologies (WAT). Nach Ablauf der 30-tägigen Frist bis zur Eingabe des richtigen Produkt-Keys treten weiterhin die gewohnten Effekte auf: Der Nutzer wird zur Freischaltung aufgefordert, das Hintergrundbild bleibt schwarz und eine Einblendung weist darauf hin, dass die vorliegende Installation nicht korrekt lizenziert ist.
Diese Effekte können allerdings mit einem weiteren Tool abgeschaltet werden, dass ebenfalls schon im Netz verfügbar ist. Wie das Magazin berichtet, hätten diese Methoden sowohl auf der 32-Bit- als auch der 64-Bit-Fassung von Windows 7 funktioniert.
Schon im Sommer tauchten erste Tools auf, mit denen sich die Aktivierung umgehen ließ. Damals funktionierte dies aber nur in
Verbindung mit einem BIOS-Patch oder einer entsprechenden Emulation beim Boot-Vorgang.
http://winfuture.de/news,51318.html