Die elektromagnetischen Wechselwirkungen bei der Ladungsübertragung zwischen den Ionen im Nervenkanal sind meist schon mehr als ausreichend.
Ich glaube, es gibt sogar einen Künstler, der "Fotos" mit einem hochauflösendem Gerät zur Darstellung von elekromagnetischen Feldern machte. Dabei gibt es auch ein Foto, dass die Nervenbahnen zeigt.

Zur Aufnahme der Impulse:
Die Nervenbahnen sind aus gegebenem Grund an einer Stelle noch sehr weit oben: An den Gelenken.
Im Grunde sind diese Sensoren zur Erfassung der Nerven-Impulse dabei nichts anderes als empfindlichere Versionen der Feldmesser, mit denen man Leitungen in Wänden aufspüren kann.

Das elektrische Feld des Körper ist schon recht stark, wenn auch nicht mit einem Elektro-Gerät zu vergleichen.
Ich musste mich schon zwei mal einem EMG unterziehen(ist zwar mit Nadeln, aber direkt im Muskel ist die Spannung nicht so punktuell wie im Nervenkanal).

Man hat auch noch andere Experimente für solche Sensoren gemacht: Menschen wurden Apperaturen aufgesetzt, wie sie sonst bei einem EEG angewandt werden, nur etwas empfindlicher.
Danach sollten sie sich bestimmte Begriffe oder Objekte vorstellen, woraufhin ein Computer das Profil ihrer Hirnströme erfasste und daraufhin Befehle an einen Roboter sandte.
Eine Frau musste sich beispielsweise einen drehenden Würfel vorstellen, damit der kleine Roboter sich nach rechts bewegte.
Da müssen die hypothetischen Sensoren im Anzug nicht einmal viel leisten: Einen Nerv, der bei den Menschen ja ungefähr immer an selber Stelle ist, erfassen und überprüfen, ob ein Impuls hindurch geht.
Besonders zu bedenken ist dabei, dass die Neuronen und deren Verästelungen noch viel feiner und weniger elektrisch geladen sind, als die weitaus dickeren Nervenbahnen in den Extremitäten.

Im Prinzip dürfte also ein Sensor in für jeden Oberschenkel, Unterschenkel, Oberarm, Unterarm und ein paar im Torso reichen.