Ich geb dir mal nen kleinen Tip als Exo-Skelett-Verrückter, der ich nun mal bin:
In jedem Körper erzeugen die Nervenbahnen elektromagnetische Felder an bestimmten Stellen. Eben dort, wo sie verlaufen.
Das HAL(über die Zahl bin ich mir nicht so sicher)5000 Exoskelett ist ein japanisches Projekt, um alten Leuten und Behinderten das Laufen und Heben schwerer Lasten zu ermöglichen.
Es fängt die Nervenimpulse an Punkten auf, wo die Nervenbahnen gezwungener Maßen direkt unter der Haut verlaufen und besonders starke Signale abgeben.
Dazu braucht es keine Nadel, sondern nur einen Sensor für elektrische Entladungen, wie sie beispielsweise bei Kardiogrammen verwendet werden.
Dieser Impuls wird von der Maschine verarbeitet und lässt sie reagieren, schneller, als der Muskel es könnte.
Es bewegt sich, bevor der Befehl deinen Muskel zur Kontraktion gebracht hat.
Moderne Sensoren müssen nicht mal direkt die Haut berühren, sondern können die Impulse schon ohne leitenden Kontakt auffangen, wie moderne Strahlungsmesser(ich denke mal, die Dinger sind im Nanosuit).
Die Naniten fungieren laut Beschreibung auf der Website des Spiels als Hochleistungs-Neuro-Transmitter. Wahrscheinlich bauen sie in der Blutbahn eine elektrische Leiterbahn auf, die schneller arbeitet als das ionische, flüssigkeitsbasierte System in unseren Nervensystem.
Da es Neuro-Transmitter sind, stehen sie natürlich auch in Wechselwirkung mit den Rezeptoren der Nervenzellen, die du angesprochen hast.
Das mit den rollenden Naniten ist natürlich schon relativ unrealistisch(sollte wohl die Darstellung einer subkutanen Injektion sein(Hypospray)).
Wenn man aber bedenkt, dass die Dinger auf der Nanosuit-Oberfläche eine ionisierte Oberfläche bilden, die Licht um den Anzug biegt, ist es garnicht mehr so unwahrscheinlich, dass sie auch in die Hautporen und von dort in die Blutbahn rollen können.
Was ich ehrlich sagen muss:
Deine Beschreibung der ersten Verbindung mit dem Anzug erinnert mich stark an die Beschreibung der Implantate des Hauptcharakteres und Erzählers des Romans "Der Letzte seiner Art" von Andreas Eschenbach, wo es um einen Cyborg im Ruhestand aus einem fehlgeschlagenen und abgebrochenem Experiment der USA geht.





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