Update vom 18.03.2010
Das Nvision-Magazin soll die Gerüchte
bestätigen, wonach die Geforce GTX 480 (vorerst? nur mit 15 Shader-Multiprozessoren in den Handel kommen soll - dies ist gleichbedeutend mit 15 Polymorph-Engines, 60 TMUs und 480 ALUs. Im Vollausbau verfügt der Fermi über 16 SMs und ergo 16 Polymorph-Engines, 64 TMUs und 512 ALs. Der zitierte Wortlaut spricht allerdings vom "GF100" und nicht explizit von der Geforce GTX 480:
"The GF100 doubles the amount of CUDA cores seen in the GT200 from 240 to 480 [...]"
Wenig plausibel ist in diesem Zusammenhang die in Foren kommunizierte Annahme, der Name Geforce GTX 480 wäre aufgrund der 480 ALUs gewählt - basierend auf der gleichen Logik würde die Geforce GTX 470 über 470 ALUs verfügen, was technisch aber nicht möglich ist. Ob Nvidia zugunsten der Ausbeute die Geforce GTX 480 tatsächlich mit einen "kastriertem" GF100 ins Rennen schickt und eine Ultra-Version mit einem möglichen B1-Stepping sowie 512 ALUs zurückhält, ist unklar. Spätestens zum Launch wird sich klären, wie viele Shader-Multiprozessoren de facto am Rechnen sind - und auch deren Takt [Hot-Clock], ebenfalls noch mit einem großen Fragezeichen versehen, lüftet sich.
Die Gerüchteküche
Fudzilla möchte zudem erfahren haben, dass die Geforce GTX 470 für 350 Euro in den Handel entlassen wird. Damit läge die kleinere Fermi-Karte preislich auf dem Niveau der Radeon HD 5870 oder gar leicht darunter (die Angebote der Cypress-Karte streuen recht stark). Der Plan sei eine aggressive Preisgestaltung bei leicht höherer Leistung, hinzu kommen die Nvidia-exklusiven (und umstrittenen) Features wie GPU-PhysX oder 3D Vision, welche die Kalifornier seit Monaten pushen. In der Praxis könnte es aber ähnlich aussehen wie bei AMD, der reale Preis ist mangels Verfügbarkeit höher als veranschlagt. Ob AMD die Geforce GTX 470 mit einer Preissenkung kontert, wird sich erst zeigen, wenn die Fermi-Karte auf dem Markt ist.