@ Noxon, Ja sicher das ist mir auch klar. Für mehrere Anwendungen macht das Sinn.
Aber 90% hier im Forum beziehen sich rein auf das Gamen (Crysis)
Ob 4Gb da was bringen.
@ Noxon, Ja sicher das ist mir auch klar. Für mehrere Anwendungen macht das Sinn.
Aber 90% hier im Forum beziehen sich rein auf das Gamen (Crysis)
Ob 4Gb da was bringen.
Faktisch braucht kein Spiel mehr als 2GB Ram. 4GB sind nur dann sinnvoll, wenn man sein System so überladen hat, das Windows allein schon 1 - 1,5GB belegt. Dann wäre mehr RAM sinnvoll. (Vista jetzt mal ausgenommen, ich will ja kein Spiel als Betriebssystem).
4GB mit nem 32bit System ist natürlich gut, aber warum hat hier jeder mit 4GB Ram und Core2Duo ein 32Bit System? Die DInger haben doch extra den EM64T Befehlssatz integriert, es sind also 64Bit CPUs. Da kann man dann doch WIndows XP x64 oder Viste 64bit drauf haun O.o
Ich will auch schon die ganze Zeit XP x64 installieren, aber mir fehlt die Zeit und wenn ich die hab dann fehlt mir die Lust.
Ich werd mir aber bei den Preisen auch nochmal 2gb RAM zusätzlich holen, sodass ich bei 4GB bin. Bei 15€ pro GB (DDR2-800) muss ich einfach zu schlagen. Es kann nur noch wieder teurer werden.
Die Realität sieht aber so aus, dass die Leute noch jede Menge anderer Tools installiert haben. Man muss sich nur mal die Screenshots im Desktop-Thread ansehen.
Weil mir in beiden Fällen 2 GB Userspace zur Verfügung stehen sehe ich keinen großen Vorteil darin die 64 Bit Version zu installieren.
Meinen Kernelspace um 700 MB zu vergrößern bringt mir nur den Vorteil mehr für den SuperFetch Cache verwenden zu können. Das ist aber auch schon alles.
Ein Nachteil eines 64 Bit Systems ist allerdings, dass der Speicherbedarf der Anwendungen als auch des Betriebssystems höher ist. Deswegen ist es sinnvoll ein 32 Bit System zu installieren. Dann passen in meine 2 GB Userspace mehr Anwendungen als wenn ich ein 64 Bit System installiert hätte. Ganz einfach deswegen, weil die Anwendungen weniger Speicher verschlingen.
Das gilt im übrigen nicht nur für 64 Bit Anwendungen. Auch ganz normale 32 Bit Anwendungen benötigen auf einem 64 Bit System mehr Speicher.
Lest euch bitte unsere FAQs für grundsätzliche Fragen zu Crysis durch und beachtet bitte unsere Forenregeln.
Artikel kann ich dir dazu im Moment leider nicht geben.
Es ist aber so, dass Vista den 4 GB großen Adressraum in zwei gleich große Bereiche aufteilt. Die unteren 2 GB stehen den Anwendungen zur Verfügung, während die oberen 2 GB nur dem Betriebssystem, den Treibern und der Hardwareadressierung zur Verfügung stehen.
Unter WinXP konnte man das Verhältnis noch auf 3 GB Userspace und 1 GB Kernelspace ändern, aber unter Vista funktioniert das aus Kompatibilitätsgründen nicht mehr und es sind nur noch 50%/50% möglich.
Es ist also völlig egal, wie viele Anwendungen du startest. Diese können immer nur die unteren 2 GB verwenden. Wenn sie mehr benötigen wird ausgelagert, selbst wenn in den oberen 2 GB noch etwas frei ist.
Die oberen 2 GB sind also nur für die Ring 0 Prozesse reserviert.
Nun ist es aber so, dass 2 GB für diesen Zweck völlig überdimensioniert sind. So viel benötigen die ganzen Treiber und der Betriebssystem-Kernel gar nicht. In Vista wurde jetzt auch noch das grafische Subsystem aus dem Kernel heraus in den Userspace verschoben, sodass die oberen 2 GB noch weniger ausgelastet werden.
Es macht also kaum etwas aus, wenn man in den oberen 2 GB ein paar 100 MB einbüßt. Der obere Speicherbereich wird eh nur zu einem winzig kleinen Bruchteil genutzt, wäre da nicht SuperFetch.
Dieses Feature ist das Einzige, was auch den Kernelspace zum Cachen von Anwendungsdaten nutzen kann. Mit einem 64 Bit OS hätte man dort also ~700 MB mehr Speicher für diesen Cache vorhanden. Das wäre also ein kleiner Vorteil.
Der Nachteil eines 64 Bit Systems ist aber der, dass die Anwendungen mehr Speicher belegen. Nicht nur sind die Sprungadressen jetzt doppelt so lang, sondern auch die Datentypen haben einen größeren Wertebereich.
Ich weiß nicht, ob du dich im Programmieren auskennst, aber wenn du in einem C Programm zum Beispiel 100 integer Werte speichern willst, dann nehmen die pro Wert 2 Byte ein, was also insgesamt 200 Byte im Arbeitsspeicher belegt.
Läuft nun das selbe Programm auf einem 64 Bit System, dann belegt so ein Wert schon 4 Byte, womit der Gesamtbedarf für diese 100 Zahlen auf 400 Byte ansteigt. Der Speicherbedarf hat sich also verdoppelt, obwohl sich am Programm nichts geändert hat.
Es ist aber nicht so, dass sich der Speicherbedarf grundsätzlich verdoppelt. So schlimm ist es nicht, aber er ist doch spürbar größer. Es kommt auch immer auf die Programmiersprache an. In Java geschriebene Programme haben das "Problem" nicht.
Den Effekt kann man übrigens schon nach dem Installieren von Windows beobachten. Vista64 belegt deutlich mehr Platz auf der Festplatte und im Arbeitsspeicher als das 32 Bit Vista.
Letztendlich ist es also so, dass man mit beiden Systemen immer nur 2 GB für die Anwendungen bereitstellen kann. Da ändert auch die Tatsache nichts dran, dass man die vollen 4 GB Arbeitsspeicher adressieren kann oder nicht.
Der Unterschied ist jetzt nur, dass in diese 2 GB auf einem 32 Bit System viel mehr Daten abgelegt werden können als auf einem 64 Bit System, wenn ich das mal so ausdrücken darf. (Stimmt nicht ganz, beschreibt aber den Sachverhalt.)
Von daher spricht absolut nichts dagegen mit 4 GB auch noch ein 32 Bit System einzusetzen. Der Vorteil ist, dass die Anwendungen platzsparender sind und der Nachteil ist, dass SuperFetch weniger Cache zur Verfügung hat.
Geändert von noxon (01.01.2008 um 20:57 Uhr)
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