Ibexpeak ist im Übrigen nicht mit der letzten klassischen Southbridge ICH10 zu verwechseln. Diese wird unter Nehalem nur im Zusammenhang mit Tylerburg Verwendung finden.
Zusammengefasst erwartet Sie mit Nehalem eine Architektur, welche das altbekannte Intel-Umfeld ordentlich umstrukturiert. Zunächst müssen Sie zwischen Ibexpeak oder Tylersburg und ICH10 wählen. Damit treffen Sie die Auswahl über den Sockel LGA1366 oder LGA1160. Ersterer kann Bloomfield-Prozessoren aufnehmen, bietet Tripe-Channel-Speicher und viele PCI-Express-Lanes für dedizierte Grafikkarten (Stichwort Crossfire X). Zweiterer bietet Platz für Lynnfield und Havendale. Speicher kann im Dual-Channel-Betrieb angesprochen werden und PCI-Express-Lanes sind knapper. Der Preis dürfte aber auch um einiges niedriger liegen.
Bericht: Intels „Nehalem“ Architektur im Überblick
Nativer Quad-Core und mehr
Versionen
Derzeit sind für den Desktop-Bereich drei und für das Mobile-Segment zwei verschiedene Varianten auf Basis von Nehalem geplant. Dies umfasst im Desktop-Bereich zum einen die High-End-Prozessoren mit dem Codenamen „Bloomfield“, das obere Performance-Segment (Codename: „Lynnfield“) und einen auf den Codenamen „Havendale“ getauften Mid-Range-Prozessor. Im mobilen Bereich stellen „Clarksfield“ und „Auburndale“ das jeweilige Pendant zu „Lynnfield“ und „Havendale“ dar.