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Thema: Intel - Sammelthread

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  1. #10
    VIP Avatar von xeonsys
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    IDF 2010: Intel zeigt auf 4,9 GHz übertakteten Sandy-Bridge-PC mit Luftkühlung; Probleme beim Referenztakt-OC bestätigt


    Welcher Sandy-Bridge-Prozessor genau in dem PC steckte, wollte Intel noch nicht verraten. Auf unsere Nachfrage hin bekamen wir aber heraus, dass es sich um ein Quadcore-Modell für weniger als 300 Euro aus der K-Reihe handelt. Wie bei aktuellen K-Prozessoren lässt sich auch hier der Multiplikator anheben. Das scheint für gute Overclocking-Ergebnisse auch wichtig zu sein, denn der Präsentator verriet uns im Gespräch, dass sich der Referenztakt (oder: Base-Clock) bei Sandy-Bridge-Prozessoren in der Praxis nicht besonders weit anheben lässt - damit sind entsprechende Gerüchte bestätigt. Zwar eignet sich der Referenztakt laut dem Intel-Mitarbeiter für hohe Taktraten, allerdings limitieren die anderen Komponenten, die parallel zum Referenztakt übertaktet werden und verhindern so hohe Ergebnisse. Somit sind K-Prozessoren mit anhebbarem Multiplikator für erfolgreiches Overclocking bei Sandy Bridge offenbar deutlich wichtiger als bei aktuellen Lynnfield-CPUs.


    Der übertakten PC verfügte neben der Sandy-Bridge-CPU über ein Sockel-1155-Mainboard von Intel, den verbesserten Intel Boxed-Kühler, eine Geforce GTX 460 von EVGA, DDR3-Speicher von Crucial aus der Ballistix-Tracer-Reihe und ein 1.200-Watt-Netzteil von Antec. Um zu demonstrieren, dass der PC mit der Übertaktung auf 4,9 GHz stabil arbeitet, ließ Intel den Cinebench R11.5 in der Endlosschleife laufen. Welches Ergebnis das übertaktete System erreicht, war ebenfalls geheim und wurde nicht angezeigt. Subjektiv wurde die Szene aber sehr schnell berechnet. Für die Übertaktung war laut Intel nur eine geringfügige Spannungserhöhung nötig. Welche Spannung genau eingestellt war, verriet Intel nicht.

    http://www.pcgameshardware.de/aid,77...tigt/CPU/News/
    4,9 mit LK nicht schlecht.

    IDF 2010: Gründe für den neuen Sockel


    Sandy Bridge kommt für den Desktop-Bereich im neuen Sockel 1155 - das bedeutet, dass zwingend ein neues Mainboard angeschafft werden muss. Auf den ersten Blick erscheint es vielleicht etwas unsinnig, dass Intel wieder einmal den Sockel wechselt: Da die Chipsatz-Funktionen in die CPU gewandert ist, müsste doch mit einem identischen Interface für die Southbridge ein Drop-In-kompatibler Prozessor machbar gewesen sein? Diese Frage musste sich auch Intel stellen lassen.

    Laut Aussagen der Intel-Entwickler war durchaus das Ziel, möglichst eine Kompatibilität zu erhalten - aber durch die Komplexität der Integration war dies letztendlich nicht zu bewerkstelligen. Der Grund liegt hier nicht in dem einen Pin, den Intel nicht mehr bei den Sandy-Bridge-Prozessoren verwendet, sondern in mehreren technischen Problemen, die sich bei den neuen Prozessoren stellen.
    Beispielsweise wird der Prozessor mit drei unterschiedlichen Power-Planes angesteuert: Die GPU, der Prozessor und der Uncore-Bereich besitzen eine unterschiedliche Spannung. Auch die optimale Anordnung der Pins aus elektrischer Sicht und diverse weitere Gründe bei der Integration der Komponenten haben dazu geführt, dass Intel letztendlich den Plan verwerfen musste, eine hundertprozentige Kompatibilität zum bisherigen P55 zu erreichen. Ein großes Problem ist auch die Verwendung eines Display-Port-Protokolls anstatt des LVDS-Protokolls für den Monitor-Anschluss: Alleine hierfür wird ein neues Mainboard notwendig, weil bestehende Boards falsche Konverter-Chips verwenden würden.

    Zumindest hat man es geschafft, die Sockel-Kompatibilität zu erhalten: Für die Mainboardhersteller entfällt somit das Tooling, das bei einer Neuentwicklung entsteht. Es kann derselbe Sockel-Mechanismus eingesetzt werden, physikalische Besonderheiten des P55 - wie der Sockel-Anpressdruck, das Bonding des Sockels und die physikalischen Kräfte, die durch die Push-Pin-Kühler auf das Mainboard wirken - sind also übertragbar. Auch ist es für den Anwender wohl möglich, weiterhin auf einen Sockel-1156-Kühlkörper zu setzen, neue Kühlkörperdesigns werden also nicht notwendig, da die Halterung wiederholt eingesetzt werden kann.

    http://www.hardwareluxx.de/index.php...d=34&Itemid=99
    http://www.youtube.com/watch?v=hKGnaTrxS_k

    http://www.youtube.com/watch?v=DopdfPnWlFA

    http://www.youtube.com/watch?v=zbokPe4_-mY
    Geändert von xeonsys (19.09.2010 um 12:51 Uhr)
    Summer 2010


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